Gemeinde Schönthal

So

10

Jun

2018

13. Premeischler Open-Air

Eine heiße Nacht wurde es für die zahlreichen Musikfans beim 13. Premeischler Open-Air. Nicht nur weil diesmal der Wettergott mitspielte und dem „Helfer-Team“ des VfR Premeischl ein Open-Air-Traumwetter bescherte, sondern auch, weil die verpflichtete Spitzenband „Pitch Black“ ihr Bestes gab und allen Besuchern kräftig einheizte. Bereits von Anfang an inszenierte die „Party-Rock-Band“ aus Oberbayern eine Bühnen-Show die das ganze Publikum mitriss. Die sechs Vollblutmusiker boten ein einmaliges Bühnenbild mit einer Effektshow wie Feuereffekten und verkleideten sich wie die Originalstars. 

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Do

19

Apr

2018

Hauptversammlung SG Schönthal/Premeischl

Mit der Be­grüßung der Anwe­senden eröffneten die beiden Vorstände der SG Schönthal/Premeischl, Benjamin Baier und Markus Eiber die Hauptversammlung der SG in der Klosterschänke Schönthal. Wie diese abwechselnd aufführten, war in der Saison 2016/2017 der VfR Premeischl erstmalig mit dem SV Schönthal gemeinsam als Spielgemeinschaft im Spielbetrieb. Punktgleich mit der SG Ettmannsdorf belegte hier die 1. Mannschaft in der Kreisliga West mit 15 Siegen, neun Remis und vier Niederlagen bei erreichten 54 Punkten Platz zwei.

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Fr

02

Mär

2018

Trainingslager SG Schönthal-Premeischl

Ein volles Programm hatte die SG Schönthal-Premeischl wieder bei ihrem diesjährigen Trainingslager in Scheffau am Tennengebirge (Salzburger Land). Während am Morgen nach dem Morgenlauf Trainingseinheiten auf dem Zettel standen, wurden die Nachmittage zur Regeneration bzw. zu kulturellen Ausflügen genutzt. Letztlich durften nach den Abendeinheiten die gemeinschaftlichen Aktivitäten wie zum Beispiel „Karteln“ im Sportheim des USV Scheffau nicht fehlen.

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Mo

24

Jul

2017

Gründung SG Schönthal/Premeischl e. V.

Was bereits unter vorgehaltener Hand inoffiziell die Runde gemachte hatte, hat sich jetzt offiziell bestä­tigt: Die SG Schönthal/Pre­meischl wurde als Spielgemeinschaft aufgelöst und als eigenständiger Fusi­onsverein als SG Schönthal/Preme­ischl e.V. ins Vereinsregister eingetragen. Die Triebfeder für diese Entscheidung waren die Statuten des Verbandes, dass Spielgemeinschaften nur bis zur Kreisliga, nicht aber in höhere Klassen, wie die Bezirksliga, aufsteigen können. 

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Sa

01

Jul

2017

Kabarettabend mit Helmut A. Binser

Mit der Verpflichtung von Martin Schönberger vulgo Helmut A. Binser in Kooperation mit der „Liederbühne Robinson“ hat der SV Schönthal schon am ersten Tag seiner 50-jährigen Jubelfeier ins Schwarze getroffen. Man könnte Binser auch als den Doc Holliday von Runding bezeichnen. War Doc Holliday der geschickteste Spieler und der kühnste, schnellste, tödlichste Mann mit einer Waffe, so ist der Kabarettist Binser das schlitzohrigste, unangepassteste bayerische Original mit einer moats Goschn, Gitarre und Quetschn als Waffe.

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Di

27

Jun

2017

SVS-Gründungsfest beginnt am Donnerstag

Vom 29. Juni bis zum 3. Juli feiert der Sportverein Schönthal im Rahmen des Schwarzachfestes sein 50-jähriges Bestehen. Nach dem das Festzelt am Dienstag mit tatkräftiger Unterstützung zahlreicher Mitglieder aufgestellt wurde, steht dem Auftakt am kommenden Donnerstag nichts mehr im Wege. Das Schwarzachfest wird in diesem Jahr mit einem Kabarettabend eröffnet. Dabei präsentiert Helmut A. Binser unter anderem sein Bühnenprogramm „Wie im Himmel“. Einlass ist um 19 Uhr. Begonnen wird um 20 Uhr.

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Di

13

Jun

2017

SVS feiert vom 29. Juni - 3. Juli

Am 17.11.1967 wurde der SV Schönthal durch die Initiative von Hugo Böhm, Josef Fischer, Michael Greil und Sebastian Schmidt mit 35 Gründungsmitglieder wieder ins Leben gerufen. Die ersten zu bewältigenden Aufgaben waren die Erneuerung des Sportplatzes als Grundlage für den Trainings- und Spielbetrieb und die Erstellung einer Vereinssatzung. Damit hielt vor 50 Jahren in Schönthal König Fußball offiziell seinen Einzug. In diesen fünf Jahrzehnten hat sich natürlich vieles getan und ver­ändert.

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Di

13

Jun

2017

AH SG feiert am 17. Juni 10-jähriges

Die Geschichte des Altherren-Fußballs in Deutschland begann kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Spie­ler, die aufgrund ihres Alters nicht mehr in den aktiven Mannschaften ihrer Vereine spielten, suchten sich ein neues sportliches Betäti­gungsfeld. Die Sportart wollten die meisten von ihnen nicht wechseln, also entschlossen sie sich zur Gründung von Altherren-Teams. TSV 1860 München, Kickers Offenbach, VfR Mannheim, RW Frank­furt oder auch FK Pirmasens gehörten zu den Pionieren der Altherrenteams.

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So

11

Jun

2017

Open-Air Premeischl 2017

Obwohl es gegen den Abend zu doch ziemlich abkühlte, wurde es eine heiße Nacht für die die zahlreichen Musikfans beim 12. Premeischler Open-Air. Die bei­den verpflichteten Spitzenbands „INCREASED“ und „rocKing...it might get loud“ gaben ihr Bestes und heizten allen kräftig ein­. Sorgte die Vorband „INCREASED“ mit einem Repertoire aus Hard-Rock, Schmuse-Rock, Deutsch-Rock und Punk-Rock, vor allem dafür, dass die jüngeren Pop- und Rockfans auf Touren kamen, so sprachen die Vollblutmusiker von„rocKing...it might get loud“ mit einem Mix aus brandaktuellen Hits, Party-Knallern und Mega-Oldies alle Altersklassen an.

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Mi

17

Mai

2017

Hauptversammlung JFG 2017

Mit der Be­grüßung der Anwe­senden im Rötzer Sportheim eröffnete Vorstandssprecher Stephan Decker die Hauptversammlung der „JFG Schwarzachtal Oberpfalz“. Nach einer Gedenkminute an die verstorbenen Mitglieder zog er ein kurzes Resümee über die Aktivitäten des Vereinsjahres seit der letzten Hauptversammlung im Mai 2016. Seitdem, so Decker, ist der Mitgliederstand bei den aktiven Jugendspielern von 123 auf 126 gestiegen. Die Anzahl der Fördermitglieder dagegen hat sich von 29 auf 27 Förderer verringert.

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Internes Kleinfeldturnier SG

Premeischl/Schönthal (21.06.2016) „Fußballparty“ war am Samstag in Premeischl angesagt. Das erste interne Kleinfeldturnier der SG Schönthal/Premeischl um den Wolfgang-Galli-Wanderpokal zeigte so alles auf, was der Fußball zu bieten hat: Enthusiastisch anfeuernde Zuschauer, technischer Fußball, packende Zweikampfszenen, vollsten Einsatz und spannende Duelle bis zum Schluss. Und letztlich stellte das Turnier klar, dass Fußball eine Mannschaftssportart ist und man mit einer mannschaftlich geschlossenen Leistung als vermeintlicher Underdog einen davor hochdotierten Favoriten schlagen kann. Am Ende wurde nach den schon ansehnlichen Gruppenspielen in den Platzierungsspielen nochmals um jeden Meter gefightet und der Sieger meist erst in aller letzter Minute, wenn nicht gar erst im Siebenmeterschießen ermittelt. Einen heißen „Fight“ vom Feinsten lieferten sich zu guter Letzt die beiden Finalisten. So ging die als Außenseiter in das Turnier gestartete Mannschaft B3 „Pesold Wolfgang“ früh in Front. musste jedoch kurz nach der Halbzeit noch einen 1:2 Rückstand hinnehmen. Trotzdem blieb die Partie für die Zuschauer unterhaltsam bis zum Schluss. Schließlich entschied die Mannschaft A1 „Rötzer Reini“ mit 3:1 das Endspiel für sich und die Spieler Reinhard Rötzer, Daniel Baier, Martin Bauer, Tobias Spachtholz, Andreas Wutz, Johannes Rampf, Max Fischer, Michael Spießl durften vom Pokalspender Wolfgang Galli den Wolfgang-Galli-Wanderpokal in Empfang nehmen. Der Spieler mit den meisten erzielten Treffern kam mit Daniel Baier (4 Tore) ebenfalls von der Mannschaft A1.

Endstand: 1. A1 „Rötzer Reini“, 2. B3 „Pesold Wolfgang“, 3. A2 „Schneider Sepp“, 4. B1 „Dietl Helmut“, 5. B2 „Schmidt Alex“, 6. A3 „Sturm Hermann“. Bei der Siegerehrung bedankten sich Trainer und Pokalspender Wolfgang Galli sowie der Organisator des Turniers Stefan Gress bei allen, die für einen reibungslosen Verlauf der Veranstaltung beitrugen. Ein weiterer Dank galt den teilnehmenden Spielern von der B-Jugend bis zu AH für ihre faire Spielweise, denn das Wichtigste sei bei solchen Turnieren sei eben, dass sich dabei niemand verletzt. Nicht selbstverständlich sei es auch, so die Verantwortlichen, dass die Unparteiischen Alfons Heumann und Josef Baier ihren Nachmittag opferten. Sie achteten darauf, dass das, was die 96 Füße auf den Platz zauberten auch mit rechten Dingen zuging. Bevor Gress die Sportler zum gemütlichen Teil verabschiedete war er der Meinung, dass das Hauptziel erreicht wurde: „Mit diesem Tag wurde eine Sportveranstaltung ausgetragen, bei der das Sportliche mit dem Gemeinschaftsgefühl verknüpft werden konnte. Somit konnte man das „Wir-Gefühl“ innerhalb der Spielgemeinschaft (SG Schönthal/Preimeischl) erweitern.“

Aufstieg VfR Premeischl

Der VFR Premeischl steigt zum zweiten mal hintereinander auf
Der VFR Premeischl steigt zum zweiten mal hintereinander auf

Premeischl (12.06.2016) Das Motto „Gemeinsam sind wir stark!“ scheint für den VfR Premeischl wie maßgeschneidert. Den Teamspirit lebt der Premeischler Fußballverein wie fast kein Zweiter. So ist beim VfR der Erfolg nicht zwangsläufig klassenabhängig, sondern viel wichtiger sei der Zusammenhalt im Verein. Folgerichtig baut man hier auf die eigene Jugend und auf Spieler aus der näheren Umgebung, bevor man mit aller Gewalt und somit mit bezahlten Spielern den Erfolg suchen wurde. Dass über Kurz oder Lang der Erfolgsfaktor Zusammenhalt auch zum sportlichen Erfolg führt, zeigten die Mannen von Fußballabteilungsleiter Hermann Voith in den vergangenen beiden Spielzeiten als sie die dreijährige Negativserie ausmerzten.

Der VFR Premeischl ein verschworener Haufen
Der VFR Premeischl ein verschworener Haufen

Obwohl der VfR Premeischl von 2012 – 2014 drei Abstiege in Folge hinnehmen musste und somit von der Kreisliga in die unterste B-Klasse durchgereicht wurde, ließ sich das Team um Spielführer Markus Eiber nicht unterkriegen. Das Stoßgebet der Fans „VfR ein Sieg muss her!“ schien dann auch erhört worden zu sein. Die Mannschaft blieb trotz des Negativlaufs zusammen und kämpfte sich als verschworene Einheit mit dem Faktor „Teamgeist“ wieder hoch. In der Saison 2014/2015 wurden die Premeischler ungeschlagen mit 124:8 Toren und 64 Punkten souveräner B-Klassenmeister. Diesen Lauf nahm die Elf von Trainer Hermann Voith in die neue Spielzeit der A-Klasse Mitte mit und spielten als Liganeuling anstatt in den hinteren Regionen gleich in der Spitzengruppe mit. Zeitweise durfte der VfR, der mit einer gesunden Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern in die Saison gestartet war, mit Platz eins den Sonnenplatz der Tabelle genießen. Letztlich sprang für die Premeischl mit 44 Punkten, 14 Siegen, zwei Unentschieden, acht Niederlagen und einem Torverhältnis von 64:42 der zweite Platz heraus.

 

Wie die Verantwortlichen des Vereins für Rasenspiele bemerkten, war die Offensive mit den Toren von Tobias Vitzthum (18), Stefan Greß (14), Thomas Ruhland (9) zwar maßgeblich am sportlichen Erfolg beteiligt, jedoch leistete jeder Spieler seinen Anteil zur Vize-Meisterschaft und der eigentliche Gewinner ist die „Mannschaft“. Denn, jene Akteure, die Tore verhindern oder vorbereiten, habe den gleichen Anteil am Ausgang eines Spieles. Als beste Auswärtsmannschaft der Liga durfte der Vize-Meister der A-Mitte dann in Geigant gegen den FC Katzbach um den Kreisklassenaufstieg spielen. Dieses Spiel wurde dann auch verdient durch die Tore von Stautner, Hofmann und Ruhland mit 3:0 gewonnen und die Kreisklassenrückkehr war perfekt! Wie Trainer Hermann Voith beim Saisonabschluss anmerkte kam der Erfolg nicht von irgendwo her. Die gute Stim­mung und der damit verbundene Zusammenhalt der Spieler, sowie deren unbedingter Wille zum Sieg und vor allem das disziplinierte Verhalten vor- und nach den Spielen waren für ihn der Schlüssel für den Erfolg, der als Quintessenz den Aufstieg in die Kreisklasse bedeutet.

Der VfR jubelt über den Aufstieg und startet in der Saison 2016/2017 als SG in der Kreisklasse
Der VfR jubelt über den Aufstieg und startet in der Saison 2016/2017 als SG in der Kreisklasse

In der Kreisklasse wird der VFR Premeischl bekanntlicherweise als SG mit dem SV Schönthal starten. Mit drei Mannschaften werden der VFR Premeischl und der SV Schönthal in der Saison 2016/2017 dann gemeinsam auf Punktejagd gehen. Die „Erste“ spielt als SG Schönthal/Premeischl höchstwahrscheinlich in der Kreisliga West. Je nach Einteilung der Kreisklasse darf sich die „Zweite“ als SG Premeischl/Schönthal auf Derbys gegen Silbersee freuen, deren Vorspiel wird dann die „Dritte“ bestreiten. Damit sich die Spieler beider Vereine besser kennen lernen können, findet am kommenden Samstag, den 18. Juni, ab 15.30 Uhr in Premeischl ein internes Kleinfeldturnier statt. Die Spieler (Jugend, Senioren, AH), die bei diesem Turnier aktiv dabei sein wollen, können sich noch bis zum 17. Juni um 19 Uhr anmelden. Die Listen zum Eintragen liegen in den beiden Vereinswirtshäusern aus. Zu dieser Veranstaltung sind auch alle „Fans“ der SG recht herzlich eingeladen.

Dorfmeisterschaft Wattn 2016

Schönthal (15.02.2016) Herz war Trumpf im Gasthof Klosterschänke Schönthal. Diesmal aber nicht aus Liebe zu einer holden Maid. Nein, sondern vielmehr aus Liebe zu einem Kartenspiel, dem Watten, sowie der Aussicht einen der schönen Pokale zu ge­winnen, die es bei der Dorfmeisterschaft im Watten der SG AH Schönthal/Premeischl zu gewinnen gab. An neun Tischen „zockten“ die 36 Liebhaber dieses urbaye­rischen Kartenspiels begeistert um den Sieg und den dafür ausgesetzten Wanderpokal der Vereine. Letztlich war es nicht nur entscheidend wer die meisten Trümpfe von den Farben Herz, Grün, Schelln oder Eichel in der Hand hatte. Auch die beste Taktik diese auszuspielen entschied über Sieg und Niederlage. Das glücklichste Händchen in Sa­chen Kombination von „Taktik“ und gutes „Blatt“ hatte am Ende der Vierer der FFW Schönthal in der Besetzung Daniel Baier, Ludwig Bierl, Richard Malterer und Herbert Zeiser. Bei der Sie­gerehrung bedankte sich Peter Malterer vom Organisator SG AH Schönthal/Premeischl bei Turnierleiter Rudi Gilch, der souverän für einen reibungslosen Ablauf des Tur­niers sorgte, die Spiel­regeln erklärte und auch während des Turniers für Rat und Tat zur Verfügung stand. Ein weiterer Dank ging an die Preisspender Claudia und Kurt Erhardt sowie an die Spieler für ihre faire Spielweise.

Bei der Pokalverleihung ehrte Malterer die besten Mannschaften sowie die Einzelspieler und übergab dann mit der Spenderin des Wanderpokals, Claudia Erhardt, diesen an die FFW Schönthal. Souverän mit 89 Pluspunkten sicherten sich die „Firefighters“ den Dorfmeistertitel der nun fast zwanzigjährigen Veranstaltung. Den zweiten Platz mit 44 Pluspunkten sicherte sich der Titelverteidiger SG AH Schönthal/Premeischl vor den Stockschützen mit 39 Pluspunkten. Auf den weiteren Plätzen folgten: 4. Fischerverein Schönthal (plus 19), 5. Motorradfreunde Schönthal (plus 9), 6. Schützenverein „Eintreff“ Schönthal (minus 38), 7. Freunde des sama mir (minus 45), 8. SV Schönthal (minus 55), 9. SuRK (minus 62). Die meisten Punkte in der Einzelwertung in den zwei Durchgängen mit je 30 Spielen erzielte Rudolf Rötzer mit 40 Pluspunkten, vor Ludwig Greil mit 38 Punkten und Ludwig Bierl mit 37 Punkten.

Diamantene Hochzeit Elisabeth u. Franz Leopold

Nach 60 Jahren gemeinsam gemeisterten Höhen und Tiefen in einem erfüllten Leben schauen sich Elisabeth und Franz Leopold aus Loitendorf immer noch so ver­liebt in die Augen wie bei ihrer Hochzeit. Der Franz erblickte in Untergrafenried das Licht der Welt und wurde in Grafenried (Böhmen) getauft. Aufgewachsen mit drei Geschwistern wurde er 1943 zur Wehrmacht ein­gezogen. Im Russlandfeldzug erlebte er die Gräuel des Krieges am ei­genen Laibe und wurde selbst, da­mals 18 Jahre alt, schwer verwundet. Als „Landwirt mit Leib und Seele“ er natürlich am elterlichen Hof mit und setzte sich dabei das Ziel, diesen stetig zu vergrößern. Mit acht Ge­schwistern aufgewachsen, wobei zwei im Jugendalter verstorben sind, besuchte die Elisabeth von 1940 bis 1948 die Volks­schule in Hiltersried. In dieser Zeit verloren die Kinder bereits ihren Vater und muss­ten daher schon früh am elterlichen Hof mithelfen und ihrer Mutter unter die Arme greifen. Zudem ar­beitete sie noch während ihrer Schulzeit bei Verwandten in Hiltersried. Dann kam sie als Magd in Loitendorf in Anstellung. Da die die beiden also im gleichen Dorf lebten und sich daher schon kann­ten, war es naturge­mäß nicht die sprichwörtliche „Liebe auf den ersten Blick“ die sie „verbandelte“. „Schuld“ daran, dass die immer noch rüstigen „Turteltauben“ jetzt die­ses seltene Jubiläum der Diaman­thochzeit feiern konnten war die Liebe zur Musik. Der schneidige Roin Franz schwang gerne mit den Madln das Tanzbein. Die fesche Elisabeth liebte den Gesang und war eine begeisterte Tänzerin. Da waren Tanzveranstaltungen natürlich für die beiden eine willkommene Abwechs­lung zur harten Bauernarbeit. Bei einer solchen in Hiltersried kamen der Franz und die Elisabeth sich dann auch näher. Aus den schwungvollen Polka- und Masurkatänzen Arm in Arm, wurde schnell ein Gang durchs Leben Hand in Hand. Am 22. Mai.1955 traten die Verliebten dann vor den Traualtar. Gemeinsam schufen sie sich mit der Bewirtschaftung der Landwirtschaft die Basis für ein erfülltes Le­ben.

Nach der Übernahme des­sen elterlichen Hofes von Franz, setzte sich das junge Paar das Ziel, diesen stetig zu vergrößern. Wegen der beengten Platz­verhältnisse in Loitendorf erfüllten sie sich ihren Wunschtraum mit der Erbau­ung eines Aussiedlerhofes. Neben der Arbeit am großen landwirtschaftlichen Anwesen stand das Familiäre aber bei ihnen immer an erster Stelle. So gin­gen aus der glücklichen Ehe ein Sohn und vier Töchter hervor. Zu der großen Schar der Gratulanten zählten neben den fünf Kindern, 15 Enkelkindern und vier Urenkeln sowie viele Freunde. Auch die Gemeinde Schönthal mit Bürgermeister Ludwig Wallinger und die Pfarrei Hiltersried mit Pfarrer Alfons Eder würdigte dieses außergewöhnliche Ju­biläum mit einem Gratu­lationsschreiben und einem kleinen Präsent. Ebenso schickte Landrat Franz Löffler ein Glück­wunschschreiben mit Ehrenurkunde dem „Dia­mant Paar“ und als Krönung gab es von der Bayeri­schen Staatsregierung eine Auszeichnung, unterschrie­ben von Ministerpräsident Horst Seehofer, und die Silbermedaille des Freistaates Bayern mit dem Bild­nis der Patrona Bavaria. Auch schließt sich an und stößt mit einem imaginären Gläs­chen Sekt auf ein weiteres glückliches Zusammensein bis zur „Eisernen“ an.

Trikotspende Ferstl

Die D-Jugend der JFG Schwarzachtal Oberpfalz mit Trainer Anton Fischer und Spender Michael Ferstl (Werkstatt Holz & Farbe) aus Voitsried
Die D-Jugend der JFG Schwarzachtal Oberpfalz mit Trainer Anton Fischer und Spender Michael Ferstl (Werkstatt Holz & Farbe) aus Voitsried

Als Einheit auf dem Platz präsentieren sich die Mannschaften der JFG Schwarzachtal Oberpfalz schon seit der Gründung im Sommer 2009, nur das einheitliche Trikot fehlte noch manchen Jugend-Teams. Um den jungen Nachwuchsfußballspieler in kälteren Jahreszeiten nicht frieren zu lassen, entschloss Michael Ferstl, Vater eines Jugendspieler und Inhaber der Firma "Werkstatt Holz & Farbe" aus Voitsried den Nachwuchskickern der D-Jugend langärmlige Trikots in der Signalfarbe orange und mit der Aufschrift JFG Schwarzachtal zu stiften.

Maisfeldtag

Die „Stanglwurst“, wie der Mais früher scherzhaft genannt wurde, nimmt in Deutschland an Be­deutung stark zu. Dies liegt daran, dass der Mais nicht nur als Körnermais und Silomais für die Rin­derfütterung angebaut wird, sondern als Energielieferant für Biogasanlagen an enormer Bedeutung gewonnen hat. Das sah man auch am enorm großen Interesse am Maisfeldtag in Rhan, zu dem Ar­nold Platzer gemeinsam mit Dipl.-Ing.agr. Otto Fürsattel von der Firma Pioneer geladen hatte. Rund 60 Landwirte kamen um die auf dem Versuchsfeld angebauten Sorten zu begutachten. Wie Fürsattel gleich vorab erwähnte habe sich der Mais trotz extremer Bedingungen in diesem Jahr noch recht gut entwickelt, zumindest in unserer Region. Dies liege daran, dass der Mais während der langen Tro­ckenheit, gerade in der Wachstumsphase die Blätter quasi als Schutzfunktion (Trockenstress) ein­rollte, wusste Fürsattel. So überlebt die Frucht. Werden die Blätter danach wieder entrollt, kann der Mais weiter wachsen. Glück sei aber auch gewesen, dass es zum richtigen Zeitpunkt geregnet habe, so dass der Stärkeertrag der Pflanzen abgesichert wurde. Trotzdem, mindestens noch die nächsten drei Wochen brauchen die Pflanzen der meisten vorgestellten Sorten aber noch, um den erforderli­chen Trockensubstanzgehalt von etwa 32 Prozent in der Ganzpflanze zu erlangen. Dabei gab er de­taillierte Informationen, die von der Aussaat, der Behandlung der Bestände auf den einzelnen Par­zellen, bis hin zu Trockensubstanzgehalt oder Stärkewert reichten. Auch über Standfestigkeit, Wuchs und letztlich Anbauempfehlungen erfuhren die Anwesenden alles vor Ort. Vorgestellt wur­den dabei die Maissorten für das Anbaujahr 2011, darunter die P 8000, eine Sorte mit universeller Nutzungs- und Standorteignung. Auch die PR39F58 konnte auf den Schlägen begutachtet werden, eine bewährte Sorte der Firma Pioneer mit 3-fach Nutzung. Eingegangen wurde zudem das Silier­mittel 11CFT, dass durch den Aufschluss von lignifizierten Faserverbindungen Nährstoffe freisetzt und die Nacherwärmung minimiert, ebenso auf ein neues Mittel speziell für Biogasanlagen. Dieses erhöht die Methanbildung signifikant und verringert durch den Faserabbau die Rührintensität. Zur Diskussion standen in Rhan nicht nur alte und neue Sorten von Körner- und Silomais. In den Fokus rückten auch Sorten, die speziell für die Energiegewinnung gezüchtet wurden. So drängt sich der Mais auch für die Landwirte ohne Großtierhaltung immer mehr ins Rampenlicht. Doch darüber­hinaus werden inzwischen auch Maissorten gezüchtet, die sowohl für Biogasanlagen als auch für die Rinderfütterung geeignet sind. Für die „Menschenfütterung“, sprich Abschlussessen, geeignet war mit Sicherheit das Spanferkel, das man sich unter großer Fachsimpelei im Hof von Arnold Plat­zer munden lies.

Rapsfeldtag

Raps ist bei der Fruchtfolge mit Getreide wichtig, da er Struktur und biologische Aktivität des Bodens fördert sowie mit dem Verbleib von Pflanzenteilen (Wurzeln, Stroh) auf dem Feld der Humusbildung dient. Vor allem Sommerraps sorgt mit einer guten Durchwurzelung des Bodens für dessen gute Durch­lüftung. Winterraps kann von Vorfrüchten freigesetzte Stickstoffmengen noch im Herbst aufnehmen. Daher ist Raps nach wie vor eine ökonomisch interessante Frucht und wird sicherlich auch weiterhin wie­der fester oder auch neuer Bestandteil in der Fruchtfolge sein. Ein Informationsabend zum Thema Raps fand beim traditionellen Rapsfeldtag auf dem Versuchsfeld von Arnold Platzer statt. Bei der Ver­suchsführung stellte Dipl.-Ing.agr. Otto Fürsattel den über 40 erschienenen Landwirten die Neuigkeiten aus der Rapszüchtung vor und informierte sie über die Versuchsergebnisse der Pioneer Rapshybriden. Wie Fürsattel am Beispiel der vier verschiedenen, von Arnold Platzer auf seinem Feld angebauten, Raps­sorten deutlich aufzeigen konnte, fallen bei den Halbzwerg-Hybriden das sehr geringe Stängel­wachstum sowie der gedrungene kräftige Wurzelhals und eine flache Blattstellung auf. Eine der Voraus­setzungen für Standfestigkeit und hohen Ernteertrag. Eine Befragung bei Landwirten, die Halbzwer­g-Hybriden an­bauen, hat ergeben, dass Halbzwerg-Hybriden nicht nur standfester, sondern auch leichter zu dreschen sind und dabei ausgiebige Erträge mit hohen Ölgehalten erzielt werden konnten, zitiert Für­sattel die Er­gebnisse einer Kundenbefragung. Doch sollte man immer in Betracht ziehen, dass man nach dem Anbau das Feld zwei bis drei Jahre nicht mehr mit Raps bepflanzen soll, um ein vermehrtes Auftre­ten spezifi­scher Pflanzenkrankheiten und -schädlinge zu vermeiden. Raps kann daher einen Anteil von höchstens 25 bis 33 Prozent in der Fruchtfolge einnehmen, um Mindererträge beziehungsweise verstärk­ten Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zu vermeiden. Auch vor dem Anbau verwandter Kulturpflanzen nach Raps sind Anbaupausen nötig. Auf die Aussaat eingehend erklärte der Fachmann, dass in Deutsch­land bei Winterraps ein Saattermin in der zweiten Augusthälfte optimal wäre. Eine Aussaat bis in die ersten Sep­temberwochen aber möglich sei. Angestrebt werden sollte dabei, dass die Pflanzen in einem kräftigen Rosettenstadium in den Winter gehen, jedoch noch keine verlängerte Sprossachse bilden. Raps erfordert ein optimales Saatbett mit leicht verfestigtem Saatablagehorizont (die Bodentiefe, in der das Saatgut ab­gelegt wird) und flacher, lockerer Oberfläche. 35 bis 60 Körner pro Quadratmeter werden mit zwei bis drei Zentimetern Ablagetiefe flach gesät. Üblich sind Reihenabstände von etwa 13 bis 26 cm. Ein ge­wichtiges Thema der Führung war auch die Bekämpfung von Schädlingen wie etwa Rapserdfloh, Raps­stängelrüssler oder Rapsglanzkäfer sowie spezifischer Krankheiten. Unter anderen Rapskrebs, Stengel­fäule und Rapsschwärze. Hierauf sollten die Rapsbauern ein besonderes Augenmerk haben und mög­lichst schnell Gegenmaßnahmen ergreifen. Pflanzenschutzmittel (Insektizide, Fungizide und Wachs­tumsregler) können dabei während der Kulturdauer im Durchschnitt rund dreimal ausgebracht werden. Nachdem der Fachberater schon beim Feldgang auf individuelle Fragen der Landwirte einging, wurde über diese und andere bei einer zünftigen Brotzeit im Hof von Arnold Platzer noch ausgiebig mit­einander diskutiert.

 

Pferdefreunde an der Schwarzach

Turnierreiten Pferdefreunde Schwarzachtal
Die Pferdefreunde an der Schwarzach hatten wieder zum Trainings- und
Turnierreiten geladen. Trotz des unbeständigen Wetters folgten viele
Teilnehmer von den umliegenden Vereinen der Einladung, zahlreiche
Pferdefreunde am Reiterhof Bösl erschienen um die Darbietungen
anzuschauen und mit Beifall zu belohnen. Bei allen Beteiligten und
Gästen war gute Stimmung angesagt und so gab es bei den anschließenden
Prüfungen, ob erster oder achter Platz, nur strahlende Gewinner. Bei den
durchgeführten Reiterwettbewerben, Dressurprüfungen und
Springreiterwettbewerben wurden folgende Ergebnisse erzielt: Den 1.
Platz in der Disziplin Einfacher Reiterwettbewerb Abteilung 1 sicherte
sich Jessica Ruhland mit ihrem Pferd Pop Alone. 2. Lisa Heimerl
(Sheila), 3. Melanie Duscher (Pablo). In der Kategorie Einfacher
Reiterwettbewerb Abteilung 2 siegte Natalie Grüneis mit ihrem Pferd
Hella vor Elena Binner (Lessli) und Sandra Grabinger (Pablo). Die Sieger
im Bereich Einfacher Reiterwettbewerb Abteilung 3 waren Nicole Reitinger
mit ihrem Pferd (Moritz), Laura Schmidtler (Excalibur) und Christina
Paintmeier (Romina). Die weiteren Podiumsplätze in den jeweiligen
Wettbewerben gingen an: Einfacher Reiterwettbewerb Western: 1. Platz
Kathrin Lommer (Pumuckl), 2. Platz Lisa Zimmermann (Kitty), 3. Platz
Regina Fischer (Joe). E-Dressur: 1. Sieger Lisa Rester (Chivero), 2.
Sieger Susanne Najjar (Grisou), 3. Laura Schmidtler (Excalibur).
A-Dressur: 1. Andrea Beer (Maggie), 2. Susanne Najjar (Grisou), 3.
Veronika Kühner (Arlette). Springreiterwettbewerb: 1. Christina
Paintmeier (Romina), 2. Susanne Najjar (Grisou), 3. Jessica Ruhland (Pop
Alone). Stilspringprüfung Kl. E: 1. Lisa Federl (Hella), 2. Isabell
Meisner (Roil Dayment), 3. Verena Rötzer (Moritz). Stilspringprüfung Kl.
E mit Stechen: 1. Birgit Reitinger (Moritz), 2. Lisa Rester (Tramin), 3.
Theresa Schön (Nanja).

Tag der offenen Tür
Für den „Tag der offenen Tür“ der Pferdefreunde an der Schwarzach beim
Reitstall Bösl in Niederpremeischl hatten sich die Verantwortlichen
wieder ein tolles und abwechslungsreiches Programm ausgedacht. Nach der
Begrüßung durch den 1. Vorstand Michael Bösl, begann die Veranstaltung
mit Max Mausamer, Trainer für Westernreiten auf der
Six-pack-Quarterhorse- Ranch in Ascha, mit einer Reining, einer
speziellen Disziplin im Westernreitsport. Unter Leitung von Christina
Weiss wurde von ihren Reitschülern eine Springquadrille mit dem Motto „
WM 2010“gezeigt. Anschließend absolvierte Birgit Reitinger ein
originelles Springen mit Pferd „Moritz“ und Hund „Josie“. Susi Najar
zeigte auf dem Pferd „Grisou“ eine anspruchsvolle klassische Dressurkür,
die, ebenso wie die nachfolgende 10- Reiter-Englisch- Western-
Quadrille unter Leitung der von Steffi Hummer stattfand. Steffi Hummer,
die mit der „Reit- und Zuchtgemeinschaft Thurau“ auch eine eigene
erfolgreiche Pferdezucht betreibt, beeindruckte die Zuschauer mit
„Habiba“, einem großartigem Oldenburger Stutfohlen vom Hengst „Don
Primus“. Zwei der jüngsten Reiterinnen drehten auf liebevoll gestalteten
Steckenpferden als „ Pippi Langstrumpf“ verkleidet zusammen mit dem
„kleinen Onkel“ ihre Runden. Viel Spaß hatten die Zuschauer beim
anschließenden Pfeil- und Bogenschiessen. Verkleidet als Cowboy und
Indianer versuchten Reiter vom galoppierenden Pferd aus ins Schwarze zu
treffen. Hans Schütz und Michael Bösl lagen dabei punktgleich an der
Spitze. Zum Ende des Programms fand auch heuer wieder ein Barrel Race
statt. Auf Zeit mussten hier drei Tonnen umritten werden. Sieger wurde
nach einem spannenden Rennen Lisa Zimmermann mit ihrer Quarterhorse
Stute „Kitty“. Auch das Rahmenprogramm passte.  Für die kleinen Gäste
wurde Ponyreiten angeboten. Die „Größeren“ konnten sich unter Anleitung
von Hans Schütz mit Pfeil und Bogen versuchen oder einmal das
Lassowerfen üben. Die Besucher hatten zudem die Möglichkeit den Hof und
die Ställe zu besichtigen und sich so von der gut geführten Reitanlage
beeindrucken zu lassen. Mit einem großen Kuchenbuffet, sowie mit Steaks
und Bratwürsteln sorgten viele zahlreiche Helfer für das leibliche Wohl
der Besucher.