FFW-Inspektionsbereich Waldmünchen

Gemeinschaftsübung in Geigant (Mai 2016)

Geigant (23.05.2016) Eine Gemeinschaftsübung zur Optimierung des Zusammenspiels für eine möglichst schnelle und effiziente Brandbekämpfung im Ernstfall führten die Feuerwehren aus Geigant, Balbersdorf, Rannersdorf, Katzbach, Obernried und Sinzendorf durch. „Verpuffung mit Brandausbruch in der Maschinenhalle des Anwesens Lommer in Geigant! Starke Rauchentwicklung! Zwei vermisste Personen!“. Das waren die Vorgaben. Da die Ortswehr aus Geigant mit MZF und LF naturgemäß als erste einsatzbereit waren, fungierte sie sogleich als Einweiser und stellte den ersten Löschangriff sicher. Zugleich drangen die Atemschutzträger der Geiganter Wehr an den Brandherd vor, wo sie im dichten Qualm nach kurzer Zeit auch die vermissten Personen auffanden und diese aus der Gefahrenzone brachten.

Fast zeitgleich hatten dazu die Wehren aus Balbersdorf, Sinzendorf und Rannersdorf auch die Schlauchstrecke vom Dorfweiher zum Brandobjekt aufgebaut, wobei eine Schlauchbrücke zur zur Überquerung der Hauptstraße nötig war, um den fließenden Verkehr nicht zu sehr zu behindern. Derweil haben die FFW Katzbach und die FFW Obernried die Wasserversorgung von der Zisterne beim Anwesen Weininger hergestellt und somit die volle Brandbekämpfung für die Wehren gewährleistet.

Die FFW Katzbach hatte dazu noch ihren neu beschafften Wasserwerfer eingesetzt, der ein Übergreifen der Flammen auf die Nachbargebäude verhindern sollte. Diese Übung, so Einsatzleiter Gerhard Nagler bei der Abschlussbesprechung, habe einmal mehr aufgezeigt, wie wichtig das Zusammenspiel der einzelnen Wehren für eine möglichst schnelle und effiziente Brandbekämpfung ist. Gerade der Aufbau der Schlauchstrecke über eine länger Distanz habe deutlich gemacht, wie schwer es unter Einsatzbedingungen wie im Ernstfall ist, einzuschätzen, wie viel Schlauch man eigentlich bis zum Brandort benötige. Hier müsse ein Rädchen ins andere greifen, was im Endeffekt auch geklappt habe. Nagler bedankte sich abschließend bei allen Mitwirkenden für deren Engagement. Besonders aber bei Holger Riederer, der diese Übung ausgearbeitet und organisiert hat und beim „Brandleider“ Christian Lommer, der nicht nur seine Halle für die Übung zur Verfügung stellte, sondern auch noch die Brotzeit für die Abschlussbesprechung stiftete.

Aktionswoche 2013

Unter dem gemeinsamen Motto „Ehrensache! Mach mit! - Unsere Freizeit für Ihre Sicherheit“ findet die diesjährige Aktionswoche der bayerischen Feuerwehren statt. Gerade im Rahmen der Feuerwehr Aktionswoche demonstrieren unsere Feuerwehren, ihre hohe Leistungsfähigkeit und heben somit den Stellenwert des Ehrenamts hervor. Ihr enormes Leistungs­potenzial stellten auch die Feuerwehren im KBM Bereich Schönthal bei einer Aktionswochenübung in Machtesberg unter Beweis. Und, alle machten mit! Alle elf Feuerwehren des KBM-Bereichs Schönthal plus den Floriansjüngern aus Waldmünchen, Herzogau und Prosdorf. Etwa 140 Floriansjünger, darunter auch etliche Damen, standen am Mittwochabend „gestiefelt und gespornt“ vor ihren Feuerwehrgerätehäusern und warteten auf den Einsatzbefehl von KBM Michael Gruber. Pünktlich um 18 Uhr heulten in Geigant die Sirenen und es erfolgte die Durchsage von CHA 5/3 für die Übung im Rahmen der Aktionswoche 2013 für den KBM Bereich Schönthal: „Waldbrand am Zwirenzl, Wasserent­nahmestelle am Machtesberger Löschweiher.“ Da die Floriansjüng­er aus Geigant als nächste Wehr als Erste einsatzbereit waren, legten diese vom Machtesberger Dorf­weiher den ersten Abschnitt der in vier Einsatz­abschnitte aufge­teilten Schlauchleitung zum Brandobjekt. Nur wenig später trafen nachein­ander auch die anderen alarmierten Lösch­trupps ein. Während sich die Wehren aus Prosdorf, Katzbach, Sinzendorf, Rannersdorf, Herzogau, Katzbach, Flischbach, Hil­tersried, Premeischl und Loitendorf daran machten, die etwa 1800 Meter lange Schlauch­strecke zum höher gelegenen Zielort weiter zu verlegen, war die FFW Waldmünchen mit ihrem HLF am Wende- und Knotenpunkt der Forststraße zur Stelle, um die Wehren aus Albernhof und Flischbach frühzeitig mit Wasser für den Löschangriff kurz vor dem Gipfel des Zwirenzls (Hohenstein/700 Höhenmeter) zu versorgen. Nachdem die erste Wasserversorgung gesichert war, war kurz darauf auch die Schlauchleitung von der Wasserent­nahmestelle fertiggelegt und der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden.

Bei der Anschließen­den Analyse war KBM Michael Gruber mit dem Ergebn­is dieser an­spruchsvollen Übung im Großen und Ganzen zu­frieden. Diese Übung, so Gru­ber bei der Abschlussbesprechung, habe einmal mehr aufgezeigt, wie wichtig das Zusammenspiel der einzelnen Wehren für eine möglichst schnelle und effiziente Brandbekämfung ist. Gerade der Aufbau der Schlauchstrecke über eine längere Distanz und einen größeren Höhenunterschied sowie unwegsames Gelände habe deutlich gemacht, wie schwer es unter Einsatzbe­dingungen wie im Ernstfall, einzuschätzen, wie viel Schlauch man eigentlich bis zum Brandort be­nötige. Hier müsse ein Rädchen ins andere grei­fen, was im Endeffekt hier auch geklappt habe. KBM Micha­el Sturm aus Rötz, KBM Manfred Schneider aus Treffelstein, KBM Nor­bert Auerbeck aus Waldmün­chen und KBI Anton Ruhland aus Hocha fungierten als Beobachter und Lei­ter der einzelnen Einsatzabschnitte. Auch sie bestätigten den Wehren ei­ne ordentliche Leistung. Auf die Imagekampagne des Landes­feuerwehrverbandes Bayern wies KBI Anton Ruhland abschließend hin. Was würde gesche­hen, wenn auf dem Land und in Städten, in denen es keine Berufsfeuerwehr gibt, nie­mand auf den Hil­feruf reagie­ren würde? Eine Vorstellung über die man nachdenken sollte, mahnte der Kreisbrandinspek­tor an, denn derzeit sei zwar das Nachwuchsproblem noch wenig zu spüren. Gerade in Zeiten des demographischen Wandels und der immer knapper werdenden Freizeit gestalte sich die Gewinnung von Nachwuchskräften zunehmend schwierig Mit der Aktionswoche wolle man somit die Bevölkerung für das Ehrenamt sensibilisieren und direkt zur aktiven Teilnahme auffordern, aber zugleich möchte man sich hierbei bei engagierten Bürgen für ihre Freizeitopferung für in Notgeratene über das ganze Jahr hinweg (z. B. auch der Einsatz in Deggendorf) bedanken. Auf die einzel­nen Zeiten des Übungsablaufes eingehend bescheinigte er allen Wehren ein hervor­ragendes Ergebnis. Bürgermeis­ter Markus Ackermann lobte vor allem das Engage­ment und die Einsatzbe­reitschaft der Feuer­wehrler bei dieser Übung. Besonders anerkennenswert fand das Waldmünchner Oberhaupt, die Harmonie zwischen den einzelnen Feuerwehren und die Schlagkräftigkeit der FFW's im KBI-Bereich. Michael Gruber bedankte sich abschließend bei allen Mitwirkenden für deren En­gagement, be­sonders aber beim „Brand­leider“, Forstrevierleiter, Peter Bart, der hilfreich bei der Organisation zur Seite stand und den Wald der bayerischen Staatsforsten zur Verfügung stellte.

Wissenstest 2012

Der Wissenstest ist eine von der Staatlichen Feuerwehrschule herausgegebene Leistungsprüfung für Jugendfeuerwehren in Bayern, die sich jedes Jahr auf ein spezielles Thema bezieht. In diesem Jahr wurde alles rund um den Themenblock „Fahrzeugkunde“ abgefragt. „Fahrzeugkunde“ war deshalb auch die Aufgabenstel­lung, die die Wertungsrichter, Inspektionsju­gendwart Martin Holler und Kreisbrandmeister Mi­chael Gruber, den Prüflingen beim diesjährigen Wis­senstest stellten.

Dieser Themenblock umfasst einen weiten Themenbereich. Es gibt kein Feuerwehrfahrzeug mit dem alle möglichen Einsätze bewältigt werden können. Es gibt aber Feuerwehrfahrzeuge, die für die meisten „normalen“ Einsätze im Bereich Brandbekämpfung und Hilfeleistung ausreichend ausgerüstet sind. Zusätzlich erfordern besondere Einsatzlagen Fahrzeuge, die für spezielle Aufgaben ausgerüstet sind und zur Verstärkung gerufen werden. Feuerwehrfahrzeuge müssen, ihrem Verwendungszweck entsprechend, einen Mindeststandard erfüllen. Dies ist in entsprechenden Normen festgelegt und gewährleistet, dass Fahrzeuge landesweit, teilweise europaweit vergleichbar sind. Die am meisten bei der Feuerwehr eingesetzten Fahrzeuge sind die Löschfahrzeuge.

Beim diesjährigen Wissenstest mussten die Jugendfeuerwehranwärter zum Beispiel Feuerwehrfahrzeuge nach ihren äußeren Erkennungsmerkmalen erkennen, die einzelnen Geräte, die auf den Fahrzeugen verstaut sind auffinden und, je nach Leistungsstufe, in verschiedene Kategorien einteilen können. Dabei wurde absichtlich auf die Nennung von Normen und dergleichen verzichtet und der Schwerpunkt auf das Kennenlernen der Feuerwehrfahrzeuge des eigenen Standortes gelegt. Zudem mussten die Prüflinge, aufgeteilt in vierer Gruppen, mit der Kübelspritze einen Löschangriff durchführen.

Der Wissenstest selbst wurde wie in den letzten Jahren in seinem Schwierigkeitsgrad nach den zu erreichenden Wissensteststufen gestaffelt. Die 45 Jugendlichen aus den Feuerwehren Döfering, Geigant, Katz­bach und Rannersdorf haben sich sich alle sehr ernsthaft mit dieser Thematik befasst und wurden dazu auch optimal von ihren Kommandanten und Jugendwarten vorbereitet. So konnte dann Inspekti­onsjugendwart Martin Holler den Geprüften zu deren souveränen Leistung gratulieren und den Absol­venten 18 mal eine Plakette in Bronze, sechs mal in Silber und 18 mal in Gold überreichen. Drei der Nach­wuchsfloriansjünger bestanden erfolgreich die Stufe vier. Sie erhielten da­für Urkunden.

KBM Michael Gruber bedankte sich zum Schluss bei allen Teilnehmern, Ausbildern und allen, die bei der Durchführung des Wissenstests geholfen haben. Martin Holler appellierte an den Nachwuchs, dass sie der Feuerwehr auch weiterhin die Treue halten und später als aktive und engagier­ten Feuerwehrler ihren Mann, respektive Frau stehen.

Brandschutzwoche: Lodischhof 2012

Gerade im Rahmen der Feuerwehr Aktionswoche demonstrieren unsere Feuerwehren, auch im Zusam­menwirken mit der Polizei und den befreundeten Hilfsorganisationen, ihre hohe Leistungsfähigkeit. Ihr enormes Leistungs­potenzial stellten auch die Feuerwehren im KBM Bereich Schönthal im Rahmen der diesjährigen Akti­onswoche unter Beweis. Etwa 140 Floriansjünger, darunter auch etliche Damen, standen am Dienstagabend „gestiefelt und gespornt“ vor ihren Feuerwehrgerätehäusern und warteten auf den Einsatzbefehl von KBM Michael Gruber. Die Durchsage von CHA 5/3 für die Übung im Rahmen der Aktionswoche 2012 für den KBM Bereich Schönthal erfolgte dann pünktlich um 18.30 Uhr „Werkstatt­brand beim Anwesen Weichs in Lodischhof. Keine Menschen in Gefahr, keine Tiere in Ge­fahr. Brand droht auf Nebengebäude überzugreifen. Meldung an der Einsatzstelle über 2m bei Florenti­ne Geigant 47/1!“

Binnen kürzester Zeit war die Alarmierung abgeschlossen und die betreffenden Orts­feuerwehren des KBM Bereichs plus der FFW Prosdorf rückten zur Brandbekämpfung aus. Da die Flo­riansjünger aus Rannersdorf als Ortswehr naturgemäß als erste einsatzbereit waren, legten diese vom Zillendorfer Dorf­weiher den ersten Abschnitt der in drei Einsatz­abschnitte aufge­teilten Schlauchleitung zum Brandobjekt. Nur wenig später trafen nachein­ander auch die anderen alarmierten Lösch­trupps ein. Während sich die Wehren aus Prosdorf, Katzbach, Sinzendorf, Rannersdorf, Albern­hof, Flischbach, Hiltersried, Premeischl und Loitendorf daran machten, die etwa 1150 Meter lange Schlauch­strecke zum 70 Meter höher gelegenen Zielort weiter zu verlegen, war die FFW Geigant bereits mit ihrem LF am Brandort und be­gann den ersten Löschangriff. Nachdem die Wasserversorgung gesichert war, konnte der Brand durch die Unterstützung der mittlerweile auch eingetroffenen Wehr aus Schönthal schnell un­ter Kontrolle ge­bracht werden.

Bei der Anschließen­den Analyse war KBM Michael Gruber mit dem Er­gebnis dieser an­spruchsvollen Übung im Großen und Ganzen zu­frieden. Sie habe auch gezeigt, wie wichtig das Zusam­menspiel der einzelnen Wehren für eine möglichst schnelle und effiziente Brandbe­kämpfung ist. Hier müsse ein Rädchen ins andere greifen, was im Endeffekt auch geklappt hat, betonte der Einsatzleiter. KBM Micha­el Sturm aus Rötz, KBM Manfred Schneider aus Treffelstein, KBM Nor­bert Auerbeck aus Waldmün­chen und KBI Anton Ruhland aus Hocha fungierten als Beobachter und Lei­ter der einzelnen Einsatzabschnitte. Auch sie bestätigten den Wehren ei­ne ordentliche Leistung. Auf die Imagekampagne des Landes­feuerwehrverbandes Bayern wies KBI Anton Ruhland abschließend hin. Was würde gesche­hen, wenn auf dem Land und in Städten, in denen es keine Berufsfeuerwehr gibt, nie­mand auf den Hil­feruf reagie­ren würde? Eine Vorstellung über die man nachdenken sollte, mahnte der Kreisbrandinspek­tor an, denn derzeit sei zwar das Nachwuchsproblem noch wenig zu spüren. Wegen der niedrigen Ge­burtenrate kön­ne es aber künftig zu einer verschlechterten Nachwuchssituation kom­men. Auf die einzel­nen Zeiten des Übungsablaufes eingehend bescheinigte er allen Wehren ein hervor­ragendes Ergebnis. Bürgermeis­ter Markus Ackermann lobte vor allem das Engage­ment und Einsatzbe­reitschaft der Feuer­wehrler bei dieser Übung. Während seiner Amtszeit, so Ackermann, sei ihm so rich­tig bewusst gewor­den, wie schlagkräf­tig die Feuerwehren im KBI Bereich sind. Dafür zollte er ihnen allergrößten Re­spekt. Michael Gruber bedankte sich abschließend bei allen Mitwirkenden für deren En­gagement, be­sonders aber beim „Brand­leider“ Martin Weichs der sein Anwesen für die Übung zur Ver­fügung stellte.

 

Brandschutzwoche: Geigant 2011

Unter dem gemeinsamen Motto „Stell Dir vor, Du drückst und alle drücken sich. Keine Ausreden! Mitmachen!“ findet die diesjährige Aktionswoche der bayerischen Feuerwehren statt. Gerade im Rahmen der Feuerwehr Aktionswoche demonstrieren unsere Feuerwehren, auch im Zusammenwirken mit der Polizei und den befreundeten Hilfsorganisationen, ihre hohe Leistungsfähigkeit. Ihr enormes Leistungspotenzial stellten auch die Feuerwehren im KBM Bereich Schönthal bei einer Aktionswochenübung in Geigant unter Beweis. Und, keiner drückte sich! Über 100 Floriansjünger standen am Mittwochabend „gestiefelt und gespornt“ vor ihren Feuerwehrgerätehäusern und warteten auf den Einsatzbefehl von KBM Michael Gruber. Die Durchsage von CHA 5/3 für die Übung im Rahmen der Aktionswoche 2011 für den KBM Bereich Schönthal erfolgte dann pünktlich um sieben Uhr: „Brand nach einer Staubexplosion im Maschinenraum der Schreinerei Laubmeier in Geigant! Zwei Mitarbeiter befinden sich noch im Gebäude! Atemschutz wird benötigt! Meldung an der Einsatzstelle über 2m bei Florentine Geigant 47/1!“. Da die Ortswehr aus Geigant mit MZF und LF naturgemäß als erste einsatzbereit waren, übernahm sie sogleich die Verkehrsregelung und sperrte die Straße halbseitig. Zugleich stellte sie den ersten Löschangriff sicher. Die Atemschutzträger drangen sodann an den Brandherd vor, wo sie im dich­ten Qualm nach kurzer Zeit auch die erste vermisste Person auffan­den und diese aus der Gefahrenzone brachten. Der zweite Vermisste wurde von den Atemschutzträgern der mittlerweile auch eingetroffenen Wehren aus Schönthal und Döfering tief im Inneren des verrauchten Gebäudes halb bei Bewusstsein aufgefunden und sofort den Männern des Rettungsdienstes des BRK übergeben, die ihn fachmännisch erstversorgten. Fast zeitgleich hat­ten dazu die Wehren aus Katzbach, Sinzendorf, Rannersdorf, Albernhof und Flischbach auch die Schlauchstrecke vom Dorfweiher zum Brandobjekt aufgebaut und somit die volle Brandbekämpfung am Objekt für die Wehren aus Geigant, Döfering und Schönthal ge­währleistet. Bei der Anschließen­den Analyse war KBM Michael Gruber mit dem Ergebnis dieser anspruchsvollen Übung im Großen und Ganzen zu­frieden. Sie habe auch gezeigt, wie wichtig das Zusam­menspiel der einzelnen Wehren für eine möglichst schnelle und effiziente Brandbekämpfung ist. Hier müsse ein Rädchen ins andere greifen, was im Endeffekt auch geklappt hat, betonte der Einsatzleiter. KBM Michael Sturm aus Rötz, KBM Manfred Schneider aus Treffelstein, KBM Norbert Auerbeck aus Waldmünchen und KBI Anton Ruhland aus Hocha fungierten als Beobachter. Auch sie bestätigten den Wehren eine ordentliche Leistung. Manfred Schneider wies dabei auf eine, seiner Meinung nach, etwas mangelhafte Konversation der Wehrmänner untereinander hin und Michael Sturm schlug vor, erst die Schlauchleitungen zu verlegen und diese dann an das Saugrohr anzuschließen, den dadurch könne man noch etwas Zeit gewinnen. „Stell dir vor es brennt....und keiner löscht!“ Auf die Imagekampagne des Landesfeuerwehrverbandes Bayern wies KBI Anton Ruhland abschließend hin. Was würde geschehen, wenn auf dem Land und in Städten, in denen es keine Berufsfeuerwehr gibt, niemand auf den Hilferuf reagieren würde? Eine Vorstellung über die man nachdenken sollte, mahnte der Kreisbrandinspektor an, denn derzeit sei zwar das Nachwuchsproblem noch wenig zu spüren. Wegen der niedrigen Geburtenrate könne es aber künftig zu einer verschlechterten Nachwuchssituation kommen. Auf die einzelnen Zeiten des Übungsablaufes eingehend bescheinigte er allen Wehren ein hervorragendes Ergebnis. Bürgermeister Markus Ackermann lobte vor allem das Engage­ment und Einsatzbereitschaft der Feuerwehrler bei dieser Übung. Während seiner Amtszeit, so Ackermann, sei ihm so richtig bewusst geworden, wie schlagkräftig die Feuerwehren im KBI Bereich sind. Dafür zollte er ihnen allergrößten Re­spekt. Michael Gruber bedankte sich abschließend bei allen Mitwirkenden für deren Engagement, besonders aber beim „Brandleider“ Rudolf Laubmeier der nicht nur seine Halle für die Übung zur Verfügung stellte, sondern auch noch die Brotzeit für die Abschluss­besprechung stiftete.

Brandschutzwoche: Herzogau 2010

Donnerstag, 19.30 Uhr. Das Heulen der Sirene unterbricht durchdringend die Stille der Nacht und reißt die Bewoh­ner von Herzogau aus ihrem verdienten Feierabend. Nur Sekunden später wird auch bei den übrigen Weh­ren des KBM-Bereichs Waldmün­chen Alarm ausgelöst. Über Funk die Information: „Brand im Garagentrakt der zentralen Polizeidiensthundeschule in Herzogau. Brand droht auf das Hauptgebäude überzugreifen.“ Binnen kürzester Zeit war die Alarmierung abgeschlossen und die betreffenden Ortsfeuerwehren mit ca. 140 Mann, darunter auch einige Frauen, rückten aus. Da die Floriansjünger aus Herzogau als Ortswehr naturgemäß als erste einsatzbereit waren, legten diese von einem Hydranten die erste Schlauchleitung zum Brandobjekt und starteten den Erstangriff. Nur wenig später trafen nacheinander auch die anderen alarmierten Löschtrupps ein. Während sich die Wehren aus Prosdorf, Hocha, Schäferei, Ast, Althütte, Untergrafenried Höll und Spielberg daran machten, die etwa 950 Meter lange Schlauchstrecke von der Zisterne in Lengau zum höher gelegenen Zielort zu verlegen, war die FFW Waldmünchen bereits mit dem TLF 16 und ihrer Drehleiter am Brandort. Die Brandbekämpfung wurde von der Drehleiterbesatzung aus luftiger Höhe überwacht und koordiniert. Die Waldmünchner Atemschutzträger drangen ins Hauptgebäude ein und suchten mit der Wärmebildkamera nach Glutnestern. Diese wurden Mittels eine eingeschalteten Herdplatte simuliert. So konnte Kommandant Christian Nachtmann den äußerst interessierten Beobachtern um Dienstellenleiter EPHK Johann Feichtner, Bürgermeister Josef Brückl und PHK Siegfried Meckl das Geschehen im Gebäudeinneren per Datenübertragung am Laptop erläutern. Im Rahmen der Feuerwehraktionswoche wurde diese Großübung von Kreisbrandmeister Norbert Auerbeck aus Waldmünchen geleitet und ausgedacht. Zur Unter­stützung standen ihm KBM Michael Sturm aus Rötz, KBM Manfred Schneider aus Treffelstein, KBM Michael Gruber aus Geigant und KBI Anton Ruhland aus Hocha zur Seite. Bei der Anschließen­den Analyse war KBM Norbert Auerbeck mit dem Ergebnis dieser anspruchsvollen Übung im Großen und Ganzen zufried­en. Angesicht der langen Schlauchstrecke bergauf, durch die etwa 4500 Liter Wasser vom Ansaugen bis zum Strahlrohr gepumpt werden mussten gab es anfänglich Problemen durch Druckabfall in der Förderleitung, bedingt durch ein luftsaugendes Steigrohr der Zisterne und einer unrund laufenden Zwischenpumpe. Diese wurden aber durch die gute Zusammenarbeit der einzelnen Wehren schnell behoben und so konnte der Wasserdruck doch noch konstant gehalten werden. Lobenswert fanden die für die Schlauchstrecke verantwortlichen Kreisbrandmeister Michael Gruber und Manfred Schneider den beispielhaften Aufbau der Schläuche und Pumpen auf dem Bürgersteig, so dass die Zufahrtsstraße frei befahrbar blieb. Ein Manko war einmal mehr die Problematik mit den Funklöchern im Waldmünchner Raum, so dass die Einweisung der anrückenden Trupps, vor allem zu der den meisten Akteuren unbekannten Lage der Zisterne, erst vor Ort möglich war. In diesem Zusammenhang wurde auch die völlige Verschlammung des Löschweihers bemängelt, der zur Wasserentnahme unbrauchbar ist, was im Ernstfall negative Auswirkung hätte. So sah es auch der „Brandleider“ Dienstellenleiter EPHK Johann Feichtner, den die Koordination der elf Wehren bei dieser Übung sehr beeindruckt hat. Vor allem, so Feichtner sei ihm während dieses Feuerwehreinsatzes so richtig bewusst geworden, wie wichtig eine schnelle und ausreichende Wasserversorgung im Brandfall für die Hundeschule sei und fügte scherzhaft hinzu: „Vor der Renovierung des Hauptgebäudes wäre ein eventuelles Abbrennen ein Unglück gewesen. Jetzt, nach der Renovierung, eine Katastrophe.“ Bürgermeister Josef Brückl lobte vor allem das Engagement und Einsatzbereitschaft der Feuerwehrler bei dieser Übung. Dafür zollte er ihnen allergrößten Respekt. Kreisbrandinspektor Anton Ruhland schloss sich den Ausführungen seiner Vorredner voll an. Vor allem aber würdigte er die Leistungen der Einsatz­kräfte, die nicht nur bei den Übungen ihren Mann stehen, sondern über das ganze Jahr einsatzbereit sind und dafür, gemäß dem Motto der diesjährigen Aktionswoche, „Ihre Feuerwehr – Zupacken statt zuschauen“, viel Freizeit opfern. Zum Ende bedankte sich KBM Auerbeck bei allen Feuerwehrlern für deren Einsatz zu so später und natürlich beim „Brandleider“, der nicht nur sein Betriebsgelände für die Übung zur Verfügung gestellt hat, sondern auch noch die Getränke für die Abschlussbesprechung stiftete.