Ritterschützen Geigant

Historie

1891 „Feuerschützen-Gesellschaft Geigant"
Einer Zeitungsanzeige vom 29. Mai ist zu entnehmen, dass am 14. und 15. in Geigant ein Eröffnungsschießen einer neu errichteten Schießstätte stattfand Die damalige Vorstandschaft bildeten Julius Schuster (1. Schützenmeister) Josef Moro (2. Schützenmeister) und Josef Falk (Sekretär). Das Schießen fand im Freien statt und wie man der Annonce entnehmen kann, auf 130 Meter.
Während des 1. Weltkrieges schwiegen die Sportgewehre. Doch schon bald lebte der Schießbetrieb im Vereinslokal „Beim Bräu" unter der Vorstandschaft von Xaver Loders wieder auf.
1924 kam es wegen einer begehrten Scheibe zu Auseinandersetzungen. Daraufhin sonderten sich einige Schützen ab und bildeten Im Gasthaus Schall einen neuen, zweiten Verein unter der Führung von Fridolin Ruhland.
Der zweite Weltkrieg brachte den Schießsport wieder zum Erliegen. Erst als die Luftgewehre aufkamen, lebten beide Vereine wieder auf.
1950 war das Gasthaus Schall das Vereinslokal des Schützenvereins „Hohenstein" unter der Leitung von Gottfried Mühlbauer und im Gasthaus Wild (beim Bräu) schoß der Schützenverein „Wendelstein" unter dem 1. Schützenmeister Michael Gruber.
1955 wurde das Schießen in Gasthäusern völlig verboten. In gemeinsamer Absprache lösten sich die Vereine daher auf.
1966 rief Bernd Röhner die Schützenabteilung des SV Geigant ins Leben. Als Vereinslokal entschied man sich für das Gasthaus Wild.
Durch Umbauarbeiten im Gasthaus Wild war der Schießbetrieb zum Stillstand gezwungen. Neues Leben regte sich wieder, als im „Alten Haus"
1974 durch die Familie Uhrmann im Neubau die Möglichkeit geboten wurde, im Untergeschoss ein neues Schützenheim einzurichten. In vielen Arbeitsstunden mit hoher Eigenleistung entstand ein Schießlokal, welches auch heute noch mit mehreren Erweiterungsmaßnahmen die Heimat der Geiganter Schützen ist.
1979 Gründung des Vereins „Ritterschützen Geigant"
Der Wunsch nach Selbstständigkeit und Entscheidungsfreiheit führte 1979 zu einem Antragspunkt auf der Tagesordnung der Hauptversammlung des SV Geigant. Eine knappe Mehrheit von 39:36 Stimmen brachte den Schützen die Loslösung vom Hauptverein. Nach langen Diskussionen entschied sich die Versammlung für den Namen

                                          "Ritterschützen Geigant"

 

Di

02

Okt

2018

Vereinsausflug der Ritterschützen

Pünktlich um 6.00 Uhr startete der Reisebus der Firma Baumgartner vom Schulplatz in Geigant zur Ausflugsfahrt nach Kärnten. Zum 20. Mal saß Klaus Daschner für die Fahrgäste am Steuer und führte souverän wie immer durch die nächsten drei Tage. Nach einem kurzen Zwischenstopp in Altötting traf die Reisegesellschaft pünktlich gegen Mittag am Millstätter See ein.

 

Bild/Text: Reinhold Konering

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Mo

12

Mär

2018

Schirmherrinnen-Pokal 2018

Nachdem der erste Schützenmeister Stefan Rückerl, Bürgermeister Markus Ackermann und Schirmherrin Monika Seidl zu­sammen mit den Organisatoren auf ein gutes Ge­lingen der Veranstal­tung angestoßen haben, eröffneten diese pünktlich um 9 Uhr mit dem Startschuss den Wett­streit der Hobby­schützen. Schirmherrin Monika Seidl betonte bei der Bekanntgabe des Pokalgewinners, dass sie sich sehr gefreut habe, als man sie um die Übernahme der Schirmherrschaft zum 22. Dorfschießen gefragt habe und sie diese Bitte natürlich ohne „wenn und aber“ annahm.

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Mo

12

Mär

2018

Dorfschießen: Lichtgewehr

Bei der Siegerehrung der Kinder beim Dorfschießen mit dem Lichtpunktgewehr stellte Schützenmeister Stefan Rückerl fest, dass die Anschaffung dieses Lichtgewehrs ein Glücksfall für die Ritterschützen ist. Denn, Lichtschießen ist ungefährlich, macht großen Spaß und bringt dem Nachwuchs die Sportart Schießen näher. Diese Feststellung konnten die 28 beim Dorfschießen der „Ritterschützen“ teilnehmenden Kinder unter zwölf Jahren nur bestätigen!

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Mo

12

Mär

2018

22. Dorfschießen

Frage eines Berliner Urlaubers an einen Einheimischen: „San se mal, det Jei­gant is doch een patentes Dörfchen. Wat is denn hier am Wochenende so anjesagt?“ Antwort des Eingeborenen: „I geh zum Dorfschießen der Ritterschützen im Alten Haus. Da hod ma Gaudi, ko was Quinna und nembei etliche Freind treffa!“ Mit dieser Feststellung traf der Gefragte dann auch den Nagel auf den Kopf! Der Spaßfaktor dieses von den „Ritterschützen“ im Jahre 1996 in Geigant zum ersten mal durchgeführten Wettstreit der Hobbyschützen war wiederum enorm.

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Di

27

Feb

2018

Hauptversammlung Ritterschützen 2018 mit Neuwahlen

Zur Jahresversammlung mit Neuwahl der Vorstandschaft der Ritterschützen Geigant, konnte 1. Schützenm­eister Stefan Rückerl neben den Mitgliedern Auch Gauschützenmeister Hans Wachter begrüßen. Wie er nach einer Gedenkminute an die verstorbe­nen Mitglieder in seinem anschließenden Rückblick aufführte, war das Jahr 2017 von vielen Ereignissen geprägt, bei de­nen wie immer der sportlichen Aspekt im Vordergrund stand.

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Vereinsausflug 2016

Geigant (Reinhold Konering, 10.09.2016) Seit 1975 – also nunmehr 41 Jahren – unternehmen die Ritterschützen Geigant vor Beginn der Schießsaison einen Vereinsausflug. Es ist für die Verantwortlichen nicht leicht, bei dieser Häufigkeit immer wieder Ziele zu finden, die allen Beteiligten gefallen. In diesem Jahr gab es sogar eine 3-Tages-Fahrt, denn mit Trier und dem Moselgebiet hatte man sich ein weit entferntes Ziel ausgesucht. Start war am Freitag, den 2.9. früh um 05.30 Uhr in Geigant, am Steuer des Baumgartner-Busses saß der allen bekannten, fast schon Vereinsmitglied, Fahrer Klaus Daschner. Die Route führte über Würzburg (dort war Frühstückspause), Frankfurt nach Koblenz, wo eine 2-stündige Fahrtunterbrechung Gelegenheit gab zum Mittagessen und einem Besuch am markantesten Punkt der Stadt, dem Deutschen Eck. Auf einem Denkmal wacht Kaiser Wilhelm hoch zu Ross über seine Untertanen, die Festung Ehrenbreitstein am gegenüber-liegenden Ufer fest im Blick. Zu seiner linken Seite fließt die Mosel an dieser Stelle in den Rhein. Nach dieser Pause ging die Fahrt weiter über den Hunsrück bis zum Hotel in Trier, wo dann im Rahmen der Halbpension das Abendessen eingenommen wurde.

 

Am nächsten Morgen wartete nach dem Frühstück die Gästeführerin Marita, eine waschechte Triererin, auf die Gesellschaft und zunächst ging die Fahrt entlang der Mosel durch die Stadt, vorbei am Amphie-Theater, hoch hinaus in die Weinberge. Von dort hatte man nicht nur einen wunderbaren Blick über die Stadt, Marita konnte von dort aus auch auf viele historische Bauwerke aus der über 2.000-jährigen Geschichte der ältesten deutschen Stadt erzählen, die bekanntlich von den Römern gegründet worden und sogar einige Jahre Kaiserstadt war. Diese hochinteressanten Geschichten wurden fortgesetzt bei einem anschließenden Gang durch die Stadt, die zwei eingeplanten Stunden reichten nur aus für einige Schwerpunkte.

Höhepunkt in der Stadt war zweifelsohne der Gang durch die Porta Nigra, dem ältesten erhaltenen kompletten Stadttor im gesamten ehem. Römischen Reich. Mit so viel Historie beladen war es danach für die Reisegruppe geradezu eine Entspannung, als es mit dem Schiff von Traben-Trarbach vorbei an scheinbar endlosen, teilweise alpinen Weinbergen vorbei bis nach Bernkastel-Kues ging, wo ein weiterer Höhepunkt des Ausfluges die Gäste erwartete.

 

In diesem idyllischen kleinen Städtchen mit seinen engen Gassen und vielen Fachwerkhäuschen fand ein großes Weinfest statt. Musikkapellen an allen Plätzen, Verkaufsstände mit regionalen Spezialitäten und natürlich Moselwein luden die Besucher zum Verweilen ein und so verging die Zeit bis zum Eintritt der Dunkelheit wie im Fluge. Pünktlich um 21.00 Uhr gingen alle Laternen der Stadt aus, nur noch die reduzierte Beleuchtung der auf dem Wasser liegenden Mosel-schiffe mit ihren Gästen war zu erahnen. Dann entlud sich von den umliegenden Weinbergen und einer Burgruine hoch über der Stadt ein Feuerwerk, wie es wohl noch niemand gesehen hatte. Eine halbe Stunde lang schossen Raketen in allen Formen und Farben Fontänen in den Nachthimmel, teilweise begleitet von ohrenbetäubenden Krachern.

 

Nach diesem Spektakel im wahrsten Sinne des Wortes ging es dann mit dem Bus zurück zum Hotel. Dass es dann am Sonntag früh regnete, störte niemanden, denn die Hauptattraktionen fanden alle bei wunderbaren Spätsommerwetter statt. Der nächste größere Stopp war dann in Speyer, wo die Reiseteilnehmer Zeit und Gelegenheit hatten, den berühmten Dom zu besichtigen und sich für den Rest der Heimfahrt beim Mittagessen zu stärken. Über Heilbronn und Ansbach ging es zurück in die heimischen Gefilde, wo der Bus gegen 20.00 Uhr eintraf. Alle waren sich einig, dass so ein umfangreiches Programm auf einer zweitätigen Tour nicht zu absolvieren möglich gewesen wäre. Wohin geht die 42. Fahrt ?

Saisonabschluss 2016

Geigant (05.05.2016) Zum Saisonab­schluss der „Ritterschützen“ Geigant im „Alten Haus“ wurden nicht nur die Ti­telträger der Saison 2015/2016 ausgezeichnet sondern auch verdiente und langjährige Mitglieder für ih­re Treue zum Verein geehrt. Doch vorab schritten die Schützenmeister Stefan Rückerl und Thomas Deml zu der mit Span­nung erwarteten Verkündung der Titelträger. Die durchgeführte Praxis, die Majestäten des Vereins erst kurz vor Beginn der Saison­abschlussfeier zu ermitteln, garantierte wieder eine immense Spannung und Vorfreude auf die Ergebnisse. Bei der Proklamation der Würdenträger war dann auch die eine oder andere Überraschung vorprogram­miert. Zumal sich diesmal die Treffsicherheit der im Vorfeld als Topfavoriten gehandelten Schützen in überschaubaren Dimensionen hielt, konnte unter großem „Hallo“ der Anwesenden ein „Alt­meister“ den „Thron“ der „Ritterschützen erklimmen. Schützenkönig wurde mit ei­nem 324,9 Teiler Gerhard Nagler. Ihm zur Sei­te ste­hen Carsten Konering als ers­ter Ritter (570,5) und als zweiter Ste­fan Rückerl (775,7). Erste Schützenliesl wurde Barbara Konering (121,8) vor Claudia Niedung (245,4). Den Titel der 3. Schüt­zenliesl sicherte sich Helga Bernhard (523,8).

Bei der Vereinsmeisterschaft gab es in der Schüt­zen- und Alter­sklasse je eine ge­meinsame Wertung Damen/Herren. Den Titel des Vereinsmeis­ters Schüt­zenklasse (ge­mischt) sicherte sich in diesem Jahr Diana Reiß mit 370 Ringen vor Thomas Deml (359 Ringe) und Rückerl (351 Ringe). In der Altersklasse gemischt siegte wie im Vorjahr Elisabeth Mühlbauer mit 285 Ringen. Auf dem zweiten und dritten Rang folgten ihr Reinhold Konering (272/264 Ringe) und Robert Bernhard (272/256 Ringe).

Mit einem 6,9 Teiler sicherte sich Julia Erhard die traditionelle Aus­zeichnung der „Rit­terschützen“ für das „Beste Blattl der Saison“. In der Kategorie „Aufgelegt“ ge­lang dies Helga Bernhard mit einem 12,6 Teiler. Mit E.T dem Außerirdischen als über­natürlich treffsicheren Luftgewehrschützen erhielten die „Tellschen Meister­schützen“ einen Pokal überreicht, der mit seinem außergewöhnlichem Design einen außer­gewöhnlichen Treffer würdigt. Anschließend schritten Stefan Rückerl und Reinhold Konering zur Ehrung verdienter und langjähriger Mitglieder des Vereins.

Mit dem Ehrenabzeichen in Gold für 50 Jahre Mitgliedschaft im Oberpfälzer Schützenbund wurden Johann Malterer, Robert Bernhard, Franz Lindinger und Egon Mühlbauer ausgezeichnet. Die Goldene Verdienstnadel des OSB für seine langjährige und erfolgreiche Tätigkeit als Jugendleiter und Schützenmeister der „Ritterschützen“ erhielt Carsten Konering. Die Silberne Verdienstnadel des OSB konnten Stefan Rückerl und Reinhold Konering an Robert Bernhard (aktiver Schütze), Thomas Deml (Jugendleiter/ Schützenmeister/Wettkampfleiter), Barbara Konering (über zehn Jahre Damenleiterin), Helmut Niedung (seit 2003 Kassier/Schriftführer), Bernhard Monika, Elisabeth Mühlbauer, Marianne und Gerhard Nagler (alle aktive Schützen) überreichen. Das Goldene Ehrenzeichen des OSB erhielten Janos Bergner (10 Jahre Waffenwart), Sebastian Karl (10 Jahre Jugendwart/Fahnenjunker), Claudia Niedung (10 Jahre 2. Kassier), Stefan Rückerl (Jugendleiter/Schützenmeister seit 2009), Stephan Wagner (Jugendleiter/2. Schriftführer seit 2009), Michaela Zangl (1. Kassier seit 2012), Christoph Zimny (langjähriger Fahnenjunker), Helga und Rudolf Bernhard (beide aktive Schützen). Als langjährige aktive Wettkampfschützin erhielt Diana Reiß das Silberne Ehrenzeichen des OSB.

Dorfschießen 2016

Startschuss und Schirmherrenpokal

Geigant (07.03.2016) Im Jahre 1996 stellte sich die Vorstandschaft der Ritterschützen Geigant die Frage: Was könnte man tun, um den Schießsport im Verein einer größeren Bevölkerungsschicht nahezubringen und eventuell den einen oder anderen für das Schießen mit dem Luftgewehr zu begeistern? Die Lösung: Ein Wettkampf für Schützenlaien aus allen Dorfvereinen und den Vereinen der näheren Umgebung - Das Dorfschießen! Das Schießen sollte auf Tei­lerwertung stattfinden. Jeder teilnehmende Verein erhält einen Pokal, wo­bei jeweils die besten fünf Schützen in die Mannschaftswertung kommen. Die drei Mann­schaften mit der höchsten Beteiligung erhalten Extra­preise. Der Schirmherrn-Pokal wird gesondert ausgeschossen. Dieser Wettstreit der Hobbyschützen war eigentlich als einmalige Veranstaltung geplant. Doch der Erfolg war so groß, dass die Verantwortlichen beschlossen es ein weiteres mal zu versuchen. Jetzt, 20 Jahre später, hat sich das Dorfschießen der „Ritterschützen“ einmal mehr als Sportveranstaltung der Superlative ent­puppt die aus dem Geiganter Veranstaltungs­kalender nicht mehr weg zu denken. Zum 20jährigen Jubiläum am Samstag gab es dann auch gleich zwei große Gewinner.

Zum einen die 193 Teilnehmer die nicht nur schö­ne Pokale und Sachpreise gewinnen konnten sondern außerdem noch bewiesen, dass das Gemein­schaftsgefühl in und um Geigant noch voll intakt ist. Zum anderen die Ritterschützen selbst, die sich in ihrer Idee des Dorf­schießens wiederum bestätigt sahen und mit den 193 gemeldeten Startern einen neu­en Teilnehmerrekord bei der 20sten Veranstaltung des nun traditionellen Dorfschießens verbuchen konnten. Nachdem der erste Schützenmeister Stefan Rückerl, Bürgermeister Markus Ackermann und Schirmherr Thomas Erhard zu­sammen mit den Organisatoren auf ein gutes Ge­lingen der Veranstal­tung anstießen, eröffneten diese pünktlich um 10 Uhr mit dem Startschuss den Wett­streit der Hobby­schützen. Am bes­ten über Kimme und Korn bei der Wertung für den Schirmherren-Po­kal zielte Katja Wagner, die sich diesen mit einem 35,2 Teiler sicherte, ge­folgt von Bernd Bergien (49,7) und Hans Mühlbauer (63,2).

Mit dem Startschuss eröffnete Schirmherr Thomas Erhard ein Dorfschießen das seinem 20-jährigem Jubiläum alle Ehre machte: Mit 193 gemeldeten Startern konnten die „Ritterschützen einen neu­en Teilnehmerrekord bei der 20. Verans­taltung ihres traditionellen Dorfschießens verbuchen. Bei der mit Spannung erwarteten Preisvertei­lung im „Alten Haus“ bedankte sich Schützenmeis­ter Stefan Rückerl bei allen, die ihr Scherflein zum Gelingen dieser Veranstaltung beitrugen. Von den Helfern im Schießbetrieb über die Sammler der Vie­len Preise, bis hin zu den Spendern der Pokale, Geld- und Sach­preise, sowie bei den Wirtsleuten Klaus und Maria Uhrmann für die zur Verfügungsstel­lung der Räum­lichkeiten und die wie immer hervorragen­de Bewirtung. Anschließend schritt er zusammen mit seinem Stellvertreter Martin Rampf zur Siegereh­rung.

Hierbei stellte sich die Dorfgemeinschaft Katzbach (bester Schütze, Anton Gruber (49,8 Teiler) mit einem 454,9 Teiler als treffsicherste Mannschaft heraus und darf sich nun mit dem Sieg in der Mannschaftswertung Dorfmeister nennen. Platz zwei belegte die FFW Geigant (Tobias Betz/81,3/Gesamt: 526,3) vor der RuKK Geigant (Michael Schall/89,0/535,7). Diesen folgten: MF Foresters Geigant (Thomas Schwarz/101,3/638,7), Ritterschützen Geigant (Stefan Rückerl/90,7/741,8), Schlumpf-Club Geigant (Ursula Baier/100,5/748,2), „De Z'widern“ (Lara Bergien/116,3/876,8), OGV Geigant (Luitpold Bauer/113,3/929,8), SV Geigant (Martin Höpfl/129,1/947,0), Kirchenchor Geigant (Margareta Zangl/44,5/1161,5). Wie im Vorjahr konnte sich die FFW-Geigant den Sonderpreis für die Meistbeteili­gung mit 38 an die Stände getretenen Schützen si­chern. Weitere Preise dieser Kategorie erhielten die Dorfgemeinschaft Katzbach mit 25 Teilnehmern und der SV Geigant mit ebenfalls 20 Startern. Bei der Einzelwertung siegte Martin Bösl mit einem 9,4 Teiler, gefolgt von Johannes Dirnberger (24.7) und Robert Bernhard (25,9). Die weiteren Platzierungen mit einem Teiler unter 50: Roswitha Dirnberger (30,1), Elisabeth Mühlbauer (35,4), Veronika Deml (38,6), Sonja Schwarz (41,2), Margareta Zangl (44,5) und Anton Gruber (49,8). Trotz der Rekordteilnehmerzahl durfte sich der Großteil der Schützlinge Dianas am Ende noch über einen schönen Preis freuen. Den Trostpreis, eine Torte, ergatterte sich Christian Lankes.

Vereinsausflug 2015 nach Garmisch-Partenkirchen

Geigant (09.10.2015/Text und Bild: Reinhold Konering

Das 1. Wochenende im Oktober ist seit 40 Jahren dem Vereinsausflug gewidmet. In diesem Jahr hieß das Ziel „Garmisch-Partenkirchen“ und zum 29. Mal hieß der Busfahrer 'Klaus Daschner', also die besten Voraussetzungen für eine großartige Fahrt. Das Wetter meinte es gut, die Straßen waren aufgrund des Feiertages weitestgehend frei, so daß alles nach Plan verlief. Auf dem Parkplatz Höhenrain präsentierte Reiseleiterin Margareta Zangl ein opulentes Frühstücksbüfett, das keine Wünsche offen lies. Kurz nach der Weiterfahrt schienen die Pläne der Zugspitzfahrer zu zerplatzen; eine schier endlose Fahrzeugschlange erlaubte nur ein Stop and Go und der geplante Abfahrtszeitpunkt der Zugspitzbahn schien unerreichbar. Kaum war das Ende des Staus erreicht, zeigte der Fahrer sein technisches Können am Steuer. Er holte raus, war die Straßenverkehrsordnung zuließ und wenige Minuten vor geplanter Zugabfahrt war der Zugspitzbahnhof erreicht. Fast die Hälfte der Mitfahrer nutzte die Gelegenheit bei dem traumhaften Sonnenwetter, Deutschlands höchsten Berg zu erleben, eine unglaubliche Fernsicht über die Alpengipfel war der Lohn. Die verbliebenen Reisegäste fuhren weiter zum Parkplatz am Eibsee, wo es eine Überraschung gab. Josef und Gunda Gruber vom Schützenverein Oberuhldingen nutzten die Gelegenheit, die Geiganter Schützenfamilie zu treffen. Gemeinsam wanderten alle um den Eibsee, viele Erlebnisse vom zwei Wochen vorher stattgefundenen Besuch beim Jubiläum in Oberuhldingen wurden ausgetauscht.

Nachdem sich Zugspitzfahrer und Wanderer wieder am Bus eingefunden hatten, wurde das Hotel im Zentrum von Garmisch-Partenkirchen aufgesucht. Nach dem fast unzumutbaren Abendessen gaben zwei Musikanten sich alle Mühe für eine gute Stimmung zu sorgen und alle hatten ihren Spaß. Der nächste Morgen zeigte am Frühstücksbüfett, daß das Hotelpersonal mit Organisation und Service restlos überfordert war.

Der nächste Punkt auf dem Tagesprogramm war eine Besichtigung mit Führung der neuen Olympiaschanze. Mit Rita hatte der SC Garmisch-Partenkirchen eine sympatische und kompetente Mitarbeiterin gestellt und die informierte nicht nur über die baulichen Gegebenheiten so einer gigantischen Anlage, sondern sie machte es auch möglich, daß die Besucher mit dem Schrägaufzug zunächst bis zum Absprungtisch hinauffahren konnten, es ging sogar noch mit einem Aufzug bis in die Aufwärmhalle, wo sonst nur die Skispringer hinein dürfen. Dieser Eindruck war unvergleichlich und so manchen mag Gänsehautgefühl über den Rücken gelaufen sein, wenn man daran dachte, daß die Skispringer von hier mit fast 100 km/h in Sekunden dem Stadionboden entgegenfliegen.

Nach diesen tiefgreifenden Eindrücken ging die Fahrt weiter im einsetzenden strömenden Regen zum Kloster Ettal. Auch wenn dieser Wetterumschwung nur den Genuß des Mittagsessen und einen kurzen Besuch in der Basilika des Klosters ermöglichte, konnte auch dieser Ausflug – wenn man die Erlebnisse im Hotel ausblendete – als absoluten Erfolg verbuchen. Nach einer Brotzeitpause in Wörth an der Isar traf die Reisegesellschaft fahrplanmäßig in Geigant ein, nicht die Frage zu vergessen: wo ist das Ziel für 2016 ?

Die Ritterschützen Geigant beim 50-jährigen Jubiläum des Schützenvereines SV Oberuhldingen am Bodensee

Geigant (26.09.2015/Reinhold Konering) Um es vorweg zu nehmen, auf der Rückfahrt vom Besuch in Oberuhldingen war die schöne Schützenscheibe, die mehrere Jahre einen Ehrenplatz im Vereinslokal der Ritterschützen Geigant hing, nicht mehr an Bord.

Aber der Reihe nach: nach einer ca. 6-stündigen Busfahrt wurden die Gäste aus Geigant am Restaurant „Mainaublick“ in Unteruhldingen von der Vorstandschaft des Schützenvereines und des Organisators des Besuchsprogramms Josef Gruber und seiner Familie empfangen. Nach einem vorzüglichen Mittagessen wurden zunächst die Hotelzimmer belegt. Dann stand für die Besucher eine Besichtigung des Traktormuseums Mühlhofen auf dem Programm. Wer erwartet hatte, daß die Exponate in Reih' und Glied in einer großen Halle standen, war mehr als positiv überrascht. Zugmaschinen in allen Größen, bis zu seltenen Einzelstücken, dazu noch aus aller Welt, standen in Höfen und Garagen, die aus alten Brettern gezimmert waren, dazu noch mit dem typischen Ölgeruch, wie man sie aus früheren Werkstätten kannte und begeisterten auch die Besucher, die sich eigentlich vorher nicht dafür interessiert hatten. Nach diesem eindrucksvollen Auftakt ging es nach einem stärkenden Abendessen vom Grill am Schützenheim an den nächsten Besuchshöhepunkt. Bei einem Armbrustschießen zwischen den beiden Vereinen sollte der Verbleib der Schützenscheibe entschieden werden. Leider waren die Geiganter an dieser Waffe absolute Laien, so daß am Ende die Niederlage mit 566 : 460 Ringen nicht überraschte. Das tat aber der Guten Stimmung keinen Schaden und die Gastgeber und Gäste saßen noch bis in die späte Nacht zusammen.

Am Sonntag trafen sich alle wieder beim Frühschoppen und wurden vortrefflich unterhalten durch den Musikverein Mühlhofen, ein absolutes Spitzenorchester. Hier wurde auch das Geschenk der Ritterschützen durch den 1. Schützenmeister Stefan Rückerl in Form eines Glasreliefs mit Widmung, was von der Arnbrucker Glaswelt Weinfurtner gefertigt worden war, überreicht. Für die drei Erstplazierten des Vergleichsschießens gab es noch Siegermedaillen und es war besonders erfreulich, dass mit Helmut Niedung ein Geiganter in die Phalanx der Unteruhldiger eindringen konnte. Leider vergingen die Stunden wie im Fluge und bei der Abfahrt gegen 14.00 Uhr war man sich einige, daß beim nächsten Treffen die Schützenscheibe wieder nach Geigant kommt.

Saisonabschluss 2015

Zum Saisonabschluss der „Ritterschützen“ Geigant im „Alten Haus“, konnte 1.Schützenmeister: Stefan Rückerl neben den Mitgliedern auch Gauschützenmeister Franz Irrgang begrüßen. Dabei wurden nicht nur die Titelträ­ger der Saison 2014/2015 ausgezeichnet, sondern auch verdiente und langjährige Mitglieder für ih­re Treue zum Verein geehrt. Doch vorab schritt er zusammen mit Martin Rampf zu der mit Span­nung erwarteten Verkündung der Titelträger. Bei der Vereinsmeisterschaft gab es in der Schützen- und Alter­sklasse je eine ge­meinsame Wertung Damen/Herren. Den Titel des Vereinsmeis­ters Schützenklasse (ge­mischt) sicherte sich auch in diesem Jahr Thomas Deml mit 370 Ringen vor Carsten Konering (358 Ringe) und ihm selbst (345 Ringe).

In der Altersklasse gemischt siegte Elisabeth Mühlbauer mit 275 Ringen. Auf dem zweiten und dritten Rang folgten ihr Robert Bernhard (272 Ringe) und Reinhold Konering (270 Ringe). Mit einem 12,3 Teiler sicherte sich Martin Wagner die traditionelle Aus­zeichnung der „Rit­terschützen“ für das „Beste Blattl der Saison“. In der Kategorie „Aufgelegt“ gelang dies Reinhold Konering mit einem 9,9 Teiler. Anschließend bedankten sich Stefan Rückerl bei der Vereinswirtin Maria Uhrmann für die hervorragende Bewirtung das ganze Jahr über mit ei­nem kleinen Präsent.

Bei der Saisonabschlussfeier der Ritterschützen Geigant im „Alten Haus“ wurden nicht nur die Titelträ­ger ausgezeichnet, sondern auch verdiente und langjährige Mitglieder des Vereins geehrt. So konnten 1.Schützenmeister Stefan Rückerl und sein Stellvertreter Martin Rampf an Thomas Deml für 25 jährige Mitglied­schaft bei den „Ritterschüt­zen“ die Ehrennadel in Silber über­reichen. Mit der Ehrennadel in Gold für mindestens 40Jährige Mitglied­schaft wurden Coletta Daschner, Therese Klebl, Anneliese Konering, Reinhold Konering, Elisabeth Mühlbauer, Gerhard Nagler sowie Siegfried Schwarz ausgezeichnet.

Die von den „Ritterschützen“ durchgeführte Praxis, die Majestäten des Vereins erst kurz vor Beginn der Saisonabschlussfeier zu ermitteln, garantiert eine immense Spannung und Vorfreude auf die Ergebnisse. Bei der Proklamation der Würdenträger durch 1.Schützenmeister Stefan Rückerl und sein Stellvertreter Martin Rampf war dann auch die eine oder andere Überraschung vorprogram­miert. Erste Schützenliesl wurde Elisabeth Mühlbauer mit ei­nem 218,8 Teiler vor Helga Bernhard (242,1). Den Titel der 3. Schützenliesl sicherte sich Margareta Zangl (326,8).

Schützenkönig wurde Thomas Deml (266,7). Ihm zur Sei­te ste­hen Carsten Konering als ers­ter Ritter (457,1) und als zweiter Martin Rampf (697,0).

Zur Saisonabschlussfeier der Ritterschützenjugend konnte 1.Schützenmeister Stefan Rückerl zusammen mit seinem Stellvertreter Martin Rampf die Vereinsmeister und Majestäten in der Jugend würdigen. Am besten über Kimme und Korn bei der Meisterschaft zielte Christina Niedung mit 323 Ringen, an die auch mit einem 743,0 Teiler die Ehre ,den Ver­ein für ein Jahr mit der Jugendschützenkette zu repräsentieren, ging. Zweiter Jugendmeister und zweiter Ritter wurde Matthias Turban (288 Ringe und 2295,0 Teiler). Die Titel des dritten der Vereinsmeisterschaft und des ers­ten Jugendritters errang Johannes Lommer (269 Ringe und 1215,8 Teiler).

Anlässlich seines 65. Geburtstags stiftete Robert Bernhard als langjähriges Mitglied den „Ritterschüt­zen“ drei Geburtstagsgutscheine, die mit Limit 114 Teiler ausge­schossen wurden. Der Spender überreichte diese bei der Saisonabschlussfeier an die glücklichen Gewinner: Margareta Zangl (114,4 Teiler), Stefan Rückerl (111,1 Teiler) und Helga Bernhard (109,9) Teiler.

Dorfschießen 2015

Das Dorfschießen der „Ritterschützen“ hat sich einmal mehr als Sportveranstaltung der Superlative ent­puppt die aus dem Geiganter Veranstaltungskalender nicht mehr weg zu denken ist und bei der es am Samstag zwei große Gewinner gab. Zum einen die 178 Teilnehmer die nicht nur schö­ne Pokale und Sachpreise gewinnen konnten sondern außerdem noch bewiesen, dass das Gemein­schaftsgefühl in und um Geigant noch voll intakt ist. 

Zum anderen die Ritterschützen selbst, die sich in ihrer Idee des Dorfschießens wiederum bestätigt sahen und mit den 178 gemeldeten Startern einen neu­en Teilnehmerrekord bei der 19. Veranstaltung des nun traditionellen Dorfschießens verbuchen konnten. Nachdem der erste Schützenmeister Stefan Rückerl, Bürgermeister Markus Ackermann und Schirmherr Reinhold Bierl zusammen mit den Organisatoren auf ein gutes Gelingen der Veranstal­tung anstießen, eröffneten diese pünktlich um 10 Uhr mit dem Startschuss den Wettstreit der Hobby­schützen. Das Schießen fand auf Teilerwertung statt. Jeder teilnehmende Verein erhielt einen Pokal, wo­bei jeweils die besten fünf Schützen in die Mannschaftswertung kamen. Die drei Mannschaften mit der höchsten Beteiligung erhielten Extrapreise. Der Schirmherrn-Pokal wurde gesondert ausgeschossen. Den Trostpreis, eine Torte, ergatterte sich dabei der neunjährige Peter Bauer aus Katzbach. Dieser Gewinn war nur möglich, da heuer zum ersten mal Kinder unter 12 Jahren mit dem neu angeschafften Lasergewehr schießen konnten.

Mit 178 gemeldeten Startern konnten die „Ritterschützen" einen neu­en Teilnehmerrekord bei der 19. Veranstaltung ihres traditionellen Dorfschießens verbuchen. Bei der mit Spannung erwarteten Preisverteilung im „Alten Haus“ bedankte sich Schützenmeis­ter Stefan Rückerl bei allen, die ihr Scherflein zum Gelingen dieser Veranstaltung beitrugen. Von den Helfern im Schießbetrieb über die Sammler der vielen Preise, bis hin zu den Spendern der Pokale, Geld- und Sach­preise, sowie bei den Wirtsleuten Klaus und Maria Uhrmann für die zur Verfügungsstel­lung der Räum­lichkeiten und die wie immer hervorragende Bewirtung. Anschließend schritt er zusammen mit seinem Stellvertreter Martin Rampf zur Siegerehrung. Am bes­ten über Kimme und Korn bei der Wertung für den Schirmherren-Po­kal zielte Frieda Rückerl, die sich diesen mit einem 33,1 Teiler sicherte, ge­folgt von Martin Rampf (60,9), Rita Wagner (62,1) und Andreas Schütz (66,7). Die treffsi­cherste Mannschaft stell­ten in diesem Jahr die „Ritterschützen“ selbst, die aber außer Konkurrenz antraten. Somit sicherten sich die FFW Geigant (bester Schütze, Dagmar Scheck mit einem 74.6 Teiler) mit einem 418,5 Teiler den Sieg bei der Mannschaftswertung. Platz zwei belegten der Kirchenchor Geigant (Christian Lommer/77,1/Gesamt: 689.1) vor der RuKK Geigant (Janos Bergner/133,3/867.4). Diesen folgten: SV Geigant (Gerhard Klebl/54,2/989,1), Schlumpf-Club Geigant (Heike Mühlbauer/89,4/644,6), „De Zwidern“ (Maria Gruber/91,4/728,6), OGV Geigant (Rosmarie Fischer/91,5/1143,3), DG Katzbach (Thomas Deml/211,0/1300,4), MF Foresters (Veronika Deml/127,6/1047,4). Wie im Vorjahr konnte sich die FFW-Geigant den Sonderpreis für die Meistbeteiligung mit 42 an die Stände getretenen Schützen si­chern. Weitere Preise dieser Kategorie erhielten der Schlumpf-Club mit 23 Teilnehmern und „De Zwidern“ mit ebenfalls 23 Startern. Bei der Einzelwertung siegte Roswitha Dirnberger mit einem 21,6 Teiler, gefolgt von Thomas Zangl (24,3) und Birgitt Stautner (28,4). Die weiteren Platzierungen mit einem Teiler unter 60 Teiler: Margareta Zangl (28,8), Julia Erhard (45,9) Lukas Stangl Z`widern (48,3) Gerhard Nagler (48,4), Stefan Rückerl (50,2), Gerhard Klebl (54,2), Anastasia Liegl (57,9) und Johann Wagner (58,8). Trotz der Rekordteilnehmerzahl durfte sich der Großteil der Schützlinge Dianas am Ende noch über einen schönen Preis freuen.

Einzelwertung 2015.xps.zip
Komprimiertes Archiv im ZIP Format 98.0 KB
Mannschaftswertung 2015.xps.zip
Komprimiertes Archiv im ZIP Format 76.4 KB
Schirmherr 2015.xps.zip
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Hauptversammlung 2015

Zur Jahresversammlung mit Neuwahl der Vorstandschaft der Ritterschützen Geigant, konnte 1. Schützenmeister Martin Rampf neben den Mitgliedern Auch Gauschützenmeister Franz Irrgang begrüßen. Wie er nach einer Gedenkminute an die verstorbe­nen Mitglieder in seinem Rückblick aufführte, war das Jahr 2014 von vielen Ereignissen geprägt, bei de­nen wie immer der sportlichen Aspekt im Vordergrund stand. Dabei lobte er vor allem die Arbeit des Jugendleiterteams Stefan Rückerl, Sebastian Karl und Stephan Wagner, die bereits im sechsten Jahr mit einer Schülermannschaft in der Gau-Jugendrunde vertreten sind. Leider konnte man in dieser Saison noch keine Siege einfahren. Besser läuft es bisher bei der zweiten Mannschaft in der zweiten Gauliga, die Mannschaft um Janos Bergner musste bis dato nur eine Niederlage gegen die Übermannschaft der Liga Rannersdorf III einstecken. Nicht wie gewünscht läuft es in der Bezirksliga für die „Ers­te“. Nach bisher nur einem Sieg muss man sehen, ob der drohende Abstieg doch noch vermieden werden kann. In der vierten Saison in der Disziplin „Luftge­wehr stehend aufgelegt“ konnte die Seniorenmannschaft zwei Kämpfe gewinnen und im Gegenzug stehen vier Niederlagen zu Buche, wobei hier mehr die Geselligkeit und das Treffen alter Kameraden im Vordergrund steht. Bei der Vereinsmeisterschaft gab es in der Schützen- und Alter­sklasse je eine ge­meinsame Wertung Damen/Herren. Den Titel des Vereinsmeis­ters Schützenklasse (ge­mischt) sicherte sich in diesem Jahr Thomas Deml mit 374 Ringen vor Carsten Konering (363 Ringe) und Stephan Wagner (358 Ringe). In der Altersklasse gemischt siegte Elisabeth Mühlbauer mit 281 Ringen. Auf dem zweiten und dritten Rang folgten ihr Margareta Zangl und Robert Bernhard mit je­weils 274 Ringen und 273 Ringen. Schützenkö­nig wurde Stephan Wagner. Ihm zur Sei­te stehen Martin Rampf als erster Ritter und als zweiter Ritter Stefan Rückerl. Erste Schützenliesl wurde Barbara Konering vor Marianne Nagler. Den Titel der 3. Schützenliesl be­kam Claudia Niedung. Die Ergebnisse bei der Gaumeister­schaft waren vor allem bei den Senioren mehr als zufriedenstel­lend, führte der Schützen­meister auf. Elisabeth Mühlbauer (Senioren A weiblich aufgelegt), Helga Bernhard (Senioren B weiblich aufgelegt) und Margareta Zangl (Senioren C weiblich aufgelegt) sicherten sich jeweils in ihrer Klasse den Meistertitel. Ebenfalls gut in Szene setzten konnten sich die Senioren der „Ritterschützen“ beim Ältestenschießen in Hocha. In der Gruppe A rutschte Josef Schütz mit 271 Ringen knapp an den Medaillenrängen vorbei und belegte Platz vier, ebenfalls stark platziert war Elisabeth Mühlbauer mit einem sechsten Rang und 266 Ringen. In der Gruppe B gab es folgende Platzierungen: Reinhold Konering (271 Ringe/Platz 3), Helga Bernhard (265/5), Gerhard Nagler (255/7). Franz Lin­dinger plat­zierte sich in der Gruppe C mit 267 Ringen auf Platz sechs, noch besser in der gleichen Gruppe war Margareta Zangl mit 268 Ringen auf Rang fünf. Im Teilerschießen präsentierte sich Robert Bernhard mit einem 10,2 Teiler genauso stark. In der Mannschaftswertung beleg­ten die „Rit­tersenioren“ unter 14 Mannschaften die Plätze zwei und vier. Ein TOP-Ereignis im vergangenen Jahr war wiederum das Dorf­schießen. Schirmherr Wolfgang Deml hat dabei hervorragende Arbeit geleistet, stellte Martin Rampf fest. 177 Hobbyschüt­zen aus zehn Vereinen von Geigant und Umgebung bedeutete ein neuer Teilnehmerrekord und diese wetteiferten dabei um Preise und Pokale. Günter Schroller aus Waldmünchen war letztlich der Sieger des Schirmherrenpokals. Der Meistbeteili­gungspreis ging an die FFW-Geigant (30 Teilnehmer). Hier sprach der Schützenmeister dann den gesellschaftlichen Bereich an. Neben den Besuchen der obli­gatorischen Festivitäten führte der bereits traditionelle Vereinsausflug in die Slowakei und es war wiederum ein Erlebnis der besonderen Art. Auch beim Fest der Schwarzachtal Schützen beteiligte sich der Verein recht zahlreich, wobei man das Sportliche mit dem Gesellschaftlichen verknüpfen konnte. Viel Arbeit gab es im vergangenen Jahr als Ausrichter des Bergfestes. Petrus meinte es mit den „Ritterschützen“ dabei einigermaßen gut und die Vielzahl an Vereinen bescherte einen neuen Besucherrekord. Auch die anderen beiden Tage erfüllten voll die Erwartungen. Jugendwart Stefan Rückerl konnte zwar nicht ganz so eine gute Bi­lanz aufweisen, zeigte sich dennoch mit diesem Vereinsjahr zufrieden. In der gemischten und Ju­gendliga Gau Waldmünchen konnte die Mannschaft der „Ritterschützen“ bisher noch keinen Wettkampf für sich entscheiden, was auch daran liegt, dass man in dieser Saison keine komplette Mannschaft stellen kann. Desweiteren war man Ausrichter des Gaujugendschießens. Am besten über Kimme und Korn bei der Vereinsmeis­terschaft der Klasse Schüler/Jugend zielte Christina Nie­dung mit 339 Ringen. Die Würdenträ­ger wurden in Schüler- und Ju­gendklasse gemeinsam ermit­telt. Die Ehre den Verein für ein Jahr mit der Jugendschützenkette zu repräsentieren ging ebenfalls an Christina Niedung (194,8 Teiler). Highlight des Jahres war für die Jugend und Jungschützen wieder das von Sebastian Karl organisierte Zeltlager am Monte Caolino. Damenleiterin Barbara Konering fass­te sich angesichts des vollstän­digen Berichtes des Schützenmeisters kurz. Erwähnenswert sei hier noch das Gaudamen­schießen. Gesellschaftliches steht bei den Schützendamen hoch im Kurs und so konnte man wieder einige Starterinnen stellen, für ein Preis der Meist­beteiligung reichte es jedoch nicht. Beim Preisschießen der Gaudamen in der Disziplin freihändig erreichte Michaela Zangl mit einem 32 Teiler einen hervorragenden siebten Platz. Noch besser zeigten sich die Schützinnen in der Disziplin aufgelegt. Dabei belegten Monika Bernhard, Helga Bernhard, Margareta Zangl, Elisabeth Mühlbauer und Marianne Nagler die Plätze zwei bis sechs. Da­mit kam die Damenleiterin auch schon zum Schluss ihres Berichtes und stellte fest, dass in allen Belan­gen auf die Schützendamen Verlass war. Verlass war auch auf die „Alten“. Dies zeigte der von Marianne Nagler verlesene Bericht der Senio­renleiterin Mar­gareta Zangl auf. Und nicht nur das. Die Se­nioren waren meist der große Halt des Vereins. So wurden die meisten Schießabende von ihnen ab­gehalten, der Vereins­ausflug und die Winterwande­rung organi­siert, bei den verschiedensten Festen und Anlässen der Verein nach außen her­vorragend präsen­tiert, Prei­se für das Dorfschießen gesam­melt und auch mit den Schießleistun­gen brauchten sich die Se­nioren nicht zu verstecken. Kassenwartin Michaela Zangl wurde von den Kas­senprüfern eine ordentliche Ar­beit beschei­nigt und diese, so­wie die gesamte Vorstandschaft auf An­trag einstimmig entlastet. Marianne Nagler verlas als Beauf­tragte des Fördervereins dessen Jahresbe­richt. Laut Satzung, so Nagler, fließen die finanziellen Mittel des Fördervereins der Jugendförderung zu. Die darauf folgende Neuwahl der Vorstand­schaft wurde von Gauschützen­meister Franz Irrgang gelei­tet und in rekord­verdächtigem Tempo durchgeführt. Mit einer Pro­grammvorschau auf das Jahr 2015 und dem Hin­weis auf das Dorfschie­ßen am 7. März endete die Hauptversammlung der „Ritter­schützen“. Ab­schließend bedankte sich Rampf bei den Wirtsleuten Maria und Klaus Uhrmann für die Überlassung der Räumlichkeiten und der guten Be­wirtung bei den verschiedensten Anlässen. Die neue Vorstandschaft „Ritterschützen“: 1.Schützenmeister: Stefan Rückerl, 2. Schützenmeister: Mar­tin Rampf 1. Kassier: Michaela Zangl, 2. Kassiererin: Claudia Niedung. 1. Schriftführer: Helmut Niedung, 2. Schriftführer: Stephan Wagner. 1. Jugendleiter: Sebastian Karl, 2. Jugendleiter Carsten Konering. Damenleiterin: Barbara Konering. Seniorenleiterin: Margareta Zangl. Waffenwarte: Ja­nos Bergner und Thomas Deml. Kassenprüfer: Thomas Zangl und Sebastian Karl.

Ausflug nach Bled 2014

Den diesjährigen Vereinsausflug der „Ritterschützen“ nach Slowenien beschreibt man am besten mit den Buchstaben S L O W E N I E N.   S wie Stau: Nach einer reibungslosen Fahrt bis zur slowenischen Grenze stand die illustre Truppe der „Ritterschützen“ plötzlich über 100 Minuten in einem Megastau. Grund dafür war eine Baustelle im acht Kilometer langen Karawankentunnel. L wie Landeskunde: Bei der Ankunft am Zielort Bled wurden die Reisenden schon von der Reiseleiterin Maria erwartet. Diese begleitete die Ausflügler auch am nächsten Tag und wusste viel Wissenswertes über die Geschichte Sloweniens und das Land zu erzählen. O wie Original Oberkrainer: Da man schon in der Heimat von Slavko Avsenik, dem Gründer der „Original Oberkrainer“ war, bot sich ein Besuch dessen Gasthauses „Pri Joževcu“ in Begunje mit dem Oberkrainer Museum nahezu an. Das Wirtshaus ist seit dem Jahre 1865 im Besitz der Familie Avsenik. Ab und zu trifft man dort sogar den 84jährigen Polka- und Walzerkönig Slavko höchstpersönlich. Dies war leider nicht der Fall. Doch eine gute Tasse Kaffee und eine süße Avsenik-Schnitte sind ja auch nicht zu verachten. W wie Wochenmarkt: Ein Höhepunkt des Dreitagesausflugs stand mit dem Wochenmarkt in der Landeshauptstadt Lubliana auf dem Programm. Hier zeigte sich die kulturelle- wirtschaftliche- und künstlerische Vielfalt der Slowenen in Reinkultur. Straßenmusikanten, die mit Rechen, Mehlsieb, Holztrompete und sonstigen außergewöhnlichen Instrumenten aufspielten gab es ebenso zu bestaunen wie schon fast vergessene Handwerkskunst und die Vielfalt an kulinarischen Köstlichkeiten. E wie Erlebnis: Ein unvergessliche Erlebnis war sicherlich die geschichtliche Darstellung des Einzugs des mährischen Kurfürsten Markus Moravia mit seinem Gefolge in Lubliana. Die original Kostüme, die Fahnenschwinger und vor allem die Trommler und Fanfarenbläser erinnerten die Geiganter dabei an die Waldmünchner Trenckfestspiele. N wie Natur: Sehenswert fanden alle die Natur rund um Bled mit dem von Bergen eingerahmten See. I wie Insel: Ein Genuss für das Auge und eine körperliche Herausforderung erwartete die „Ritterschützen“ auf der Insel im Bleder See, wo sich einst das Heiligtum der Liebesgöttin Živa befand und sich heute eine kleine gotische Kirche befindet. E wie Eintritt: Nachdem alle für sechs Euro Eintritt (im Reisepreis enthalten) einmal die Wunschglocke der Kirche Mariä Himmelfahrt läuten durften, ging es mit den traditionellen Holzbooten, den Pletnas, zurück nach Bled. N wie Nach Hause: Nach Hause chauffierte Busfahrer Klaus die Truppe dann staufrei und sicher über den Wurzenpaß. Fazit: W wie wieder einmal ein gelungener Vereinsausflug der „Ritterschützen“.

Bergfestsonntag 2014

Das Bergfest ist Kult in Geigant. Nicht nur bei den Geigantern. Dieses Fest am Fuße des Hieners hat auch viele Anhänger aus der näheren und weiteren Umgebung. Dies bewies auch der Teilnehmerrekord an Vereinen zum Auftakt am Freitag. Für den Samstag hatten die „Wetterfrösche“ allerdings heftige Gewitter und Regengüsse angesagt. Nichtsdestotrotz zog es das Volk der Gei­ganter auf ihren Berg, alle widrigen Wettermeldungen ignorierend. Diese „Dickschädeligkeit“ wurde belohnt: Das Wetter hielt. Selbst ein kurzzeitiges Unwetter konnte dem unvergleichlichen Flair dieses Festes im Walde nur wenig an­haben. Man verzog sich entweder in die geräumige Berghütte oder suchte sich anderweitig Schutz vor dem Regen. Anschließend ging es gewohnt weiter. Bald standen viele auf den Bänken und Tischen. Allerdings nicht, weil die Sitzgelegenheiten nass waren. Vielmehr sorgte die Band „Woast scho“ mit dem Geiganter Andreas Nagler mit fetzigen Sound dafür, dass es nur wenige auf ihrer Sitzfläche hielt. Der Samstag hatte noch eine weitere Besonderheit: Die Schülerinnen und Schüler des Einschulungsjahrganges 1964 trafen sich zum Klassentreffen. Sie kamen dazu von Nah und Fern, um unter den Bäumen am Himmelberg Erinnerungen aus alten Zeiten auszutauschen. Am Festsonntag kamen dann wieder zahlreiche Gläubige auf den Berg um an der von Pfarrer Prince P.D. zelebrierten Bergmesse teil­zunehmen, die durch den „Hoamatland Zwoagesang“ aus Stachesried musikalisch umrahmt wurde. Die Gockerlbrater und Steakgriller sowie die „Radi-Weiber und der Ausschank mit seinen Kellnerinnen hatten schon während des Gottesdienstes die Lage sondiert um nach der Messe schnellstmögliche Hilfe für die Hungernden und Dürstenden leisten zu können. Am Nachmittag wurden dann die Bergfestbesu­cher bei Kaffee und Ku­chen von den „Gleißenberger Musikanten“ auf angenehme Weise auf den Abend einge­stimmt. Ein Kontrastprogramm zu den eher stillen volkstümli­chen Weisen des Nachmittags boten dann am Abend die Band „Seidenfrack und Lederhos’n“. Bei ihrem Debüt auf der Waldbühne sorgten die "Bergfestneulinge" für beste Stimmung und sorgten für ein gelungenen Ausklang des Bergfestes, das für die „Ritter­schützen“ einmal mehr zu einem Volltreffer geworden ist.

Bergfestauftakt 2014

Bereits seit 44 Jahren beginnt in Geigant am ers­ten Wochenende im August mit dem Bergfest die fünfte Jahreszeit. Dabei hat dieses Fest am Fuße des Hieners schon des öfteren Rekorde aufweisen können. Darunter nicht nur den Besu­cherrekord vor elf Jahren, sondern leider auch den Kälterekord vor neun Jahren und vor acht Jahren den Re­genrekord, durch den beim Bergfest zum ersten mal in seiner langjährigen Geschichte buch­stäblich ins Wasser fiel. Schwül und schweißtreibend, aber nicht trocken. So war er heuer, der Auftakt zum Bergfest der „Ritterschüt­zen“ am Alten Haus in Geigant, wo es zunächst gegen die Trockenheit für alle Gäste Freibier gab. Hier zeichnete sich bereits ein neuer Bergfestrekord ab. Noch nie beteiligten sich so viele Vereine am Einzug. Unter der Führung und der Taktgebung durch die Festkapel­le „Da'Blecho'n“ zog dann der scheinbar nicht enden wollende Festzug zum Festplatz am Himmelberg. Dort wurde vom diesjähri­gen Schirmherr des Dorfschießens, Wolfgang Deml, das erste Fass Bier gekonnt mit drei Schlägen an­gezapft. Nachdem alle Vorstände der am Einzug beteiligten Vereine mit den bisherigen Schirmher­ren und den Ehrengästen auf ein gutes Gelingen des Festes anstießen, gab Schützenmeister Martin Rampf den Ausschank frei „Leider“ war an diesem Tag das Wetter ungewöhnlich „durstig“ und so kam es zu einigen kritischen Momenten: Gläser leer! Was er­lauben Petrus??? Gott sei Dank konnten diese durch das beherztes Eingreifen der flot­ten „Ritterschützen-Bedienungen“ zielsicher behoben werden. Die „Grillmeister“ und „Ra­dieweiberl“ standen dem in nichts nach. Die Objekte der Begierde waren auf den Punkt genau für ihre Be­stimmung parat, so dass nicht einmal im Ansatz bei den nach Stärkung lechzenden „Bergfex­en“ Hungerödeme aufkommen konnten. Aber auch die kleinen Gäste hatten ihren Spaß. Währen sich die einen an einem „Kracherl“ oder einer Brez`n labten, vergnügten sich die anderen im großen Spielplatz Wald. Die Geiganter Vorzeigekapelle „Da Blechscho`n“ spielte gewohnt zünftig auf und sorgte somit dafür, dass keiner so recht nach hause gehen wollte.

Hochzeitsscheibe Zangl

Anlässlich ihres 50jährigen Hochzeitsjubiläum stifteten Alois und Margareta Zangl als langjährige Mitglieder den „Ritterschüt­zen“ eine Goldene Hochzeitsscheibe. Diese wurde mit Limit 50 Teiler ausge­schossen. Mit einem 26,4 Teiler (Differenz 23,6) konnte Stefan Rückerl die Trophäe aus den Händen der Spenders in seinen Obhut nehmen. Gefolgt wurde der Sieger von Thomas Deml mit einem 84,1 Teiler (Differenz 34,1) sowie Elisabeth Mühlbauer (14,3 Teiler, Differenz 35,7).

Vereinsmeister 2014

Bei der Saisonabschlussfeier der Ritterschützen Geigant im „Alten Haus“ wurden nicht nur die Titelträ­ger der Saison 2013/2014 ausgezeichnet, sondern auch verdiente und langjährige Mitglieder für ih­re Treue zum Verein geehrt. Doch vorab schritten Martin Rampf und Carsten Konering zu der mit Spannung erwarteten Verkündung der Titelträger. Der Titel des Ver­einsmeisters Schützenklasse (gemischt) ging auch in diesem Jahr an Thomas Deml mit 374 Ringen vor Konering Carsten (363 Ringe) und Stephan Wagner (358 Ringe). In der Altersklasse gemischt siegte Elisabeth Mühlbauer mit 281 Ringen. Auf dem zweiten und dritten Rang folgten Margareta Zangl (274) und Robert Bernhard (273). Am besten über Kimme und Korn zielte Christina Niedung bei der Jugend, die mit 339 Ringe ebenfalls ihren Titel vom Vorjahr verteidigen konnte. Mit einem 5,0 Teiler sicherte sich Thomas Deml die traditionelle Aus­zeichnung der „Rit­terschützen“ für das „Beste Blattl der Saison“. In der Kategorie „Aufgelegt“ gelang dies Janos Bergner mit einem 10 Teiler. Anschließend bedankten sich Tho­mas Deml und Carsten Ko­nering bei der Vereinswirtin Maria Uhrmann für die hervorragende Bewirtung das ganze Jahr über mit einem kleinen Präsent.

Majestäten 2014

Die von den „Ritterschützen“ durchgeführte Praxis, die Majestäten des Vereins erst kurz vor Beginn der Saisonabschlussfeier zu ermitteln, garantiert eine immense Spannung und Vorfreude auf die Ergebnisse. Bei der Proklamation der Würdenträger durch Martin Rampf und Carsten Konering war dann auch die eine oder andere Überraschung vorprogram­miert. Erste Schützenliesl wurde Barbara Konering mit einem 224,6 Teiler vor Marianne Nagler (659,9). Den Titel der 3. Schützenliesl sicherte sich Claudia Niedung (856,3). Schützenkönig wurde Stephan Wagner (79,2). Ihm zur Sei­te ste­hen Martin Rampf als ers­ter Ritter (298,4) und als zweiter Ritter Stefan Rückerl (462,1). Die Ehre den Verein für ein Jahr mit der Jugendschützenkette zu repräsentieren ging an Christina Niedung (194,8).

Ehrungen 2014

Bei der Saisonabschlussfeier der Ritterschützen Geigant im „Alten Haus“ wurden nicht nur die Titelträ­ger der Saison 2012/2013 ausgezeichnet, sondern auch verdiente und langjährige Mitglieder des Vereins geehrt. So konnten Thomas Deml und Carsten Konering an Barbara Konering für 25 jährige Mitgliedschaft bei den „Ritterschüt­zen“ die Ehrennadel in Silber über­reichen. Mit der Ehrennadel in Bronze für 10Jährige Mitglied­schaft wurden Janos Bergner sowie Helmut und Claudia Niedung ausgezeichnet. Eine besondere Auszeichnung verbunden mit einem kleinen Präsent erhielt Reinhold Konering für seine 40jährige Tätigkeit als Schriftführer des Vereins.

Dorfschießen 2014

Das Dorfschießen der „Ritterschützen“ hat sich einmal mehr als Sportveranstaltung der Superlative entpuppt die aus dem Geiganter Veranstaltungskalender nicht mehr weg zu denken ist und bei der es am Samstag zwei große Gewinner gab. Zum einen die 177 Teilnehmer aus zehn Vereinen, die nicht nur schö­ne Pokale und Sachpreise gewinnen konnten, sondern außerdem noch bewiesen, dass das Gemeinschaftsge­fühl in und um Geigant noch voll intakt ist. Zum anderen die Ritterschützen selbst, die sich in ihrer Idee des Dorfschießens wiederum bestätigt sahen und mit den 177 gemeldeten Startern einen neuen Teilnehmerrekord bei der 18. Veranstaltung des nun traditionellen Dorfschießens verbuchen konnten.

Nachdem der erste Schützenmeister Martin Rampf, der  noch amtierende Bürgermeister Markus Ackermann und Schirmherr Wolfgang Deml zusammen mit den Organisatoren auf ein gutes Gelingen der Veranstal­tung anstießen, eröffneten diese pünktlich um 10 Uhr mit dem Startschuss den Wettstreit der Hobby­schützen. Das Schießen fand auf Teilerwertung statt. Jeder teilnehmende Verein erhielt einen Pokal, wo­bei jeweils die besten fünf Schützen in die Mannschaftswertung kamen. Die drei Mannschaften mit der höchsten Beteiligung erhielten Extrapreise. Der Schirmherrn-Pokal wurde gesondert ausgeschossen. Die Leitung und die Schießaufsicht lag in den Händen der „Ritterschützen“, die notfalls auch klärend ein­griffen.

Bei der mit Spannung erwarteten Preisverteilung im „Alten Haus“ bedankte sich Schützenmeis­ter Martin Rampf bei allen, die ihr Scherflein zum Gelingen dieser Veranstaltung beitrugen. Von den Helfern im Schießbetrieb über die Sammler der Vielen Preise, bis hin zu den Spendern der Pokale, Geld- und Sachpreise, sowie bei den Wirtsleuten Klaus und Maria Uhrmann für die zur Verfügungsstel­lung der Räumlichkeiten und die wie immer hervorragende Bewirtung. Anschließend schritt er zur Siegerehrung. Am bes­ten über Kimme und Korn bei der Wertung für den Schirmherren-Po­kal zielte Günter Schroller, der sich diesen mit einem 32,9 Teiler sicherte, dicht ge­folgt von Elisabeth Greil (34,8), Herbert Schichl (38,3) und Silvia Gutsche (40,6).

Die treffsi­cherste Mannschaft stell­te in diesem Jahr die RSuKK Geigant (bester Schütze, Janos Bergner/34,0Teiler) mit einem 418,5 Teiler. Platz zwei belegten die Motorsportfreunde Foresters (Thomas Zangl/39,7/Gesamt: 521,0) vor dem Kirchenchor Geigant (Helga Bernhard/86,1/551,5). Diesen folgten: FFW-Geigant (Josef Schütz/43,6/667,0), Z'widern (Marion Frank/35,8/677,2), Ritterschützen (Robert Bernhard/13,9/808,4), Schlumpf-Club Geigant (Roswitha Dirnberger/99,9/879,1), DG Katzbach (Theresia Serve/13,6/911,3), Sportverein Geigant (Egon Mühlbauer/147,6/949,1) und der OGV Geigant (Monika Lindinger/46,1/954,8). Wie im Vorjahr konnte sich die FFW-Geigant den Sonderpreis für die Meistbeteiligung mit 30 an die Stände getretenen Schützen sichern. Weitere Preise dieser Kategorie erhielten der Schlumpf-Club mit 25 Teilnehmern und die RsuKK Geigant mit 21 Startern. Trotz der Rekordteilnehmerzahl durfte sich der Großteil der Schützlinge Dianas am Ende noch trotz eines hohen Teilers über einen schönen Preis freuen.

Jugendzeltlager 2013

Geigant (Reinhold Konering/21.08.2013)

31 Jahre und nur mit einer Unterbrechung fahren die Jungschützen und Junioren der Ritterschützen Geigant jeweils am 2. Augustwochenende ins Zeltlager und das Ziel liegt sonderbarerweise immer am Monte Kaolino in Hirschau. Es gab vor vielen Jahren einige zaghafte Versuche, mal ein anderes Ziel anzufahren aber für den vermutlich höchsten Sandstrand Deutschland gibt es keine Alternative. So und nicht anders war es auch in diesem Jahr und nicht weniger als 32 Teilnehmer machten sich auf den Trip, das Wochenende vom Freitag bis Sonntag in Hirschau zu verbringen. Inzwischen verfügen die Ritterschützen über ein komfortables Großzelt, das als Gemeinschaftstreffpunkt bei Wind und Regen, aber natürlich auch bei großer Hitze dient. Dort wird gemeinsam gegessen, gespielt und gefeiert, wie es die Zeltplatzbestimmungen gestatten. Für 2014 wurde der Zeltplatz bereits wieder gebucht, ein Zeichen dafür, wie große der Zusammenhalt in der Gruppe der Jungschützen und Junioren ist.

Geburtstagsscheibe Reinhold Konering

Anlässlich seines 66. Geburtstags stiftete Reinhold Konering als langjähriges Mitglied den „Ritterschüt­zen“ eine Geburtstagsscheibe. Diese wurde mit Limit 66 Teiler ausge­schossen. Mit einem 50 Teiler konnte Gerhard Nagler die Trophäe aus den Händen des Spenders in seinen Obhut nehmen. Gefolgt wurde der Sieger von Margareta Zangl mit einem 92 Tei­ler sowie Thomas Deml (95 Teiler).

Jugendtitelträger 2013

Zur Saisonabschlussfeier der Ritterschützenjugend konnte Jugendleiter Sebastian Karl zusammen mit dem 1. Schützenmeister Thomas Deml die Vereinsmeister der Jugend gemischt würdigen. Am besten über Kimme und Korn zielte Christina Niedung mit 341 Ringen. Den Vizemeister-Titel er­schoss sich Dominik Spörl (296 Ringe), dicht gefolgt von Matthias Turban (295 Ringe). Die Ehre den Verein für ein Jahr mit der Jugendschützenkette zu repräsentieren ging an Martin Wagner. Die Titel des ersten und zweiten Jugendritters errangen Dominik Spörl und Johannes Lommer.

Ehrungen 2013

Bei der Saisonabschlussfeier der Ritterschützen Geigant im „Alten Haus“ wurden nicht nur die Titelträ­ger der Saison 2012/2013 ausgezeichnet, sondern auch verdiente und langjährige Mitglieder des Vereins und auf Gaue­bene geehrt. So konnte Schützenmeister Thomas Deml und 2. Schützenmeister Carsten Konering an Claudia Niedung das Silberne Ehrenzeichen des Oberpfälzer Schützenbundes für ihre ver­dienstvolle Mitarbeit im Schützenwesen über­reichen. Für 40 jährige Mitgliedschaft bei den „Ritterschüt­zen“ wurde Josef Schütz die Ehrennadel in Gold ver­liehen. Mit der Ehrennadel in Bronze für 10Jährige Mitglied­schaft wurden Michaela Zangl und Thomas Zangl ausgezeichnet.

Majestäten 2013

Die von den „Ritterschützen“ durchgeführte Praxis, die Majestäten des Vereins erst kurz vor Beginn der Saisonabschlussfeier zu ermitteln, garantiert eine immense Spannung und Vorfreude auf die Ergebnisse. Bei der Proklamation der Würdenträger durch Schützenmeister Thomas Deml und dem 2. Schützen­meister Carsten Konering war dann auch die eine oder andere Überraschung vorprogram­miert. Erste Schützenliesl wurde Monika Bernhard vor Michaela Zangl. Den Titel der 3. Schützenliesl sicherte sich Margareta Zangl. Schützenkönig wurde Carsten Konering. Ihm zur Sei­te ste­hen Stefan Rückerl als ers­ter Ritter und als zweiter Ritter Sebastian Karl.

Vereinsmeister 2012/2013

Bei der Saisonabschlussfeier der Ritterschützen Geigant im „Alten Haus“ wurden nicht nur die Titelträ­ger der Saison 2012/2013 ausgezeichnet, sondern auch verdiente und langjährige Mitglieder für ih­re Treue zum Verein geehrt. Doch vorab schritten Schützenmeister Thomas Deml und der 2. Schützen­meister Carsten Konering zu der mit Spannung erwarteten Verkündung der Titelträger. Der Titel des Ver­einsmeisters Schützenklasse (gemischt) ging in diesem Jahr an Thomas Deml mit 366 Ringen vor Stefan Rückerl (357 Ringe) und Stephan Wagner (354 Ringe). In der Altersklasse gemischt siegte Rein­hold Konering mit 283 Ringen. Auf dem zweiten und dritten Rang folgten Elisabeth Mühlbauer (280) und Robert Bernhard (273). Mit einem 17 Teiler sicherte sich Helmut Niedung die traditionelle Aus­zeichnung der „Rit­terschützen“ für das „Beste Blattl der Saison“. In der Kategorie „Aufgelegt“ gelang dies Margareta Zangl mit einem 6 Teiler. Anschließend bedankten sich Tho­mas Deml und Carsten Konering bei der Vereinswirtin Maria Uhrmann für die hervorragende Bewirtung das ganze Jahr über mit einem kleinen Präsent.

Dorfschießen 2013

Ein Schirmherr der sein Handwerk beherrschte, ein Bürger­meister der nach nach kurzer Einweisung auch beim Schießen eine gute Figur machte, ein zufriedener Schützenmeister und ein Saal voller gut aufgelegter Menschen! Seinem Ruf als Sportveranstaltung der Superlative im Vereinsleben in und um Geigant wurde das Dorf­schießen der „Ritterschützen“ einmal mehr gerecht. Zwar konnte der Teil­nehmerrekord aus dem Jahr 2007 nicht eingestellt werden, aber die 152 Schützen aus 10 Vereinen be­wiesen auch bei der 17. Auflage des Dorfschießens, dass das Gemein­schaftsgefühl un­ter den Vereinen voll intakt ist.

Nachdem Schüt­zenmeister Thomas Deml und Schirmherr, Vereinswirt Klaus Uhrmann, zusammen mit Bürger­meister Markus Ackermann und den Organisatoren auf ein gutes Gelingen der Veranstal­tung angestoßen hatten, eröffneten diese pünktlich um 10 Uhr mit dem Startschuss den Wett­streit der Hobby­schützen. Das Schießen fand auf Teilerwer­tung statt. Jeder teil­nehmende Verein erhielt einen Pokal, wo­bei jeweils die bes­ten fünf Schützen in die Mannschafts­wertung kamen. Die drei Mann­schaften mit der höchsten Betei­ligung er­hielten Extrapreise.

Bei der Preisverteilung im „Alten Haus“ bedankte sich Thomas Deml bei allen, die ihr Scherflein zum Ge­lingen dieser Veranstal­tung beigetragen haben. Von den Hel­fern im Schießbe­trieb über die Sammler der Vielen Prei­se, bis hin zu den Spendern der Pokale, Geld- und Sachpreise, so­wie bei den Wirtsleuten für die zur Verfügungsstellung der Räum­lichkeiten. Als Schirmherr freue es ihn besonders, dass auch das diesjähri­ge Dorfschießen von den Vereinen wiederum so gut angenom­men wurde und alles reibungslos verlief, tat Schirmherr Klaus Uhrmann vor der mit Spannung erwar­teten Bekannt­gabe des Gewinners des Schirmherrenpokals kunt. Die Siegerehrung ergab folgende Ergebniss­e: Am besten über Kimme und Korn bei der Wertung für den Schirmher­ren-Pokal zielte Carina Erhard, die sich diesen mit einem 8,0 Teiler sicherte, ge­folgt Christopher Schönberger (26,5) und Günter Schrol­ler (54,0).

Die treffsi­cherste Mannschaft stellten die außer Konkurrenz angetretenen „Ritterschützen“ mit 324,1 Teilern. Platz zwei belegte der SV Geigant (632,5). Diesen folg­ten: FFW Geigant (646,2), „Schlumpf-Club“ (692,3), Chor Geigant (829,4), RuKK Geigant (844,6), Dorfgemeinschaft Katzbach (1026,9), „De Zwidern“ (1104,8), „Foresters“ (1277,4), OGV Geigant (1438,8). Die Son­derpreise für die Meistbeteili­gung gingen an die FFW Geigant, die mit 28 Schützen die zahlenmä­ßig stärkste Mann­schaft stellte, den Schlumpf-Club (25) und den SV Geigant (22). Den ersten Platz beim Einzelschießen sicherte Sich Simon Wagner, ge­folgt von Bernd Bergien und Michael Kowalewski.

Ausflug in den Harz 2012

Alles auf einen Blick
Alles auf einen Blick

Bei ihren Vereinsausflügen bewegen sich die „Ritterschützen“ seit nunmehr über 30 Jahren auf höchs­tem Niveau. Jetzt war es wieder soweit. Pünktlich, wie man es nicht anders kennt, bestiegen die Geigan­ter Ausflügler den startbereiten Luxusreisebus, mit dem es unter fachkundiger Leitung von Chauffeur Klaus Daschner Richtung Harz ging. Naturgemäß waren bei den verwöhnten Geigan­tern die Erwartun­gen hochgesteckt und sie sollten dann auch voll auf ihre Kosten kommen. Schon beim ersten Etappen­ziel, Wernigerode, stand das Fach Kultur auf dem „Ausflugslehrplan“. Bei einer Stadtführung erfuh­ren die Ausflügler viel wissenswertes über die "Bunte Stadt am Harz", wie Heimatdicher Hermann Löns sie nannte. Im April 1945 erhielt Oberst Gustav Petri als Stadtkommandant den Befehl, die Stadt gegen die anrückenden Einheiten der US-Armee zu verteidigen. Da er diesen Befehl verweigerte, konn­te die Stadt fast kampflos übergeben werden. Petri wurde daraufhin am 11. April bei Drei Annen Hohne standrechtlich erschossen. Die Stadt blieb unversehrt. Da sich gut dreiviertel der Häuser zur DDR Zeit noch in Privatbesitz befanden haben die Wernigeröder selbst in der an Baustoffen knappen Situation während der Zeit des Sozialismus für ihre Stadt gesorgt. Hier ist auch die gute Substanz einiger Häuser bis in die heutige Zeit herzuleiten. Das Bild des Stadtzentrums wird heute von meist sehr farbenfrohen Fachwerkhäusern geprägt. Die meisten dieser Bauwerke wurden in den vergangenen Jahren unter zum Teil sehr hohem Aufwand saniert, um die oftmals marode Bausubstanz überhaupt retten zu können. Dar­um präsentieren sich heute fast alle historisch bedeutsamen Gebäude der Stadt in einem hervorragenden Zustand. Dazu gehören auch das Schloss und das weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Rathaus

Vor der Fahrt zum Brocken mit der Dampflock
Vor der Fahrt zum Brocken mit der Dampflock

Einen hohen technischen Aufwand erlebten die Geiganter dann beim obligatorischen musikalischen Abend im Hotel, wo ein Alleinunterhalter den fidelen Bayern seine Instrumental-DVD-Konserven als Livemusik verklickern wollte. Die Gäste vom Fuße des Hieners hatten trotzdem ihren Spaß und schun­kelten sich schon für die am nächsten Tag anstehende Fahrt mit der nostalgischen Schmalspurbahn ein. Mit diesem schnaubenden „Dampfross“ eroberten die „Ritterschützen-Bergflöhe“ dann den ehemals „höchsten Berg der Welt“. 28 Jahre lang wurde über den Brocken gescherzt, er sei der höchste Berg der Welt. Weil keiner hochkam. Den Gipfel in dieser Zeit zu erreichen war den meisten unmöglich. Zur Zeit der DDR war die Brockenkuppe militärisches Sperrgebiet und festungsartig ausgebaut. Am höchsten Punkt befand sich die Garnison der Roten Armee. Seit dem 3. Dezember 1989 ist der Gipfel des Bro­ckens wieder frei zugänglich. Frei zugänglich sind auch die Bahnstationen auf dem Weg zum Brocken­gipfel. Dies nützte ein in Geigant eingebürgerter ehemaliger „Ostler“ weidlich aus, um sich bei jedem län­geren Halt an den so lange entbehrten weltbekannten Bratwürsten zu laben. Dass einer dabei die Abfahrt verpasste und er somit mit dem nächsten Zug eine halbe Stunde später das Ziel erreichte, störte diesen kaum. Der gesamte Berg war nämlich anfangs in dichten Nebel eingehüllt und es klarte erst kurz vor der Rückfahrt auf. Das ist auf dem Brocken nichts ungewöhnliches. Vielleicht wurden aber einige auch durch die Sichtung des Brockengespenstes entschädigt. Eines ist aber gewiss: Zu einer Fahrt in den Harz gehört ein Besuch auf dem Brocken auf jeden Fall dazu.

Schützenabend "Ritterschützen"

Titelträger

Bei der Saisonabschlussfeier der Ritterschützen Geigant im „Alten Haus“ wurden nicht nur die Titelträ­ger der Saison 2011/2012 ausgezeichnet, sondern auch verdiente und langjährige Mitglieder für ih­re Treue zum Verein geehrt. Doch vorab schritten Schützenmeister Thomas Deml und der 3. Schützen­meister Martin Rampf zu der mit Spannung erwarteten Verkündung der Titelträger. Den Titel des Ver­einsmeis- ters Schützenklasse (ge- mischt) sicherte sich in diesem Jahr Carsten Ko- nering mit 368 Ringen vor Barbara Ko­nering (367 Ringe) und Thomas Deml (364 Ringe). In der Alters- klasse gemischt siegte Robert Bernhard mit 275 Ringen. Auf dem zweiten und dritten Rang folgten Reinhold Konering (274) und Margaretha Zangl (272). Mit einem 6,3 Teiler sicherte sich Elisabeth Mühlbauer die traditionelle Auszeich­nung der „Rit­terschützen“ für das „Beste Blattl der Saison“. Den Geburtstagspokal von Marga­reta Zangl mit Limit 249 Teiler sicherte sich mit einem 256,1 Teiler Janos Bergner. Anschließend schrit­ten die beiden Schützen- meister zusammen mit Gauschützenmeister Franz Lindinger zur Eh­rung lang­jähriger Mitglieder. Für 40 jährige Mitgliedschaft erhielten Horst Deml, Georg Ederer, Hubert Rückerl und Josef Schütz die Ehrennadel in Gold. Die Eh­rennadel in Silber für 25jährige Mitgliedschaft erhiel­ten Marion Frank, Carsten Konering, Christian Lom­mer, Diana Reiss, Konrad Riederer, Reinhold Schall und Bernhard Stangl. Mit der Ehrennadel in Bronze für 10Jährige Mitglied­schaft wurden Claus Feiner, Stefan Rückerl und Stefan Wagner ausgezeichnet. Nach den Ehrungen bedankten sich Tho­mas Deml und Barbara Konering bei der Vereinswirtin Maria Uhrmann für die hervorragende Bewirtung das ganze Jahr über mit kleinen Präsenten.

Majestäten

Die von den „Ritterschützen“ im Vorjahr neu eingeführte Praxis, die Majestäten des Vereins erst kurz vor Beginn der Saisonabschlussfeier zu ermitteln, garantiert eine immense Spannung und Vorfreude auf die Ergebnis- se. Bei der Proklamation der Würdenträger durch Schüt- zenmeister Thomas Deml und dem 3. Schützenmeister Mar- tin Rampf war dann auch die eine oder andere Über- raschung vorprogrammiert. Erste Schützenliesl wurde Michaela Zangl vor Barbara Konering. Den Titel der 3. Schützenliesl sicherte sich Margareta Zangl. Da Thomas Deml seinen Titel vom Vor- jahr verteidigen konnte, übernahm Gau­schützen- meister Franz Lindinger die Überreichung der Schützen- kette. Dem Schützenkönig zur Sei­te ste­hen Stefan Rückerl als erster Ritter und als zweiter Ritter Thomas Zangl.

Jugendtitelträger

Zur Saisonabschlussfeier der Ritterschützenjugend konnte Jugendleiter Stefan Rückerl zusammen mit dem Schützenmeister Thomas Deml die Vereinsmeister in der Schüler und Jugend würdigen. Am besten über Kimme und Korn bei der Klasse Schüler zielte Dominik Spörl mit 146 Ringen. Zweiter wurde Johannes Lommer mit der gleichen Ringzahl, aber der schlechteren Deckserie. Ju­gendmeister wurde mit 309 Ringen Matthias Turban vor Martin Wagner (288) und Lea Lommer (158). Die Würdenträger wurden in Schüler- und Jugendklasse gemeinsam ermit­telt. Die Ehre den Ver­ein für ein Jahr mit der Jugendschützenkette zu repräsentieren ging an Martin Wagner. Die Titel des ers­ten und zweiten Jugendritters errangen Johannes Lommer und Matthias Tur­ban.


„Ritterschützen“ am Bodensee

Die wichtigste Nebensache vorweg: die Ritterschützen Geigant konnten die Wander(pokal )-Scheibe erfolgreich verteidigen und vom Bodensee wieder mitbringen. Doch bis es soweit war, gab es ein umfangreiches Besuchsprogramm zu absolvieren. Nach der Ankunft der Geiganter Schützenfamilie mit zahlreichen Jungschützen und ihren Betreuern wurden sie vom Organisator vor Ort, Josef Gruber und seiner Frau Gunda begrüßt. Für das Mittagessen war direkt am Seeufer in Unteruhldingen ein Lokal reserviert, welches den Gästen eine uneingeschränkte Sicht auf den See mit seiner Blumeninsel Mainau und auf der gegenüberliegenden Seite die schneebedeckten Schweizer Alpen präsentierte. Nach dem Mittagessen war eine Führung durch das gigantische Von den besten 10 Einzelergebnissen aus beiden Mannschaften wurden die drei besten Schüsse in die Mannschaftswertung übertragen. Außerdem lief als Sonderpreis für die beiden besten Einzelschützen der Mannschaften ein Gutschein für ein Entenessen mit. 

Auf dem Sipplinger Berg, hoch über dem See, befindet sich eine Anlage, die täglich über 4 Millionen Menschen in Baden Württemberg mit Trinkwasser versorgt.Werk der Bodensee-Wasservorsorgungs-anlage vorbestellt.  Dafür werden dem See täglich 670.000 Liter Wasser ent- nommen und chemiefrei aufbereitet, bevor es durch ein 1.700 km langes Leitungsnetz bis in den Norden des schwäbischen Bundeslandes geschickt wird.

Nach dieser eindrucksvollen Führung durch das Werk schloss sich ein Spaziergang durch die Stadt Überlingen und deren Seepromenade, von zahllosen Blumen verschönert, an. Danach wurde das Quartier in Mühlhofen bezogen, wo sich dem Abendessen ein gemütliches Beisammensein anschloss. Am Sonntag wanderten die Reiseteilnehmer dann zum vereinseigenen Schützenheim des SV Oberuhldingen. Hier ging es natürlich um die Trophäe in Form einer modernen Aluscheibe, von Josef Gruber vor Jahren handgefertigt.

 Vor der Ergebnisbekanntgabe hatten die Gastgeber als Spannungssteigerung aber erst einmal das gemeinsame Mittagessen gesetzt. Dann kam es zur Siegerehrung: bester Einzelschütze der Gastgeber und damit Gewinner des Gutscheines war Martin Kleinmann mit 26 Ringen. Die Plätze eins und zwei der Ritterschützen belegten mit Ringgleichheit von 27 Ringen Robert Bernhard und Johannes Lommer. Hier gab dann die Deckserie zugunsten von Robert Bernhard den Ausschlag, so dass er den Gutschein im Alten Haus einlösen kann. Dann kam das mit großer Spannung erwartete Mannschaftsergebnis, dass mit 234 : 230 Ringen für die Ritterschützen mit großem Jubel entgegengenommen wurde. Anschließend musste leider die Rückfahrt wieder angetreten werden. In Erinnerung blieben zwei wunderbare Tage am Bodensee, zu denen nicht nur die beiden Vereine sondern auch das Wetter beigetragen hatte.

Bilder und Text: Reinhold Konering


Hauptversammlung 2012

Die neue Vorstandschaft : 1.Schützenmeister: Carsten Kone­ring, 2. Schützenmeister: Tho­mas Deml, 3. Schützenmeister: Mar­tin Rampf 1. Kassier: Michaela Zangl, 2. Kassiererin: Claudia Niedung. 1. Schriftführer: Reinhold Konering, 2. Schrif
Die neue Vorstandschaft : 1.Schützenmeister: Carsten Kone­ring, 2. Schützenmeister: Tho­mas Deml, 3. Schützenmeister: Mar­tin Rampf 1. Kassier: Michaela Zangl, 2. Kassiererin: Claudia Niedung. 1. Schriftführer: Reinhold Konering, 2. Schrif

Zur Jahresversammlung der Ritterschützen Geigant, konnte 1. Schützenmeister Martin Rampf für das vergangene Jahr eine äußerst positive Bilanz ziehen. Wie er nach einer Gedenkminute an die verstorbe­nen Mitglieder in seinem Rückblick aufführte, war das Jahr 2011 von vielen Ereignissen geprägt, bei de­nen wie immer der sportlichen Aspekt im Vordergrund stand. Dabei lobte er vor allem die Arbeit des Jugendleiterteams Stefan Rückerl, Sebastian Karl und Stephan Wagner, die bereits im dritten Jahr mit einer Schülermannschaft in der Gau-Jugendrunde vertreten sind und mit dieser mittlerweile auch schon einige Siege einfahren konnten. Auf und ab geht es bei der zweiten Mannschaft. Nach dem Abstieg im Vorjahr erfolgte der sofortige Wiederaufstieg. Belegt aber zur Zeit sieglos wieder­um den letzten Tabellenplatz. Ebenfalls nicht wie gewünscht läuft es in der Bezirksliga für die „Ers­te“. Nach bisher nur einem Sieg muss man sehen, ob der drohende Abstieg doch noch vermieden werden kann. Erstmals gibt es in dieser Saison einen Rundenwettkampf in der Disziplin „Luftge­wehr stehend aufgelegt“. Hier sind die „Ritterschützen“ mit einer Mannschaft vertreten, die leider aber bisher auch noch sieglos blieb. Bei der Vereinsmeisterschaft gab es in der Schützen- und Alter­sklasse je eine ge­meinsame Wertung Damen/Herren. Den Titel des Vereinsmeis­ters Schützenklasse (ge­mischt) sicherte sich in diesem Jahr Thomas Deml mit 373 Ringen vor Barbara Konering (365 Ringe) und Carsten Konering (362 Ringe). In der Altersklasse gemischt siegte Elisabeth Mühlbauer mit 183 Ringen. Auf dem zweiten und dritten Rang folgten ihr Helga Bernhard und Reinhold Konering mit je­weils 177 Ringen. Schützenkö­nig wurde Thomas Deml. Ihm zur Sei­te stehen Sebastian Karl als erster Ritter und als zweiter Ritter Ste­phan Wag­ner. Erste Schützenliesl wurde Claudia Niedung vor Margareta Zangl. Den Titel der 3. Schützenliesl be­kam Elisabeth Mühlbauer. Die Ergebnisse bei der Gaumeister­schaft waren vor allem bei den Damen mehr als zufriedenstel­lend, führte der Schützen­meister auf. In der Schützenklasse Herren war Thomas Deml mit 369 Rin­gen auf Platz vier bestpla­zierter „Rit­terschütze“. Carsten Konering erzielte 355 Ringe und kam da­mit auf Platz 14. Es folgten: Stefan Rückerl (343 Ringe/Platz 20), Thomas Zangl (342/21), Sebasti­an Karl(328/27), Helmut Niedung (325/28). In der Klasse „Luftgewehr Altersklasse“ kam Janos Bergner mit 293 Ringen auf den zehnten Platz. In der Klasse „Luftgewehr Senioren aufgelegt“ be­legte Reinhold Konering den vier­ten Rang mit 262 Ringen. In der gleichen Klasse siegte bei den Damen Margareta Zangl mit 275 Ringen vor Helga Bernhard (264). Bei der Mannschaftswertung sicherten sich die Ritterschützen (Carsten Konering, Thomas Deml und Stefan Rückerl) mit 1076 Punkten den dritten Platz. Die zweite Mannschaft (Sebastian Karl, Helmut Niedung, und Thomas Zangl) erzielte 995 Ringe und kam auf Rang sieben. Ebenfalls gut in Szene setzten konnten sich die Senioren der „Ritterschützen“ beim Ältestenschießen in Hocha. In der Gruppe A rutschte Reinhold Ko­nering mit 266 Ringen knapp an den Medaillenrängen vorbei und belegte Platz sieben. In der Gruppe B gab es folgende Platzierungen: Helga Bernhard (261 Ringe/Platz 4), Margareta Zangl (257/5), Robert Bernhard (249/7). Franz Lin­dinger plat­zierte sich in der Gruppe C mit 245 Ringen auf Platz neun. In der Mannschaftswertung beleg­ten die „Rit­tersenioren“ unter 14 Mannschaften die Plätze fünf, sieben, acht und zehn. Ein TOP-Ereignis im vergangenen Jahr war wiederum das Dorf­schießen. Schirmherr Werner Liegl hat dabei hervorragende Arbeit geleistet, stellte Martin Rampf fest. 154 Hobbyschüt­zen aus elf Vereinen von Geigant und Umgebung wetteiferten dabei um Preise und Pokale.Franz Böhm aus Zillendorf holte sich mit einem 89,7 Teiler den Schirmdamenpokal. Der Meistbeteili­gungspreis ging an den Schlumpf-Club (31 Teilnehmer), gefolgt von der FFW Gei­gant (28) und der Dorfgemeinschaft Katzbach (16). Mannschaftssieger wurde wie im Vorjahr die FFW Geigant. Hier sprach der Schützenmeister dann den gesellschaftlichen Bereich an. Neben den Besuchen der obli­gatorischen Festivitäten führte der bereits traditionelle Vereinsausflug in die Stei­ermark und es war wiederum ein Erlebnis der besonderen Art. Viel Arbeit gab es im vergangenen Jahr als Ausrichter des Bergfestes. Petrus meinte es mit den „Ritterschützen“ dabei einigermaßen gut. Erfüllten der Freitag und der Samstag die Erwartungen im vollen Umfang, goss es am Sonntag zur geplanten Bergmesse wie aus Kübeln und so musste diese in die Kirche verlegt werden. Das Nachmittagspro­gramm fand dann in etwas kleinerem Rahmen in der Berghütte statt. Am Abend ging bei sommerli­chen Temperaturen noch einmal die Post ab. Auch Jugendwart Stefan Rückerl konnte eine gute Bi­lanz aufweisen. So fanden 2011 acht Preis- und 30 Übungsschießen statt. In der gemischten und Ju­gendliga Gau Waldmünchen konnte die Mannschaft der „Ritterschützen“ bisher alle drei Wettkämp­fe für sich entscheiden. Am besten über Kimme und Korn bei der Vereinsmeis­terschaft der Klasse Schüler zielte Christina Nie­dung mit 159 Ringen. Den Vizemeister-Titel er­schoss sich Johannes Lommer (144 Ringe), dicht ge­folgt von Martin Wag­ner (140 Ringe). Jugend­meister wurde mit 295 Ringen Matthias Turban vor Florian Mühlbauer (287) und Ramona Schichl (266). Die Würdenträ­ger wurden in Schüler- und Ju­gendklasse gemeinsam ermit­telt. Die Ehre den Verein für ein Jahr mit der Jugendschützenkette zu repräsentieren ging an Johannes Lom­mer. Die Titel des ersten und zwei­ten Jugendritters errangen Christina Niedung und Matthias Tur­ban. Mit einem 9,5 Teiler sicherte sich Nachwuchsschütze Flo­rian Mühlbauer die traditionelle Aus­zeichnung der „Rit­terschützen“ für das „Beste Blattl der Sai­son“. Damenleiterin Barbara Konering fass­te sich Angesichts des vollstän­digen Berichtes des Schützenmeisters kurz. Erwähnenswert sei hier noch das Gaudamen­schießen in Steinlohe. Gesellschaftliches steht bei den Schützendamen hoch im Kurs und so konnte man sich mit 12 Starterinnen problemlos den dritten Platz bei der Meist­beteiligung sichern. Beim Gauliesl­schießen, konnte Kerstin Malterer mit einem 161,8 Teiler einen respektablen fünften Platz errei­chen. Da­mit kam die Damenleiterin auch schon zum Schluss ihres Berichtes und stellte fest, dass in allen Belan­gen auf die Schützendamen Verlass war. Verlass war auch auf die „Alten“, stellte Senio­renleiterin Mar­gareta Zangl fest. Und nicht nur das. Die Se­nioren waren meist der große Halt des Vereins. So wurden die meisten Schießabende von ihnen ab­gehalten, der Vereins­ausflug und die Winterwande­rung organi­siert, bei den verschiedensten Festen und Anlässen der Verein nach außen her­vorragend präsen­tiert, Prei­se für das Dorfschießen gesam­melt und auch mit den Schießleistun­gen brauchten sich die Se­nioren nicht zu verstecken. Kassier Helmut Niedung wurde von den Kas­senprüfern eine ordentliche Ar­beit beschei­nigt und dieser, so­wie die gesamte Vorstandschaft auf An­trag einstimmig entlastet. Schrift­führer Rein­hold Konering verlas als Beauf­tragter des Fördervereins dessen Jahresbe­richt. Laut Satzung, so Kone­ring, fließen die finanziellen Mittel des Fördervereins der Jugendförderung zu. Die darauf folgende Neuwahl der Vorstand­schaft wurde von Gauschützen­meister Franz Lindin­ger gelei­tet und in rekord­verdächtigem Tempo durchgeführt. Mit einer Pro­grammvorschau auf das Jahr 2012 und dem Hin­weis auf das Dorfschie­ßen am 10. März endete die Hauptversammlung der „Ritter­schützen“. Ab­schließend bedankte sich Rampf bei den Wirtsleuten Maria und Klaus Uhrmann für die Überlassung der Räumlichkeiten und der guten Be­wirtung bei den verschiedensten Anlässen.

 

 

 

Ausflug in die Steiermark 2011

Eine Rechenformel lautet: 2 (a² + b² + c²) gleich 2 (ab + bc + ca). Die Formel für einen absolut ge­lungenen Vereinsausflug könnte so aussehen: „Ritterschützen“ (Stimmung² + Ausflugsziel² + Pro­gramm²) ergibt „Ritterschützen“ (Schönwetter² + Landschaft² + Kultur²). Auf einen Mittelwert ge­bracht heißt das: Die „Ritterschützen“ haben es einmal mehr geschafft! Bei ihren Vereinsausflügen bewegen diese sich seit nunmehr über 30 Jahren mit ihrem Konsensprinzip auf dem höchsten gemeinsa­men Nenner. Am Samstag war es wieder soweit. Pünktlich, wie man es nicht anders kennt, bestiegen die Geiganter Ausflügler den startbereiten Luxusreisebus mit dem es unter fachkundigen Leitung von Chauffeur Klaus Daschner Richtung Steiermark ging. Naturgemäß waren bei den verwöhnten Geigant­ern die Erwartungen hochgesteckt und sie sollten dann auch voll auf ihre Kosten kommen. Schon beim ersten Etappenziel, der Stiftsbibliothek im Benediktinerstift Admont, stand das Fach Kultur auf dem „Ausflugslehrplan“. Diese Bibliothek zählt zu den bedeutendsten Kulturdenkmälern der Steiermark und ist eines der großen Gesamtkunstwerke des europäischen Spätbarocks. Mit einer Länge von 70 Metern, einer Breite von 14 Metern und einer Höhe von 12 Metern ist der in drei Teile gegliederte Raum der größte klösterliche Bibliothekssaal der Welt. Der gesamte Bücherbestand umfasst an die 200000 Bände. Am zweiten Tag führte dann die Thematik Landschaft und Kultur zu ei­nem exakt berechnetem Mittelwert. Bei einer Fahrt auf der Steirischen Weinstraße entlang der öster­reichisch-slowenischen Staatsgrenze, teilweise mitten auf der Grenzlinie und einige Meter sogar auf slo­wenischem Territorium, eröffnete sich den Geigantern nicht nur ein atemraubendes Panorama, sondern Rei­seleiter Peter erweiterte auch deren geistigen Horizont in Puncto Landesgeschichte, Weinanbau und Ess­kultur. Die steierische Lebenslust lernten alle bei einem steierischen Abendessen mit bester musikali­scher Unterhaltung durch „Die Almrauscher“ kennen. Den Höhepunkt bildete am dritten und letzten Tag der Besuch von Peter Ro­seggers Geburtshaus und der von ihm ins Leben gerufenen Waldschu­le. Dank des Dichters Peter Rosegger konnte durch seine Spendenaufrufe und eigene Dichterlesun­gen die Waldschule in Alpl am 28. September 1902 eröffnet werden. Vorher hat es in dieser Ge­meinde nie eine Schule gegeben. Am 6. Oktober 1902 wurden bereits 23 Kinder unterrichtet. Die Bauernkinder bedankten sich mit Blumen bei Peter Rosegger für die Schenkung dieser neuen Schu­le, denn "mehr haben wir leider nicht", waren ihre dankbaren Worte. Nachdem auch die wissbegie­rige Gesellschaft der „Ritterschüt­zen“ die Schulbank gedrückt hatten und dort vieles über das Wir­ken Peter Roseggers erfuhren, wan­derten sie zu seinem Geburtshaus, dem Kluppeneggerhof. Beim wahrlich schweißtreibenden Auf­stieg auf 1200 Metern Seehöhe be­kamen sie ein Gespür für das har­te Leben der Waldbauern und de­ren Liebe zur Heimat. Das Roseggerzitat „Alltagsmenschen suchen den Himmel; Sonntagskinder, die tiefen Herzen und auserwählte Geister suchen Gott." bekam schließlich, bei strahlendem Son­nenschein und mit umwerfenden Fernblick am Ziel angelangt, eine tiefgreifende Bedeutung. Die Quintessenz der Formel „Ritterschützen“ (Schönwetter² + Landschaft² + Kultur²) ergab eine völlige Gleichung von drei Tagen herrliches Spätsommerwetter plus wunderba­re Landschaftseindrücke und jede Menge Kulturelles.

Bergfest 2011

Schwül und schweißtreibend, aber nicht trocken. Das war er, der Auftakt zum Bergfest der „Ritterschüt­zen“ am Alten Haus in Geigant, wo es zunächst gegen die Trockenheit für alle Gäste Freibier gab. Unter der Führung des 1. Schützenmeisters Martin Rampf und der Taktgebung durch die Festkapel­le „Da'Blecho'n“ zog dann der Festzug zum Festplatz am Himmelberg. Dort wurde vom diesjährigen Schirmherr des Dorfschießens, Werner Liegl, das erste Fass Bier gekonnt mit drei Schlägen angezapf­t. Nachdem alle Vorstände der am Einzug beteiligten Vereine mit den bisherigen Schirmherren und den Ehrengästen auf ein gutes Gelingen des Festes anstießen, gab Schützenmeister Martin Rampf den Ausschank frei „Leider“ war an diesem Tag das Wetter ungewöhnlich „durstig“ und der eine oder andere Bergfestbesucher aufgrund der bis dahin äußerst wechselhaften und eher kühlen Wetter­lage mit dieser Situation nicht mehr vertraut. Das Ergebnis war grausam: Gläser leer! Was erlauben Petrus??? Gott sei Dank konnten diese kritischen Momente durch das beherztes Eingreifen der flot­ten „Ritterschützen-Bedienungen“ zielsicher behoben werden. Die „Grillmeister“ und „Radiewei­berl“ standen dem in nichts nach. Die Objekte der Begierde waren auf den Punkt genau für ihre Be­stimmung parat, so dass nicht einmal im Ansatz bei den nach Stärkung lechzenden „Bergfexen“ Hungerödeme aufkommen konnten. Aber auch die kleinen Gäste hatten ihren Spaß. Währen sich die einen an einem „Kracherl“ oder einer Brez`n labten, vergnügten sich die anderen im großen Spielplatz Wald. Dass man dabei auch noch einen Hut voller „Reherl“ (Pfifferlingen) fand war das Tüpfelchen auf den „i“ eines gelungenen Bergfestauftakts.

War der Bergfestauftakt am Freitag schon recht verheißungsvoll, wurden die Erwartungen am Samstag, auch Dank des original herrlichen Bergfestwetters, voll, erfüllt. Dieser stand ganz im Zeichen der Fami­lie und erstmals gab es beim Bergfest ein Kesselfleischessen, was wiederum voll einschlug. Die Band "Woast Scho'", unter der Leitung des Geiganters Andreas Nagler. sorgte da capo mit fetzigem Repertoire für eine riesen Stimmung und weckte damit schon eine gewisse Vorfreude auf den nächsten Tag. Diese wurde am Sonntag anfangs aber stark getrübt. Es goss teilweise wie aus Kübeln. So musste die geplante Bergmesse in der Geiganter Kirche zelebriert werden. Dank der musikalischen Umrahmung durch die Dieterskirchener Sängern und der vielen, in Vereinskleidung teilnehmenden Kirchgänger wurde die Messe zu einem unvergesslichem Erlebnis. Das Duo „Bayerisch M“ unterhielt beim anschließende Frühschoppen in der Bergfesthütte die Besucher auf angenehmste musikalische Art, so dass die beim ge­meinsame Mittagessen angebotenen lukullischen Köstlichkeiten gleich noch besser mundeten. Am Nachmittag brachte dann das musikalische Unikum Manfred mit seiner „Quetsch`n“ eine Bombenstim­mung in die mittlerweile brechend volle Bude. Ein Kontrastprogramm zu den eher stillen volkstümli­chen Weisen des Nachmittags bot dann am Abend mit fetzigem Sound die Topband "Irgendwie und So­wieso", in der mit Jürgen Bernhard wieder ein Geiganter Urgestein auf der Bühne stand. Da es mittler­weile zu regnen aufgehört hatte und die Temperatur durchaus angenehm war, wurde auch der letzte Tag des Geiganter Bergfestes wieder zum Mekka der Geiganter Festivitäten.

Saisonabschluss

Majestäten

Im Rahmen der Saisonabschlussfeier der „Ritterschützen“ im „Alten Haus“ in Geigant wurden von Schützenmeister Thomas Deml die Majestäten der Damen- und Herrenklasse prokla­miert. Schützenkö­nig wurde Thomas Deml. Ihm zur Sei­te stehen Sebastian Karl als erster Ritter und als zweiter Ritter Ste­phan. Erste Schützenliesl wurde Claudia Niedung vor Margareta Zangl. Den Titel der 3. Schützenliesl bekam Elisabeth Mühlbauer.

Jugendtitelträger

Zur Saisonabschlussfeier der Ritterschützen- jugend konnte Jugendleiter Stefan Rückerl zusammen mit dem 2. Schützenmeister Thomas Deml die Vereinsmeister in der Schüler und Jugend würdigen. Am besten über Kimme und Korn bei der Klasse Schüler zielte Christina Niedung mit 159 Ringen. Den Vizemeister-Titel erschoss sich Johannes Lommer (144 Ringe), dicht gefolgt von Martin Wag­ner (140 Ringe). Jugendmeister wurde mit 295 Ringen Mathias Turban vor Florian Mühlbauer (287) und Ramona Schichl (266). Die Würdenträger wurden in Schüler- und Jugendklasse gemeinsam ermit­telt. Die Ehre den Verein für ein Jahr mit der Jugendschützenkette zu repräsentieren ging an Johannes Lommer. Die Titel des ersten und zweiten Jugendritters errangen Christina Niedung und Matthias Tur­ban. Mit einem 9,5 Teiler sicherte sich Nachwuchsschütze Florian Mühlbauer die traditionelle Auszeich­nung der „Rit­terschützen“ für das „Beste Blattl der Saison“. Dieser „außerirdische“ Schuss erforderte natürlich auch eine außergewöhnliche Trophäe als Anerkennung. Mit E.T dem Außerirdischen als über­natürlich treffsicheren Luftgewehrschützen erhielt der „Tellsche Meister­schütze“ einen Pokal überreicht, der mit seinem außergewöhnlichem Design einen außer­gewöhnlichen Treffer würdigt.

Vereinsmeister

Bei der Saisonabschlussfeier der Ritterschützen Geigant im „Alten Haus“ wurden nicht nur die Titelträ­ger der Saison 2010/2011 gebührend gefeiert, sondern auch verdiente und langjährige Mitglieder für ih­re Treue zum Verein geehrt. Doch vorab schritten 2. Schützenmeister Thomas Deml und Jugendleiter Stefan Rückerl zu der mit Spannung erwarteten Verkündung der Titelt- räger. Den Titel des Vereinsmeis­ters Schützen- klasse (gemischt) sicherte sich in diesem Jahr Thomas Deml mit 373 Ringen vor Barbara Konering (365 Ringe) und Carsten Konering (362 Ringe). In der Altersklasse gemischt siegte Elisabeth Mühlbauer mit 183 Ringen. Auf dem zweiten und dritten Rang folgten ihr Helga Bernhard und Reinhold Konering mit jeweils 177 Ringen. Anschließend schritte Thomas Deml und Barbara Konering zur Eh­rung langjähriger Mitglieder. 25jährige Mitgliedschaft: Helga und Rudolf Bernhard. 10Jährige Mit­gliedschaft: Sebastian Karl, Andreas Schütz und Renate Schroller. Nach den Ehrungen bedankten sich Thomas Deml bei der Vereinswirtin Maria Uhrmann für die hervorragende Bewirtung das ganze Jahr über mit einem schönen Blumenstock.

Dorfschießen 2010

Das 15. Dorfschießen der „Ritterschützen“ hat sich einmal mehr als Sportveranstaltung der Superlative entpuppt die aus dem Geiganter Veranstaltungskalender nicht mehr weg zu denken ist und bei der es am Samstag zwei große Gewinner gab. Zum einen die 154 Teilnehmer aus elf Vereinen, die nicht nur schö­ne Pokale und Sachpreise gewinnen konnten, sondern außerdem bewiesen, dass das Gemeinschaftsge­fühl in und um Geigant noch voll intakt ist. Zum anderen die Ritterschützen selbst, die sich in ihrer Idee des Dorfschießens wiederum bestätigt sahen. Nachdem der zweite Schützenmeister Carsten Kone­ring und Schirmherr Werner Liegl zusammen mit den Organisatoren auf ein gutes Gelingen der Veranstal­tung anstießen, eröffneten diese pünktlich um 10 Uhr mit dem Startschuss den Wettstreit der Hobby­schützen. Das Schießen fand auf Teilerwertung statt. Jeder teilnehmende Verein erhielt einen Pokal, wo­bei jeweils die besten fünf Schützen in die Mannschaftswertung kamen. Die drei Mannschaften mit der höchsten Beteiligung erhielten Extrapreise. Der Schirmherrn-Pokal wurde gesondert ausgeschossen. Die Leitung und die Schießaufsicht lag in den Händen der „Ritterschützen“, die notfalls auch klärend ein­griffen. Bei der mit Spannung erwarteten Preisverteilung im „Alten Haus“ bedankte sich Schützenmeis­ter Martin Rampf bei allen, die ihr Scherflein zum Gelingen dieser Veranstaltung beitrugen. Von den Helfern im Schießbetrieb über die Sammler der Vielen Preise, bis hin zu den Spendern der Pokale, Geld- und Sachpreise, sowie bei den Wirtsleuten Klaus und Maria Uhrmann für die zur Verfügungsstel­lung der Räumlichkeiten und die wie immer hervorragende Bewirtung. Besonders erwähnenswert fand es Martin Rampf, dass diesmal außergewöhnlich viele Jugendliche am Dorfschießen teilnahmen. Anschließend schritt er zur Siegerehrung. Am bes­ten über Kimme und Korn bei der Wertung für den Schirmherren-Po­kal zielte Franz Böhm, der sich diesen mit einem 89,7 Teiler sicherte, ge­folgt von Christian Bauer (98), Barbara Konering (140) und Stefan Wagner (150). Die treffsi­cherste Mannschaft stell­te wie im Vorjahr die FFW-Geigant (bester Schütze, Tom Erhard / 29,3 Teiler). Platz zwei belegte der Schlumpf-Club (Steffi Dirnberger / 20,5) vor der Dorfgemeinschaft Katzbach (Ramona Schichl / 116,3). Diesen folgten: Obst- und Gartenbauverein Geigant (Pia Klickermann / 118,5), Motorsportfreunde Foresters (Michaela Zangl / 128,5), Ritterschützen (Carsten Konering / 193), Kirchenchor Geigant (Margareta Zangl / 183), RuKK Geigant (Konrad Kreitinger / 237,7), De Zwidern Katzbach (Bernd Bergien / 243,3), Sportverein Geigant (Inge Mühlbauer / 351,9) und die KLJB Geigant (Marcus Gruber / 240,7). Die Sonderpreise für die Meistbeteiligung gin­gen an den Schlumpf-Club Geigant mit 31 angetretenen Hobbyschützen, die FFW-Gei­gant (28) und an die Dorfgemeinschaft Katzbach (16). Das beste Tagesergebnis wurde bei der Aus­wertung des Einzel­schießens ermittelt. Mit einem Präzisionsschuss von einem 39,2 Teiler sicherte sich Claudia Gruber Platz eins. Ihr folgten: Christian Bauer (47,2), Margot Deml (57,7), Renate Schrol­ler (62,9), Melanie Rieder (77,1), Dagmar Scheck (81), Martin Rampf (83,9), Stefan Rückerl (86,6), Konrad Kreitinger (90,3), und Susanne Lommer (90,3). Aber auch mit einem hohen Tei­ler konnten sich die Schützlinge Dianas noch über einen schönen Preis freuen, da diesmal speziell für die hinteren Plätze Sonderpreise vergeben wurden.

Haupversammlung 2011

Eine positive Bilanz konnte 1. Schützenmeister Martin Rampf bei der Hauptversammlung der Ritter­schützen im „Alten Haus“ den erschienenen Mitgliedern vorweisen. Dabei lobte er vor allem die Arbeit des Jugendleiterteams Stefan Rückerl, Sebastian Karl und Stephan Wagner, die bereits im zweiten Jahr mit einer Schülermannschaft in der Gau-Jugendrunde vertreten sind und mit dieser mittlerweile auch schon einige Siege einfahren konnten. Bei den Senioren musste die zweite Mannschaft im vergangenen Jahr leider aus der A-Gruppe auf Gau-Ebene leider wieder sieglos absteigen, aber in dieser Saison läuft es wieder hervorragend. Bisher wurden alle Kämpfe gewonnen und, meinte Rampf hoffnungsvoll, viel­leicht gibt es ja wieder einen Aufstieg. Recht ordentlich läuft es in der Bezirksliga für die erste Mann­schaft. Diese kann bisher vier Siege auf der Habenseite verbuchen, denen zwei Niederlagen gegenüber­stehen. Bei der Vereinsmeisterschaft gab es in der Schützen- und Altersklasse je eine gemeinsame Wer­tung Damen/Herren. Den Titel holte sich Thomas Deml mit 371 Ringen vor Stefan Rückerl (366) und Carsten Konering (362). In der Altersklasse siegte Helga Bernhard (185). Zweite wurde Margareta Zangl (181) vor Reinhold Konering (181). Den Titel der 1. Schützenliesl sicherte sich Claudia Niedung mit einem 158,5 Teiler vor Margareta Zangl (205,7) und Barbara Konering (261,7). Schützenkönig wur­de Martin Rampf (12,0). Unterstützt wird er vom 1 Ritter Carsten Konering (131,8) und 2. Ritter Ste­phan Wagner (158,2). Auch die Ergebnisse bei der Gaumeisterschaft können sich durchaus sehen lassen, führte der Schützenmeister weiter auf. In der Schützenklasse Herren war Stefan Rückerl mit 367 Ringen auf Platz drei bestplatzierter „Ritterschütze". Carsten Konering erzielte 365 Ringe und kam damit auf Platz sechs, dicht gefolgt von Thomas Deml auf Rang sieben mit 365 Ringen. Martin Rampf (335), Se­bastian Karl (317) und Helmut Niedung (297) auf den Plätzen 20, 22 und 23 vervollständigten die das respektable Abschneiden. In der Klasse „Luftgewehr Senioren aufgelegt" belegte Reinhold Konering den fünften Rang mit 263 Ringen. In der gleichen Klasse konnte sich bei den Damen Helga Bernhard mit 269 Ringen den zweiten Platz sichern. Margareta Zangl kam mit 268 Ringen auf Platz drei. Bei den Junioren landeten Julian Karl (338) auf Rang vier. Bei der Mannschaftswertung sicherten sich die Rit­terschützen (Carsten Konering, Thomas Deml und Stefan Rückerl) mit 1096 Ringen den zweiten Platz. Ein besonderes Erlebnis im Sportbetrieb ist alljährlich die Teilnahme am Ältesten-schießen in Hocha, meinte Schützenmeister Rampf, vor allem da sich die Senioren der „Ritterschützen" wieder erfreulich gut in Szene setzten konnten. In der Gruppe A rutschte Josef Schütz mit 257 Ringen knapp an den Me­daillenrängen vorbei und belegte Platz acht vor Egon Mühlbauer und Gerhard Nagler, die mit ebenfalls 257 Ringen auf den Plätzen neun und zehn landeten. Damit waren immerhin drei „Ritterschützen" unter den TOP TEN. Die älteren „Ritterschützen" starteten in der Gruppe B. Hier überraschte Franz Lindinger mit der besten Ringzahl aller „Ritterschützen" und schoss sich mit 265 Ringen auf Platz fünf. Helga Bernhard platzierte sich mit 260 Ringen auf Platz sechs und Margareta Zangl mit 256 Ringen auf Platz neun. Rudi Bernhard erzielte 206 Ringe, das bedeutete Rang elf in der Gruppe C. In der Mannschafts­wertung belegten die „Rittersenioren" unter 13 Mannschaften die Plätze vier, sieben und acht. Nach den offiziellen Schießverpflichtungen auf Vereins- und Gauebene gab es natürlich noch das Dorfschießen. Schirmherr Bernd Röhner (der sich aus persönlichen Gründen von seiner Tochter Anita vertreten ließ) hat dabei eine hervorragende Arbeit geleistet, stellte Martin Rampf fest. 157 Hobbyschützen aus elf Vereinen von Geigant und Umgebung wetteiferten dabei um Preise und Pokale. Mit Andreas Gruber aus Schönthal traf ein Fußballer zwar nicht ins Tor, sondern dafür mitten ins Schwarze und holte sich mit ei­nem 25,3-Teiler den Schirmherrn-Pokal. Den Meistbeteiligungspreis sicherte sich die FFW Geigant mit 40 Teilnehmern, gefolgt vom Schlumpf-Club mit 35 Startern. Es folgten zwei Vereine mit je 13 Schüt­zen der Kirchenchor Geigant und die Dorfgemeinschaft Katzbach. Anschließen sprach der Schützen­meister dann den gesellschaftlichen Bereich an. Neben den Besuchen der obligatorischen Festivitäten führte der bereits traditionelle Vereinsausflug nach Schladming und es war wiederum ein Erlebnis der besonderen Art. Eine ganz besondere Überraschung gab es vom Kreisbrandmeister Michael Gruber. Er hatte sich zu seinem 60. Geburtstag im November anstelle von Geschenken Geldspenden zugunsten der Jugendarbeit der Geiganter Vereine gewünscht. Neben der FFW Geigant und dem SV Geigant konnten sich auch die „Ritterschützen“ über ein Geschenk in Höhe von 465 Euro freuen. Hierfür bedankte sich der 1. Schützenmeister im Namen des Vereins zum Schluss seiner Ausführungen noch einmal recht herzlich, ebenso wie bei den Wirtsleuten Maria und Klaus Uhrmann für die Überlassung der Räumlich­keiten und der guten Bewirtung bei den verschiedensten Anlässen. Den Jugendbericht verlas Sebastian Karl und dieser konnte sich ebenfalls sehen lassen. So fanden 2010 sieben Preis- und 30 Übungsschie­ßen statt. Die Vereinsmeisterschaft sicherte sich Christina Niedung mit 153 Ringen. Ihr folgten Martin Wagner (141) und Matthias Turban (139). Schützenkönig beim Nachwuchs wurde Christina Niedung mit einem 101,6 Teiler vor Dominik Spörl (113,8) und Matthias Turban (298,8). Geselliger Höhepunkt war, wie immer in den letzten 22 Jahren, das Zeltlager am Monte Kaolino in Hirschau. Mit einem Dan­keschön an den Förderverein für die finanzielle Unterstützung und an die Firma „Teredo“, die kostenlos ihre Fahrzeuge zur Verfügung stellten, ohne die ein Zeltlager nicht möglich wäre, beendete der Jugendleiter seinen Bericht. Damenleiterin Barbara Konering fasste sich Angesichts des vollständigen Berichtes des Schützenmeisters kurz. Erwähnenswert sei hier noch das Gaudamenschießen in Ast bei den „Tannen­baumschützen". Gesellschaftliches steht bei den Schützendamen hoch im Kurs und so konnte man sich mit zehn Starterinnen fast schon traditionell den zweiten Platz bei der Meistbeteiligung sichern. Beim Gaulieslschießen in Ast konnte Michaela Zangl mit einem 137,12 Teiler einen respektablen dritten Platz erreichen. Barbara Konering landete auf Platz 13 (255,9). Damit kam die Damenleiterin auch schon zum Schluss ihres Berichtes und stellte fest, dass in allen Belangen auf die Schützendamen Verlass war. Ver­lass war auch auf die „Alten", stellte Seniorenleiterin Margareta Zangl fest. Und nicht nur das. Die Se­nioren waren meist der große Halt des Vereins. So wurden die meisten Schießabende von ihnen abgehal­ten, der Vereinsausflug und die Winterwanderung organisiert, bei den verschiedensten Festen und Anläs­sen der Verein nach außen hervorragend präsentiert, Preise für das Dorfschießen gesammelt und auch mit den Schießleistungen brauchten sich die Senioren nicht zu verstecken. Kassier Helmut Niedung wurde von den Kassenprüfern eine ordentliche Arbeit bescheinigt und dieser auf Antrag einstimmig ent­lastet. Mit der Vorstellung des diesjährigen Vereinsausfluges vom 1. bis 3 Oktober nach Graz durch „Travel-Scout“ Margareta Zangl und dem Hinweis auf das Dorfschießen am 26. März klang die Hauptversammlung der „Ritterschützen“ aus.

 

Geburtstagsscheibe Josef Schütz

Anlässlich seines 60sten Geburtstages hatte Josef Schütz einen Glaspokal gestiftet. Die Jungschützen eröffneten den Wettkampf um diesen Pokal und legte in Anlehnung an das Alter des Spenders das Limit auf einen 600-Teiler fest. 21 Schützen wetteiferten an drei Schießabenden um die Trophäe. Auf Platz drei kam mit einem 583,9-Teiler Stefan Rückerl. Den zweiten Platz belegte der Jungschütze Florian Mühlbauer mit einem 613,0-Teiler. Dem Limit am nächsten und somit Siegerin in diesem Schießen war Marianne Nagler mit einem 595,7-Teiler, Der Spender überreichte den Pokal persönlich und gratulierte der Siegerin und den Platzierten.

Vereinsausflug Dachsteinregion 2010

Mit dem Vereinsausflug eröffnen die Ritterschützen seit nunmehr über 30 Jahren die neue Schießsaison. Im sportlichen Bereich schießen die Geiganter Ritterschützen konstant in der oberen Hälfte der Bezirksliga. Bei ihren Vereinsausflügen bewegen sie sich seit nunmehr über 30 Jahren auf „Bundesliganiveau“. Am Samstag war es wieder soweit. Pünktlich, wie man es nicht anders kennt, bestiegen die Geiganter Ausflügler den startbereiten Luxusreisebus mit dem es unter fachkundigen Leitung von Chauffeur Klaus Daschner Richtung Dachsteinregion in Österreich ging. Naturgemäß waren bei den verwöhnten des Geiganter Schützenvereins die Erwartungen hochgesteckt und sie sollten dann auch voll auf ihre Kosten kommen. Hoch hinaus ging es gleich im ersten Teil des anspruchsvollen Programms. Über die zahlreichen Serpentinen der "Dachsteinstraße" führte die Fahrt zur Türlwandhütte (1692 m). Von dort ging s mit der Seilbahn hinauf zum 2687 m hoch gelegenen Hunerkogel. Vor der Errichtung der Bergstation, für die der Gipfel weggesprengt werden musste, hatte dieser Berg noch eine Höhe von 2694 m. Die Bahn, die einen Höhenunterschied von 995 m in wenigen Minuten bewältigt, wurde 1969 eröffnet. Im Juli 2005 folgte die Fertigstellung der Aussichtsplattform „Sky Walk“, die den Besuchern an klaren Tagen eine wunderbare Fernsicht vom Triglav-Gebirge in Slowenien bis zum Böhmerwald im Norden bietet. Zudem kann man durch die Glasplatte im Boden einen spektakulärer Blick an der senkrecht abfallenden Felswand in etwa 200 Meter Tiefe werfen. Leider war an diesem Tag die Sicht etwas getrübt, aber beim Besuch des Dachstein Eispalastes war dieses schnell vergessen. In einem Rundgang tief im Gletscher, der auch viele großzügige Nischen in sich birgt, entdecken die Besucher Attraktionen wie den „Kristalldom“, den „blauen Salon“ oder den „Thronsaal“. Im „Thronsaal“ haben sich dann auch der Mich, der Bex und der Janos zum „Eiskönig“ krönen lassen. „Könige der Nacht“ waren dann die Ritterschützen beim „Knappenessen“ mit musikalischer Unterhaltung in der Rohrmooser Erlebniswelt. Am nächsten Morgen gab es zunächst lange Gesichter. Das ganze Tal lag im dichten Nebel. Der Rohrmooser Bergführer Erich aber verkündete den Geigantern, dass auf dem Gipfel des Hochwurzen strahlender Sonnenschein herrsche. Und er hatte nicht zuviel versprochen. Als die Gondel durch die Nebelbank stieß, bot sich allen ein unbeschreibliche Bild. Wie auf Watte gebettet zeigten die Bergriesen ihre volle Pracht an der man sich kaum satt sehen konnte. Nächstes Etappenziele waren eine kurze Wanderung über den neu erbauten Alpinsteig zu den Riesachfällen und als krönender Abschluss eines unvergesslichen Vereinsausflugs ein Marsch durch die Liechtensteinklamm, bei dem alle fasziniert von dem gewaltigen Eindruck und dem fast geisterhaft anmutenden Licht- und Schattenspiel in der Tiefe und Enge der Klamm waren.

 

Saisonabschluss

Bei der Saisonabschlussfeier der Ritterschützen Geigant im „Alten Haus“ wurden nicht nur die Titelträger der Saison 2009/2010 gebührend gefeiert, sondern auch verdiente und langjährige Mitglieder für ihre Treue zum Verein geehrt. Als besonderes Schmankerl wurde nach den Ehrungen ein Blick zurückgeworfen. Beim Betrachten eines von Reinhold Konering gedrehten Films von der Fahnenweihe 1981 gab es ein Wiedersehen mit vielen lieben Menschen, die leider bereits verstorben sind. Es gab aber auch viele Aaahs und Ooohs über das Erscheinungsbild der Schützenbrüder und -schwestern vor 29 Jahren. Natürlich wurden dabei auch Erinnerungen an die Freude und Begegnungen wach, die dieses große Fest damals mit sich brachte. Doch vorab schritt Schützenmeister Martin Rampf zu der mit Spannung erwarteten Verkündung der Titelträger. Den Titel des Vereinsmeisters Schützenklasse (gemischt) sicherte sich in diesem Jahr Thomas Deml mit 371 Ringen vor Stefan Rückerl (366 Ringe) und Carsten Konering (362 Ringe). In der Altersklasse gemischt siegte Helga Bernhard mit 185 Ringen. Auf dem zweiten und dritten Rang folgten ihr Margareta Zangl und Reinhold Konering mit jeweils 181 Ringen. Nach den Ehrungen bedankten sich Schützenmeister Martin Rampf und sein Stellvertreter Thomas Deml bei der Vereinswirtin Maria Uhrmann für die hervorragende Bewirtung das ganze Jahr über. Zudem konnte er ihr für ihre 25jährige Mitgliedschaft die Vereinsnadel in Silber überreichen. Ebenfalls wurden für 25jährige Mitgliedschaft geehrt: Diana Reiss, Bernhard Stangl, Holger Riederer, Carsten Konering und Martin Bösl. Die Goldene Ehrennadel für 40 Jahre Mitgliedschaft gab es für: Ulrich Renner, Georg Ederer, Josef Riederer und Hubert Rückerl.

Majestäten

Im Rahmen der Saisonabschlussfeier der „Ritterschützen“ im „Alten Haus“ in Geigant wurden von Schüt­zenmeister Martin Rampf die Majestäten der Saison proklamiert. Schützenkönig wurde Martin Rampf mit einem 12 Teiler. Ihm zur Seite steht Carsten Konering als erster Ritter (131,8) und als zweiter Ritter Stephan Wagner (158,2). Als erste Schützenliesl fungiert Claudia Niedung (158,5), gefolgt von Margareta Zangl (205,7) und Barbara Konering (261,7). Die Ehre den Verein für ein Jahr mit der Jugendschützenkette zu repräsentieren ging an Christina Niedung mit einem 101,6 Teiler. Die Titel des ersten und zweiten Jugendritters errangen Dominik Spörl (113,8 Teiler) und Matthias Turban (298,8 Teiler).

Mit einem sagenhaften 1,0 Teiler sicherte sich Stefan Rückerl die traditionelle Auszeichnung der „Rit­terschützen“ für das „Beste Blattl der Saison“. Dieser „außerirdische“ Schuss erforderte natürlich auch eine außergewöhnliche Trophäe als Anerkennung. Mit E.T dem Außerirdischen als übernatürlich treffsicheren Luftgewehrschützen konnte Schützenmeister Martin Rampf dem „Tellschen Meister­schützen“ einen Pokal überreichen, der mit seinem außergewöhnlichem Design einen außer­gewöhnlichen Treffer würdigt.

Vereinsmeister Ritterschützen

Zur Saisonabschlussfeier der Ritterschützenjugend konnte Jugendleiter Stefan Rückerl zusammen mit dem 1. Schützenmeister Martin Rampf und seinem Stellvertreter Thomas Deml die Vereinsmeister in der Klasse Schüler würdigen. Am besten über Kimme und Korn in den 20 Schuss zielte Christina Niedung mit 153 Ringen. Den Vizemeister-Titel erschoss sich Martin Wagner (141 Ringe), dicht gefolgt von Matthias Turban (139 Ringe).

Hauptversammlung

Zur Jahresversammlung der Ritterschützen Geigant, konnte 1. Schützenmeister Martin Rampf für das vergangene Jahr eine äußerst positive Bilanz ziehen. Wie er nach einer Gedenkminute an die verstorbe­nen Mitglieder in seinem Rückblick aufführte, war das Jahr 2009 von vielen Ereignissen geprägt, bei denen wie immer der sportlichen Aspekt im Vordergrund stand. So waren die „Ritterschützen" mit zwei Mannschaften in den Rundenwettkämpfen vertreten, wobei die zweite Mannschaft den Aufstieg in die A-Gruppe auf Gauebene schaffte. Recht ordentlich läuft es in er Bezirksliga bei er ersten Mannschaft. Bisher stehen vier Siege zwei Niederlagen gegenüber. Nicht auszudenken, welche Ergebnisse möglich wären, würden diese Schützen auch noch trainieren, orakelte der Schützenmeister und und lobte im gleichen Atemzug die gute Arbeit des Jugendleiterteams Stefan Rückerl, Sebastian Karl und Sebastian Wagner, die es schafften, seit langer Zeit wieder einmal mit einer Schülermannschaft in der Gau-Jugendrunde vertreten zu sein. Bei der Vereinsmeisterschaft gab es in der Schützen- und Altersklasse je eine gemeinsame Wertung Damen/Herren. Den Titel holte sich Barbara Konering mit 370 Ringen vor Stefan Rückerl (370) und Carsten Konering (369). In der Altersklasse siegte Reinhold Konering (273). Zweite wurde Margareta Zangl (268) vor Helga Bernhard (262). Den Titel der 1. Schützenliesl sicherte sich einmal mehr Barbara Konering mit einem 185,7 Teiler vor Marianne Nagler (388,0) und Claudia Niedung (396,1). Schützenkönig wurde Thomas Deml (110,3). Unterstützt wird er vom 1 Ritter Sebastian Karl (158,3) und 2. Ritter Carsten Konering (214,5). Die Ergebnisse bei der Gaumeisterschaft waren zwar nicht so erfolgreich wie in den Vorjahren, können sich aber durchaus sehen lassen, führte der Schützenmeister auf. In der Schützenklasse Herren war Carsten Konering mit 364 Ringen auf Platz acht bestplazierter „Ritterschütze". Thomas Deml erzielte 363 Ringe und kam damit auf Platz zehn. In der Klasse „Luftgewehr Senioren aufgelegt" belegte Reinhold Konering den fünften Rang mit 260 Ringen. In der gleichen Klasse konnte sich bei den Damen Margareta Zangl mit 274 Ringen den zweiten Platz sichern. Bei den Junioren landeten Julian Karl (343) und Sebastian Karl (314) auf den Plätzen drei und fünf. Bei der Mannschaftswertung sicherten sich die Ritterschützen (Carsten Konering, Thomas Deml und Stefan Rückerl) mit 1088 Punkten den zweiten Platz. Erfreulich gut in Szene setzten konnten sich die Senioren der „Ritterschützen" beim Ältestenschießen in Hocha. In der Gruppe A rutschte Josef Schütz mit 259 Ringen knapp an den Medaillenrängen vorbei und belegte Platz fünf vor Reinhold Konering, der mit 251 Ringen auf Platz acht kam. Robert Bernhard erzielte 248 Ringe und landete damit auf Platz zehn, direkt vor Gerhard Nagler (248). Damit waren immerhin drei „Ritterschützen" unter den TOP TEN. Die älteren „Ritterschützen" starteten in der Gruppe B. Hier überraschte Margareta Zangl mit der besten Ringzahl aller „Ritterschützen" und schoss sich mit 2713 Ringen auf Platz zwei. Franz Lindinger platzierte sich mit 260 Ringen auf Platz fünf und Helga Bernhard mit 245 Ringen auf Platz sechs. Rudi Bernhard erzielte 235 Ringe, das bedeutete Rang sieben. In der Mannschaftswertung belegten die „Rittersenioren" unter zehn Mannschaften die Plätze drei, vier und fünf. Zu einem TOP-Ereignis ist inzwischen das bereits zum 13ten Mal ausgetragene Dorfschießen geworden. Schirmdame Gerda Klickermann hat dabei hervorragende Arbeit geleistet, stellte Martin Rampf fest. 158 Hobbyschützen aus elf Vereinen von Geigant und Umgebung wetteiferten dabei um Preise und Pokale. Mit Michael Ederer aus Katzbach sicherte sich der bisher jüngste Gewinner den Schirmdamenpokal. Der Meistbeteiligungspreis ging an den Schlumpf-Club (31 Teilnehmer), gefolgt von der FFW Geigant (30) und dem SV Geigant (25). Hier sprach der Schützenmeister dann den gesellschaftlichen Bereich an. Neben den Besuchen der obligatorischen Festivitäten führte der bereits traditionelle Vereinsausflug in den Spessar und es war wiederum ein Erlebnis der besonderen Art. Ein ganz besonderes Ereignis, speziell für die Jungschützen und die Teilnehmer am Gaurundenwettbewerb war dann zu Beginn des neuen Jahres die vom Förderverein gesponserte Fahrt zum Biathlon-Weltcup nach Ruhpolding. Abschließend bedankte sich Rampf bei den Wirtsleuten Maria und Klaus Uhrmann für die Überlassung der Räumlichkeiten und der guten Bewirtung bei den verschiedensten Anlässen. Auch Jugendwart Stefan Rückerl konnte eine gute Bilanz aufweisen. So fanden 2009 sechs Preis- und 30 Übungsschießen statt. Die Vereinsmeisterschaft sicherte sich Christina Niedung mit 147 Ringen. Ihr folgten Matthias Turban (124) und Ramona Schichl (110). Schützenkönig beim Nachwuchs wurde Christina Niedung mit einem 310,6 Teiler vor Ramona Schichl (596,4) und Matthias Turban (596,6). Geselliger Höhepunkt war, wie immer in den letzten 21 Jahren, das Zeltlager am Monte Kaolino in Hirschau. Mit einem Dankeschön an die Firmen Röhner und die Firma Schmidt, die kostenlos ihre Fahrzeuge zur Verfügung stellten, ohne die ein Zeltlager nicht möglich wäre, beendete der Jugendleiter seinen Bericht. Damenleiterin Barbara Konering fasste sich Angesichts des vollständigen Berichtes des Schützenmeisters kurz. Erwähnenswert sei hier noch das Gaudamenschießen in Rannersdorf bei den „Auerhahnschützen". Gesellschaftliches steht bei den Schützendamen hoch im Kurs und so konnte man sich mit 11 Starterinnen problemlos den zweiten Platz bei der Meistbeteiligung sichern. Als Mannschaft erreichten Barbara Konering, Elisabeth Mühlbauer und Michaela Zangl den 11ten Platz. Beim Gaulieslschießen in Rannersdorf, konnte Michaela Zangl mit einem 166,5 Teiler einen respektablen sechsten Platz erreichen. Barbara Konering landete auf Platz 14 (244,3). Damit kam die Damenleiterin auch schon zum Schluss ihres Berichtes und stellte fest, dass in allen Belangen auf die Schützendamen Verlass war. Verlass war auch auf die „Alten", stellte Seniorenleiterin Margareta Zangl fest. Und nicht nur das. Die Senioren waren meist der große Halt des Vereins. So wurden die meisten Schießabende von ihnen abgehalten, der Vereinsausflug und die Winterwanderung organisiert, bei den verschiedensten Festen und Anlässen der Verein nach außen hervorragend präsentiert, Preise für das Dorfschießen gesammelt und auch mit den Schießleistungen brauchten sich die Senioren nicht zu verstecken. Kassier Helmut Niedung wurde von den Kassenprüfern eine ordentliche Arbeit bescheinigt und dieser, sowie die gesamte Vorstandschaft auf Antrag einstimmig entlastet. Schriftführer Reinhold Konering verlas als Beauftragter des Fördervereins dessen Jahresbericht. Laut Satzung, so Konering, fließen die finanziellen Mittel des Fördervereins der Jugendförderung zu. Aus diesem Grund wurden im vergangenen Jahr für besondere Trainingsleistungen die Busfahrt nach Ruhpolding finanziert. Die darauf folgende Neuwahl der Vorstandschaft wurde von Gauschützenmeister Franz Lindinger geleitet und in rekordverdächtigem Tempo durchgeführt. Mit einer Programmvorschau auf das Jahr 2010 und dem Hinweis auf das Dorfschießen am 6. März endete die Hauptversammlung der „Ritterschützen".
Die neue Vorstandschaft „Ritterschützen":
1. Schützenmeister: Martin Rampf, 2. Schützenmeister: Carsten Kone­ring, 3. Schützenmeister: Thomas Deml. 1. Kassier: Helmut Niedung, 2. Kassiererin: Claudia Niedung. 1. Schriftführer: Reinhold Konering, 2. Schriftführer: Stefan Wagner. Jugendleiter: Stefan Rückerl, Sebastian Karl und Sebastian Wagner. Damenleiterin: Barbara Konering. Seniorenleiterin: Margareta Zangl. Waffenwarte: Janos Bergner und Thomas Zangl. Fahnenträger: Sebastian Karl und Christoph Zimny. Kassenprüfer: Alois Zangl und Franz Lindinger.
Die neue Vorstandschaft Förderverein:
Vorstand: Margareta Zangl. Kassier: Reinhold Konering. Schriftführerin: Marianne Nagler.

Weihnachtsfeier

„Weihnachtsfeiern, Lieder leiern!". Der Beginn dieses Gedichtes spricht vielen aus dem Herzen, die durch die Flut an anfallenden Weihnachtsfeiern von Vereinen und Betrieben schon etwas genervt und abgestumpft werden. Nicht so bei den „Ritterschützen" und dem Obst- und Gartenbauverein. Schon seit Jahren haben die beiden Geiganter Vereine ihre Weihnachtsfeiern zusammengelegt. So sparen sich die Mitglieder nicht nur einen „Pflichttermin", sondern können ihre Kräfte bündeln um gemeinsam einen besinnlichen und feierlichen Jahresabschluss zu gestalten. Auch der Nachwuchs ist mit Feuereifer dabei und bereichert die Weihnachtsfeier durch seine ungezwungene, herzerfrischende Art beim Musizieren und Gedichtln vortragen. Damit das Ganze nicht allzu ernst wird, lockern kurze Weihnachtssketche alle Jahre das Szenarium auf. Natürlich darf da der Nikolaus nicht fehlen. Heuer waren sogar noch zwei kleine „Nikoläuschen" zu sehen, bei denen ganz offensichtlich die Proportionen etwas in Schieflage gekommen sind.