Bexo-Sports

Heimatsport aus dem Landkreis Cham

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Di

05

Sep

2017

2. Further Drachensee-Triathlon

500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radeln und 5 Kilometer Radfahren. Diese drei Disziplinen nahmen 209 Einzelsportler sowie 46 Staffeln, die zusammen 347 Sportler ergaben, beim 3. Drachensee-Triathlon in Furth auf. Der Start ins kühle Nass erfolgte von der Wiese des Further Segelclubs aus pünktlich um 11 Uhr. Die Schnellsten brauchten für diese drei Disziplinen nicht mal eine Stunde. Mehr zu dieser hervorragend organisierten Veranstaltung bei der sichtlich Sportler, wie Zuschauer und Organisatoren ihren Spaß hatten, findet ihr auf der Seite der Chamer Zeitung.

 

 

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Mi

26

Jul

2017

"Miro" Zach neuer Trainer der SG Wüm/Geigant

Am kommenden Sonntag beginnt für die SG Waldmünchen/Geigant im Geiganter Waldstadion die neue Spielsaison 2017/2018 gleich mit einem Derby. Wenn um 15.15 Uhr das Nachbarschaftsduell gegen die SG Gleißenberg angepfiffen wird, startet man nach dem Abstieg aus der Kreisliga Ost nicht nur mit der Kreisklasse Ost in einer neuen Spielklasse. Auch der Trainer ist neu. Aber nicht unbekannt. Nachdem das Trainerduo Pillmeier/Wutz in der vergangenen Saison von ihren Ämtern zurück getreten sind, musste ein neuer Chef-Coach her.

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Mo

17

Jul

2017

Fußballlose Zeit im Landkreis vorbei

Die Bayernliga und die Landesliga starteten am vergangenen Wochenende in die Punkterunde der Spielsaison 2017/2018. Somit ist die fußballlose Zeit im Landkreis Cham vorbei. Nachdem sich bereits am Freitag der ASV Cham und der FC Bad Kötzting im Landkreisderby der Landesliga Mitte vor 1200 Zuschauern duellierten, empfing die DJK Vilzing zum Auftakt der Bayernliga Süd die Reserve des TSV 1860 München. Bestes Fußballwetter, ein attraktiver Gegner und 1850 fußballbegeisterte Zuseher programmierten eine heiße Partie vor.

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9. Freundschaftslauf (Klenci - Wüm)

Quelle/Bilder: Franz Bucher

Unter dem Motto "Sport verbindet" leisteten die Sportvereine Spartak Klenci und TV Waldmünchen sowie die Städte Klenci pod Cerchovem wieder einen Beitrag zur deutsch-tschechischen Völkerverständigung. Bei leichtem Nebel und circa 5°C begaben sich zwölf Frauen und 30 Männer auf die 15,6 km lange Strecke von Klenci nach Waldmünchen.

Nachdem der Bürgermeister Klenci's, Karel Smutny, den Startschuss gegeben hatte, gingen die 42 Teilnehmer vom Rathaus "Klenci" über Staatsstraße auf die Strecke Richtung WÜM. Gleich zu Beginn war ein 6 km langer Anstieg über Nepomuk, Vyhledy nach Capartice zu bewältigen. Ein wenig gemächlicher ging es erst bei der Strecke von Cerna Reka nach Liskova/Höll zur Sache. Aufgrund der kräftezerrenden Anfangskilometer verlangte der nur leicht ansteigende Teil von Höll zum Böhmerkreuz Waldmünchen den Teilnehmern trotzdem nochmal alles ab.

Buchstäblich allen davon gelaufen war dann der 26-jährige Jiři Voják aus Domažlice, der nicht einmal eine Stunde für diese Distanz benötigte. Mit 53:41 Minuten setzte er sich vor Martin Frei aus Komeriz (56:28 Minuten) und Petr Kamic aus Radbuzou (58:57 Minuten) durch. Letztlich stand jedoch die "Freundschaft" der Städte Waldmünchen und Klenci sowie der olympische Gedanke "Dabei sein ist alles" von Turnvater Jahn im Vordergrund. Und so konnten auch die bayerischen Läufer stolz auf ihre Leistungen sein, auch wenn sie mit den Spitzenzeiten der böhmischen Läufer nicht ganz mithalten konnten. 

Der beste deutsche Teilnehmer war Sebastian Fleischmann vom SV Schönthal mit einer Zeit von 01:17:09. Leider waren nur noch fünf weitere Starter aus ostbayerischer Sicht am Start, aber diese konnten hervorragende Zeiten von unter 90 Minuten aufweisen. Hans Göttlinger, Christine Althammer, Luise Lommer (alle LT Katzbach-Michelsdorf), Petra Schopplocher (TSG Roth) und Helmut Schneider (TV Waldmünchen) bewiesen ihr Können und setzten dann trotz der anspruchsvollen Strecke noch am Marktplatz zum Schlussspurt an (die Spitzenzeiten: unten in der Tabelle).

Desweiteren wurden noch die ältesten Teilnehmer mit Golatschn in überdimensionaler Größe ausgezeichnet. Älteste Starterin bei den Damen war Luise Lommer (Jahrgang 1958), die für den Lauftreff Katzbach-Michelsdorf an den Start ging, bei den Herren waren dies Bohuslav Balcar (SC Marathon Plzeň) und František März (Sokol Kout), beide Jahrgang 1943. Die jüngsten Läufer waren Ondrej Vachal von Milari Domazlice (Jahrgang 1994) und Sebastian Fleischmann vom SV Schönthal (Jahrgang 1991) sowie Jana Brantlova von Milari Domazlice (Jahrgang 1995).

Letztlich waren sich alle trotz der anstrengenden 15,6 km einig, dass sich die "Schinderei" gelohnt hat. Hierbei stieg schon die Vorfreude auf das nächste Jahr (zweiter Samstag im Oktober), wo dann zum Jubiläum des 10. Freundschaftslaufs die Konkurrenz aus deutscher Sicht größer sein sollte. Aber vorher geht es noch in diesem Jahr mit den böhmischen Läufen weiter. So warten die Athleten schon auf den Startschuss für den Capartice-Waldlauf. Am Ski-Zentrum Capartice findet um 13 Uhr die 8,3 km Nordic-Walking-Schleife statt, ehe dann um 14 Uhr die Läufer an den Start gehen werden. Hierbei sind auch wieder nicht nur die böhmischen Sportler eingeladen.

 

Die Podestplatzierungen des Freundschaftslaufes zwischen Klenči pod Čerchovem und Waldmünchen bei den Herren:

M1 (bis 39 Jahre):  1. Jiři Voják, Milaři Domažlice, 00:53:41; 2. Martin Frei, AK Kromeriz - Adidas, 00:56:28; 3. Petr Kamic, Bela nad Radbuzou, 58:57; ... 10. Sebastian Fleischmann, SV Schönthal, 01:17:09.

M2 (40 – 49 Jahre):  1. Norbert Švarc, Milaři Domažlice, 01:02:01; 2. Vitezslav Fronk, Milaři Domažlice, 01:03:35; 3. Jiri Konop, Milaři Domažlice, 01:08:04.

M 3 (50 – 59 Jahre): 1: Pavel Beroušek, LK Tatran Chodov, 01:06:47; 2. Petr Beroušek, Postřekov, 01:09:59; 3. Hans Göttlinger, LT Katzbach-Michelsdorf, 01:21:37.

M 4 (ab 60 Jahren): 1. Karel Fait, AGP Domažlice, 01:12:56; 2. Bohuslav Balcar, SC Marathon Plzeň, 01:14:45; 3. Jiři Konop, Milaři Domažlice, 01:16:41;... 5. Helmut Schneider, TV Waldmünchen, 01:20:54.

Ergebnisse bei den Damen (diese waren in nur zwei Altersklassen eingeteilt, wodurch es die älteren Jahrgänge sehr schwer hatten):

F 1 (bis 34 Jahre):  1. Jana Brantlová, Milaři Domažlice, 01:13:30; 2. Vendula Fronková,  AC Domažlice, 01:14:04; 3. Libuese Ticha, Brnirov, 01:32:56.

F 2 (ab 35 Jahren):  1. Stanislava Forsterová, SC Marathon Plzeň, 01:12:55; 2. Petra Vankova, Pobezovice, 01:19:32; 3. Miroslava Reznickova, Klenci pod Cerchovem, 01:12:53; 4. Petra Schoplocher, TSG 08 Roth, 01:21:44; 3. Luise Lommer, LT Katzbach-Michelsdorf, 01:21:50; 6. Christine Althammer, LT Katzbach-Michelsdorf, 01:23:03.

Relegation 2014

Relegation zur Kreisklasse

SG Silbersee (2. A-Mitte) - FC Katzbach (3. A-Ost) 5:7 n. E.

Relegation 2013

SV Geigant - SV Altendorf 5:3 n. V.

Nach einem 5:3 Sieg gegen ,den Tabellenzweiten der A-Klasse West (Schwandorf), SV Altendorf ist der SV Geigant nach nur einem Jahr A-Klasse Ost, die man als Zweiter der Rangliste beendete, zurück in der Kreisklasse. Schon vor dem Anstoß beider Mannschaften stimmten sich beide „Fan-Lager“ mit Schlachtgesängen ein und es strömten um die 500 Zuschauer an den Spielfeldrand des Seebarner Fußballplatzes. Und die Partie begann genauso schwungvoll wie es die frenetisch anfeuernden Beobachter am Spielfeldrand vermuten ließen. Der SV Altendorf ging in der 10. Minute durch Scheck früh in Führung. Nach Zuspiel von Frank konnte Geigants Babl in der 29. Spielminute mit einem sehenswerten Außenristschlenzer den frühen Rückstand egalisieren. Es entwickelte sich eine spannende, flotte Begegnung beider Teams jedoch ohne brandgefährlichen Tormöglichkeiten. Kurz vor Halbzeit konnte Dausch vor dem Sechzehner einen SVA-Angreifer nur mit einem Foul stoppen. Nach dem daraus resultierenden Freistoß herrschte Unordnung im Geiganter Strafraum. Dies nutzte Prey zur erneuten Altendorfer Führung (40.). Doch dieser Spielstand hielt nur drei Minuten stand. Nach einem Freistoß von Baier köpfte SVG-Spielertrainer Hartl zum 2:2 Halbzeitstand ein.

Die zweite Hälfte gestaltete sich wie die Erste, beide Mannschaften erspielten sich gleiche Spielanteile, Geigant jedoch die zwingenderen Torchan­cen. Baier und Frank nutzten ihre Möglichkeiten Mitte der 2. Halbzeit zum 3:2 nicht und jagten das Leder jeweils weit über das gegnerische Gehäuse. In der Schlussphase war sowohl Geigant als auch Altendorf anzumerken, dass sie die Partie in der regulären Spielzeit entscheiden wollten. Auf Geigants Seite vergaben Frank und Wagner sehr gute Möglichkeiten und Babl köpfte nach einer Flanke von J. Wutz nur an den Pfosten. Auf der Gegenseite war SVG-Schlussmann Skopek noch einige Male gefordert und rette Geigant in die Verlängerung. Kurz nach Anpfiff der „3. Halbzeit“ ging der SVA durch Gietl wiederum in Führung. Ederer drehte die Partie mit zwei Toren (103./106.) zum 4:3 für den Sportverein Geigant. In der Nachspielzeit der Verlängerung machte Frank mit einem Weitschuss den Deckel zu. Mit dem Schlusspfiff kannten die Geiganter kein Halten mehr und konnten somit nach zwei Abstiegen in Folge einmal wieder einen Aufstieg bejubeln.

2. Capartice-Waldlauf (2. ročník Capartické osmy )

Trotz kleiner Sprachbarrieren wurden einige "Freundschaften" geknüpft. (Hier im Bild von links Heinz Kreis, Sebastian Fleischmann, Jiri Kralovec) Foto: Jiri Konop
Trotz kleiner Sprachbarrieren wurden einige "Freundschaften" geknüpft. (Hier im Bild von links Heinz Kreis, Sebastian Fleischmann, Jiri Kralovec) Foto: Jiri Konop

Zum Abschluss der diesjährigen Laufsaison fand am 10. November in Capartice/Nepomuk der 2. Capartice-Waldlauf (2. ročník Capartické osmy ) statt. Bei der 8,3 km langen Strecke – bei der Fünfzehnten und letzten Station des Chodenland-Laufcups – waren in diesem Jahr auch vier Vertreter aus dem Landkreis Cham am Start. Dies freute den Veranstalter um Jiri Konop besonders, wobei wieder ein Beitrag der deutsch-tschechischen Völkerverständigung geleistet werden konnte. Schon bei den Vorbereitungen zum Lauf zeigte sich, dass sich die Läufer beider Länder bestens verstehen, dies ist aber auch auf vorhergehende Laufwettbewerbe zurückzuführen. Der Sportsgeist und das „Fairplay“ aller Athleten wurde auch auf der Stecke des Crosslaufs ersichtlich. Jeder Läufer versuchte für sich selbst das Bestmöglichste herauszuholen und wenn mal ein „Kontrahent“ auf allen Vieren auf den Boden war, wurde dieser mal kurzerhand aufgeholfen und trotz aller Sprachbarrieren für die letzten Kilometer motiviert.

Die sechs bestplatzierten Läufer. Foto: Jiri Konop
Die sechs bestplatzierten Läufer. Foto: Jiri Konop

Letztlich machten sich die Voják-Brüder (Mílaři Domažlice) den Sieg unter sich aus. Jiří Voják hatte am Ende die Nase vorn und siegte mit einer Zeit von 28:50 Minuten vor seinem Bruder Martin Voják (29:11 Minuten). Den dritten Podestplatz erlief sich Petr Kamic (Bělá nad Radbuzou), für den er 29:40 Minuten benötigte.

 

 

Helmut Schneider vom TV Waldmün- chen erkämpf- te sich in sei- ner Altersklas- se M60 den dritten Platz, hinter Jiri Kra- lovec (Mitte) und Karel Fait (links). Foto: Jiri Konop

Sieger Frauen. Foto: Jiri Konop
Sieger Frauen. Foto: Jiri Konop

Bei den Frauen holte sich Vendula Peteříková (VSK FTVS Praha) mit 34:39 Minuten den Tagessieg. Den zweiten und dritten Platz erreichten Kateřina Beroušková vom LK Tatran Chodov (35:43 Minuten) und Lucie Prokešová vom SC Plzeň (36:30 Minuten).

Zwar hatten die bayerischen Läufer gegen die starke Konkurrenz aus dem Chodenland keine Chance um den Gesamtsieg mitzulaufen, jedoch sprangen auch für diese am Ende starke Ergebnisse heraus und Helmut Schneider vom TV Waldmünchen durfte sich über den dritten Platz in der Klasser über 60 mit einer Zeit von 41:58 Minuten freuen. Hervorragende Zeiten lieferten auch die anderen drei Teilnehmer Sebastian Fleischmann vom SV Schönthal (42:26 Minuten), Doris Fischer vom TV Waldmünchen (42:57 Minuten) und Heinz Kreis (48:04 Minuten) ab.

Nach der Siegerehrung wurde nochmals über den anspruchsvollen Crosslauf rückblickend diskutiert und bei einer Unterhaltungsmusik der Abend ausgeklungen, wobei wieder die deutsch-tschechische Freundschaft im Vordergrund stand.


Freundschaftlauf 2012 (Klenci - Waldmünchen)

Quelle: www.karl-reitmeier.de                                           Bilder (7): Karl Reitmeier

Unter dem Motto "Sport verbindet" leisteten die Sportvereine Spartak Klenci und TV Waldmünchen sowie die Städte Klenci pod Cerchovem wieder einen Beitrag zur deutsch-tschechischen Völkerverständigung. Bei weiß-blauem Himmel und circa 5°C begaben sich zehn Frauen und 29 Männer auf die 15,6 km lange Strecke von Klenci nach Waldmünchen.

Nachdem der Klenci's Bürgermeister, Karel Smutny, den Startschuss gegeben hatte, gingen die 39 Teilnehmer vom Rathaus "Klenci" über Staatsstraße auf die Strecke Richtung WÜM. Gleich zu Beginn war ein 6 km langer Anstieg über Nepomuk, Vyhledy nach Capartice zu bewältigen. Ein wenig gemächlicher ging es erst bei der Strecke von Cerna Reka nach Liskova/Höll  zur Sache. Aufgrund der kräftezerrenden Anfangskilometer verlangte der nur leicht ansteigende Teil von Perlhütte zum Mehrgenerationenhaus Waldmünchen den Teilnehmern nochmal alles ab.

Buchstäblich allen davon gelaufen war dann am Ende der 24-jährige Jiři Voják von Milaři Domažlice, der  nicht einmal eine Stunde für diese Distanz benötigte. Mit 54:18 Minuten setzte er sich vor Petr Kamic aus Bělá nad Radbuzou mit 57:13 Minuten und Tomáš Kozina, Domažlice mit 60:21 Minuten durch.

Letztlich stand jedoch die "Freundschaft" der Städte Waldmünchen und Klenci sowie der olympische Gedanke "Dabei sein ist alles" von Turnvater Jahn im Vordergrund.

Bürgermeister  Karel Smutný gab in Klenci pod Cerchovem den Startschuss. Foto: Karl Reitmeier
Bürgermeister Karel Smutný gab in Klenci pod Cerchovem den Startschuss. Foto: Karl Reitmeier

Der beste deutsche Teilnehmer war Martin Ochsenmeier vom Lauftreff Furth im Wald mit einer Zeit von 01:1:41. Älteste Starterin bei den Damen war Hilke Zakrzewski (Jahrgang 1947), die für den TV Waldmünchen an den Start ging, bei den Herren waren dies Bohuslav Balcar (SC Marathon Plzeň) und František März (Sokol Kout), beide Jahrgang 1943. Die jüngsten Läufer waren Radek Veselý vom LK Tatran Chodov (Jahrgang 1992) und Sebastian Fleischmann vom SV Schönthal (Jahrgang 1991).

Die Ergebnisse des 7. Freundschaftslaufes zwischen Klenči pod Čerchovem und Waldmünchen bei den Herren:

M1 (bis 39 Jahre):  1. Jiři Voják, Milaři Domažlice, 00:54:18; 2. Petr Kamic, Bela nad Radbuzou, 00:57:13; 3. Tomáš Kozina, Domažlice, 1:00:21; 4. Vítězslav Fronk, Milaři Domažlice, 01:03:13; 5. Radek Veselý, Tatran Chodov, 01:04:32; 6. Jiři Konop, Sokol Stachy, 01:08:02; 7. Zdeněk Dušek, Sokol Prapořište, 01:14:06; 8. Milan Pruner, TJ ARBO  Velhartice; 01:17:23; 9. Sebastian Fleischmann, SV Schönthal, 01:22:47; 10. Thomas Rampf, TV Waldmünchen, 01:24:18; 11. Christian Hierstetter, D & SHV Furth, 01:27:09.

M2 (40 – 49 Jahre):  1. Norbert Švarc, Milaři Domažlice, 01:00:12; 2. Martin Ochsenmeier, Lauftreff Furth im Wald, 01:01:41; 3. Marek Řizek, Marathon Děčin, 01:09:13; 4. Petr Höll, Tatran Chodov, 01:09:36; 5. R. Kurz, 01:12:14; 6. Petr Kolář, Gerresheimer, 01:13:30; 7. Josef Štetek, BAS Babylon, 01:15:36.

M 3 (50 – 59 Jahre): 1: Pavel Beroušek, Milaři Domažlice, 01:05:40; 2. Petr Beroušek, Postřekov, 01:09:43; 3. Petr Hojda, Klenči, 01:11:27; 4. Gerhard Popp, LT Katzbach-Michelsdorf, 01:18:30; 5. Peter Schneider, SV Tiefenbach, 01:20:54; 6. Heinz Kreis, SG Chambtal, 01:24:29.

M 4 (ab 60 Jahren): 1. Jiři Konop, SK Chodsko, 01:13:06; 2. Karel Fait, AGP Domažlice, 01:13:12; 3. Bohuslav Balcar, SC Marathon Plzeň, 01:13:57; 4. Helmut Schneider, TV Waldmünchen, 01:20:54; 5. František März, Sokol Kout, 01:37:36.

Ergebnisse bei den Damen (diese waren in nur zwei Altersklassen eingeteilt, wodurch es die älteren Jahrgänge sehr schwer hatten):

F 1 (bis 34 Jahre): 1. Vendula Fronková,  AC Domažlice, 01:11:06; 2. Stanislava Forsterová, SC Marathon Plzeň, 01:12:53; 3. Ida Kubrová, Pilsenman Club, 01:13:09; 4. Doris Fischer, TV Waldmünchen, 01:20:06; 5. Marianne Maier, Furth im Wald und Cäcilia Bachmeier, Eschlkam, beide 01:24:46.

F 2 (ab 35 Jahren): 1. Petra Schoplocher aus Cham (gestartet für TSG 08 Roth), 01:08:42; 2. Christine Althammer, LT Katzbach-Michelsdorf, 01:21:31; 3. Hilke Zakrzewski, TV Waldmünchen, 01:44:14; 4. Jiřina Gatková, AALM Praha, 01:59:55.

SVS marschiert in Kreisliga durch

Nach einem 3:0 gegen die SpVgg Mitterdorf konnte sich die 1. Mannschaft des SV Schönthal vorzeitig zum Meister krönen. Der Vorsprung von 13 Punkten in drei Spielen ist uneinholbar. Somit ist der Durchmarsch von der A-Klasse in die Kreisliga perfekt. Mit einem 9:1 Sieg ist auch die 2. Mannschaft wieder im Meisterschaftskampf dabei. In den letzten drei Spielen sind nun nur mehr drei Punkte auf Michelsneukirchen und Geigant aufzuholen.

Kann sich am Sonntag der SVS vorzeitig zum Meister krönen?

Das Tabellenschlusslicht gastiert am 23. Spieltag beim Spitzenreiter

Steht am Sonntag die nächste Meisterfeier bevor?
Steht am Sonntag die nächste Meisterfeier bevor?

Am kommenden Sonntag gastiert die SpVgg Mitterdorf beim SV Schönthal. Bei dieser Partie kommt es auch zum Duell des besten Offensivduos der Liga. Stangl/Baier (27 Tore) auf der einen Seite, auf der gegenüberliegenden Mitterdorfs Riedl-Brüder (26 Tore). Was in Anbetracht dieses Vergleiches ein Top-Spiel vermuten ließe, sieht anhand der Tabellenkonstellation ganz anders aus. Der unangefochtene Tabellenführer kann sich bei dieser Begegnung, wo man gegen die bereits abgestiegene SpVgg Mitterdorf spielt, bereits drei Spieltage vor Saisonende zum Meister krönen und den Durchmarsch von der A-Klasse in die Kreisliga perfekt machen. Jedoch sollte die Decker-Elf das Tabellenschlusslicht nicht unterschätzen und eine andere Mannschaftsleistung als am vergangenen Spieltag im Derby gegen Bernried an den Tag legen. Als heimstärkste Mannschaft der Kreisklasse möchte der SVS nur allzugern den „blau-weißen“ Fans ein Fußballspektakel präsentieren und dabei die „eigene Krönung“ veredeln. Hierzu kann Decker fast wieder auf die Mannschaft des Spitzenduells gegen SC Michelsneukirchen zurückgreifen. Zwar ist B. Rötzer immer noch verletzt, jedoch werden B. Breu und A. Stangl wieder zum Kader zurückkehren und die Abwehr stabilisieren. Immer noch im Aufbautraining befindet sich Mittelfeldmotor M. Heimerl, fraglich ist auch der Einsatz von P. Malterer. Anstoß dieses Spiels ist um 15 Uhr am Schönthaler Schulsportplatz. Bereits um 13:15 Uhr bestreiten die Reservemannschaften das Vorspiel in der B-Klasse Gr. 4.

 

SV Schönthal rockt die Kreisklasse

Wir befinden uns im Jahre 1947 nach Christi Geburt. Schönthal, ein kleines Dorf in der Oberpfalz, grün­dete einen Sportverein. Mit dem hochtragenden Ziel, "die sportfreudige Jugend von Schönthal und Um­gebung zu vereinigen und durch sportliche Übungen diese körperlich zu kräftigen und da­mit zur Erhal­tung der Volksgesundheit beizutragen" luden Michael Breu, Max Heimerl, Johann Bierlmeier, Jakob Rampf und Otto Sagner zur Gründungsversammlung am 07.06.1947 ins Gasthaus Hausladen ein. Dem SV Schönthal traten zunächst 29 Mitglieder bei, die Johann Bierlmeier zu ih­rem 1.Vorstand wählten. Schon im Herbst des selben Jahres nahm man den Spielbetrieb auf. Da es zu dieser Zeit noch keine C-Klasse gab, startete der SV in der Nordruppe der B-Klasse des Bezirkes Cham Kreis Oberpfalz.

Wie in der Spielzeit 10/11 konnte der SVS schon in den frühen 80ern manche "Große" ärgern
Wie in der Spielzeit 10/11 konnte der SVS schon in den frühen 80ern manche "Große" ärgern

Nie­mand glaubte daran, dass dieser „noch hinter den den Ohren grüne“ Fußballclub einmal über ganz Bay­ern hinaus für Furore sorgen würde. Niemand? Nein! Der von un­beugsamen Mitgliedern bevölkerte SV hört nicht auf, den Pessimisten Widerstand zu leisten und an seinen Erfolg zu glauben. Und das Leben war nicht leicht für die Schönthaler Kicker, die in den Niederungen der Fußballklassen herum krebsten. Doch in der Saison 1980/81 jagte der SV Schön­thal im DFB-Vereinspokal von einer Sensation zur ande­ren und konnte durch Siege gegen den Lan­desligisten ASV Burglen­genfeld und den Bezirksligisten TSG Süd Regensburg ins Pokalfinale ein­ziehen. Bei einem Sieg über den Post SV Regensburg in der achten Runde hätte Schönthal sogar Tennis Borussia Ber­lin zum Gegner gehabt. Leider ging das Spiel mit 1:4 verloren. Diese ersten Er­folge waren der Lohn für die „Unbeugsamen“ und zugleich der Vorgeschmack an eine Saison der Superlative.

Das Geheimnis des SV Schönthal: Ein verschworener Haufen aus der eigenen Jugendarbeit
Das Geheimnis des SV Schönthal: Ein verschworener Haufen aus der eigenen Jugendarbeit

Diese kam dann in der Verbandsrunde 1983/84. Schlagzeilen wie folgt waren ständig in der Lokalpresse zu finden: „SV Schönthal - Fußballphänomen der Oberpfalz - Wer bremst den SV Schönthal? - Schönthals unheimliche Serie - Stellt der SV Schönthal einen neuen A-Klassenrekord auf? Der SV Schönthal ist vorzeitig "Herbstmeister" - Hält Superserie des SV Schönthal auch nach der Winterpause ? - Der SV Schönthal ist klar auf Bezirksligakurs - Schönthal zieht davon - Schönt­hals Serie hält weiter an.“ Die Schützlinge von Trainer Johann Nagler eilten von Sieg zu Sieg und waren nicht nur mit 24:0 Punkten souveräner Herbstmeister, sondern konnten sich bis zum 19. Spieltag eine reine Weste bewahren. Bereits sechs Spieltage vor Saisonende stand der SV Schönthal als Meister der A-Klasse Ost und Bezirksligaaufsteiger fest. Der SVS wurde weit über die Landes­grenzen hinaus bekannt. Das Geheimnis dieser Erfolge lag an einem „Zaubertrank“ mit Namen „Ju­gendarbeit“. Von "Asterix dem Gallier" kennt man jedoch, dass ein Zaubertrank zwar für bestimmte Zeit unbesieg­bar, aber nicht unverwundbar macht.

Nach einer über 20-jährigen Leidenszeit haben die SVS-Fußballer wieder was zum Lachen
Nach einer über 20-jährigen Leidenszeit haben die SVS-Fußballer wieder was zum Lachen

So musste man nach nur einjährigem Gastspiel die Liga wieder verlassen, wurde bis in die Niederungen des Fußballkreises durchgereicht und ver­harrte dort jahrelang. Nach einer schier endlosen Durststrecke in der man sich ein paar Jahre mit tschechischen Spielern be­holfen hatte um zumindest den Spielbetrieb aufrecht erhalten zu können, besannen sich die „Schönthaler Druiden“ wieder ihres „Zaubertranks“. Die Wirkung trat rasch ein: Die Jugendarbeit trug Früchte. Die Juniorenmannschaften fuhren eine Meisterschaft nach der ande­ren ein. Die A-Jugend stieg 2010 in die Kreisliga auf und man konnte somit nach und nach die ta­lentierten „Rohdiamanten“ in den Seniorenkad­er einbauen. In der Saison 2009/2010 setzte die junge Mannschaft um Trainer Markus Decker zum erste mal eine Duftmarke und verpasste nur knapp einen Relegationsplatz.

In der Saison 2010/2011 war es endlich soweit: Der Schönthaler Sportverein wurde A-Klassen-Meister
In der Saison 2010/2011 war es endlich soweit: Der Schönthaler Sportverein wurde A-Klassen-Meister

Ein Jahr später war es dann end­lich soweit: Was sich in der vorhergehen­den Spielsaison mit je Platz drei für die erste und zweite Mannschaft bereits angedeutet hatte, stell­ten die Spieler des SVS, nochmals verstärkt durch Andy und Max Stangl (SV Geigant) sowie Bernhard Breu und Reinhard Rötzer (SV Bernried), die zu ih­rem Heimatver­ein zurückkehrten, im Laufe der Saison 2010/2011 deutlich unter Beweis. Souverän mit nur ei­ner Niederlage, drei Unentschieden und 20 Siegen, sowie einem Torverhältnis von 105:24, holte sich der SV Schönthal den Meistertitel der A-Klasse Gr. 3 Cham/SAD und stieg somit in die Kreisklasse auf. Auch die zweite Garnitur bestätigte ihren Aufwärtstrend mit einem vierten Platz in der Tabelle und bildet damit ein starkes Fundament für die „Erste“.

Mit voller Euphorie ging die Schönthaler Boygroup in die neue Spielklasse
Mit voller Euphorie ging die Schönthaler Boygroup in die neue Spielklasse

Nach so einer Erfolgsserie wa­ren die Vor­freude und die Erwartungen auf den Saisonstart in der neuen Klasse bei Spielern und Fans naturge­mäß riesig, zumal die Schönthaler Boygroup im Sommer die Bezirksligisten Arn­schwang und Beucherl­ing durch ihre beherzte und technisch anspruchsvolle Spielweise aus dem To­to-Pokal warfen. Doch Ab­teilungsleiter Michael Breu und Coach Markus Decker dämpften die auf­kommende Euphorie, wiesen mahnend auf die Reform in der Liga hin, durch die es in der Saison 2011/2012 bis zu sechs Absteiger geben kann und gaben als primäres Ziel den Klassenerhalt aus.

Die mahnenden Worte des Erfolgsduos Decker/Breu schienen sich am Anfang zu bewahrheite
Die mahnenden Worte des Erfolgsduos Decker/Breu schienen sich am Anfang zu bewahrheite

 

Ihre mahnenden Worte schienen sich beim Saisonstart zu bewahrheiten. Mit einer 2:3 Heimnieder­lage gegen den FC Untertraubenbach, ei­nem 3:3 Remis beim SV Stachesried trotz anfänglicher 3:1 Führung, einem 1:1 im Heimspiel gegen den TV Waldmünchen und einer 3:1 beim Nachbarrivalen SV Geigant, starteten die Schönthaler „Himmels­stürmer“ in die Saison und mussten trotz guter Spielanlage und stellenweise drückender Überlegenheit in der höheren Klasse Lehrgeld bezahlen.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten überwintern die "Blau-Weißen" auf  Platz 1
Nach anfänglichen Schwierigkeiten überwintern die "Blau-Weißen" auf Platz 1

Dann kippte der Schalter um. Die Deckertruppe eilte von Sieg zu Sieg. Ausnahmen der achte Spiel­tag, als man beim SC Michelsneukirchen nach früher 1:0-Führung nach 26 Minuten bereits 1:5 zu­rücklag, bis auf 5:5 herankam und am Schluss durch einen Elfmeter in der Nachspielzeit doch noch verlor, sowie das 1:1 Unentschieden am vorletzten Spieltag der Hinrunde beim FC Chammünster. Nun kann der SV Schönthal mit vier Punkten Vorsprung als Tabellenführer überwintern.

Ein eine gute "Zweite" ist ein wichtiges Fundament für eine hervorragend funktionierende "Erste"
Ein eine gute "Zweite" ist ein wichtiges Fundament für eine hervorragend funktionierende "Erste"

Doch, wie kam es eigentlich zu diesem Erfolg? Diese Frage beantworte Trainer Mar­kus Decker analytisch: Der Trainingsfleiß der Akteure habe dabei zwar auch eine Rolle gespielt, war aber sicher nicht der entschei­dende Faktor. Vielmehr war es die mentale Einstellung der Mann­schaft, meinte Decker. Die gute Stim­mung und der damit verbundene Zusammenhalt der Spieler, sowie deren unbedingter Wille zum Sieg und vor allem das disziplinierte Verhalten vor- und nach den Spielen waren für ihn der Schlüs­sel für den Erfolg. Dazu, so der Trainer resümierend, habe man in der „Zweiten“ etliche fähige Spieler, die in Punkto Kondition, Technik und Taktik bereits für die „Erste“ pa­rat stehen und damit Ausfälle von Stammspielern kompensieren konnten und mit Andreas Heumann, von der SG Silbersee gekommen, als einzigen „Auswärtigen“ einen Spieler, der sich nahtlos ins Gefüge der Mannschaft einpasste. Nicht zu vergessen, die tolle Unterstützung durch die Schönthaler „Edel-Fans“. Für diese hatte der Coach noch ein „Zuckerl“ parat indem er mit Uli Breu vom ASV Cham und Patrick Malterer von FC Bernried nach der Winterpause zwei erneute Rückkehrer aus dem eigenen Nachwuchs vermelden konn­te. Jedoch sollten die „Schönthaler Gallier“ trotz des Plat­zes an der Sonne und den vielversprechenden Aussichten den Ball flach halten. Denn, wie bereits an­fangs erwähnt: Von "Asterix dem Gallier" kennt man, dass ein Zaubertrank zwar für bestimmte Zeit un­besiegbar, aber nicht unverwundbar macht.