Katzbach

Diamantene Hochzeit Rosina und Alois Wagner

Am 26.10.1955 trat Alois Wagner mit seiner großen Liebe Rosina Alt aus Pinzing vor den Traual­tar. Gemeinsam schufen sie sich mit der Bewirtschaftung der Landwirtschaft die Basis für ein er­fülltes Le­ben. „Schuld“ daran, dass die im­mer noch rüstigen „Turteltauben“ jetzt das seltene Jubiläum der Diaman­thochzeit feiern konnten war die Liebe zur Musik. Der schneidige Alois schwang gerne mit den Madln das Tanzbein. Die fesche Rosina war ebenfalls eine begeisterte Tänzerin. Da waren Tanzveranstal­tungen natürlich für die beiden eine willkommene Abwechs­lung. Bei einer solchen in Waffenbrunn kamen der Alois und die Rosina sich dann auch näher. Aus den schwung­vollen Polka- und Masurkatänzen Arm in Arm, wurde schnell ein Gang durchs Leben Hand in Hand.

Aus der glücklichen Ehe gin­gen fünf Söhne und eine Tochter hervor. Dazu kamen noch 17 Enkel und vier Urenkel zur Familie. Nach diesen 60 Jahren gemeinsam gemeisterten Höhen und Tiefen in einem erfüllten Leben schauten die beiden bei ihrem Ehejubiläum immer noch so glücklich aus wie am Tag ihrer Hochzeit. Dabei hatten sie es im Leben nicht gerade leicht. Am 02 Mai 1958 traf das Ehepaar ein schwerer Schicksals­schlag. Durch einen Motorradunfall verlor der Alois sein rechtes Bein. Doch die Zwei ließen sich nicht unterkriegen, auch wenn das geliebte gemeinsame Tanzen nun nicht mehr ging. So fing Alois als Schwerbehinderter bei Siemens an, wo er bis zum Rentenein­tritt 25 Jahre beschäftigt war. Zudem setzte er sich viele Jahre als Schwerbehindertenbeauftragter für deren Belange ein. Die Rosina kümmerte sich derweil um die Kinder und meisterte zudem die vielfältigen Aufgaben der Landwirtschaft. Heute leben sie bei Sohn Josef und dessen Frau Hel­ga, wo sie bestens versorgt werden. Die Stadt Waldmünchen mit Vizebürgermeister Martin Frank und die Pfarrei Geigant mit Pater Johnson Kattayil würdigten dieses außergewöhnliche Ju­biläum mit einem Gratu­lationsschreiben und einem kleinen Präsent. Ebenso schickte Landrat Franz Löffler ein Glück­wunschschreiben mit Ehrenurkunde dem „Dia­mant-Paar“.

Volleyballturnier "De Zwidern" 2015

40 Tonnen Sand herangeschafft und verteilt auf ei­ne Spielfläche von 18 mal neun Metern. Dazu das Netz aufgebaut und die Begrenzungslinien gezogen. Das Ganze nach dem Turnier wieder abgebaut und der Sand an den Verleiher zurückgebracht. Zur Siegerehrung spielte das Duo „Woaßt scho“ zu einem zünfti­gen Festabend auf. So war das vor 25 Jahren, als die „Zwidern“ ihr erstes Volleyballtur­nier abhielten. Mittlerweile ist der Sandplatz ein dauerhafter Bestandteil des Spielgeländes in Katzbach geworden und nur während des jährlichen Turniers wird extra zu dem bestehenden Sandspielfeld noch einen Grasplatz für einen schnelleren Turnierablauf aufgebaut. War es anfangs nur ein reiner Männerwettbewerb, kam später die holde Weiblichkeit dazu und, naturgemäß, auch der Nachwuchs. Vor allem die Jugend drängte sich immer mehr auf und so habe man heuer, wie der 2. Vorstand Bernhard Stangl bei der Begrüßung der Mannschaften erwähnte, die Gruppeneinteilung auf­grund der überraschend vielen jugendlichen Teilneh­mer kurzfristig ändern müs­sen und eine eigene Jugendgruppe gebildet. Neu war diesmal auch die erstmalige Teilnahme eines Asylantenteams. Die jungen Flüchtlinge wurden von den „Zwidern“ gar nicht „zwider“ sondern recht herzlich aufgenommen. Nicht geändert hat sich in den letzten 25 Jahren der Ablauf der Siegesfeier. Immer noch spielt das Duo „Woaßt scho“ zünfti­gen auf. Ebenso wird immer noch über so manch spektakuläre Spielszenen dis­kutiert und mit dem Siegerteam bis in die Puppen gefeiert. Denn, letztlich gab es auch bei der diesjährigen Veranstaltung nur Sieger. Meinte Stangl und gab die Platzierungen bekannt. Den ersten Platz bei den Senioren erkämpfte sich das Team „Albania“ vor der „SG Katzbach“. Auf den weiteren Plätzen folgten die Mannschaften SV Geigant, FFW Geigant I, FFW Geigant II. Den Jugendtitel konnten die „Pirates“ vor der „Nobodys“ für sich entscheiden. Dritter und Vierter wurden der Nachwuchs des SV Geigant, die als „SV Geigant Beachvolleys“ antraten und das Team „Italia“. Bernhard Stangl bedankte sich am Schluss der Veranstaltungen bei allen Teilnehmern und Helfern, die die Veran­staltung zu einem vollen Er­folg werden ließen, wünschte allen noch eine zünftige Siegesfeier und versprach im Namen der „Zwidern“, auch nächstes Jahr wieder ein Turnier auszu­richten.

Dorffest 2013

Was den Wienern ihr Käskrainerfrühschoppen am Würstelstand, das ist den Katzbachern ihr alljähr­licher Weißwurstfrühschoppen beim Dorffest. In Wien bestellt man als Würstelstand-Stammgast: „A Eitrige mit am Scherzerl und a 16er-Blech, owa Tschenifer!“ (eine Käsekrainer mit Brot und eine Dose Ottakringer Bier, aber rasch!). In Katzbach heißt es kurz und bündig: „A paar Weißwürst, a Brez`n und a Weißbier!“ Während man in Wien die Käskrainer mit dem Dosenbier meist im Stehen und Tschenifer (Verballhornung des Namens der Sängerin Jennifer Rush =rasch=schnell) verzehrt, holt man sich in Katzbach seine Weißwürste aus dem großen Kessel über offenen Feuer heißgemacht und noch verführerisch dampfend. Anschließend such man sich einen freien Platz, bestellt sich eine „Halbe“ und führt einen gemütlichen Schmatz mit seinen Tischnachbarn. Und so begann auch heuer wieder das traditionelle Dorffest der Katzbacher. Bereits zum Weißwurstfrüh­schoppen fan­den erstaun­lich viele Besu­cher den Weg zum Festzelt. Ab Mittag wurden die Besucher mit Grillspezialitäten ver­wöhnt. Am Nachmittag konnten sich die Er­wachsenen bei Kaffee und Kuchen entspannen. Die Kleinen vergnüg­ten sich derweil mit dem Spaßfahrrad, in den beiden Hüpfburgen, den Kinderschaukeln oder beim Volleyballspiel. Eine besondere Attraktion war dabei das alle­reinfachste Spielangebot: Einfach so nach Herzenslust im Sand butteln! Am Abend machte man es sich im Festzelt gemütlich, wo Alleinunt­erhalter Engelbert für einen stimmungsvollen Ausklang sorgte.

 

Volleyballturnier 2013

Der Sportplatz in Katzbach war früher häufig Treffpunkt einiger Jugendlicher aus dem Geiganter Raum. Dort traf man sich unregelmäßig zu den verschiedensten Anlässen, wie zum Fußball- und Kar­tenspielen, zu Ausflügen oder einfach nur um in geselliger Gemütlichkeit zusammen zu sitzen. Eines Tages (es war der 08.08.1988) fuhr man nach einem Fußballspiel gemeinsam nach Balbers­dorf in das Wirtshaus Luger. Im weiteren Verlauf des Abends wurde dann die Idee geboren, einen Stammtisch zu gründen, um diese Treffen dauerhaft zu veranstalten und die Gemeinschaft zu ver­bessern. Der Verein „De Zwidern “ war geboren. Der an diesem Tag gefasste Entschluss, die Gesel­ligkeit zu fördern, ging auf. Das Angebot an gemeinsamen Unternehmungen wurde größer und breitgefächerter. Die holde Weiblichkeit kam dazu und später, naturgemäß, auch der Nachwuchs. Trotzt der mannigfaltigeren An­gebotspalette blieb alles mehr oder weniger im vereinsinternen Rah­men, bis dann im Jahre 1990 das erste Volleyballturnier statt­fand. Dieses entwickelte sich vom an­fänglichen Rasenplatzturnier zu einem Wettkampf der „Beachvol­leyballer“ auf Sand das zum Aushängeschild des Verein wurde. „De Zwidern“ hatten auch heuer wie­der keine Mühe gescheut um den Anforderungen ihres Turniers gerecht zu werden. Der „Wet­tergott“ spielte auch mit und so war ein kurzweiliger und spannen­der Turniernachmittag vorprogram­miert. Die elf teil­nehmenden Mann­schaften taten dazu das Ihrige und boten Volleyball vom Feinsten. Es wurde gebag­gert, geblockt und geschmettert was das Zeug hielt und so mancher Jubelschrei kam im Eifer des Ge­fechtes dabei etwas zu früh. Nach den vielen sehenswerten und kräftezehrenden Matches konnten schließ­lich Bernhard Stangl und Bern­d Bergien zur Siegerehrung schreiten. Den ersten Platz erkämpfte sich das Team „De zwoa Michn und de andern drä“vor dem SV Geigant. Auf den Plätzen drei und vier folgten die Mannschaften SV Leberkaas und KLJB Geigant. Die weiteren Platzierungen: FFW Balbers­dorf, SV Geigant Mädels, SG Katzbach, Schlumpf-Club, FFW Geigant, „Ritterschützen“, FFW Katz­bach. Bernhard Stangl und Bern­d Bergien bedankten sich am Schluss der Veranstaltungen bei allen Teil­nehmern und Helfern, die die Veran­staltung zu einem vollen Er­folg werden ließen und wünschten allen noch eine zünftige Siegesfeier.

Faschingsball 2013

„Wasser marsch!“ hieß es beim Ball der Katzbacher Wehr. Gemeint war jedoch kein Befehl für einen Löschangriff. Vielmehr führten die am Strahlrohr erprobten Floriansjünger den Ballbesuchern deutlich vor Augen, wie anscheinend banales Wasserlassen auf dem „Pinkolatorium“ zu einem ech­ten Problem werden kann. Lust auf ein Zigarettchen nebenbei oder eine Flasche Bier! Im Normal­fall eine Kleinigkeit. Doch wenn man nur eine Hand frei hat? Hier hilft nur Teamarbeit! Während und nach der Darbietung dieses Sketsches der bieselnden Wehrmänner hieß es in den vor Lachen tränenden Augen der begeisterten Zuschauer dann ebenfalls „Wasser marsch!“. Auch beim Kursus „Bayerisch für Anfänger blieb kein Auge trocken. Ziemlich trocken muss es dagegen für die zahl­reich anwesenden Vampire gewesen sein. Weit und breit kein einsames Opfer. Nicht einmal die Ersatzdroge Tomatensaft war greifbar. So mischten sich einige der blassen Gesellen unter eine Gruppe Line-Dancer, in der Hoffnung, beim Line-Dance der Vampire doch noch ein Cowgirl an­knabbern zu können.

Neben den „Untoten“ tummelten sich aber noch unzählige Maschkerer auf dem Ball der Katzbacher Feuerwehr in der Geiganter Mehrzweckhalle. Vom Wikinger bis Mikel Jackson war alles vertreten was auf diversen Faschingsbällen Rang und Maske hat. So war die Tanzfläche stets gut frequentiert. Damit dem auch so blieb, zogen die Jungs der Band „Waidler-Power“ alle Register und sorgte mit fetzigen Sound dafür, dass es sowohl bei den Bayerischen und Zwiefachen, als auch bei den angesagten Songs der Neuzeit keinen an den Tischen hielt.

Hallenturnier 2013

„94 Tore in 160 Minuten, keine Spielfeldbegrenzung, brasilianische Ballstafetten, artistische Einlagen der Torhüter, packende Zweikämpfe und hitzige Gefechte zwischen den Spielern: Trotzdem Fairplay unter den Mannschaften! Wo können fußballfanatische Fans all' diese Werte sehen um voll auf ihre Kost zu kommen? Die Antwort sahen die Zuschauer beim 6. Katzbacher Hallenturnier in der Geiganter Mehrzweckhalle als 90 Männer- und 34 Frauenfüße gegen das runde Leder traten, um in neun Mannschaften verteilt den Katzbacher Dorfpokal zu erringen. So konnten die Zuseher schon bei den Auftaktspielen der Gruppe A SV Geigant I – Dynamo Pivo II (6:1) und SG Geigant/Wüm Mädels II – SV Geigant II (1:10) 18 Tore bejubeln. Die frenetischen Anfeuerungen der Fußballenthusiasten erhöhte sich dann noch mit den Partien, bei denen der Spannungsfaktor vorprogrammiert war. Dabei wurde das Match zwischen den Sportfreunden Hohenstein und dem Dynamo Pivo II vorallem ein Duell der Torhüter. Die Stürmer mussten, genauso wie die das Publikum, auf den ersten Fehler eines Schlussmanns warten. Das Warten wurde jedoch nicht belohnt und so wurde dies die einzige Begegnung des Turniers die 0:0 Remis ausging. Genauso spannend gestalteten sich dann auch die anderen Spiele der Sportfreunde. Die Begegnungen gegen den SV Geigant II (1:2) und den SV Geigant I (2:3) gingen nur knapp verloren. Den „Fairplay-Gedanken“ hatten dann die Jungs vom Dynamo Pivo II inne, als sie die Mädchen der SG Geigant/Wüm II beim 3:3 mit einem Punkt für ihre couragierte Leistung belohnten. Am Ende kamen beide Mannschaften des SV Geigant ins Halbfinale. In der Gruppe B sicherte sich, wie von den Fachkundigen erwartet, der Gastgeber SG Katzbach mit drei Siegen ( SV Bernried 6:0, SG Geigant/Wüm Mädels I 9:3, Dynamo Pivo I 2:1) den Gruppensieg. Das zweite Halbfinalticket dieser Gruppe erkämpfte sich Dynamo Pivo nach einem 4:2 Sieg gegen die gemischte Mannschaft (vier Herren, drei Damen) des SV Bernried. Nach den 160 Spielminuten in der Gruppenphase durften die Zuschauer auf der Galerie nochmal ein 72-minütiges Hallenspektakel erleben, bei dem dann drei Begegnungen erst durch das Siebenmeterschießen, im direkten Duell Schütze gegen Torhüter, entschieden wurden. Bei der Siegerehrung freute sich dann Stadtrat Josef Aumann für die Katzbacher, dass man in einer Zeit, wo die Freude am Sport bei der jungen Generation nicht mehr so ankommt, so viele Sportler wieder für diese Turnier begeistern konnte. Besonders erfreut war er, dass auch in diesem Jahr trotz manchem übertriebenen Ehrgeizes der „Fairplay“ im Vordergrund stand und es zu keinen Verletzungen gekommen sei, auch wenn so mancher am nächsten Tage über blaue Flecken und muskuläre Probleme klagen werde. Am Ende hat es dann auch mit der SG Katzbach einen verdienten Sieger gegeben, der alle Werte des Fußballs wie Kondition, Technik, das Erzielen und Verhindern der Tore sowie Fairplay verinnerlichte. Anschließend schritt er mit dem Vorstand der SG Katzbach, Anton Gruber, zur Siegerehrung. Dabei wurden nicht nur die besten Mannschaften, sondern auch der beste Spieler mit Tommy Polster (SG Katzbach) und der beste Torschütze mit Erich Hartl (SV Geigant I/6 Tore) ausgezeichnet. Das Endklassement führte die SG Katzbach vor dem SV Geigant I und Dynamo Pivo I an. Auf den weiteren Plätzen folgten: 4. SV Geigant II, 5. Sportfreunde Hohenstein, 6. SV Bernried, 7. SG Geigant/Wüm Mädels II, 8. Dynamo Pivo II, 9. SG Geigant/Wüm Mädels I.

Dorffest 2012

Seit vielen Jahren wird die idyllische Ortschaft Katzbach im Waldmünchner Land einmal im Jahr von einer Besucherlawine überrollt. Mit Autos, mit Fahrrädern und auch zu Fuß pilgern alle einem Ziel ent­gegen: Dem Katzbacher Dorffest mit seiner Gemütlichkeit. Von ganz weit her, wie etwa Balbersdorf, Geigant oder gar Willmering, kommen manche Besucher um vor allem beim Frühschoppen das zu ge­nießen, was die bayerische Tradi­tion ausmacht: Die Weißwurst! Von anerkannten Spezialisten des Weiß­wurstäquators im großen Kessel über offenen Feuer heißgemacht und verführerisch dampfend fanden diese schnell ihre Abnehmer. Genüsslich mit einer frischen Brez`n verzehrt, bestellte man sich dazu eine „Halbe“ und führte einen ge­mütlichen Schmatz mit seinen Tischnachbarn. Und so begann auch heuer wieder das traditionelle Dorf­fest der Katzbacher. Bereits zum Weißwurstfrüh­schoppen fan­den erstaun­lich viele Besu­cher den Weg zum Festzelt. Ab Mittag wurden die Besucher mit Grillspezialitäten ver­wöhnt. Am Nachmittag konnten sich die Er­wachsenen bei Kaffee und Kuchen bei Preisen wie anno da­zumal entspannen. Die Kleinen konnten sich derweil in den beiden Hüpfburgen, am Beachvolleyballp­latz oder auf der Rutschbahn zum Nulltarif so richtig nach Herzenslust austo­ben. Später machte man es sich im Festzelt gemütlich, wo das Katzbacher Dorffest seinen stimmungsvollen Ausklang fand.

Volleyballturnier 2012

40 Tonnen Sand herangeschafft und verteilt auf ei­ne Spielfläche von 18 mal 9 Metern. Dazu das Netz aufgebaut und die Begrenzungslinien gezogen. Das Ganze nach dem Turnier wieder abgebaut und der Sand an den Verleiher zurückgebracht. Zur Siegerehrung spielte das Duo „Woaßt scho“ zu einem zünfti­gen Festabend auf. So war das vor 15 Jahren, als die „Zwidern“ ihr erstes Volleyballtur­nier auf dem Katzbacher abhielten. Mittlerweile ist der Sandplatz ein dauerhafter Bestandteil des Spielgeländes in Katzbach geworden und nur während des jährlichen Turniers wird extra zu dem bestehenden Sandspielfeld noch einen Grasplatz für einen schnelleren Turnierablauf aufgebaut. Nichts geändert hat sich in den letzten 15 Jahren der Ablauf der Siegesfeier. Immer noch spielt das Duo „Woaßt scho“ zünfti­gen auf. Ebenso wird immer noch über so manch spektakuläre Spielszenen dis­kutiert und mit dem Siegerteam bis in die Puppen gefeiert. Vor zehn Jahren gehörte Anton Gruber dabei zum ersten mal einer Siegermannschaft an. Diese Kunststück hat Gruber jetzt, nach einem Jahrzehnt, wiederholt und sicherte sich mit der SG Katzbach in einem extrem spannenden Endspiel in fünf Sätzen den Turniersieg gegen den „Schlumpf-Club“. Aber auch die anderen teilnehmenden Mannschaften bo­ten Vol­leyball vom Feinsten.

Es wurde gebag­gert, geblockt und geschmettert was das Zeug hielt und so man­cher Jubelschrei kam im Eifer des Ge­fechtes dabei etwas zu früh. Bern­d Bergien be­dankte sich am Schluss der Veranstaltungen bei allen Teilnehmern und Helfern, die die Veranstalt­ung zu einem vollen Er­folg werden ließen, wünschte allen noch eine zünftige Siegesfeier und ver­sprach im Namen der „Zwidern“ auch nächstes Jahr wieder ein Turnier auszurichten. Die Platzie­rungen: SG Katzbach, „Schlumpf-Club“, SV Geigant, FC Bayern Fan-Club Neukirchen-Balbini, FFW Katzbach, „Hütterer von Thonberg“, „De Zammagwürfelten“, „Ritterschützen“ Geigant.

Lindenblütenfest 2012

Honigbienen sind das drittwichtigste landwirtschaftliche Nutztier. Durch ihre Bestäubungstätigkeit werden jährlich rund zwei Milliarden Euro erwirtschaftet. Der Deutsche Imkerbund e. V. weist seit 2000 in jedem Jahr am ersten Wochenende im Juli mit dem "Tag der deutschen Imkerei" auf diese enorme Bedeutung der Bienenhaltung in unserem Land hin. Alle zwei Jahre veranstal­tet in diesem Zusammenhang der Imkerverein Geigant sein „Lindenblütenfest“ auf dem Anwesen Feiner in Häuslarn. Am Sonntag war es nun wieder soweit: Die Imker luden in Häuslarn zum „Lindenblütenfest“ und hat­ten natürlich außer Bienen noch vieles zu bieten. Wie schon vor zwei und vier Jahren fanden sich bei herrli­chem Wetter zahlreiche Besucher unter der großen Linde des Anwesens Feiner in Häuslarn ein und alle waren vom umfangreichen Programm begeistert.

Am Vormittag wurde das Ereignis mit einem gemütli­chen Früh­schoppen eröffnet. Mittags und nachmittags luden Gegrilltes und Bauernbrot und zahlreiche Kuchen und Torten zum Kaffee zum weiteren Verweilen ein. Vorführun­gen im Bienen­haus sowie ver­schiedene Produkte aus der Imkerei gaben Einblick in den komplexen Wir­kungskreis der Natur sowie Anreiz für weitere Gespräche und wurden von den Besuchern gerne ange­nommen. Am Bienenschaukas­ten fachsimpelten die „Profis“ über Brutpflege, Bienenhaltung oder die Vor- und Nachteile der verschie­denen heimischen Bienenarten. Die kleinen Immenfreunde konnten sich anhand mehrerer Ratespiele in­teressante Informationen über eines der wichtigsten Nutztiere einholen und die vielen Eindrücke an­schließend bei einer Karussellfahrt auf sich wirken lassen.

Um jedem Besucher gerecht zu werden gab es zudem ein großes Angebot verschiedenster kunsthandwerklicher Ausstellungen. Bei­spielsweise konn­ten eigens kreierte Schmuckgegenstände, Gartenstelen oder individuellste Metallobjek­te besichtigt und auch preisgünstig erworben werben. Bienenkorbflechter, Korbflechter, Drechsler und Besenbinder er­möglichten Ein­sichten in fast vergessene Handwerkstätigkeiten unserer Zeit. Honig, Pollen, Propolis, Gelée Royale, Bienenwachs, Bienengift und Bienenstockluft, alle diese Erzeugnisse aus dem Bienenvolk haben her­vorragende Inhaltstoffe, die in der Heilkunde gezielt angewendet werden können, um gesund zu bleiben oder wieder gesund zu werden. Diese hervorragenden Eigenschaften der Bienenprodukte und die damit verbundene Arbeit der Imker hat der Imkerverein Geigant mit seinem „Lindenblütenfest“ anschaulich den Besuchern vermitteln können und diesen zusätzlich noch einen gemütlichen Sonntagnachmittag be­schert. Ein voller Erfolg für die Freunde der Immen und aller Bienenliebhaber. An dieser Stelle möchte sich der Imkerverein Geigant bei allen Mitgliedern und Hel­fern für die tatkräftige Unterstützung und gemeinschaftliche Zusammenarbeit sowie für die zahlreichen Salat- und Kuchenspenden recht herzlich bedanken.

 

85ster Geburtstag Alois Wagner

Ein altes Sprichwort sagt: „Man ist alt, wenn die Leute nicht mehr zu einem sagen, man sei immer noch der Alte.“

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Ball 2012

De guade oide Zeit, wo früher ois besser war. S´ Land, d` Leit, s` Leb`n sowieso und d` Gummiringal warn nu aus holz. De guade oide Zeit war eigentlich gar nicht so a guade Zeit. Einfacher wars hoid, griawig wars und gmiatlich. Nicht ganz ernst gemeint und vor allem lokalpatriotisch betrachtet nah­men die Katzbacher Feuerwehrler die Ballbesucher mit in die Zeit als das Bier noch dunkel war und die Katzbacher noch ein eigenes Wirtshaus hatten, also anno 1912. Damals sagte man in Geigant: „Geht`s ausse in d`Welt, geht’s umme af Katzboch!“ Dort trafen sich in der Wirtsstub`n ein reicher Bauer, der beim Viehmarkt wiedereinmal draufzahlte, ein Häslmo, der das „Glück“ hatte, sich von gesunder Goasmilch ernähren zu dürfen und ein bsuffana Holzhauer der im Geldbeutel nachschauen musste, ob er noch Durst hatte. Hinzu kamen der Dorfpfarrer, ein Wilderer, ein Musikant und später die besserer Hälfte des Waldarbeiters, die diesen resolut aus der illustren Runde entfernte und damit trockenlegte. Spritzige Dialoge, gepaart mit gekonnt gesetzten Pointen ließen den Stimmungspegel in der Geiganter Mehrzweckhalle in gefährliche Höhen steigen.

Damit dem auch so blieb, zogen die Jungs der Band „Waidler-Power“ alle Register und sorgte mit fetzigen Sound dafür, dass es sowohl bei den Bayerischen und Zwiefachen, als auch bei den angesagten Songs der Neuzeit keinen an den Tischen hielt. Alles in allem ein Faschingsball der Katzbacher Floriansjünger, bei dem es in Puncto Geselligkeit kaum einem Unterschied zwischen der „guaden oiden Zeit“ und dem „Jetzt“ gab. Abgesehen davon, dass es jetzt in Katzbach heißt: „„Geht`s ausse in d`Welt, geht’s umme af Geichat!“

Bilder: Stefan Feiner und Bex II

Hallenturnier 2012

SV Geigant II siegt beim 5. Katzbacher Hallenturnier - Gastgeber Katzbach unterliegt im Finale mit 0:1

Die Finalisten SG Katzbach und SV Geigant II mit Organisator Anton Gruber und Stadtrat Josef Ederer
Die Finalisten SG Katzbach und SV Geigant II mit Organisator Anton Gruber und Stadtrat Josef Ederer

Von 1975 bis 1980 wurde im Geiganter Raum die „Wilde Liga“, ein Turnier der umliegenden Dorf­mannschaften, ausgetragen, um auch in der Sommerpause Fußball unter „Wettkampfbedingungen“ zu spielen. Diese „Liga“ erweckte die SG Katzbach 2008 zu ihrem 20-jährigen Jubiläum wieder zum Leben. Statt der Sommerpause ist es seitdem die Winterpause, die es zu überbrücken gilt und aus dem Wettkampf am Sportplatz wurde ein Hallenturnier. So fand das Katzbacher Hallenspekta­kel heuer zum 5. Mal in der Geiganter Mehrzweckhalle statt.

Spielführerinnen der fünf Damen- mannschaften
Spielführerinnen der fünf Damen- mannschaften

Nachdem die Damenmannschaft des SV Geigant zum Saisonstart den Liga-Betrieb aufnahm, wurde auch bei den „Hallenmasters“ der SG Katzbach zum ersten Mal der „Champagner-Cup“ der Damen ausgetragen. Hierbei konnten die Mädels und Damen des SV Geigant sowie des SV Runding den Zuschauern auf der Galerie bei spannenden Duellen ihr Können unter Beweis stellen. Am Ende platzierte sich ganz oben in der Ta­belle die Mannschaft SV Geigant IV mit 9 Punkten und 6:2 To­ren. Den zweiten Platz dieser Gruppe erspielten sich SV Geigant I mit 7 Punkten und 5:4 Toren. Auf den weiteren Plätzen folgten: SV Geigant II (6 Punkte/5:5 Tore), SV Geigant III (4 Punkte/1:3 Tore), SV Runding (2 Punkte/3:6 Tore).

Dass bei den Herren genauso packende Duelle um den Katzbacher Wanderpokal zu erwar­ten waren, zeigte sich bereits bei der Auslosung der 12 gemelde­ten Mannschaften in die jeweiligen Gruppen A und B. Denn es gab eigentlich keine Mannschaft die sich bei dem fachkundigen Publi­kum als Favorit herauskristallisierte. Diese Einschätzung bestätigte sich dann auch. So bekamen die zahlreichen Fans der angetretenen Teams immer spannende Begegnungen zu sehen, bei denen es eng herging. Viele herrliche Tore, packende Zweikampfszenen, geschicktes Spiel mit der Bande und stellenweise brasilianischen Ballzauber sorgten für eine super Stimmung auf der Galerie. Durch die frenetischen Anfeuerungen der „Fans“ außerhalb des Spielfeld, die mit Trommeln und Sirenen aus­gestattet waren und mit Schlacht­rufen ihre Teams vorantrieben, bahnte sich so manche Überra­schung durch die Underdogs an und lies diese über sich hinauswachsen. So durften die im Alters­durchschnitt jüngsten gestartete Mannschaften „SV Geigant A-Jugend“ und „Sportfreunde Hohen­stein“ bis zum Schluss in einer Gruppe mit drei Mannschaften aus der A-Klasse (TSV Pemfling I, TSV Pemfling II und FC Raindorf) um das Halbfinal-Ticket kämpfen. Am Ende heimsten die Ho­hensteiner sogar dem Titelverteidiger TSV Pemfling I einen Punkt ab.

Finalspiel SV Geigant II - SG Katzbach
Finalspiel SV Geigant II - SG Katzbach

So wurde durch die jun­gen Mannschaften in der Gruppe A, der Kampf in die nächste Runde zu einem wah­ren Kopf an Kopf Rennen. Bis zum letzten Spieltag dieser Gruppe mit dem Titelverteidiger TSV Pemfling I, der A-Ju­gend des SV Geigant, dem Fußballclub Raindorf und den Sportfreunden Hohenstein hatten vier Mannschaften die Möglichkeit den Einzug in die nächste Runde zu schaffen. Nachdem der Vor­jahressieger TSV Pemfling I die A-Jugend (SV Geigant) mit 6:0 aus dem Turnier schoss, konnten sich die Pemflinger den Gruppensieg mit 11 Punkten und 20:3 Toren den Gruppensieg holen. Den Kampf um den zweiten Halbfinalplatz entschieden die Sportfreunde Hohenstein im direkten Duell gegen den FC Raindorf mit 1:0. Letztendlich platzierten sich die, als Außenseiter gestartete „Zil­len-/Ranners-/Sinzendorfer/Haschaberger“ Nachwuchsgruppe „Sportfreunde Hohenstein“ auf dem zweiten Tabellenplatz der Gruppe A mit 10 Punkten und 10:3 Toren. Auf den weiteren Plätzen folg­ten: 3. SV Geigant A-Jugend I (9/8:11), 4. FC Raindorf (9/10:7), 5. TSV Pemfling (6/8:10), 6. Gag­gerlwetza II (0/4:26). Den Gruppensieg in der Gruppe B sicherte sich der Gastgeber SG Katzbach (15 Punkte/16:3 Tore) vor der zweiten Mannschaft des SV Geigant (12/11:6), gefolgt von der „Ers­ten“ des SV Geigant (9/13:7). Die weiteren Platzierungen: 4. SV Geigant A-Jugend II (6/7:12), 5. Wilde Liga Faustendorf (1/6:13), 6. Gaggerlwetza I (1/6:18). Die beiden Halbfinalspiel SV Geigant II – TSV Pemfling I (7:5), sowie „Sportfreunde Hohenstein“ (1:4) boten alles, was den Hallenfuß­ball so attraktiv macht. Tore am Fließband und Spannung bis zum Schluss ließen die Endspiele kaum an Brisanz überbieten. Am Ende konnte im Finale gegen die SG Katzbach der SV Geigant II ein knappes 1:0 über die Zeit bringen und den Katzbacher Wan­derpokal in Empfang nehmen.

Bei der Siegerehrung bedankte sich Vorstand Anton Gruber bei den Teilnehmern für die faire Spiel­weise und gratulierte allen Mannschaften zu deren durchwegs über­durchschnittlichen Leistungen, für die eigentlich jeder den Sieg verdient hätte. So sah es auch Stadt­rat Josef Ederer. Wie er meinte, gäbe es aber noch zwei Sieger: Zum einen den SG Katzbach, die mit der Ausrichtung der Hallenturniere Alt und Jung die Möglichkeiten geben, im sportlichen Wett­kampf ihre Kräfte zu messen. Zum anderen diese schöne Mehrzweckhalle, die solche Veranstaltun­gen erst ermögliche und somit seit ihrer Er­bauung zu einer nicht mehr wegzudenkende Bereiche­rung für das aktive Dor­fleben in und um Geigant geworden ist. Vor allem freute es Ederer, dass sich keiner verletzte und trotz des unbeding­ten Sieges­willen immer noch der Fairplay sowie der olympische Gedanke „Dabei sein ist alles“ im Vorder­grund stand. Sein Fazit: Das Katzbacher Hallenturnier entpuppte sich auch in diesem Jahr als Volltreffer und war kaum an Dramatik zu überbieten. Anschließend schritt er mit Organisator Anton Gruber zur Preisverteilung, bei der auch der Torschützenkönig und der beste Spieler des Turniers ausge­zeichnet wurden. Zum besten Spieler des Turniers wurde Tobias Frank (SV Geigant II) ge­wählt. Die meisten Tore schoss Stefan Beer vom Gastgeber SG Katzbach mit elf Treffern. Die Tur­nierplatzierungen: 1. SV Geigant II, 2. SG Katzbach, 3. Sportfreunde Hohenstein, 4. TSV Pemfling I, 5. SV Geigant I, 6. SV Geigant A-Jugend I, 7. SV Geigant A-Jugend II, 8. FC Raindorf, 9. TSV Pemfling II, 10. Wilde Liga Faustendorf, 11. Gaggerlwetza I, 12. Gaggerlwetza II.

Dorffest 2011

Was den Wienern ihr Käskrainerfrühschoppen am Würstelstand, das ist den Katzbachern ihr alljähr­licher Weißwurstfrühschoppen beim Dorffest. In Wien bestellt man als Würstelstand-Stammgast: „A Eitrige mit am Scherzerl und a 16er-Blech, owa Tschenifer!“ (eine Käsekrainer mit Brot und eine Dose Ottakringer Bier, aber rasch!). In Katzbach heißt es kurz und bündig: „A paar Weißwürst, a Brez`n und a Weißbier!“ Während man in Wien die Käskrainer mit dem Dosenbier meist im Stehen und Tschenifer (Verballhornung des Namens der Sängerin Jennifer Rush =rasch=schnell) verzehrt, holt man sich in Katzbach seine Weißwürste aus dem großen Kessel über offenen Feuer heißgemacht und noch verführerisch dampfend. Anschließend such man sich einen freien Platz, bestellt sich eine „Halbe“ und führt einen gemütlichen Schmatz mit seinen Tischnachbarn. Und so begann auch heuer wieder das traditionelle Dorffest der Katzbacher. Bereits zum Weißwurstfrüh­schoppen fan­den erstaun­lich viele Besu­cher den Weg zum Festzelt. Ab Mittag wurden die Besucher mit Grillspezialitäten ver­wöhnt. Am Nachmittag konnten sich die Er­wachsenen bei Kaffee und Kuchen bei Preisen wie anno da­zumal entspannen. Und das beste daran: Der Erlös aus dem Kuchenbuffet geht als Spende an die not­leidenden Kinder in Ostafrika. Die Kleinen konnten sich derweil in den beiden Hüpfburgen, am Be­achvolleyballplatz oder beim Strohballenklettern zum Nulltarif so richtig nach Herzenslust austo­ben. Als dann der große Regen kam, machte man es sich im Festzelt gemütlich, wo Al­leinunterhalter Andre­as Eckert für einen stimmungsvollen Ausklang sorgte.

Volleyballturnier "DeZwidern"

Der Dezember 1895 gilt als Geburtsdatum des Volleyballs. In Springfield hatte der US-Amerikaner William G. Morgan das schnelle und intensive Basketball kennengelernt. Bei seiner Sportarbeit beim YMCA in Holyoke mit vielen Arbeitnehmern im mittleren Alter stellte sich ihm ein Problem: „Basketball schien für jüngere Männer geeignet, aber es gab das Bedürfnis nach etwas für die älteren, das nicht so rau und anstrengend war. Ich dachte an Tennis, aber da brauchte man Schläger, Bälle, ein Netz und weitere Ausrüstung“, schrieb Morgan Jahre später für die Zeitschrift Spalding's Athletic Library. Die Idee, die Seiten durch ein Tennisnetz zu trennen, blieb: „Wir hoben es auf eine Höhe von 6 Fuß 6 Inches über dem Boden an, gerade oberhalb des Kopfes eines Durchschnitts-Mannes.“ Einen gewissen Einfluss auf Morgans neues Spiel hatten neben Basketball, frühem Handball und Tennis (Netz), das Faustball, das Einwanderer aus Deutschland mitgebracht hatten. Am 7. Juli 1896 stellte Morgan bei der „YMCA-Training-School“ in Springfield das neue Mannschaftsspiel unter dem Namen „Mionette“ mit einem Testspiel fünf Feuerwehrleute gegen fünf städtische Angestellte vor. Das neue Mannschaftsspiel fand bei den Testteilnehmern gleich einen großen Zuspruch, nur der Name musste noch geändert werden. Da der Ball von einer auf die andere Seite „hagele“ (engl.: volley), wurde die Sportart Volleyball benannt. Die Popularität des Volleyballs wurde dann in allen Herren Ländern der Welt übermittelt und man kann auch auf vielen deutschen Stränden Menschen beobachten, die auf einem 16 x 8 Meter großen Feld die Bälle hin und her Bridgen, Baggern und Schmettern. Auch in Katzbach kämpfen viele Freizeitsportler regelmäßig darum, um die Bälle übers Netz zu bringen und dabei nicht auf den Boden fallen zu lassen. Dieses Spiel hat sich bei den Katzbachern so etabliert, dass schon seit über elf Jahren der Katzbacher Freizeitverein „De Zwidern“ für Freizeitsportler ein Volleyballturnier ausrichtet. Die „Zwidern“ hatten auch heuer wie­der keine Mühe gescheut, um den Anforderungen ihres immer beliebter werden­den Beach­volleyballturniers in Katzbach gerecht zu werden. Dazu hatten sie das Glück des Tüchtigen, denn der „Wet­tergott“ spielte auch mit und so war ein kurzweiliger und spannender Turniertag vorpro­grammiert. Die 12 teilnehmenden Mann­schaften taten dazu das Ihrige und boten Volleyball vom Feins­ten. Es wurde gebag­gert, ge­blockt und geschmettert was das Zeug hielt und so mancher Jubelschrei kam im Eifer des Gefechtes dabei dann doch etwas zu früh. Nach den vielen sehenswerten und kräftezehren­den Matches konnte schließlich Bern­hard Stangl zur Siegerehrung schrei­ten. Den ersten Platz erkämpfte sich die Mannschaft „SV Geigant Fußball“ vor dem Team „4+1“ (4 Herren plus eine Dame). Die Heimmannschaft des Ausrichters „De Zwidern“ trat mit ihrem Gastspieler aus Niedersachsen mit dem Mannschaftsnamen „De Gmischdn“ an und belegte trotz geringer Einspielmöglichkeiten in der Vorbereitungsphase im Wettbewerb den letzten Podestplatz. Den vierten Rang erspielte sich die SG Katzbach vor der Koma-Kolonne. Auf den weiteren Plätzen rangierten: „FC Bayern Fan-Club Neukirchen Balbini“, FFW Balbersdorf, FFW Katzbach, SV Fußball Mädchen, SV Jugend I, Ritterschützen, SV Jugend II. Bernhard Stangl bedankte sich am Schluss der Veranstaltungen bei allen Teilnehmern und Helfern, die die Veran­staltung zu einem vollen Er­folg werden ließen, wünschte allen noch eine zünftige Siegesfeier und versprach im Namen der „Zwidern“, auch nächstes Jahr wieder ein Turnier auszu­richten.

FFW-Ball

„Wir laden ein zur lustigen Baustellenparty“ war das Motto des Balls der Katzbacher Floriansjünger. Lustig ging es dabei allemal zu. Die „selbst gestrickten“ Einlagen erwiesen sich wieder einmal als abso­lute Kracher und machten den Katzbacher Feuerwehrball zu einer Bühne für die wahren Talente der Katzbacher Feuerwehrler. Schon der Nachwuchs bewies in Puncto Mimik und Wortspiel bei ihrem mit selbst geschriebenen Pointen aufgeführtem Sketch „Bauer sucht Frau“, den Genius der Katzbacher Ureinwohner. Virtuos die Choreographie beim Tanz des Katzbacher Fleckviehs den die junge Truppe in Vollendung darbrachte und dafür verdienterweise stürmischen Applaus einheimste. Der begnadete Schöpfergeist des „Homo-Feierum-Katzbachensus“ zeigte sich bei deren gespielter Erklärung zum The­ma „Katzbacher Dauerbaustelle“ im Style von „Werner Beinhart“. Nicht allein der Umstand, dass „Harley-Greezn“ mit seiner Maschine immer zu spät auf die Baustelle kam verlangsamte den Baufortschritt nach Mei­nung der Katzbacher. Verzögert wurden die Bauarbeiten vielmehr durch die Fürsorglichkeit der Katzbacherinnen, die die gestressten Man­nen vom Hoch- und Tiefbau mit fester und flüssiger Nahrung derart gut versorgten, dass das Brotzeitm­achen die wackeren Arbeiter bald mehr anstrengte als die Rohrverlegung, die zudem noch durch die gu­ten Ratschläge eines ortsansässigen Kapos im Rentenstand erschwert wurde. Das Tüpfelchen auf dem „i“ der gelungenen Einlagen war dann der Auftritt der adretten Müllmädchen mit ihren singenden Müll­tonnen. Untypisch für die ansonsten penibel auf Sicherheit bedachte Wehr war das Fehlen jeglicher Warnhinweise auf die Gefahren beim allzu heftigen Lachen und Tanzen, wie etwa Zwerchfellriss oder Kniaschnackler. So tummelten sich auf dem nach allen Seiten offenem Tanzboden Handwerker aller Couleur ohne Sicherheitsschuhe und teilweise auch ohne Helm. Auch Bürgermeister Markus Acker­mann und seine besseren Hälfte Petra stürzten sich wagemutig als „Schwirzer“ ins Getümmel der rhyth­mischen „Haxenschmeißer“, in völliger Unkenntnis davon, dass der Beruf des Schmugglers von der Handwerkskammer bis dato noch nicht anerkannt wurde. Anerkannt wurde aber defakto der Einfalls­reichtum der Katzbacher, der den Feuerwehrball einmal mehr zu einem Ball der guten Laune werden ließ.

Hallenturnier SG Katzbach

Schon bei der Auslosung der 10 gemeldeten Mannschaften in die jeweiligen Gruppen A und B waren sich die zahlreich erschienen Zuschauer sicher, dass beim mittlerweile dritten Fußballhallenturnier der SG Katzbach ganz heiße Duelle zu erwarten seien. Dies bestätigte sich dann auch. Stellenweise brasilianischer Ballzauber, geschicktes Spiel mit der Bande, packende Zweikämpfe und viele viele herrliche Tore ließen die Stimmung auf der Gallerie in gefährliche Höhen steigen. So manche sich anbahnende Überraschung bewirkte eine frenetische Anfeuerung der „Underdogs“ und lies die sogenannten Außenseiter über sich hinauswachsen. Bei äußerstem Einsatz und unbedingten Siegeswillen stand das sportlich faire Spiel dabei meist im Vordergrund. So zeigte sich auch die Heimmannschaft als fairer Gastgeber, hierzu zeigte sich ein wahrer Sportmann heraus und gab eine Regelwidrigkeit zugunsten des Gegners zu. Im großen und ganzen kann sich die SG Katzbach aber für ein ausgezeichnet durchgeführtes Hallenspektakel auf die Schulter klopfen. Schwerere Verletzungen blieben auch diesmal aus und die vor drei Jahren entstandene Idee, Hallenturniere in der Geiganter Mehrzweckhalle auszurichten, bestätigte sich einmal mehr als Volltreffer und war an Dramatik kaum zu überbieten. So wurden in die Gruppe A drei der letztjährigen Halbfinalteilnehmer zugelost. Bei diesen Begnungen kam es wie erwartet zu einer Entscheidung bis zum letzten Gruppenspiel. Am Ende hatte der SV Döfering vor dem TSV Pemfling und dem SV Schönthal die Nase vorn. Auf den Plätzen vier und fünf folgten FC Raindorf sowie die Alalädern Deferen. In der Gruppe B kristallisierte sich der Gastgeber SG Katzbach als Favorit heraus und zeigte seinen Gruppengegnern mit hohen Siegen , warum man in den letzten drei Jahren im Finale stand. Das letzte Halbfinalticket war bis zum letzten Duell dieser Vorrundenphase hart umkämpft. Am Ende sicherte sich der 1. FC Rhan trotz einer 1:8 Niederlage gegen den Tabellenersten den zweiten Platz, knapp dahinter platzierte sich die Waldmünchner Mannschaft „Gaggerlwetza“. Auf den Plätzen vier und fünf rangierten sich der SV Geigant und „De Zwidern/Schlumpf-Club“ Die beiden Halbfinalspiel zwischen TSV Pemfling und SG Katzbach sowie SV Döfering und FC Rhan boten dann alles, was den Hallenfußball so attraktiv macht und ließen an Brisanz kaum noch eine Steigerung vermuten. Wie schon im Vorjahr wurde das Duell Pemfling gegen Katzbach erst im Siebenmeterschießen entschieden, doch im diesen Jahr hatte der Gast aus Pemfling nach einem nervenaufreibenden Duell Mann gegen Mann die Nase vorn. Das zweite Halbfinalspiel war ebenfalls nicht an Spannung zu überbieten, so konnte der „Underdoug“ aus Rhan im Derby gegen den SV Döfering zwischenzeitlich in Führung gehen und musste sich dann dennoch dem Favoriten mit 3:4 geschlagen geben. Im kleinen Finale glückte dann dem FC Rhan die Revanche für die 1:8 Niederlage aus der Gruppenphase, dabei gewannen die Rhaner mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung überraschend gegen den Endspielabonnementen und Gastgeber SG Katzbach mit 2:1. Das Finale war wie schon im Vorrundenspiel zwischen dem TSV Pemfling und dem SV Döfering eine enge Partie. Das Spiel war sehr taktisch geprägt, nach der 1:0 Führung brauchte der Pemflinger Schlussmann gegen Stangl & Co keinen Ball aus dem Netz fischen und rettete diesen Spielstand zum Turniersieg über die Zeit. Bei der Siegerehrung bedankte sich Vorstand Anton Gruber bei den Teilnehmern für die faire Spielweise und gratulierte allen Mannschaften zu deren durchwegs überdurchschnittlichen Leistungen, für die eigentlich jeder den Sieg verdient hätte. Zum besten Spieler des Turniers wurde Martin Stautner (TSV Pempfling) gewählt: Die meisten Tore schoss Martin Heimerl vom vom SV Schönthal mit 11 Toren Die Turnierplatzierungen: 1. TSV Pempfling, 2. SV Döfering, 3. FC Rhan, 4. SG Katzbach, 5. SV Schönthal, 6. Gaggerlwetza, 7. SV Geigant, 8. FC Raindorf, 9. De Alalädern Deferen, 10. SpVgg „De Zwidern“/Schlumpf-Club

Dorffest 2010

Herrliches Wetter, tolle Stimmung, ein attraktives Programm für die Kinder und natürlich beste musikal­ische Unterhaltung. So kann man, kurz gesagt, das bereits zur Tradition gewordene Dorffest der SG Katzbach auf einen Nenner bringen. Bereits zum Weißwurstfrüh­schoppen fan­den erstaunlich viele Besucher den Weg zum Festzelt. Am Nachmittag konnten sich die Er­wachsenen bei Kaffee und Kuchen bei Preisen wie anno dazumal entspannen. Denn, wo bekommt man heutzutage noch Schmalzgebäck für 80 Cent und Kuchen oder ein Heferl Kafätscherl um einen Euro? Die Kleinen konnten sich derweil in den beiden Hüpfburgen oder beim Volleyballspiel vergnügten. Eine besondere Attraktion war dabei das allereinfachste Spielangebot: Einfach so nach Herzenslust im Sand butteln! Aber auch für die Großen hatte sich die SG Katzbach etwas besonderes einfallen lassen. „Hau in in die Tonne!“. Bei diesem amüsanten Wettbewerb gab es für die Teilnehmer auch interessante Preise zu gewinnen, die dann am Abend nach der offiziellen Gästebegrüßung den Gewinnern von Vorstand Anton Gruber überreicht wurden.

Lindenblütenfest

Alle zwei Jahre veranstaltet der Imkerverein Geigant sein "Lindenblütenfest" auf dem Anwesen Feiner in Häuslarn. Am Tag der deutschen Imkerei war es nun wieder soweit: Die Imker luden in Häuslarn zum "Lindenblütenfest" und hatten natürlich außer Bienen noch vieles zu bieten. Dabei wurden die Geiganter Imker vom Kreisverband der Imker in Waldmünchen tatkräftig unterstützt. Wie schon vor zwei Jahren fanden sich bei herrlichem Wetter zahlreiche Besucher unter der großen Linde des Anwesens Feiner in Häuslarn ein und alle waren vom umfangreichen Programm begeistert. Am Vormittag eröffneten Met- und Honigbier, welches Rhanerbräu im Zweijahresrhythmus eigens für das Fest herstellt, das Ereignis mit einem gemütlichen Frühschoppen. Mittags und nachmittags luden Gegrilltes und Bauernbrot, eine Weinprobe Hessischer Weine, sowie zahlreiche Kuchen und Torten zum Kaffee zum weiteren Verweilen ein. Vorführungen im Bienenhaus sowie verschiedene Produkte aus der Imkerei gaben Einblick in den komplexen Wirkungskreis der Natur sowie Anreiz für weitere Gespräche und wurden von den Besuchern gerne angenommen. Die kleinen Imkerfreunde konnten sich anhand mehrerer Ratespiele oder anhand eines Bienenschaukastens interessante Informationen über eines der wichtigsten Nutztiere einholen und die vielen Eindrücke beim Hufeisenwerfen oder bei einer Karussellfahrt auf sich wirken lassen. Um jedem Besucher gerecht zu werden gab es zudem ein großes Angebot verschiedenster kunsthandwerklicher Ausstellungen. Beispielsweise konnten eigens kreierte Schmuckgegenstände, Gartenstelen oder individuellste Metallobjekte besichtigt und auch preisgünstig erworben werben. Ein Bienenkorbflechter sowie dessen Enkel ermöglichten Einsicht in eine der urtümlichsten Handwerkstätigkeiten unserer Zeit. Ein besonderes Anliegen der Veranstalter war es, die Integration von behinderten Menschen in unserer Gesellschaft zu unterstützen und auszubauen. So wurden diesbezüglich Wohngruppen der Barmherzigen Brüder Reichenbach sowie der Lebenshilfe in Cham geladen, welche vor Ort Freimarken für Essen und Getränke entgegennehmen konnten. An dieser Stelle möchte sich der Imkerverein Geigant bei allen Mitgliedern und Helfern für die tatkräftige Unterstützung und gemeinschaftliche Zusammenarbeit sowie für die zahlreichen Salat- und Kuchenspenden recht herzlich bedanken.

Volleyballturnier De Zwidern

40 Tonnen Sand, verteilt auf einer Spielfläche von 18 mal 9 Metern, dazu ein 270 Gramm schwerer Ball mit 64 Zentimetern Umfang, der derart über ein das Spielfeld halbierendes Netz von 2,43 Metern Höhe ge­spielt werden soll, dass der Gegner den Ball nicht mehr regelgerecht fortsetzen kann. Die „Zwidern“ hatten auch heuer wie­der keine Mühe gescheut, um den Anforderungen ihres immer beliebter werdenden Beach­volleyballturniers in Katzbach gerecht zu werden und so zu dem bestehenden Sandspielfeld noch einen Grasplatz für einen schnelleren Turnierablauf aufgebaut. Dazu hatten sie das Glück des Tüchtigen, denn der „Wet­tergott“ spielte auch mit und so war ein kurzweiliger und spannender Turniernachmittag vorprogram­miert. Die 12 teilnehmenden Mann­schaften taten dazu das Ihrige und boten Volleyball vom Feinsten. Es wurde gebag­gert, geblockt und geschmettert was das Zeug hielt und so mancher Jubelschrei kam im Eifer des Ge­fechtes dabei etwas zu früh. Nach den vielen sehenswerten und kräftezehrenden Matches konnte schließ­lich Bern­d Bergien zur Siegerehrung schreiten. Den ersten Platz erkämpfte sich die SV Jugendtrain­er mit einer Dame im Team vor der FFW Balbersdorf. Auf den Plätzen drei und vier folgten die Mannschaften SG Katzbach und FFW Katzbach Jugend. Die weiteren Platzierungen: FC Bayern Fan-Club Neukirchen-Balbini II, FC Bayern Fan-Club Neukirchen-Balbini I, Schlumpf-Club, KLJB Geigant, „Duschlampe“ Treffelstein, Foresters, FFW Geigant, SV Geigant Fußballmädels. Bern­d Bergien bedankte sich am Schluss der Veranstaltungen bei allen Teilnehmern und Helfern, die die Veran­staltung zu einem vollen Er­folg werden ließen, wünschte allen noch eine zünftige Siegesfeier und versprach im Namen der „Zwidern“ auch nächstes Jahr wieder ein Turnier auszurichten.

Hallenturnier SG Katzbach

Schon bei der Auslosung der 13 gemeldeten Mannschaften in die jeweiligen Gruppen A und B waren sich die zahlreich erschienenen Zuschauer sicher, dass beim mittlerweile dritten Fußballhallenturnier der SG Katzbach ganz heiße Duelle zu erwarten seien. Dies bestätigte sich dann auch. Stellenweise brasilianischer Ballzauber, geschicktes Spiel mit der Bande, packende Zweikämpfe und viele viele herrliche Tore ließen die Stimmung auf der Gallerie in gefährliche Höhen steigen. So manche sich anbahnende Überraschung bewirkte eine frenetische Anfeuerung der „Underdogs" und lies die sogenannten Außenseiter über sich hinauswachsen. Bei äußerstem Einsatze und unbedingten Siegeswillen stand das sportlich faire Spiel dabei meist im Vordergrund. Leider nicht bei allen. Einige wenige schienen den Gedanken des Faiplays nicht so recht verinnerlicht zu haben und versuchten mit zum Teil überharten Einsteigen den Gipfel des Olymps, sprich den Turniersieg, zu erklimmen. Im großen und ganzen kann sich die SG Katzbach aber auf die Schulter klopfen. Schwerere Verletzungen blieben auch diesmal aus und die vor zwei Jahren entstandene Idee, Hallenturniere in der Geiganter Mehrzweckhalle auszurichten, bestätigte sich einmal mehr als Volltreffer und war an Dramatik kaum zu überbieten. In der Gruppe A wurde der Kampf in die nächste Runde zu einem wahren Kopf an Kopf Rennen. So trennte die Punktgleichen Mannschaften SG Katzbach, SV Döfering und SV Geigant I nur eine Differenz von zwei Toren. Den Dreikampf um die Tabellenführung gewann dann der Lokalmatador SG Katzbach mit 12 Punkten und 15:7 Toren vor dem SV Döfering (12 Punkte/13:6 Tore). Nur um Haaresbreite verfehlte damit der Sportverein Geigant I (12/11:5) den Einzug ins Halbfinale. Die weiteren Plätze: 4. FC Raindorf (4/5:9), 5. FC Rhan (4/7:13), 6. Wilde Liga Obernried (0/3:14). Den Gruppensieg in der Gruppe B sicherte sich der SV Schönthal (15 Punkte/14:4 Tore) durch seinen Sieg im direkten Vergleich gegen den TSV Pempfling (15/17:6), dicht gefolgt von der SpVgg „De Zwidern-Schlumpf-Club" (13/10:6). Die weiteren Platzierungen: 4. SV Geigant II (10/7:8), 5. Balbersdorf (6/11:10), 6. SG Eintracht Sinzendorf/Sportfreunde Hohenstein (1/3:14), 7. SV Geigant B-Jugend(1/6:20). Die beiden Halbfinalspiel zwischen TSV Pempfling und SG Katzbach (4:5 n. E.), sowie SV Döfering und SV Schönthal (2:1) boten alles, was den Hallenfußball so attraktiv macht und ließen an Brisanz kaum noch eine Steigerung vermuten. Doch es kam noch besser: Im Finale standen sich die beiden Vorjahresfinalisten gegenüber. Dabei gelang dem SV Döfering in einer äußerst spannenden Partie gegen den Gastgeber und dreimaligen Endspielteilnehmer SG Katzbach mit 3:1 die Revanche für die Niederlage im vergangenen Jahr.
Bei der Siegerehrung bedankte sich Vorstand Anton Gruber bei den Teilnehmern für die faire Spielweise und gratulierte allen Mannschaften zu deren durchwegs überdurchschnittlichen Leistungen, für die eigentlich jeder den Sieg verdient hätte. So sah es auch Stadtrat Egon Mühlbauer. Wie er meinte, gäbe es aber noch zwei Sieger: Zum einen die SG Katzbach, die mit der Ausrichtung der Hallenturniere Alt und Jung die Möglichkeiten geben, im sportlichen Wettkampf ihre Kräfte zu messen. Zum anderen diese schöne Mehrzweckhalle, die solche Veranstaltungen erst ermögliche und somit seit ihrer Erbauung zu einer nicht mehr wegzudenkende Bereicherung für das aktive Dorfleben in und um Geigant geworden ist. Anschließend schritt er mit Organisator Anton Gruber zur Preisverteilung, bei der auch der Torschützenkönig und der beste Spieler des Turniers ausgezeichnet wurden. Zum besten Spieler des Turniers wurde Max Stangl (SV Döfering) gewählt: Die meisten Tore schoss Johannes Ederer vom Gastgeber SG Katzbach. Die Turnierplatzierungen: 1. SV Döfering, 2. SG Katzbach, 3. TSV Pempfling, 4. SV Schönthal, 5. SV Geigant I, 6. SpVgg „De Zwidern"/Schlumpf-Club, 7. FC Raindorf, 8. SV Geigant II, 9. FC Rhan, 10. Balbersdorf, 11. SG Eintracht Sinzendorf/Sportfreunde Hohenstein, 12. SV Geigant B-Jugend, 13. Wilde Liga Obernried.