Kirchenveranstaltungen

So

07

Jan

2018

Spendenübergabe an den BR

Sternstunden e.V. ist ein gemeinnützig anerkannter Förderverein der sich seit seiner Gründung im Jahr 1993 weltweit für notleidende Kinder und Jugendliche in Bayern, Deutschland und auf der ganzen Welt einsetzt. Gemein­sam mit dem Bayerischen Rundfunk engagieren sich die Sponsoren, BayernLB, bayeri­sche Sparkassen und Versicherungskammer Bayern, das ganze Jahr über für Kinderhilfsprojekte in Bay­ern, in Deutsch­land und auf der ganzen Welt.

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So

07

Jan

2018

Spende Schreinerei Gschwendtner an Aktion Sternstunden

Der Geigan­ter Michael Gruber sieht in der Hilfsaktion Sternstunden des Bayerische Rundfunk, die sich für Not leidende Kinder auf der ganzen Welt einsetzt, schon immer eine gelungene und gute Sache. Daher organisiert er seit 2012 eine Benefizakti­on zugunsten der Aktion Sternstunden und hat zu diesem Zweck in unzähligen Stunden tausende verschiedene Sterne mit der Dekopiersäge zugeschnitten. Diese wurden bei der Dorfweihnacht dann unterm Geiganter Christbaum verkauft.

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So

07

Jan

2018

Spende der KLJB an Sternstunden

Früher war Weihnachten noch ein Fest der Familie. Unterm Baum lagen zwar weniger Geschenke, aber dafür welche, die von Herzen kamen. Von Herzen kamen auch die 500 Euro, die die KLJB Geigant unter dem Christbaum am Geiganter Kirchplatz an Michael Gruber für dessen Benefizakti­on zugunsten der Aktion Sternstunden überreicht haben. Wie Johannes Lommer, Lukas Scheck und Matthias Turban im Namen der KLJB erklärten, habe man sich heuer entschlossen, die Einnahmen aus den diversen Veranstaltungen der KLJB, wie etwa dem Maibaumaufstellen, für einen guten Zweck zu spenden.

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So

03

Dez

2017

Geiganter Dorfweihnacht 2017

Schon aus dem 14. Jahrhundert stammt der Brauch, dass in der Vorweihnachtszeit Spielzeugmacher, Krippenschnitzer Wachszieher, Korbflechter, Bäcker u. a. Handwerker geschmückte Buden und Verkaufsstände aufstellten und eine Art Messe abhielten. Nebenbei wurden schon damals Mandel und Kastanien geröstet und Würste gebraten. Daraus entwickelten sich die Weihnachtsmärkte, von denen der Nürnberger und der Münchner zu den ältesten zählen.

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Mo

27

Nov

2017

Erste-Hilfe-Kurs Pfarrgemeinde

Der Brockhaus definiert die erste Hilfe als sofortige, vorläufige Hilfeleistung an­gesichts offenbarer Ge­fahr für Gesundheit oder Leben eines anderen Menschen, bis ein Arzt die weitere medizinische Ver­sorgung übernimmt. Der Ablauf der ers­ten Hilfe gliedert sich in Sofortmaßnahmen wie die Ent­fernung eines Verun­glückten aus dem Gefahrenbereich, Benachrichtigung des Rettungsdienstes über den tele­fonischen Notruf oder Notrufsäulen, Versorgung des Betroffenen durch unmittelbare Hilfeleistung, wie Lagerung, Überwachung und Abwehr le­bensbedrohlicher Zustände durch Atem­spende, Herzmas­sage, Blutstillung, Not­verbände, u.a., bis zum Abtransport durch Rettungsfahrzeu­ge.

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Mo

16

Okt

2017

Taufe Erik Tim Wieczorek

Die Taufe ist die schönste Art, wie die Kirche Willkommen sagt. Sie ist ein Fest für den Täufling, für die Familie, für die ganze Kirche. Wer getauft ist, gehört zu der großen Gemeinschaft der Heiligen. Sie ist auch die Übergabe eines großen Geschenkes, dem Geschenk der grenzenlosen Liebe Gottes. Denn in der Taufe wird der Täufling bedingungslos von Gott angenommen. Das heilige Sakrament der Taufe spendete Pater Johnson Kattayil dem Taufkind Erik Tim Wieczorek in der St. Bartholomäuskirche zu Geigant.

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Mo

09

Okt

2017

Taufe Bastian Fleischmann

Das heilige Sakrament der Taufe spendete vergangenen Sonntag H.H. Diakon Eiber Alfons dem Taufkind Bastian (Sebastian) Fleischmann in der St. Bartholomäuskirche zu Geigant. Der Geistliche empfing die Eltern Stephanie und Stephan Fleischmann am Portal der Kirche und zog mit Ihnen, dem Taufkind und dem Paten Johannes Dirnberger, zum Altar. In der festlich gestalteten Tauffeier ging H.H.Diakon Eiber Alfons auf das Lukasevangelium mit der Kindheitsgeschichte Jesu ein.

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Mo

17

Jul

2017

Pfarrausflug 2017

Mit der Sonne um die Wette gestrahlt haben 55 Senioren aus der Pfarrgemeinde Geigant beim Jahresausflug 2017. Mit dem Bus der Firma Bierl führte die Fahrt zunächst zum Tegernsee. Pünktlich um 10.00 Uhr betraten die Reiseteilnehmer ein Schiff der Weißen Flotte des Tegernsee's zu einer 2-stündigen Rundfahrt. Anschließend wurde im Bräustüberl das Mittagessen eingenommen. Für 14.00 Uhr stand ein Besuch am Marien-Wallfahrtsort „Maria Birkenstein“ auf dem Programm.

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Mo

12

Jun

2017

Leseabend der Pfarrbücherei

Jeder hat so seine Hobbys. „Lesen“ wird dabei relativ oft genannt. Aber seine Geschichten oder gar ein Buch selber zu schreiben, das ist nicht alltäglich und etwas ganz Besonderes, das Anerkennung verdient. Christina Schwarzfischer tut das, was sie liebt – Schreiben! Obwohl noch jung an Jahren hat sie schon viele Kurzgeschichten, Gedichte und Fantasyromane verfasst. Eine besondere Vorliebe entwickelte die Autorin dabei für das Mittelalter. 

 

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Mo

08

Mai

2017

Geiganter Kommunion 2017

 Schon seit De­zember bereiteten sich Luis Feiner (Häuslarn), Clara Reiß (Geigant), Tobias und Michael Daschner (Geigant), Sophie Huber (Haschaberg), Caro Weichs (Lodischhof), Hannah Höcherl (Rannersdorf) und Corinna Loipeldinger (Geigant). mit den Tischmüttern und den Eltern auf die Erstkommunion vor. Am Sonn­tag fei­erten in der Pfarr­kirche St. Bartholomäus diese fünf Mädchen und drei Bu­ben das Fest der Erstkommuni­on. Sie wurden somit voll in die Gemein­schaft der Christen untereinander und mit Jesus aufgenom­men. Bild/Quelle: Anja Gierlik.

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Lesewanderung 2016

Geigant (20.08.2016) Im Juni 1967 öffnete die Pfarrbücherei Geigant zum ersten Mal für die kleinen und großen Leserat­ten der Pfarrei seine Türen. Das damals schon reichhaltige literari­sche Angebot hat sich hat sich na­türlich dem Wandel der Zeit angepasst und enorm vergrößert. Seit 2009 ist Waltraud Aumann für den Bi­bliotheksbestand verant­wortlich, den sie von Elke Wagner übernommen und auf EDV umgestellt hat. In Zusammen­arbeit mit dem Antolin Leseprogramm und der Mi­chaelis-Bücherei in Regensb­urg hat sie in den letzten Jahren die Bücherei auf dem neusten Stand ge­bracht und dafür ge­sorgt, dass sich in Geigant und Umgebung der „Lesevirus“ unaufhalt­sam ausgebreitet hat. Dafür wurde die Bücherei unter anderem auch mit dem Lesezeichen vom Bayernwerk ausgezeichnet, womit schon einige Medien ( Bücher, DVD’s und Lieder CD’s ) eingekauft werden konnten. Die neuesten müssen nun noch bearbeitet und für die Ausleihe fertig gemacht werden. Einige sind ab sofort schon zum Leihen bereit.

 

Nicht ausleihen muss man sich die Bücher bei der angebotenen Lesewanderung der Pfarrbücherei Geigant. Hier werden den Kindern im Rahmen der Wanderung die Geschichten nämlich vorgelesen. So auch bei der kürzlich stattgefundenen Lesewanderung zu der sich eine stattliche Gruppe von Kinder einfand. Versehen mit Namenskärtchen wanderte die frohe Kinderschar, betreut durch Pfarrer Johnson, Anneliese Dirnberger, Waltraud Aumann und Lukas Lommer auf dem Pandurensteig Richtung Häuslarn. Ziel war die Bienenwelt von Imker Markus Feiner und seiner Familie. Unterwegs wurde den Kids, dem Wanderziel entsprechend, aus dem Kinderbuch von Al MacCuish „Die Biene, die sprechen konnte“ vorgelesen. Die Grundschüler wurden dabei in die wunderbare Fantasie von Belle und der Biene entführt. So gut vorbereitet auf das Leben der Bienen konnten alle die Ankunft bei der Bienenwelt kaum noch erwarten.

 

Endlich dort angekommen, stärkten sich alle Wanderer erst mit frischem Bauernbrot und dem vom Imker gespendetem leckeren Bienenhonig, bevor sie Markus Feiner mitnahm auf dem Werdegang einer Biene vom Ei bis zur Sammlerin. Dann konnte das Bienenhaus und die Bienenstöcke mit dem erfahrenen Imker erforscht werden. Endlich durfte jedes Kind das Entdeckeln einiger Honigwaben ausprobieren und das anschließende Honigschleudern miterleben. So manche Finger wurden dabei klebrig, als sie vom süßen auch kosten durften. So ging es weiter zur nächsten Station, wo verschiedene Honigsorten probiert wurden. Mit einem Film über die Honigbiene endete dieser Tag viel zu schnell, zumal der Hof der Familie Feiner mit seinen zahlreichen Spielgeräten natürlich auch ein großer Anziehungspunkt für die Jungs und Mädels war.

Taufe Anna Ingrid Rampf

Geigant (20.07.2016) Wasser ist ein Zeichen für Leben und Geborenwerden. Wie der Mensch aus dem Geburtswasser des mütterlichen Leibes zum biologischen Leben geboren wird, so wird er durch das Wasser der Taufe zum christusähnlichen, ewigen Leben geboren. Pater Johnson Kattayil taufte in der Pfarrkirche St. Bartholomäus das erste Kind der Eheleute Kristina und Martin Rampf auf den Namen Anna Ingrid. Mit der Taufe wurde Anna Ingrid in die Gemeinschaft mit Christus und in die Gemeinschaft mit anderen Christen in die Pfarrgemeinde aufgenommen. Die Taufe und die Tauffeier, so der Geistliche, sei ein Besinnen auf das, was Gott mit uns getan hat und wird auch „Die Stunde der Liebe Gottes“ genannt. Durch die Entzündung der Taufkerze, als ein Symbol an den auferstandenen Christus, das Licht der Welt, wird das Kind erleuchtet. Es soll als Kind des Lichts leben und sich im Glauben bewähren. Die Taufe ist aber auch ein Geschenk Gottes. Mit der Taufe wird der Täufling hineingetaucht in die Liebe Gottes. An die Eltern und die Taufpatin Simone appellierte der kirchliche Amtsträger, sie sollen den Eltern bei der christlichen Erziehung ihres Kindes helfen und beistehen. Sie sollen aber auch mit dazu beitragen, dass der Glaube in dem Kind wachsen möge. Es gehe also nicht nur darum, dem Patenkind beim Geburtstag oder Tauftag etwas Schönes zu schenken, sondern vielmehr sei das Patenamt eine geistli­che Aufgabe die dazu beitragen soll, dass aus dem Kind ein guter Mensch wird und es lernt, Gott und die Menschen zu lieben. Anschließend legte er dem Kind das Kreuzzeichen auf und salbte sie mit Chrisam. Die Tauffeier wurde vom Onkel des Täuflings musikalisch mit der Orgel umrahmt und endete damit, dass alle gemeinsam das Marienlied sangen um den Täufling dem Schutz der Gottesmutter anzuvertrauen.

Vorstellung Firmlinge

Geigant (18.05.2016) Der letzte Sonntagsgottesdienst in der Geiganter Pfarrkirche St.-Bartholomäus stand unter dem Motto: "Lass dich anstecken von der Liebe Gottes". Bei dieser heiligen Messe durften 24 Mädchen und Buben den Gottesdienst mitgestalten, festlich umrahmt wurde dieser vom Geiganter Kirchenchor. Desweiteren stellten sich die vorab erwähnten 24 Kinder als Firmlinge mit Zündhölzer in der Hand mit Namen, Alter und Wohnort vor. Dabei gaben sie die Flamme von Zündholz zu Zündholz weiter. Diese Weitergabe der Flamme sollte als Symbol "der Ansteckung der Liebe Gottes" dienen. Am Ende des Gottesdienstes bekam jeder Gottesdienstbesucher eine kleine Zündholzschachtel, mit der Bitte für den Firmling dessen Name in der Schachtel versteckt, war zu beten.

Folgende Kinder werden am 29. Juni 2016 in Ast das Sakrament der Firmung entgegennehmen: Luis Bösl, Anna Robl, Jonas Babl, Sophia Graßl, Tamara Plötz, Lukas Lommer, Lukas Stangl, Beppo Wensauer und Robin Schneider (alle aus Geigant), Sebastian Detienne, Rebecca Späth, Nicole Wutz und Nicole Heidinger (Zillendorf), Selina Pongratz, Lukas Ruhland und Michelle Wutz (Sinzendorf), Lena Köstner (Haschaberg), Anna-Maria Kerscher, Rebekka Haller und Florian Vogl (Katzbach), Sven Konering (Herzogau), Verena Dietl, David Deml und Elias Deml (Häuslarn).

Kommunion 2016

Geigant (24.04.2016) Schon seit De­zember bereiteten sich Nina Heidinger (Zillendorf), Verena Stautner, Josef Zangl (beide Machtesberg), Sebastian Stangl (Geigant), Nico Konering (Herzogau) und Daniel Roith (Haschaberg) mit den Tischmüttern und den Eltern auf die Erstkommunion vor. Am Sonn­tag fei­erten in der Pfarr­kirche St. Bartholomäus diese zwei Mädchen und vier Bu­ben das Fest der Erstkommuni­on. Sie wurden somit voll in die Gemein­schaft der Christen untereinander und mit Jesus aufgenom­men. Ge­meinsam mit den Eltern zogen die Kommunion­kinder unter feierlichem Orgelspiel in die Kirche um dort mit der Pfarrgemeinde ihren großen Festtag der heiligen Erstkommunion zu feiern. Die Kom­munionkinder gingen nicht nur zum ers­ten mal an den Tisch des Herrn, sondern durften den Gottes­dienst auch aktiv mitgestalten. Denn, wie Pater Johnson Kattayil nach einigen einleitenden Worten sagte, dürfen die Kommunionkinder, da sie ja zum ersten mal vom Tisch des Herrn essen werden, auch den wichtigsten Teil der Gabenbereitung übernehmen. Sie tun dies, indem sie die Gaben in einer Gabenprozession zum Altar bringen und auf die Bedeutung der Gaben eingehen: Die Blumen als Zeichen des Lebens, die Kerze als Symbol für das Licht der Welt, die Hostien in der viele Körner eine Gemeinschaft bilden und die in Form von Brot stärken, den Kelch mit Wein der nach oben offen ist wie der Blütenkelch einer Blume um zu empfangen und auszuteilen und das Kännchen Wasser, denn nichts kann ohne Wasser leben. Anschließend ging der Geistliche auf das diesjährige Motto der Erstkommunion „Ich bin das Licht der Welt“ ein. Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben. Mit diesem Gleichnis macht Jesus Christus deutlich, dass wer an ihn glaubt und ihm nachfolgt, von bösen und ungerechten Dingen abstehen kann. Menschen die ihr Leben Jesus Christus anbefehlen, erhalten den Heiligen Geist, der ihnen die Kraft gibt dem Bösen zu widerstehen. Jesus Christus möchte dass Menschen zu guten Lichtern in unserer Welt werden, die ein Segen für andere Menschen sind. Pater Johnson ermuntert am Ende einer Predigt die Kommunionkinder, dass sie mit Jesus verbunden bleiben. Nach den Fürbitten und dem Friedensgruß zogen die Kom­munionkinder zum Altar und empfingen zum ersten Mal die heili­ge Kom­munion. Mit einem feierli­chen Abschluss, bei dem die Kommunionkinder der Reihe nach ihre Kerzen abholten und gemeinsam aus der Kirche zogen, endete eine sicherlich für alle Beteiligten unvergessliche Kom­munionfeier würdevoll. Musika­lisch umrahmt wurde die ge­samte Messe durch dem Chor „Cantamo“ aus Waldmünchen.

Taufe Franziska Aumann

Geigant/Zillendorf (27.01.2016) Der Brunnen vor der Kirche St. Bartholomäi in Geigant faszinierten Leonhard und seine Freunde ganz besonders. Mit den Händen im Wasser plantschen, das wäre jetzt schön. Aber erstens war im Brunnen kein Wasser und zudem hatten Leonhards Eltern andere Pläne. Denn an diesem Tag wurde Leonhards kleine Schwester Franziska getauft. Dass dabei auch Wasser im Spiel ist weiß der Bub bereits. Aber auch Chrisam (das heilige Öl), die Taufkerze und der Priester selbst sind ein Symbol für den Geist Gottes. Die Chrisamsalbung steht für Freiheit und höchste Würde sowie Verantwortung für das Zusammenleben. Priester ist ein Symbol als Führer und für Sprecher Gottes. Pater Johnson Kattayil taufte in der St. Bartholomäus-Kirche in Geigant das zweite Kind der Eheleute Simon und Brigitte Aumann. Mit der Taufe wurde Franziska in die Gemeinschaft mit Christus und in die Gemeinschaft mit anderen Christen in die Pfarrgemeinde aufgenommen. Durch die Entzündung der Taufkerze als ein Symbol an den auferstandenen Christus, das Licht der Welt, wurde das Kind erleuchtet. In der festlich gestalteten Tauffeier ging Pater Johnson auch auf das Lukas Evangelium mit der Kindheitsgeschichte Jesu ein. Mit Freude legte er dem Kind das Kreuzzeichen auf und salbte es mit Chrisam. An die Eltern und die Taufpatin Elisabeth Aumann-Bierl appellierte der kirchliche Amtsträger, sie sollen helfen dass das Kind im Glauben erzogen und aus ihm ein guter Mensch wird. Die Tauffeier endete damit, dass alle gemeinsam das Marienlied sangen um den Täufling dem Schutz Gottes anzuvertrauen.

Kinderchristmette 2015

Geigant (28.12.2015)   Pfarrer Norbert Musiol ist es zu verdanken, dass schon seit Jahren am Heiligen Abend in der Geiganter Pfarrkirche St. Bartholomäus bei einer Kinderkrippen­feier der Nach­wuchs kindgerecht auf das kirchliche Hochfest der Geburt Jesus am 25. Dezember einge­stimmt wird. Auch unter Pater Johnson Kattayil wurde am Heiligen Abend in der Geiganter Pfarrkirche St. Bartholomäus eine Kinderkrip­penfeier abgehalten. Der Geistliche wandte sich in seiner Ansprache zur Heiligen Nacht eigens an die Kinder. Wie er er meinte, werde dieser Gottesdienst für sie wahrscheinlich einer der längsten wer­den. Nicht, weil er wirklich so lange dauert, sondern weil diese sicherlich schon ganz ungeduldig auf das Christkind warten. Sie bräuchten aber gar nicht ungeduldig sein, erklärte der Priester, denn wenn sie auf das Christkind warten, sind sie hier genau am richtigen Platz. Hier in der Kirche will das Christus­kind, will Jesus zu uns kommen. Die Geschenke anschließend seien sicher auch was schönes. Damit wolle man ausdrücken, dass man die Liebe Gottes weiter schenken möchte. Denn Gott hat den Men­schen alles geschenkt, sogar seinen eigenen Sohn. Dieses Geschenk der Heiligen Nacht werde man nun gemeinsam feiern. Das Kindergottesdienst-Team um Lehrerin Christine Knockl, hat dabei mit den Kommunionkin­dern sowie einigen Viertklässlern ein die Geschichte der Herbergssuche einstudiert. Die hervorragende Insze­nierung des Stückes, vom Tag der Geburt Christi bishin zu dem Weg, wo die Hirten den neugeborenen Messias besuchen wollten zog alle Kirchgänger in ihren Bann. Zum Ab­schluss der Messe gingen dann alle zur großen Krippe und ließen sich segnen.

Vorlesenachmittag 2015

Geigant (28.12.2015)   Der Luis, das ist ein kleiner Engel. Gerade mal acht Jahre alt. In diesem Alter sind Erdenkinder in der Regel in der dritten Grundschulklasse und im Besitz ihrer zweiten Zähne. Für himmlische Bewohner beginnt mit dem achten Geburtstag ein neuer Lebensabschnitt. Denn sie dürfen dann die großen Weihnachtsengel auf ihren Flügen zur Erde begleiten. Vorausgesetzt, sie haben sich gut benommen und keinen Quatsch gemacht. Der Luis aber hat es faustdick hinter seinen Engelsohren und deshalb gleich nach seinem Geburtstag Himmelsarrest bekommen. Der neugierige Wicht ließ sich erwischen, als er in ein Weihnachtspäckchen geschaut und ein bisschen gespielt hat. Das geht nicht, das dürfte kleinen Engeln und auch jungen Menschen klar sein. Jetzt müsse er die Adventszeit absitzen, schreibt er seiner Freundin Lina. Wahrscheinlich watteweich zwischen Wolken, denkt sich der Leser von Luis’ Brief, was ja auch nicht das Schlechteste ist. Jedenfalls spornt das erste Schreiben in dem Weihnachtsbändchen von Christine Willfurth an, mehr zu lesen von dem barfüßigen, pausbäckigen „Weihnachtsbengel”. Eine gute Voraussetzung für einen verschriftlichten Adventskalender. 24 weitere Briefe von der Himmelspforte erwarten Vorleser und Zuhörer. Willfurth weiß auch, dass junge Leser mit Luis 24 Tage lang mitfiebern. Und so erfüllt sich am Ende der Geschichte auch Luis sehnlichster Wunsch, auf die Erde fliegen zu dürfen. Er wird zu Linas Weihnachtsengel. Wie interessant die Geschichten des Weihnachts(b)engels Luis sind, davon konnten sich die Kinder im Grundschulalter aus Geigant und Umgebung beim Vorlesetag der Pfarrei St.-Bartholomäus selbst ein Bild machen. Bibliotheksleiterin Waltraud Aumann und Anneliese Dirnberger konnten dazu Kindergartenleiterin Karin Schall als Vorleser gewinnen.

Diese las den Kindern gleich die ersten sieben Geschichten aus Luis' „Adventstagebuch“ vor. In ihrer Art auf die Kinder zu­zugehen, fand sie schnell Gehör und Zugang zu den kleinen „Literaten“. Die kleine und große Zuhörer­schaft lag entspannt auf einer Decke vor dem Orator oder saß ganz leger auf Stühlen im Raum. Ei­nes war aber allen gemein: Jung und Alt hingen förmlich mit den Augen an den Lippen des Vorlese­rs und sogen jedes Wort in sich auf. Dabei fieberten sie richtig mit den Geschichten mit. Leider waren diese nach Meinung der Kids viel kurz. Am Ende hätten sich viele eine Fortsetzung dieser Geschichten gewünscht. Zumindest aber nahm sich der eine oder an­dere doch vor, wenn es denn die Zeit zulässt, wieder mehr zu lesen oder die anwesenden Erwachsenen, den Kindern auch einmal etwas vorzulesen. An diesem Tag bekamen die anwesenden Kinder so richtig mit, wie schön das Lesen sein kann. Hierbei waren sie so vom Lesefieber gepackt, dass sie sich gleich mit einem Buch zur von Michael Gruber in mühevoller Arbeit neu errichten „Ritterburg“ setzten und sich in die jeweilige Welt dieser Geschichten hineinversetzten. Das Büchereiteam um Waltraud Aumann und Anneliese Dirnberger war von dem Interesse des Geiganter Nachwuchs ebenfalls angetan.

 

Darum informierten sie die Anwesenden über die Öffnungszeiten und Mitgliedsbeiträge der Pfarrbücherei: Büchereiöffnungszeiten: Jeder erste und dritte Mittwoch im Monat von 17 bis 18 Uhr und Sonntags nach dem Gottesdienst. Die Bücher können vier Wochen ausgeliehen werden. Der Jahresbeitrag für eine Mitgliedschaft beträgt: Kinder und Jugendliche 3 Euro, Erwachsene 5 Euro, Familienbeitrag 8 Euro.

Thea Liegl nimmt Aschied von der "lustigen Runde"

Geigant (Reinhold Konering / 24.12.2015)      Das letzte Treffen des Jahres 2015 der „Lustigen Runde“ in Geigant war auch der letzte offizielle Termin für Thea Liegl in ihrer Funktion als Seniorenbeauftragte der Stadt Waldmünchen. Dieser Termin war nicht von der immer freundlichen und gut aufgelegten Thea gewählt, ihr Gesundheitszustand und die vom Körper ausgesandten Alarmzeichen hatten den schweren Entschluss veranlasst. Aber wie immer kam Thea Liegl nicht unvorbereitet, sie hatte ihre Nachfolgerin Ludmilla Babl aus Waldmünchen gleich mitgebracht. Diese war aber in der „Lustigen Runde“ durch vorherige Besuche keine Unbekannte mehr, so dass ein unproblematischer Übergang gesichert ist.

 

Vor Ort in Geigant haben Margareta Zangl und Theres Klebl das Heft ohnehin fest in der Hand, so dass die monatlichen geselligen Zusammenkünfte auch im nächsten Jahr gesichert sind. Thea Liegl gab das Versprechen, die Geiganter „Lustige Runde“ als Gast eifrig zu besuchen. Als kleines Dankeschön für ihre geleistete Arbeit überreichte ihr Margareta Zangl ein kleines Geschenk. Auch Pater Johnson ließ es sich nicht nehmen, Thea Liegl für ihren Einsatz zu danken. Leider konnte er wegen einer weiteren Verpflichtung nicht an dem weiteren Verlauf der Adventsfeier teilnehmen. Nach dem bunten Unterhaltungsprogramm, in dem Margareta Zangl einige besinnliche Geschichten vortrug und Weihnachtslieder gesungen wurden, stellten sich alle Anwesenden mit Thea Liegl zu einem gemeinsamen Foto auf.

Dorfweihnacht 2015

Geigant (29.11.2015) Die Geiganter „Dorfweihnacht“ hebt sich nicht nur dem Namen nach von den meisten der in letzter Zeit wie Pilze aus dem Boden geschossenen „Christkindlmärkten“ ab. Vielmehr durch die Philoso­phie der Gei­ganter, dass der Erlös keinen kom­merziellen Zwecken dienen sollte, sondern unter den beteiligten Vereinen aufgeteilt wird. An 20 Ständen der verschiede­nen Vereine von Geigant und Um­gebung bot sich dem Besucher ein großes Angebot an Kerzen, Keramikartikel, Adventsfloristik und Gestecken. Kurzfristig hinzugekommen ist der Stand der Grundschule, bei dem die Eleven professionell ihre Waren anpriesen. Beim Stand „ Kunst und Handwerk der Bürger“ fanden binnen kürzester Zeit, Krippen, Vogelhäuschen und andere diverse Holzarbeiten ihre Abneh­mer. Zudem wurde trotz der vielen Buden der eigentliche Sinn von Weihnachten, das bevorstehen­de Fest der Geburt Christi, in den Mittelpunkt gestellt. Wem es in dem Trubel zu viel wurde, der konnte sich zur Besinnung in die „Oase der Ruhe"im Glockenturm zurückziehen. Dieser christliche Gedanke schien auch Petrus gefallen zu haben. Pünktlich vor dem offi­ziellem Auftakt schickte er ein paar Schneeflocken zur Erde. Bei der offiziellen Eröffnung durch das Glockenläuten von St. Bar­tholomäus wies Pater Johnson Kattayil mit dem Christkind Anika Engl und dessen Engeln auf die frohe Botschaft des Weihnachtsfestes hin.

Namhafte Chöre, wie der Waldmünch­ner Männerchor, der Land­frauenchor Waldmünchen und der Geiganter Kirchenchor umrahmten die Veranstaltung mit weihnachtlichen Weisen. Instru­mentalgruppen wie die Akkordeongruppe Furth im Wald und die Blaskapelle „Da Blech­scho`n“ wiesen musi­kalisch auf das na­hende Fest hin. Die festlich beleuchteten Buden sahen mit ihren leicht schneebedeckten Dä­chern aus wie mit Puder­zucker überzogen. Die Temperatur war winterlich kalt und die Luft von den köst­lichsten weihnacht­lichen Düften durchwoben. Die über dem offenen Feuer zubereitete Feuerzangenbowle fand ebenso reißen­den Absatz, wie ein deftiges Hirtengulasch, dass auf einem muse­umsreifen Holzofen gekocht wurde oder die Wild- und Rosswürsterln. Der unwiderstehliche Duft von Glüh­wein, Punsch und heißem Pflaumenwein umschmeichelten Nase und Gaumen und lockte ganze Heer­scharen an die diversen Stände. Die Gesundheitsbewussten belagerten vor allem den Stand der Imker. Es kann aber auch sein, dass wegen der köstlichen Honigspezialitäten auch ein paar Schleckermäulchen dabei waren. Vanille- und Zimt­waffeln, ließen den Gourmet mit der Zunge schnalzen.

Die Kinder betrachteten mit leuchtenden Augen vor al­lem die man­nigfaltig angebote­nen selbst her­gestellten Leckereien oder durften sich selbst über offener Flamme ein Stockbrot zubereiten. Ihnen war die Wurst zwar nicht ganz Wurst, aber viel wichtiger war den kleinen Rabauken dann doch das Erscheinen des Heiligen Nikolaus. Dichtes Gedränge herrschte vor der Bühne als der Heilige mit seinem Gehilfen dem Krampus die Kinder begrüßte. Dieser hat ja erfahrungsgemäß immer kleine Geschenkpäckchen in seinem Sack, und eben jene galt es zu ergattern. Ein kurzes Gedicht oder ein weihnachtliches Liedchen in petto kann dabei sehr hilfreich sein. Doch mit einer schelmischen Portion „gred o“ müsste man eigentlich auch das Ob­jekt der Begierde erhaschen können. Dies dachte sich zumindest ein Knirps im Kindergartenalter, schritt auf den heiligen Mann zu, sah ihm ins bärtige Gesicht und sprach kurz und trocken: „Jetzt bin i do!“

Die Rechnung ging auf. Schließlich und endlich aber kamen alle auf ihre Kosten. Die Kinder nahmen neben vielen Ein­drücken ihr Ni­kolaussäckchen mit nach hause und den Erwachsenen wurde wieder einmal be­wusst, dass der Besuch der Geiganter Dor­fweihnacht zu den schönsten weihnachtli­chen Vorfreuden gehört. Eine Besonderheit war dabei wieder die von Michael Gruber bereits zum dritten mal durchgeführte Spendenaktion zu Gunsten der Hilfsaktion Sternstunden des Bayerischen Rundfunks. Daher hat er zu die­sem Zweck in unzähligen Stunden et­wa 2000 Sterne mit der Dekopiersäge zugeschnitten. Die dann unterm Geiganter Christ­baum verkauft wurden.

Taufe Sophie Ederer

Geigant (21.10.2015) Der plätschernde Brunnen vor der Kirche St. Bartholomäi in Geigant ist nicht nur ein Schmuckstück für den Pfarrplatz sondern steht auch als Symbol für das Leben. Wasser ist das Urelement des Lebens. Nur mit Wasser kann Leben entstehen. Wasser kann aber auch eine Bedrohung für das Leben sein. Im Was­ser kann Leben untergehen und enden. Der Täufling erfährt symbolisch im Wasserritus, was Jesus Christus durchlebt hat. Wie er durch den Tod hindurch zum ewigen Leben gelangt ist, so kommt das Wasser über den Täufling, und er "taucht auf" als Mensch des neuen Lebens. Pater Johnson Kattayil taufte in der Pfarrkirche St. Bartholomäus das Kind von Carolin Detienne und Markus Ederer auf den Na­men Sophie. Mit der Taufe wurde Sophie in die Gemeinschaft mit Christus und in die Ge­meinschaft mit anderen Christen in die Pfarrgemeinde aufgenommen. Durch die Entzündung der Tauf­kerze als ein Symbol an den auferstandenen Christus, das Licht der Welt, wurde das Kind erleucht­et. In der festlich gestalteten Tauffeier ging Pater Johnson auch auf das Lukas Evan­gelium mit der Kind­heitsgeschichte Jesu ein. Mit Freude legte er dem Kind das Kreuzzeichen auf und salbte es mit Chrisam. An die Eltern und die Taufpatin Michaela Kolbeck appellierte der kirchliche Amtsträger, sie sollen helfen dass das Kind im Glauben erzogen und aus ihm ein guter Mensch wird. Die Tauffeier endete da­mit, dass alle gemeinsam das Marienlied sangen um den Täufling dem Schutz Gottes anzuvertrau­en.

Ehejubilare

Geigant (21.10.) „Die Ehe ist kein Fertighaus, sondern ein Gebäude, an dem ständig konstruiert und repariert werden muss.“ (Jean Gabin, französischer Schauspieler und Chansonnier). Es ist viel geschehen in Ihrem Leben, Erfreuliches und vielleicht auch Leidvolles. Sie haben sich verändert, ihre Umgebung hat sich gewandelt. Sie haben Lebensabschnitte durchschritten, sind älter geworden. Viele Dinge wurden dabei als selbstverständlich betrachtet. Wie viele Male waren es wohl schon in diesen 25, 30, 40, 50 und 60 Jahren, in denen es den Ehepartnern oft gar nicht bewusst geworden war, das sie sich gegenseitig Glück und Zufriedenheit gegeben haben? Grund genug, diese langen gemeinsamen Jahre zu feiern. 15 Ehepaare trafen sich am Samstag um zusammen die Feier des Ehejubiläums zu begehen. Beim Festgottesdienst, der vom Geiganter Kirchenchor musikalisch feierlich umrahmt wurde segnete Pater Johnson Kattayil die Jubilare und brachte in einer kurzen Predigt den Grundgedanken der Feier auf den Punkt: Dank für gemeinsam erlebte Höhen und Tiefen in 25, 30, 40, 50 und 60 Ehejahren. Anschließend lud dann der Pfarrgemeinderat alle Mitwirkenden zu einem kleinen Imbiss in den Pfarrsaal ein.

Bastelnachmittag

Geigant (17.10.2015) Ein Wichtel (Diminutiv von Wicht), auch Wichtelmann oder Wichtelmännchen, ist ein kleines Phantasiegeschöpf, das vor allem in nordischen Sagen Gutes tut. Gutes taten auch 34 Kinder im Alter von fünf bis dreizehn Jahren, als sie der Einladung der Ministranten zum Bastelnachmittag folgten. Unter der Anleitung der Messdiener der Pfarrei St. Bartholomä­us Geigant konnte der Geiganter Nachwuchs im Pfarrheim ihrer Phantasie freien Lauf lassen und bastelten aus Holzstämmen, Haselnusstecken,Filz, verscheidenes Natur- bzw Dekomaterial und eigener Fantasie Gartendeko für den Winter. Hierbei entstanden wahrliche Kunstwerke wie Wichteln, Nikoläuse oder andere Phantasiefiguren. Aber am Ende stand an diesem Nachmittag nicht im Vordergrund wie diese Figuren letztlich ausschauen, sondern in der Gemeinschaft mit Spaß und Freude was erreicht zu haben. Letztlich konnten die Geiganter Kinder wie ihre Wichetlmännchen auch was Gutes tun und ihre Eltern mit was Selbstgemachten beschenken.

Pilgerreise nach Lourdes

Geigant (09.10.2015/Text und Bild: Reinhold Konering)

Unter der Leitung von Pater Johnson unternahm die Pfarrei Geigant am 31. August eine Pilgerreise in den weltberühmten Wallfahrtsort nach Lourdes an der französisch-spanischen Grenze am Fuße der Pyrenäen. Der Reisebus des Busunternehmens Bierl mit Max Rückerl am Steuer startete früh um 4.00 Uhr von Geigant über Cham, Amberg, Nürnberg, Heilbronn nach zum Wallfahrtsort Ars in Frankreich. Nach einem Gottesdienst in der Basilika , die dem „Pfarrer von Ars“ gewidmet ist, wurde dann das Hotel Regina bezogen.

Der zweite Tag führte dann über Lyon durch das malerische Rhonetal, vorbei an so bekannten Städten wie Nimes, Montpellier – entlang dem Canal du Midi -, vorbei an der hochgelegenen Burgenstadt Carcasonne in die Pilgerstadt Lourdes. Diese Stadt liegt in reizvoller Lage am Nordrand der Pyrenäen und wird überragt von der mächtigen Burg. Die Wallfahrt verdankt ihren Ursprung den Marienerscheinungen, die das Hirtenmädchen Bernadette Soubirous 1858 in der nahe am Gave de Pau gelegenen Grotte mehrmals hatte. In Lourdes wurde nach der anstrengenden Fahrt das Hotel Alba bezogen, wo in der Hauskapelle der 2. Gottesdienst gefeiert wurde.

Höhepunkt am dritten Tag war der Besuch des Gottesdienstes in der unterirdischen Kirche der Nationen, der Rest des Tages und der 4. Tag stand zur freien Verfügung.

Am 5. Tag verließ die Reisegruppe Lourdes mit bleibenden Eindrücken diese Pilgerstätte und trat die Fahrt nach Nevers an, einem weiteren Pilgerort auf der Reise. Dort, im Kloster Saint Gildard ist der unversehrte Leichnam der Heiligen Bernadette in einem Glassarg aufgebahrt.

Am 6. Tag ging es nach dem Frühstück heim nach Geigant und die Reiseteilnehmer konnten auf der langen Fahrt die tiefgreifenden Erlebnisse dieser Reise verarbeiten.

Erntedankfest und Ministranteneinführung 2015

Geigant (07.10.2015) Mit einem feierlichen Gottesdienst begingen die Gläubigen in der Geiganter Pfarr­kirche St. Bartholomä­us das Entedankfest. Pater Johnson Kattayil ging in seiner Predigt auf den finanziellen Notstand des Staates, die hohe Arbeitslosigkeit und witterungsbedingten Ernteeinbußen ein. Dabei stellte er die Frage in den Raum: Können wir in so schwierigen Situationen Gott überhaupt noch danken?

Ja, denn Gott ist auch in der Not bei uns. Sie liegen in ihrer ganzen Pracht vor uns, die Früchte der Erde. In ihrem maleri­schen Ar­rangement vergisst man leicht die An­strengung und die Sorgen die sie einem bis zur ihrer Ernte bereiten. Der Mensch sät, düngt und erntet, aber das überhaupt etwas wächst hat er nicht in der Hand. Dies obliegt alleine der Natur und damit Gott. Die Früchte sind etwas besonderes, sie sind von Gott ge­macht. Hier frage man sich, ob es wohl richtig sei, dass so man­che Ernte vernichtet werde, nur um den Preis hochzuhalten? Wir sind angewiesen auf die kleinsten Körner der Erde und diese sind ein Geschenk Gottes. Doch für viele ist un­ser heutiger Überfluss schon selbstverständlich, anstatt Gott für jede Mahl­zeit zu danken. Hierbei appellierte der Geistliche, dass eben nicht alles als selbstverständlich sehen soll und für diese Gaben zu danken.

Als nicht ganz selbstverständlich sah er auch in der heutigen Zeit, dass junge Menschen ein Ehrenamt annehmen. Somit freute sich Pater Johnson über die Einführung der sechs neuen Ministranten Annika Engl, Elias Rohrmüller, Paul Sochor, Robin Schneider (alle Geigant) Linda Wutz, Lukas Ruhland (Sinzendorf), die das Ministrantenteam auf eine stolze Anzahl von 21 komplettieren.

Bei der Vorstellung der neuen Messdiener erklärte das Oberhaupt der Pfarrgemeinde den Begriff des Ministranten. Der Begriff Ministrant kommt aus dem Lateini­schen „ministrare“ und heißt die­nen. Früher mussten Ministranten stellvertretend die Gemeinde er­setzen, ihre Antworten übernehmen und obwohl sie kein La­tein verstanden, Gebete auswen­dig kön­nen. Schließlich sah man in ihnen so etwas wie klei­ne Pries­ter. Nur sie durf­ten den Altarraum betreten und waren dem heiligen Geschehen besonders nahe. Heute versteht man das Minis­trieren nicht mehr nur auf den Priester bezogen, sondern wieder als einen der ver­schiedenen Dienste des Gottesvolkes im Gottes­dienst und als eine der vielen Aufgaben, die jeder aus der Gemeinde tun kann. Hierbei konnte Pater Johnson Kattayil beim Erntedankfest in zweierlei Hinsicht „Danke“ sagen.

Er dankte so zusätzlich den neuen Messdienern, dass sie ihr Ministrantenversprechen ablegen und sich in den Dienst der katholischen Kirche stellen, um dadurch am Altar den Got­tesdienst mitzugestalten und für einen reibungslosen Ablauf beizutragen. Den ersten Part aktiv den Gottesdienst mitzugestalten und für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen, machten die Neulinge schon vor ihrer Amtseinführung, als sie den Erntedankaltar mit den Müttern und der Vorsitzenden des OGV Gerda Klickermann erstellten.

Taufe Frieda Sturm

Das Sakrament der Taufe ist das Sakrament des Glaubens, des Vertrauens, der Geborgenheit und Füh­rung. Wasser ist das Urelement des Lebens. Im Was­ser kann Leben untergehen und enden. Der Täufling erfährt symbolisch im Wasserritus, was Jesus Christus durchlebt hat. Wie er durch den Tod hindurch zum ewigen Leben gelangt ist, so kommt das Wasser über den Täufling, und er "taucht auf" als Mensch des neuen Lebens. Pater Johnson taufte in der Geigant Bartholomäus Kirche das zweite Kind der Eheleute Maria und Daniel Sturm aus Zillendorf auf den Na­men Frieda. Mit der Taufe wurde Frieda in die Gemeinschaft mit Christus und in die Ge­meinschaft mit anderen Christen in die Pfarrgemeinde aufgenommen. Durch die Entzündung der Tauf­kerze als ein Symbol an den auferstandenen Christus, das Licht der Welt, wurde das Kind erleucht­et. Bei der festlich gestalteten Tauffeier hob Pater Johnson den Sinngehalt der Wörter „Danke – ich liebe dich“ hervor. Denn, wie er betonte, kennen wir alle diese „Zauberwörter“. Und gerade bei der Taufe sagt Gott die Worte „Danke – ich liebe dich“ dem Täufling fest zu. Mit Freude legte er dem Kind das Kreuzzeichen auf und salbte es mit Chrisam. An die Eltern und der Taufpatin Lydia Bayer appellierte der kirchliche Amtsträger, sie sollen helfen dass das Kind im Glauben erzogen und aus ihm ein guter Mensch wird. Mit einem gemeinsam gesungenen Marienlied endete die Tauffeier.

Ministrantenausflug 2015

Der diesjährige Ausflug der Geiganter Ministranten führte nach Grün/St. Englmar zur Sommerrodel­bahn. Das man mit der Auswahl des Reisezieles einen Volltreffer gelandet hatte, zeigte sich allein schon daran, dass auch die Geschwister und Eltern der „Minis“ mitfuhren um das Rodelparadies am "Egidi-Bu­ckel" zu erkunden. Auch mit dem Wetter hatten die Ausflügler Glück. Wie bestellt spitzte an der Kasse zur Rodelbahn die Sonne durch die Wolken und einer „hei­ßen“ Abfahrt auf der längsten Sommerrodelbahn im Bayerischen Wald stand nichts mehr entgegen. Mit „Huiii...“ ging es den Berg hinunter und bei jeder Steilkurve oder einem tollen Jump wurde von den mutigen Rodlern die pure Freude laut in die herrliche Natur hinausgeschrien. Am Ende der Fahrt waren alle vollauf begeistert. Vor allem bei Pater Johnson kam bei so manchem der Eindruck auf, dass die­ser noch mehr Spaß an dem kindlichen Vergnügen hatte als seine Clericetti (kleinen Kleriker).

Kommunion 2015

Am 17.Mai werden in der Pfarrkirche St. Bartholomäus sieben Mädchen und sieben Bu­ben das erste Mal vor den Tisch des Herrn treten um das heilige Sakrament der Kommunion zu empfangen. Am Sonntag war der Gottesdienst mit der Kreuzübergabe für die Kommunionkinder. In die­sem Jahr, so Pater Johnson Kattayil bei der Be­grüßung der Gottesdienstbesucher, steht die Kommuni­on unter dem Thema „Du bist der Weinstock - wir sind die Reben“. An die Kommunionkinder gewandt erklärte der Geistliche: „Ihr Kinder seid in den nächsten Wochen etwas Besonderes in der Gemeinde. Ihr bereitet Euch auf das große Fest der Erstkommunion vor und werdet so in die Mahlgemeinschaft mit Jesus und der Gemeinde aufgenommen. Zum Zeichen der Freundschaft mit Jesus bekommt ihr gleich ein Kreuz worauf das Thema eurer Erstkommunion zu lesen ist. Somit werdet ihr immer daran erinnert, dass ihr mit Jesus verbunden seid.“ Bei diesem Gottesdienst haben die Kommunionkinder Kyrierufe und Fürbitten vorgetragen und ihr Thema vom Weinstock noch etwas näher gebracht. Es geht um die Freundschaft mit Jesus, um die Gemeinschaft mit den Menschen, ob arm oder reich, jung oder alt, um den Frieden und die Liebe. Aber auch um Umkehr und Buße. Anschließend segnete Pater Johnson die Kinder und jedem Kind wurde ein gesegnetes Kreuz um den Hals gelegt. Dann folgte die Vorstellung der Kommunionkinder: Magdalena Bauer, Annika Engl, Jakob Pangratz, Paul Sochor, Elias Rohrmüller, Marie Daschner, Johannes und Lukas Gruber (alle Geigant), Katharina Kerscher, Lorenz Nachreiner, Peter Bauer (alle Katzbach), Linda Wutz (Sinzendorf), Tamina Neumeier (Rannersdorf), Norina Höpfl (Machtesberg). Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom Kirchenchor Geigant und dem Geiganter Kinderchor.

Dorfweihnacht 2014

Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude. Deshalb hat der Liebe Gott - oder waren es die Menschen - Weihnachtsmärkte erfunden. Und einer der schönsten ist sicher die Geiganter Dorfweihnacht! Dass sich die Geiganter Dorfweihnacht mit seinem Angebot und seiner Kulisse von den anderen Weihnachts­märkten der Umgebung abhebt, zeigt die stetig zunehmende Besucherzahl der letzten Jahre. Die unzäh­ligen großen und klei­nen Besucher bestätigten einmal mehr, dass sie ihren Ruf, eine der schönsten Weihnachtsmärkte im Land­kreis zu sein, voll gerecht wurde. Die harmonisch in den direkt dafür prädes­tinierten Kirchplatz eingefüg­ten,weihnachtlich geschmückten Buden strahlen im Lichterglanz und sorg­ten für ein besonderes vorweihnachtliches Flair. Besonders die Vielfalt an weihnachtli­chen Kunstge­werbeständen und das liebevoll zusammengestellte Kulturprogramm schufen eine Atmosphäre, die Jung und Alt gleichermaßen ansprach. Dabei stand der der weihnachtliche Gedanke: „Die Bot­schaft der Geburt Christi“ wie immer im Mittelpunkt. Schon bei der offiziellen Eröffnung um 14 Uhr, durch das Glockenläuten von St. Bar­tholomäus und mit den feierlichen Klängen der Blaskapelle „Da Blech­scho`n“ wiesen Pater Johnson Kattayil und das Christkind mit seinen Engeln auf die frohe Botschaft des Weihnachtsfestes hin.

Eine Besonderheit ist dabei die von Michael Gruber bereits zum zweiten mal durchgeführte Spendenaktion zu Gunsten der Hilfsaktion Sternstunden des Bayerischen Rundfunks für Not leidende Kinder. Dieser sah in der Aktion Sternstunden schon im­mer eine gelungene und gute Sache, die man auf jeden Fall unterstützen soll. Daher hat er zu die­sem Zweck in unzähligen Stunden et­wa 1500 Sterne mit der Dekopiersäge zugeschnitten. Die dann unterm Geiganter Christ­baum verkauft wurden.

Ebenfalls ein Novum der Geiganter Dorfweih­nacht ist das Angebot an inter­nationalen kulinarischen Speziali­täten. Der Gang von Bude zu Bude glich wie alle Jahre einer Schlemmermeile. Bei klirrender Kälte konnte man sich dabei ganz dem kulinari­sche Genuss widmen. Von „Brüsseler Waffeln“ über „Lángos“, oder frischen Meeres­früchten bis zu heimischen Speziali­täten wie Honiggebäck, Zimtwaffeln und Gegrilltem, ließen den Gourmet mit der Zunge schnalzen. Die über dem offenen Feuer zuberei­tete Feuerzangenbowle fand ebenso rei­ßenden Ab­satz, wie ein defti­ges Hir­tengulasch, dass auf ei­nem museumsreifen Holzofen vor sich hin köchelte. Heiße Würs­te in der Semmel schmeckten nicht nur hervorragen, sondern wärmten auch noch die klammen Finger. Den Kindern war die Wurst zwar nicht ganz Wurst, aber viel wichtiger war den kleinen Rabauken dann doch das Erscheinen des Heiligen Nikolaus. Dieser hat ja erfahrungsgemäß immer kleine Geschenk­päckchen in seinem Sack, und eben jene galt es zu ergattern. Ein kurzes Gedicht oder ein weihnachtli­ches Liedchen in petto kann dabei sehr hilfreich sein. Schließlich und endlich be­kam aber jedes Kind ein Nikolaussäckchen und hatte an­schließend wieder Zeit mit den Kumpels zu spielen. Die Mamis und Papis wärmten sich derweil bei Glüh- oder Pflaumenwein auf und lauschten den weihnachtlichen Klän­gen der auftretenden Gruppen, um am Ende gesättigt und zufrieden den Heim­weg anzutreten.

Amtseinführung Pater Johnson 2014

Am 1. September übernahm Pater Johnson Kattayil als neuer Seelsor­ger die Pfarrei St. Bartholomäus in Geigant. In dieser Zeit hat der sympathische Geistliche bei Spa­ziergängen durch das Dorf und bei den Gottesdiensten auch schon einige „Schäfchen“ seiner zu­künftigen „Herde“ kennen gelernt. Am Sonntag wurde der neue Seelsorger von seiner Pfarrgemein­de offiziell begrüßt und durch Dekan Richard Meier aus Furth i. Wald in sein neues Amt eingeführt. So formierten sich fast alle Vereine der Pfarrgemeinde, zum Teil mit Fahnen, und Vertreter der politischen Gremien, die Kinder­gartenkinder mit ihrer Erzieherin, sowie viele Gläubige am Pfarr­platz, um angeführt von der GeiganterBlas­kapelle „Da Blechscho`n“und den Ministranten um ih­ren neuen Gemeindehirten in mit einem kleinen Um­zug ihn in seine Kir­che zu geleiten. Bürgermeister Markus Ackermann mit Vertretern des Stadtrates und sechs Priester der benachbarten Pfarreien begleiteten den Kirchenzug ebenso wie 13 Mitbrüder von Pater Johnson Kattayil aus dem Vinzentiner Orden (Congregatio Missionis; Ordenskürzel: CM). 

Am Hauptportal der Pfarrkirche hieß Pfarrgemeinderatssprecher Michael Schneider den neuen Priester willkommen und sprach im Namen der Kirchenverwaltung und der Pfarrgemeinde Bischof Rudolf Voderholzer seinen Dank aus, dass der Pfarrei Geigant wieder ein Seelsorger zugeteilt wurde. Anschließend bat Dekan Richard Meier den neuen Priester, das Kirchentor als symbolischen Akt zu öffnen, um den Gläubigen Einlass zu gewähren. 

Mit ei­nem feierlichen Festgottesdienst, der vom Gei­ganter- und Waldmünchner Kirchenchor musi­kalisch umrahmt wurde, feiert dann anschließend die gesamte Kirchengemeinde die Amtseinfüh­rung von Pater Johnson Kattayil durch ­Dekan Richard Meier.

Krankenbesuchsdienst in Kötzting

Anlässlich des 17. Jahrestreffen des Krankenbesuchsdienstes der Pfarrei Geigant besuchten die Ehrenamtlichen die Palliativstation in Bad Kötzting. Die Palliativstation ist eine stationäre Krankenhauseinrichtung zur Behandlung und Betreuung von unheilbaren Krankheiten. Es ist die Aufgabe der dort Tätigen die Symptome an denen die Patienten leiden soweit wie möglich zu lindern, wobei die Schmerzbehandlung eine wichtige Option darstellt. Daher ist dafür der Begriff „Palliativversorgung“ gewählt worden. Es leitet sich vom lateinischen „pallium“ ab, was Mantel/Umhang bedeutet. Gemeint ist die schützende und umsorgende Haltung dem Erkrankten und seinen Angehörigen gegenüber ("Man kann nicht verhindern, dass der Kranke friert, also unheilbar krank ist, aber man kann die Kälte mildern, wenn man einen Mantel umlegt"). Die Leiterin der Station, Antje Schmidt, erzählte den Geiganter Damen des Krankenbesuchsdienstes sehr anschaulich und mit etlichen Fallbeispielen den Ablauf des Stationsalltags. Von der problemlosen Aufnahme der Schwerkranken, die oft verzweifelt,ängstlich und unglücklich sind bis zur Beratung der oft sehr verunsicherten Angehörigen. Hier seien viele Gespräche und Zuwendungen gefragt, erklärte Antje Schmidt beim Gang durch die Abteilung, die sechs Patientenzimmer mit Teeküche und Aufenthaltsraum für die Angehörigen umfasst. Dabei konnten die Besucherinnen auch feststellen, wie liebevoll und vertraut die Zimmer eingerichtet sind (z.B. immer frischer Blumenschmuck) und wie den Schwestern mittels der pflegerisch sehr guten Ausstattung des Patientenbettes eine schonende Betreuung möglich gemacht wird. Nebenbei wird durch verschiedene Düfte und Einreibungen mit Ölen ganz individuell auf die Vorlieben der Schwerstkranken eingegangen. Zeit spielt bei der Palliativversorgung keine Rolle mehr, stellte Schwester Antje hierbei klar den Unterschied zum normalen Krankenhausaufenthalt dar. Vielmehr wird versucht, den Wünschen der Patienten soweit wie möglich entgegenzukommen. Es ist wichtig, dass dem sterbenden Menschen die Zeit gelassen wird, die er braucht um seinen Weg des Sterbens zu gehen, erläuterte die Stationsleiterin den gespannt Lauschenden und fügte hinzu: „Es ist sein Sterben und wir wissen nicht,wie wir selber diesen Weg gehen werden.“ O Herr, gib jedem seinen eigenen Tod, das Sterben,das aus jenem Leben geht, darin er Liebe hat, Sinn und Not“. Das Gedicht von R: M. Rilke sagt es eindringlich. Deutlich aus dem Gesehenen und Vorgetragenen wurde auch das lobenswerte Engagement des Fördervereins der Palliativstation Bad Kötzting ersichtlich, dass die Geiganter Frauen spontan mit einer Spende und einem kleinen Präsent unterstützten. Nachdem die Stationsleiterin Antje Schmidt noch einige persönliche Fragen beantwortet hatte, setzte sich der Besucherkreis noch zum Gedankenaustausch in dem im englischen Stil eingerichteten „THE VIKTORIAN HOUSE“ zum Tee zusammen. Mit einem Frühlingsblüher verabschiedete sich die Leiterin des Krankenbesuchsdienstes der Pfarrei Geigant, Anneliese Dirnberger, von ihren treuen Helferinnen und dankte diesen für deren Einsatz. Insgesamt hinterließ der Nachmittag bleibende Eindrücke und eine etwas andere Sicht auf das Leben.

Krippensitzweil 2013

Alles begann mit einem Traum! Dem Traum des Geiganters Klaus Rückerl, die in Lebensgröße ge­schnitzten Krippenfiguren des Südti­roler Krippen­schnitzers Gebhard-Helmuth Piccolruaz aus Orti­sei, St. Ulrich im Grödnertal ins rechte Licht zu rücken und mit Leben zu erfüllen. Diesen Traum hat sich Rückerl mit viel Enthusiasmus und musika­lischem Sachverstand dann auch selbst erfüllt. Am 29. Dezember 2005 traten bei einer Krippensitzweil in der Geiganter Pfarrkirche St. Bartholo­mäi zum ersten mal von ihm organisierte namhafte Instrumental- und Sängergrup­pen auf, die die frohe Botschaft des vergangenen Weihnachtsfestes mu­sikalisch noch einmal in Erinnerung brachten und auf das kom­mende Dreikönigsfest einstimmten. Seitdem wurde diese Krippensitzweil für un­zählige Besucher aus nah und fern alljährlich zu einem traumhaften musikalischem Erlebnis. Von Anfang an und immer dabei eröffnete das Bläserquintett unter der Leitung von Michael Ferstl aus Voitsried jede Sitzweil mit ei­ner Weise. Den Sachverstand und die Beliebtheit des Organisators bewies sich sodann in all den kommenden acht Krippensitzweilen in denen folgende 32 Interpreten als Gruppen oder Solisten ihr hervorragendes Können darboten:

Hein­richskirchner Weisenbläser, Geschwister Sporer, Harfenduo Anja und Florian, Stoibachmuse, Kirchenchor Geigant, Geschwister Winterer, Florian Gruber, Sebastian Breiter, Kinder­chor Bartholis, „Regental G’sangl“, Sabine Liegl mit Julia, Lea und Maria, Klarinettentrio Kistler mit der Schwarzachtaler Saitenmusik, Kirchenchor Ast, Kir­chenchor Geigant,, Saitenmusik Stamm, Stefan Scharnagl, Saitenmusik Bauer – Beer, Familie Franz, Chor Cantamo, die Kinder der Gei­ganter Grundschule mit Flötengruppe, Maria Mißlinger, Romy Börner, Mar­tin Liegl, Harfenduo „Alexandra und Pia“, Chor „VIVACE“, Korbinian Bauer und der Kirchenchor Döfering. Dazu gesellten sich als begnadete Gschichtlerzähler Andrea Lom­mer, Heinz Bacherl, Franz Mothes, Petra Ackermann, Hans Liegl, Pfar­rer Holger Kruschina, Mar­kus Ackermann und Martin Maier. Nicht zu vergessen, Alfons Gruber, der am Mischpult dafür sorgte, dass auch nicht der leiseste Ton unterging und damit jeden einzelnen Interpreten ins rechte Licht rückte. Klaus Rückerl hatte aber noch einen weiteren Traum.

Klaus Rückerl hatte aber noch einen weiteren Traum. Dieser wurde ihm als krönen­der Abschluss am Samstag bei seiner letzten von im organisierten Krippen­sitzweil erfüllt: Der Auf­tritt des Schöpfers der Geiganter Krippe - Schnitzer, Bildhauer und Sänger Gebhard-Helmuth Pic­colruaz aus Ortisei, St. Ulrich im Grödnertal. Dieser Gründete 1996 das „En­semble Gherdëina“, welches bereits mehrere geistliche, sowie weltliche Konzerte in Arco, Brentoni­co, Tione, Trient, As­sisi, Spo­leto, St.Poelten (A) und Paris (F) aufgeführt hat. In Geigant steuerte er drei Gesangsbeiträ­ge, beglei­tet von seiner Gemahlin, zur Krippensitzweil bei. Sein glockenreiner Bass-Bariton kam beim ab­schließend mir allen Zuhörern ge­meinsam gesungenen „Stille Nacht, hei­lige Nacht“ besonders zur Geltung und ließ allen eine Gänsehaut über den Rücken laufen. Der ver­diente Applaus des vollauf begeisterten Publikums wollte schier nicht enden und und viele von ih­nen haben seitdem einen Traum: „Es möge sich hoffentlich einer finden, der in die großen Fußstap­fen von Klaus Rückerl tritt, damit diese wunderbare musikalische Veranstaltung zwischen dem Weihnachtsfest und dem neuen Jahr nicht die letzte gewesen sei!“ Danke Klaus und all deinen Künst­lern!

Dorfweihnacht 2013

Die festlich beleuchteten Buden sahen mit ihren leicht schneebedeckten Dä­chern aus wie mit Puder­zucker überzogen. Die Temperatur war winterlich kalt und die Luft von den köst­lichsten weihnacht­lichen Düften durchwoben. Das ganze Szenarium glich einem Postkartenmo­tiv als am Samstag die Gei­ganter Dorfweihnacht vom Christkind mit seinen Engeln eröffnet wurde. Der unwiderstehliche Duft von Glüh­wein, Punsch und heißem Pflaumenwein umschmeichelten Nase und Gaumen und lockte ganze Heer­scharen an die diversen Stände. Vanille- und Zimt­waffeln, ließen den Gourmet mit der Zunge schnalzen. Die über dem offenen Feuer zubereitete Feuerzangenbowle fand ebenso reißen­den Absatz, wie ein deftiges Hirtengulasch, dass auf einem muse­umsreifen Holzofen gekocht wurde oder die Wild- und Rosswürsterln. Die Gesundheitsbewussten belagerten vor allem den Stand der Imker. Es kann aber auch sein, dass wegen der köstlichen Honigspezialitäten auch ein paar Schleckermäulchen dabei waren. Die Kinder betrachteten mit leuchtenden Augen vor al­lem die man­nigfaltig angebote­nen, selbst her­gestellten Leckereien verschna­bulierten genuss­voll eine Brat­wurstsemmel oder ver­trieben sich einfach nur die Zeit bis zum sehn­süchtig erwarteten Er­scheinen des Nikolaus mit Spielen. Doch was wäre die Geiganter Dorfweih­nacht ohne seine zahlreichen Kunstgewerbestän­de? Mit dem mannigfaltigen Angebot an Selbstge­bastelten und -gestrickten oder den Adventskränzen aus Filz, wa­ren sie ein Labsal für die Augen und ließen zudem einen Hauch von Nostalgie aufkom­men.

Nicht unerwähnt bleiben sollte das Kulturprogramm, das keine Wün­sche of­fen ließ. Namhafte Chöre, wie der Waldmünch­ner Männerchor, der Chor Cantamo und der Land­frauenchor Waldmünchen umrahmten die Veranstaltung mit weihnachtlichen Weisen. Instru­mentalgruppen wie die Akkordeongruppe Furth im Wald und „D’Blechschodn“ wiesen musi­kalisch auf das na­hende Fest hin. Hö­hepunkt, nicht nur für die Kinder, war natürlich das Erscheinen des Ni­kolaus. Dichtes Gedränge herrschte vor der Bühne als der Heilige mit seinen Gehilfen, dem Kram­pus, dem Christkind und den Engeln, die Kinder begrüßte. Diese hatten alle für den heiligen Mann auch ein Gedicht parat. Für einige der Kleinsten war der „Stress“ vom Warten auf den heiligen Mann bis zur Bescherung dann doch etwas zu viel und sie hatten vor den Augen der Engeln und des Christ­kindes sichtlich schwer mit der Fliehkraft der Augenlider zu kämpfen. Schließlich und end­lich aber kamen alle auf ihre Kosten. Die Kinder nahmen neben vielen Eindrücken ihr Nikolaus­säckchen mit nach hause und den Erwachse­nen wurde wieder einmal bewusst, dass der Besuch der Geiganter Dorf­weihnacht zu einer der schönsten weihnachtlichen Vorfreuden gehört.

Krippensitzweil 2012

Die in Lebensgröße geschnitzten Krippenfi­guren des Südtiroler Krippenschnitzers Gebhard Piccol Ruaz locken alljährlich Heerscharen Gläubi­ger und Kunstliebhaber nach Geigant in die Pfarrkirche St. Bartholomäi. Die Idee, dieses Kleinod ins rechte Licht zu rücken, war die Keimzelle für die Gei­ganter Krippensitzweil. Im Jahre 2005 von Klaus Rückerl aus der Taufe gehoben, erfreute sich das bis dahin nicht existente Genre „Krippensitzweil“ innerhalb kürzester Zeit großer Beliebtheit. Mit der Krippensitzweil hat er in Geigant eine Veranstaltung entwickelt, die sich wohltuend vom hekti­schen Feiertagstrubel abhebt. Auch heuer ist es dem Organisator gelungen, diese Sitzweil sowohl für das Publikum als auch für die Interpreten zu ei­nem unvergesslichem Erlebnis werden zu lassen. Überlie­ferte Volkslieder und –weisen, vorgetragen von großartigen Sängern und Musikanten, nahmen einen breiten Raum ein. Neuere schwungvolle musikalische Interpretationen fügten sich dabei mit dem rei­chen Schatz an Traditionellem zu einem harmonischen Ganzen. Schon in der Antike dienten die ein­dringlichen Töne der Blech­instrumente zur Ankündi­gung wichtiger Ereignisse. In der Pfarrkirche St. Bartholom­äi waren es zwar kei­ne Po­saunen, sondern Trompete, Flügelhorn und Bass, mit der das „Blechapostelquintett“ unter der Leitung von Michael Ferstl die achte Geiganter Krippensitzweil mit ei­ner Weise eröffneten.

Auch brachten sie das Gotteshaus nicht zum einstürzen, sondern der reine, weiche Gleichklang der Hörner schien direkt für die Akustik der Kir­che geschaffen und schuf so den passenden Auftakt für eine be­sinnliche Sitzweil mit musikalis­chen Darbietungen „à la bonne heure“. Ruhige musi­kalische Weisen inter­pretiert von Alexandra Ederer auf der Harfe ließen noch einmal weihnachtli­che Stimmung auf­kommen. Der Chor „VIVACE“ unter der Leitung von Thomas A. Gruber gestal­tete seinen Auftritt zu einer Demonstration für den Chorgesang. Die Einstimmung dazu er­folgte mit dem „Venite, venite audoremus“. Ein musikalisches Glanzlicht setzten Romy Börner und ihr kongenia­ler Begleiter mit der Gitarre Martin Liegl mit klassischen Gesangsstücken, wie unter ande­ren „Maria sitzt am Rosenhag“.

Nachdenklich stimmten die immer wieder zwischendurch von Bürger­meister Markus Ackermann und seine Gemahlin Petra vorgetragenen Ausschnitte aus dem Weihnachtsevan­gelium. Durch den Gegenwartsbezug wurde der christliche Mythos zu einer erfrischen­den, befrei­enden Botschaft, die mehr als nur vorweihnachtliche Romantik bietet. Sie bildeten die pas­sende verba­le Ba­lance zu dieser musikali­sche Galadarbietung. Dies bewies auch der nicht enden wol­lende Ap­plaus am Ende der Darbietungen. Zum Schluss bedankte sich Klaus Rückerl sich bei Pfar­rer Rapha­el für die Überlassung der kirchlichen Räumlichkeiten, bei allen Akteuren, Helfern und bei den vie­len Zuhö­rern die zu dieser Krippensitzweil gekommen sind um einen schönen besinnli­chen Abend zu erle­ben und wünschte allen ein gutes Jahr 2013.

Kinderchristmette 2012

Auch in der Geiganter Pfarrkirche St. Bartholomäus wurde am Heiligen Abend eine Kinderkrip­penfeier abgehalten. Dem Kindergottesdienst-Team um Andrea Lommer und Daniela Pongratz ist es auch heuer wieder gelungen, kindgerecht auf das kirchliche Hochfest der Geburt Je­su am 25. De­zember einzuge­hen. Eine zeitgemäße Fassung des Stückes „Die Herbergssuche“, bei der an eine eige­ne Wohnung für die Schwangere und ihren Mann schon gar nicht zu denken war, alles viel zu teuer, war die Einleitung zur Kinderchristmesse, in die alle Kinder mit einbezogen wur­den. In deren Mittel­punkt stand ein Krippenspiel. Die hervorragende Inszenierung der Ge­schichte, vom Tag an dem der Engel zu Maria gesandt wurde und ihr verkündete, dass sie zur Mutter des Messias erwählt war, bis hin zu Christi Geburt zog dabei alle Kirchgänger in ihren Bann. Als dann gegen Ende der Darbietung der Engel den Hirten ver­kündigte: „Ihr Hirten, ach, erschrecket nicht! Ich künde euch große Freud. Der Hei­land ist geboren heut! Er liegt als Kind in einem Stall und will die Welt erlösen all! Ihr seid als erste aus­erwählt, zu schaun den neugeborenen Herrn der Welt!“ lief es so manchem kalt den Rücken hinunter und es war mucksmäuschenstill im Gotteshaus. Die aus­drucksvolle Darbietung der jungen Schauspieler, sowie die musikal­ische Umrahmung ließen die Zeit wie im Fluge vergehen und bestätigten die Worte von Pfarrer Raphael bei der Begrüßung der Kirchgänger: „Liebe Kinder, für euch wird dieser Gottes­dienst vielleicht einer der längsten des Jahres werden. Nicht weil er so lange dauert, sondern weil ihr schon ganz ungeduldig seid und auf das Christkind wartet. Aber eigentlich braucht ihr gar nicht unge­duldig zu sein. Denn hier in der Kirche will das Christkind, will Jesus zu uns kommen.“ Zum Ab­schluss der Messe gingen dann alle zur großen Krippe und ließen sich segnen. Außerdem durfte Jedes Kind ein kleines Ge­schenk mit nach hause nehmen.

Bundeslesetag in der Pfarrbücherei

"Liebe Kinder, jetzt kommt euer Betthupferl…".Nein, das Betthupferl war es nicht, das die Bürgermeistersgattin Petra Ackermann aus dem Buch von Cornelia Funke „Hinter verzauberten Fenstern“ beim Bundesweiten Vorlesetag Bibliotheksraum in Geigant vorlas. Ja, es erinnerte sehr stark an diese Kultusendung, die seit 1953 jeden Abend im Radio vom Bayerischen Rundfunk gesendet wird. Das lag sicherlich auch an der Art, wie Petra Ackermann die Geschichte vom verzauberten Adventskalender vortrug. Ihre Stimme und Gestik gab den Figuren die besondere Farbe: mal brummig, mal zart, mal rau oder schräg. Grad so, wie es zur Geschichte passte. Die kleine und große Zuhörerschaft lag entspannt auf Matratzen vor der Erzählerin oder saß ganz leger auf Stühlen im Raum. Eines war aber allen gemein: Jung und Alt hingen förmlich mit den Augen an den Lippen der Vorleserin und sogen jedes Wort in sich auf.

Die Geschichte fängt ganz normal an, nämlich dass sich Julia ärgert, als ihre Mutter nur ihrem kleinen Bruder Olli einen Schoko-Adventskalender mitbringt und sie so einen blöden Kalender bekommt, mit einem alten seltsamen Haus drauf. Trotzdem öffnet sie das erste Türchen und muss bald feststellen, dass dieser Adventskalender anders ist. Danach konnten die Kinder mit Julia und Petra zusammen in die fantastische Welt der Kalenderhäuser eintauchen und das bereitete allen großen Spaß. Vor allem die Zwerge fanden sie sehr unterhaltsam und lustig. Das Ende hätte besser nicht sein können, auch wenn es etwas abrupt kam. Leider war die Geschichte etwas kurz. Julia hatte diese Welt gerade entdeckt und dann ist das Buch auch schon aus. Am Ende hätten sich viele eine Fortsetzung gewünscht. Zumindest aber nahm sich der eine oder andere doch vor, wenn es denn die Zeit zulässt, wieder mehr zu lesen oder den Kindern auch einmal etwas vorzulesen. Womit der Sinn des Vorlesetags vollauf erfüllt wurde.

Taufe Anton Sturm

Das Sakrament der Taufe ist das Sakrament des Glaubens, des Vertrauens, der Geborgenheit und Füh­rung. Es schenkt ein verlässliches Fundament für das Leben. Wasser ist das Urelement des Lebens. Nur mit Wasser kann Leben entstehen. Wasser kann aber auch eine Bedrohung für das Leben sein. Im Was­ser kann Leben untergehen und enden. Der Täufling erfährt symbolisch im Wasserritus, was Jesus Christus durchlebt hat. Wie er durch den Tod hindurch zum ewigen Leben gelangt ist, so kommt das Wasser über den Täufling, und er "taucht auf" als Mensch des neuen Lebens. Pfarrer Raphael Somwe Katumbu Kashika taufte in der Zillendorfer Bruder-Konrad-Kirche das erste Kind der Eheleute Maria und Daniel Sturm auf den Na­men Anton.

Mit der Taufe wurde Anton in die Gemeinschaft mit Christus und in die Ge­meinschaft mit anderen Christen in die Pfarrgemeinde aufgenommen. Durch die Entzündung der Tauf­kerze als ein Symbol an den auferstandenen Christus, das Licht der Welt, wurde das Kind erleucht­et. In der festlich gestalteten Tauffeier ging Pfarrer Raphael auch auf das Markus-Evan­gelium mit der Kind­heitsgeschichte Jesu ein. Mit Freude legte er dem Kind das Kreuzzeichen auf und salbte es mit Chrisam. An die Eltern und den Taufpaten Tobias Sturm appellierte der kirchliche Amtsträger, sie sollen helfen dass das Kind im Glauben erzogen und aus ihm ein guter Mensch wird. Mit einem „Vater unser“ und dem gemeinsam gesungenen Marienlied endete die Tauffeier.

 

Krippensitzweil 2011

Bereits seit sieben Jahren werden in Geigant die Tage zwischen der Weihnachtszeit und der Silves­ternacht genutzt, um bei einer Krippen­sitzweil, bei der in Lebensgrö­ße geschnitzten Krippenfiguren des Südtiroler Krippenschnit­zers Geb­hard Piccol Ruaz die frohe Botschaft des vergangenen Weih­nachtsfestes noch einmal in Erinnerung zu rufen und um auf das kommende Jahr einzustimmen. Im­mer ist es dem Organisator Klaus Rückerl dabei gelungen, mit einem ausgeklügeltem Programm und vor allem durch namhafte Instrumental- und Sän­gergruppen, sowie exzellenten Moderatoren und Gschichtlerzählern, diese Sitzweil sowohl für das Publikum als auch für die Interpreten zu ei­nem unvergesslichem Erlebnis werden zu lassen. Das sprach sich natürlich herum. So war die große Geiganter Pfarrkirche St. Bartholo­mäi bei der am vergangenen Mittwoch nun zum achten mal abge­haltenen Krippensitz­weil fast bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Erwartungen der Anwesenden waren natürlich dementsprechend groß.

Begrüßung Klaus Rückerl
Begrüßung Klaus Rückerl

Koordinator Klaus Rückerl stellte bei der Begrüßung die Akteure vor und bedankte sich für deren Mitwirkung, sowie bei Alfons Gruber, der am Mischpult dafür sorgt, dass auch nicht der leiseste Ton untergeht und damit jeden einzelnen Interpreten ins rechte Licht rückt. Er hoffte, dass all die vielen Zuhörer, die zu dieser Krippensitzweil gekommen sind, einen schönen besinnlichen Abend erleben werden. Dieser Wunsch wur­den dann auch voll er­füllt. Klaus Rückerl ist einmal mehr gelungen, den Geigantern eine Krip­pensitzweil der Extra­klasse zu präsentieren, die nicht nur durch die Qualität der einzelnen Gruppen und Solisten über­zeugte, sondern bei der auch die Mischung stimmte.

„Oberpfäl­zer Blechapostel“
„Oberpfäl­zer Blechapostel“

Alte Bekannte, wie die „Oberpfäl­zer Blechapostel“ aus Voitsried, die seit Jahren die Geiganter Krippensitzweil mit einer Weise eröff­nen und die bereits zum dritten mal teilnehmende „Saitenmusik Stamm“ aus Furth im Wald zeigten deutlich auf, was wahre Volksmusik eigentlich ist: „Musik, die aus dem Volk heraus entsteht“!

„Saitenmusik Stamm“
„Saitenmusik Stamm“

Als “Glücksgriff“ ent­puppten sich die „Krippensitzweil-Debütanten“ Familie Franz aus Lam und der Chor Cantamo aus Waldmünchen. Erstere überzeugten mit einem ausgeprägten Stimmvolumen, das vor allem bei ih­rem Gesangsstück „Einsamer Hirte“ voll zur Geltung kamen und mit brillant interpretierten ruhigen Weisen, die noch ein­mal weihnachtliche Stim­mung aufkommen ließen. Den passenden Kontrast da­zu lieferte der Chor „Cantamo“ unter der Leitung von Sepp Platzer. Dessen rhythmischer Auftritt wurde zu einer De­monstration für den modernen Chorgesang und gab der Veranstaltungen einen schwungvollen Pfiff.

Familie Franz aus Lam
Familie Franz aus Lam

 

Veredelt wurde diese musikali­sche Galadarbietung durch die Kinder der Gei­ganter Grundschule mit Flötengruppe unter der Leitung von Chorregent Stefan Schar­nagl, die sich mit ihrer Unbeschwertheit die Herzen der Zuhörer eroberten.

Die passende verbale Balance zu die­ser musikali­sche Galadarbie­tung bildeten die im­mer wieder zwischendurch vorgetragenen Gschich­teln vom Rodinger Stadtpfar­rer Holger Kruschina. In sei­ner be­sonderen Art führte er den gespannt lauschenden Zu­hörern den eigentlichen Sinn des Weihnachtsfestes anhand von Bilder des Jakobs­weges, aufgenommen von Hans Hastreiter, wieder vor Augen.

 

Alles in allem wurde in der Geiganter Kirche wieder eine Krip­pensitzweil „à la bonne heure“ präsentiert. Dies bewiesen auch die stehen­den Ovationen am Schluss der Darbietungen.

Seniorennachmittag

Die „Alten“ sind ein wichtiger Bestand­teil im Leben der Pfarrgemeinde und daher ist es mehr als angebracht das anstehende Fest der Ge­burt Christi als Anlass zu nehmen, den Senioren zu danken und sich gemeinsam mit ihnen bei einer besinnlichen Feier auf das kommende Christfest einzustim­men. In Geigant ist es schon seit Jahren Brauch am dritten Adventssonntag die Senioren der Pfarrei zu einer besinnlichen Adventsfeier ein­zuladen. 

Die Mitglieder des Pfarrgemeinderates haben dazu wieder ein schönes Programm zusam­mengestellt. Die Firmlinge hatten dabei beim vorweihnachtli­chen Seniorennachmittag der Pfarrgemeinde Geigant nicht nur die Bewirtung übernommen, son­dern gestalteten auch das Rahmenprogramm mit. Ge­meinsam gesungene geistliche Lieder zur Ad­ventszeit wiesen auf das nahende Fest der Geburt Christi hin und sorgten für eine richtig besinnli­che Weih­nachtsstimmung. Da durfte natürlich auch der heilige Nikolaus nicht fehlen, der nicht nur für jeden ein kleines Geschenk dabei hatte, sondern auch noch für eine etwas heitere Note sorgte.

Pfarrgemeinderatssprecher Michael Schneider bedankte sich bei der Be­grüßung der zahlreichen An­wesenden herzlich bei allen Helfern für deren Engagement. Pfarrer Ra­phael freute sich, dass wieder so viele der Einladung zur Adventsfeier der Pfarrgemeinde Geigant Folge geleistet haben und wünsch­te allen einen kurzweiligen und harmonischen Nachmittag. Bür­germeister Markus Acker­mann mein­te, es sei immer etwas Schönes, das anstehende Fest der Geburt Christi als Anlass zu nehmen, den Senioren zu danken und sich gemeinsam mit ihnen bei einer be­sinnlichen Feier auf das kom­mende Christfest einzustimmen. Er wünschte allen noch ein frohes Fest, wenn möglich im Kreise der Fami­lie.

Taufe Demel

Das Sakrament der Taufe ist das Sakrament des Glaubens, des Vertrauens, der Geborgenheit und Füh­rung. Es schenkt ein verlässliches Fundament für das Leben. Wasser ist das Urelement des Lebens. Nur mit Wasser kann Leben entstehen. Wasser kann aber auch eine Bedrohung für das Leben sein. Im Was­ser kann Leben untergehen und enden. Der Täufling erfährt symbolisch im Wasserritus, was Jesus Christus durchlebt hat. Wie er durch den Tod hindurch zum ewigen Leben gelangt ist, so kommt das Wasser über den Täufling, und er "taucht auf" als Mensch des neuen Lebens. Pfarrer Raphael taufte in der Pfarrkirche St. Bartholomäus das zweite Kind der Eheleute Stefanie und Thomas Deml auf den Namen Emma Birgit. Mit der Taufe wurde Emma Birgit in die Gemeinschaft mit Christus und in die Ge­meinschaft mit anderen Christen in die Pfarrgemeinde aufgenommen. Durch die Entzündung der Tauf­kerze als ein Symbol an den auferstandenen Christus, das Licht der Welt, wurde das Kind erleucht­et. In der festlich gestalteten Tauffeier ging Pfarrer Raphael auch auf das Lukas Evan­gelium mit der Kindheitsgeschichte Jesu ein. Mit Freude legte er dem Kind das Kreuzzeichen auf und salbte es mit Chrisam. An die Eltern und die Taufpatin Birgit Gruber appellierte der kirchliche Amtsträger, sie sollen helfen dass das Kind im Glauben erzogen und aus ihm ein guter Mensch wird. Mit einem „Vater unser“ und dem gemeinsam gesungenen Marienlied endete die Tauffeier.

Hochzeit Carolin und Gerhard Nagler

„Am Samstag wurden sie ein Paar und alle fanden das wunderbar! Glücklich strahlte die hübsche Braut und auch der Bräutigam lachte laut.“ Gerhard und Karolin Nagler, geborene Kleisinger, hatten auch allen Grund zu strahlen. Nachdem sie sich in der Kirche in Herzogau bei einem von Pfarrer Holger Kruschina feierlich zelebrierten Gottesdienst das „Ja Wort“ gegeben hatten, warteten schon jede Menge Gratulanten auf die Frischvermählten. Die Geiganter „Ritterschützen“, die FFW Geigant und die Motorsportfreunde „Foresters“ bildeten dazu ein langes Spalier um dem Brautpaar die besten Glück­wünsche zu über­mitteln. Anschließend ging es im Audi Cabrio, mit kurzen Zwischenstopps an den obligatorischen „Mautstellen“ der hiesigen Kin­derschar, zur weltli­chen Feier nach Neukirchen hl. Blut, wo ihnen die zwei kleinen Kaminkehrer Andreas und Maximilian mit einem Hufeisen für das künftige Eheleben viel Glück wünschten. „Schlagersternchen“ Marina Koller, die mit zwei Begleitern auch die Trauung gesanglich umrahmte, und die Band „Kanal Fatal“ sorgten dann für den nöti­gen musikalischen Schwung.

 

Hochzeit Nicole und Martin Rötzer

250g Liebe, 250g Humor, 250g sexuelle Anziehung, 500ml gegenseitige Bewunderung und Re­spekt, 1 Prise Schwiegerfamilien, 1 vernünftiges Einkommen, 4 TL Bereitschaft Fehler einzugeste­hen, je 250g Vertrauen und Unterstützung, 1 großes oder viele kleine gemeinsame Interessen und 250g Freude aneinander. Alle Zutaten durchsieben, Klümpchen von Eifersucht, Erbsenzählerei Groll, schlechter Laune und Anschuldigen entfernen. In großzügige Liebesportionen aufteilen und über viele Jahre in stetigem Respekt, Zuneigung und Begehren backen. Eines von vielen Rezepten für eine glückliche Ehe, aus einem Kochbuch, liebevoll von guten Freunden zusammengestellt und ausführlich bebildert anlässlich der kirchlichen Trauung von Martin und Nicole Rötzer, geborene Gruber. Diese traten am Samstag in der Pfarrkirche St. Bartholomäi Kirche in Geigant vor den Traual­tar um sich vor Gott das „Ja-Wort“ zu geben. Der von Pfarrer Armin Spießl feierlich zelebrierte Got­tesdienst wurde harmonisch vom Duo „Forever“ aus Rötz musi­kalisch umrahmt. Nach dem Got­tesdienst wartete die Jagdhorn- bläsergruppe Waldmünchen mit einen Halali auf die Frischvermählten. An die 75 Ver­treter aus fünf Vereinen standen Spalier um dem Braupaar die besten Glückwünsche zu übermitteln. Sage und schreibe 25 Minu­ten dauerte der Gang durch die Schar der Gratulanten, die da waren: FFW Geigant, Open-Air Team SV Geigant, Winter- und Breitensport SV Geigant, SV Schönthal und eben Jagdhornbläsergruppe Waldmünchen. Anschließend ging es im 2CV, mit kurzen Zwischenstopps an den obligatorischen „Mautstellen“ der hiesigen Kin­derschar, zur weltli­chen Feier nach Neukirchen hl. Blut, wo die Band „Pik As“ für den nöti­gen Schwung in den Eintritt des Ehealltags sorgte.

Pfarrfest

Im Jahre 2001 wurde die „Geichata Kirda“ bei einer Ideensammlung zur Finanzierung der neuen Orgel vom Orgelbauverein wieder „zum Leben erweckt“. Nachdem das Projekt Orgelbau erfolgreich abge­schlossen worden war, die Dorfkirchweih sich mittlerweile aber zu einer festen Institution im Geiganter Dorfleben entwickelt hatte, wurde sie unter der Federführung des Pfarrgemeinderats in Hinblick auf ei­ne eventuelle Neugestaltung des Kirchplatzes weitergeführt. Heraus kam ein ein wunderbar gestalteter Dorfplatz, der am Pfingstsonntag 2009 von Pfarrer Raphael Somwe Katumbu Kashika feierlich einge­weiht und seiner Bestimmung übergeben wurde. Da im Folgejahr die Geiganter Kirchweih leider aus­fiel, beschloss heuer der neue Pfarrgemeinderat eine abgespeckte Fortsetzung dieses beliebten Dorffes­tes und zwar unter dem Namen „Pfarrfest“. Auch dieses wurde wieder ein voller Erfolg und selbst ein Storch schaute vom Kirchdach aus dem geselligen Treiben zu. Nach dem Fest­gottesdienst spielte die „Grenzsteigmuse“ zünftig zum Frühschoppen auf. Zum Mittagessen gab es ein riesiges Angebot an bajuwarischen Schmankerln. Die Nasenflügel gestandener Männer weiteten sich leicht und begannen unweigerlich zu vibrieren, als der unwiderstehliche Duft von gegrillten Steckerlfi­schen schmeichelnd um die „geblähten Nüstern“ strich. Beim Anblick dieser kulinarischen Köstlichkeiten, wie sie in Reih und Glied aufgestellt über der Holzkohle schmorten, langsam bräunten und der Saft in die Auffangschale träufelte, jubilierte das Gaumenzäpfchen in genussvoller Vorfreude. Die nachfolgenden Schmankerlbuden mit deftigem Schweinsbraten, Schnitzeln oder auch nur Würsteln ließen so manchem das Wasser im Munde zusammenlaufen. Die Wartezeit bis zur Genusserfüllung konnte bei der herrschenden Hitze am besten durch eine frisch gezapfte „Halbe“ kompensiert werden konnte. Angefangen von frischen Salaten bis zu allerlei diversen antialkoholischen Erfrischungsgeträn­ken gab es für Gesundheitsbewusste natürlich ebenfalls eine Fülle an Angeboten. Das „Kaffeekränz­chen“ am Nachmittag mit der urbayerischen Blaskapelle „Da Blechscho`n“ entführte dann in die glorifi­zierte Zeit der bayerischen Monarchie.

Taufe Thea Gschwendner und Lukas Streck

Wasser ist ein Zeichen für Leben und Geborenwerden. Wie der Mensch aus dem Geburtswasser des mütterlichen Leibes zum biologischen Leben geboren wird, so wird er durch das Wasser der Taufe zum christusähnlichen, ewigen Leben geboren. Pfarrer Raphael Somwe Katumbu Kashika taufte in der Pfarrkirche St. Bartholomäus das erste Kind der Eheleute Daniela und Richard Gschwendtner (Geigant) auf den Namen Thea und das dritte Kind der Eheleute Sandra und Robert Streck (Häuslarn) auf den Namen Lukas. Mit der Taufe wurden Thea und Lukas in die Gemeinschaft mit Christus und in die Gemeinschaft mit anderen Christen in die Pfarrgemeinde aufgenommen. Die Taufe und die Tauffeier, so der Geistliche, sei ein Besinnen auf das, was Gott mit uns getan hat und wird auch „Die Stunde der Liebe Gottes“ genannt. Durch die Entzündung der Taufkerze, als ein Symbol an den auferstandenen Christus, das Licht der Welt, wird das Kind erleuchtet. Es soll als Kind des Lichts leben und sich im Glauben bewähren. Die Taufe ist aber auch ein Geschenk Gottes. Mit der Taufe wird der Täufling hineingetaucht in die Liebe Gottes. An die Eltern und die Taufpaten Nicole Bock und Helmut Streck appellierte der kirchliche Amtsträger, sie sollen den Eltern bei der christlichen Erziehung ihres Kindes helfen und beistehen. Sie sollen aber auch mit dazu beitragen, dass der Glaube in dem Kind wachsen möge. Es gehe also nicht nur darum, dem Patenkind beim Geburtstag oder Tauftag etwas Schönes zu schenken, sondern vielmehr sei das Patenamt eine geistli­che Aufgabe die dazu beitragen soll, dass aus dem Kind ein guter Mensch wird und es lernt, Gott und die Menschen zu lieben. Anschließend legte er den Kindern das Kreuzzeichen auf und salbte sie mit Chrisam. Die Tauffeier wurde vom Kinderchor Bartholis unter der Leitung von Stefan Scharnagl musikalisch umrahmt und endete damit, dass alle gemeinsam das Marienlied sangen, um die Täuflinge dem Schutz der Gottesmutter anzuvertrauen. Die Kommunionkinder waren der Einladung des Pfarrers gefolgt und nahmen im Rahmen ihrer Vorbereitung auf den Empfang des heiligen Sakraments der Kommunion ebenfalls an der Taufe teil (mit auf dem Bild).

Krippensitzweil 2010

„A Weil’ beieinander sitzen“ und sich in zwangloser Runde unterhalten lassen heißt in Bayern ganz einfach Sitzweil. Eine Sitzweil der besonderen Art findet sei fünf Jahren in der Pfarrkirche St. Bar­tholomäi in Geigant statt. Auch heuer wurde bei der bei den in Lebensgröße geschnitzten Krippenfi­guren des Südtiroler Krippenschnitzers Gebhard Piccol Ruaz die frohe Botschaft des vergangenen Weihnachtsfestes musikalisch noch einmal in Erinnerung gebracht und auf das kommende Dreikö­nigsfest hingewiesen. Organisator Klaus Rückerl hat es einmal mehr geschafft ein Programm zu­sammenzustellen bei dem nicht nur die Qualität der einzelnen Gruppen und Solisten überzeugte, sondern auch die Mischung stimmte. Mit einer Weise eröffneten die „Oberpfälzer Blechapostel“ die dritte Geiganter Krippensitzweil. Der reine, weiche Gleichlang von Trompete, Flügelhorn und Bass schien direkt für die Akustik der Kirche ge­schaffen und schuf so den passenden Auftakt für eine musikalische und besinnliche Darbietungen „à la bonne heure“. Die Geschwister Sporer überzeug­ten mit ihren bis in die hohen Töne glockenreinen Stimmen. Den passenden Kontrast dazu lieferte das Kühnrieder Gesangstalent Florian Gruber mit seinem warmen Kavalierbariton. Ruhige musika­lische Weisen, interpretiert vom Gitarrenduo Bauer-Beer, ließen noch einmal weihnachtliche Stim­mung aufkommen. Der Geiganter Kirchenchor unter der Leitung von Chorregent Stefan Scharnagl gestaltete seinen Auftritt zu einer Demonstration für den Chorgesang und die herzerfrischenden Stimmen des Kinderchors Bartholis erfreute nicht nur die Mütter der kleinen Sängerinnen und Sän­ger. Nachdenklich stimmten die immer wieder zwischendurch von Andrea Lommer und Hans Liegl vorgetragenen Gschichtln und der Auftritt von Maria Mißlinger als Engel. Beim abschließend ge­meinsam gesungenen „Stille Nacht, heilige Nacht“ lief allen eine Gänsehaut über den Rücken und der verdiente Applaus der vollauf begeisterten Zuhörer wollte schier nicht enden, so dass es zum ersten mal in der fünfjährigen Geschichte der Krippensitzweil zu einer Zugabe durch die „Oberpfäl­zer Blechapostel“ kam. Zum Schluss bedankte sich Klaus Rückerl sich bei Pfarrer Raphael für die Überlassung der kirchlichen Räumlichkeiten, bei allen Akteuren, Helfern, bei den vielen Zuhörern die zu dieser Krippensitzweil gekommen sind um einen schönen besinnlichen Abend zu erleben und bei Alfons Gruber, der am Mischpult dafür sorgte, dass auch nicht der leiseste Ton unterging und damit jeden einzelnen Interpreten ins rechte Licht rückte.

Seniorennachmittag

„Was darf ich ihnen bringen? Etwas Kaltes oder lieber etwas Warmes? Einen Kaffe? Mit oder ohne Koffein? Dazu einen Kuchen oder lieber ein Stück Torte? Bitte gerne, bitte gleich!“ Was sich anhör­te, wie die Bestellannahme eines Obers in einem Wiener Kaffehaus, war der dienstbeflissene und vor allem fürsorgliche Service der Geiganter Firmlinge bei der Adventsfeier der Senioren im Pfarr­saal. Diese hatten beim vorweihnachtlichen Seniorennachmittag der Pfarrgemeinde Geigant nicht nur die Bewirtung übernommen, sondern gestalteten auch das Rahmenprogramm mit. Kathrin Ruh­land (Akkordeon), Sandra Meindl (Klavier), Melissa Feiner (Geige), Sabrina Mühlbauer (Gitarre), Alexander Schwarz, Johannes Lommer, Stephan Rückerl, Stefan Späth, Michael Schall, Florian Bauer, Christian Heidinger, Maxilmilian Rückerl und Lukas Scheck brachten den „Alten“ der Ge­meinde musikalisch geistliche Weisen zur Adventszeit und besinnliche Weihnachtsgeschichten dar. Der Pfarrgemeinderat und die KLJB Geigant, unter Federführung von Theresa Loders und Christine Wagner, hatten dabei die Organisation übernommen und den Pfarrsaal in weihnachlichem Glanze erstrahlen lassen. Pfarrgemeinderatssprecher Michael Schneider bedankte sich bei der Begrüßung der zahlreichen Anwesenden herzlich bei allen Helfern für deren Engagement und eröffnete die Feier­lichkeit mit einem gemeinsam gebeteten „Vater unser...“. Pfarrer Raphael freute sich, dass wieder so viele der Einladung zur Adventsfeier der Pfarrgemeinde Geigant Folge geleistet haben und wünsch­te allen einen kurzweiligen und harmonischen Nachmittag. Vizebürgermeister Josef Brückl mein­te, es sei immer etwas Schönes, das anstehende Fest der Geburt Christi als Anlass zu nehmen, den Senioren zu danken und sich gemeinsam mit ihnen bei einer besinnlichen Feier auf das kommende Christfest einzustimmen. Für die älteren Mitmenschen seien eben nicht Geschenke das Wichtigste, sondern vielmehr die Möglichkeit, das Weihnachtsfest in gemeinsamer Gesellschaft von Jung und Alt begehen zu können. Er wünschte allen noch ein frohes Fest, wenn möglich im Kreise der Fami­lie, und überreichte zum Schluss seiner kurzen Ansprache Michael Schneider einen als kleines Prä­sent der Stadt Waldmünchen einen Scheck.

Chorausflug

Mit 80 Quadratkilometer Ausdehnung und einer Tiefe von 74 Metern ist der Chiemsee der größte See Bayerns. Im westlichen Teil liegen die Herreninsel mit den Resten einer ehemaligen Abtei und dem Prunkschloss Herrenchiemsee, sowie die Fraueninsel mit der Benediktinerinnenabtei Frauenchiemsee. Ist der idyllisch im Voralpenland liegende See an und für sich schon ein beliebtes Ausflugsziel, so bot sich die Fraueninsel für den Ausflug der Geiganter Kirchenchor geradezu an, fand doch im alten Münster auf der Insel Frauenwörth die selige Irmgard von Chiemsee ihre letzte Ruhestätte. Diese leitete als Äbtissin das von Herzog Tassilo III. von Bayern im Jahre 770 gegründete Benediktinerkloster, das heute noch be­steht. Über tausend Jahre schon genießt die Tochter König Ludwig des Deutschen und der hl. Hemma, deren Leib in Regensburg ruht, die Verehrung der Gläubigen, die Jahr für Jahr diese Gedenkstätte aufsuchen. Viele Vo­tiv- und Dankestafeln rund um ihr Grab bezeugen die Hilfe in mancherlei Nöten, die der Seligen zuge­schrieben werden. Natürlich wurden all diese Inschriften sowie die Lebensgeschichte Irmgards, die auf ei­ner alten Holztafel verzeichnet ist, von den Geigantern wissbegierig gelesen. Nach dem Besuch des Gottesdienstes in der Münsterkirche und einem Spaziergang durch die wun­derschönen Gärten der Klosteranlage, fuhren die Geiganter mit  dem Schiff weiter zur Herreninsel. Zu Fuß gingen alle zum Schloss von Ludwig II. (erbaut von 1878 – 1885). In grandiosem Selbstdarstellungswillen ließ König Ludwig II. die Schlossanlage Herrenchiemsee errichten, die seine größte und kostspieligste war und sein letztes Schlossprojekt blieb. In seinen wichtigsten Raumfolgen fertiggestellt, blieb Herrenchiemsee doch unvollendet. Nur einmal, im Herbst 1885, für ganze neun Tage, bewohnte der Monarch sein „Versailles“. Nach den vielen schöngeistigen Ein­drücken gab es dann für die „Geiganter Bartholomäi Spatzen“ die richtige Erfrischung durch eine kühle Prise Chiemsee­wind bei der Rückfahrt ans „Festland“. Nach­dem die illustre Ge­sellschaft wieder in Geigant ankam, war die einhelligen Meinung: „Das war Spitze!“.

Hochzeit Troidl

Das „Ja-Wort“ vor Gott gaben sich im Zillendorfer Kirchlein St. Konrad Evi Troidl (geborene Streck) und Johann Troidl aus Zillendorf. Traupriester Diakon Alfons Eiber stellte die Frage nach dem Begriff Glück in den Mittelpunkt seiner Predigt. Viele liebe Menschen haben das Brautpaar auf diesen besonderen Weg in die St. Konrad Kirchlein begleitet und in deren Herzen und Köpfen spielt sich wohl nur eines ab, der Wunsch, die Brautleute mögen ein Leben lang glücklich werden. Doch wahres Glück kann man nicht kaufen, wahres Glück muss man erwirtschaften. Wahres Glück hat mit Herz und Liebe zu tun. Hat also mit Gott zu tun, den von Gott stammt die Liebe, erläuterte der Geistliche den Kirchgängern. An das Brautpaar gewandt führte Diakon Eiber auf, dass Gott sie mit dem Feuer der Liebe angesteckt habe und sie deshalb immer daran denken sollten, dass dort wo die Güte und die Liebe wohnt, auch Gott ist. Nach dem Gottesdienst wartete auf die Frischvermählten der erste „Härtetest“ auf ihrem ge­meinsamen Weg. Die „Sportfreunde Hohenstein“ und die Fußballer des VfR Premeischl bildeten ein langes Spalier um dem Brautpaar die besten Glück­wünsche zu über­mitteln. Anschließend ging es mit kurzen Zwischenstopps an den obligatorischen „Mautstellen“ der hiesigen Kinderschar, zur weltlichen Feier ins Hotel „Panorama“ in Gütenland.

Pfarrgemeindeausflug

Der Senioren- und Pfarrausflug der Pfarrei Geigant führte heuer zur Basilika Vierzehnheiligen bei Bad Staffelstein. Eine Fahrt, die wieder für alle lehrreich, sehenswert und sehr amüsant war.Von Geigant ging es über Weiden nach Bayreuth. Einer herrlichen, mit vielen Blumen geschmückten Stadt. Dann stand das Benediktinerkloster Banz auf dem Programm. Ganz spontan konnten dort die Ausflügler in der Klosterkirche an einer sehr interessanten Führung teilnehmen. Anschließend fuhr man zur direkt gegenüber liegenden Basilika Vierzehnheiligen. Die Kirche von Vierzehnheiligen bekam 1897 als erste deutsche Kirche von Papst Leo XIII. den Ehrentitel „Päpstliche Basilika“ verliehen. Nach der Besichtigung der Basilika und dem Mittagessen wartete dann in Bamberg schon ein Schiff auf die Geiganter. Bei einer Hafenrundfahrt konnte diese vom Wasser aus "klein Venedig" mit seinen herrlichen Vorgärten besichtigen. Bei der Heimreise gab es noch einen kurzen Ab­stecher zum gemeinsamen Abendessen in Erlheim bei Amberg. Bestens gestärkt und gut gelaunt stieg man anschließend wieder in den Bus um die Heimreise anzu­treten. Alle waren sich alle einig, es war ein schöner Ausflug und für 2011 soll wieder einer geplant werden.

Hochzeit Kreppold/Huber

Mit einer Kutsche, gezogen von zwei feurigen Rössern, wurden die Bürokauffrau, Kristin Huber (geborene Kreppold) aus Geigant und Geschäftsführer der Karl Stauner AG Ford, Tobias Huber aus Lupburg bei Parsberg zur Pfarrkirche St Bartholomäi Kirche in Geigant chauffiert, um sich dort vor Gott das „Ja-Wort“ zu geben. Der von Pfarrer Raphael Somwe Katumbu Kashika feierlich zelebrierte Gottes­dienst wurde harmonisch von der Gruppe „Forever“ musi­kalisch umrahmt. Nach dem Gottesdienst wartete auf die Frischvermählten der erste „Härtetest“ auf ihrem gemeinsamen Weg. Die Arbeitskollegen des Brautpaares und die Fußballer des SV Lupburg bildeten ein langes Spalier um dem Braut­paar die besten Glückwünsche zu über­mitteln. Natürlich ging dies nicht ohne Hindernisse. So musste das junge Paar nachdem sie etliche Absperrbänder durchschnitten hatten noch ihr fußballerisches Können beweisen, wobei beide zielsicher den Ball in ein kleines Tor kickten. Am Ende stiegen zwei weiße Tauben in den zukünftigen „Ehehimmel“ empor, den ein Taubenpaar, dass sich einmal gefunden hat, bleibt ein Leben lang zusammen und so soll es auch bei dem frischvermählten Ehepaar sein. Anschließend ging es, mit kurzen Zwischenstopps an den obligatorischen „Mautstellen“ der hiesigen Kin­derschar, zur weltli­chen Feier ins Ponte Paradiso nach Loifling.

Kommunion

Kommunion (lateinisch: communio) heißt wörtlich „Gemeinschaft“. „Wir gehen zur Kommunion“ bedeutet also, wir gehen in die Gemeinschaft mit Jesus Chris­tus und seiner Kirche. Am Sonntag feierten in der Pfarrkirche St. Bartholomäus fünf Mädchen und fünf Buben das Fest der Erstkommunion und wurden somit voll in die Gemeinschaft der Christen untereinander und mit Jesus aufgenommen. Gemeinsam mit den Eltern zogen die Kommunionkinder unter feierlichem Orgelspiel in die Kirche um dort mit der Pfarrgemeinde ihren großen Festtag der heiligen Erstkommunion zu feiern. Die Kommunionkinder gingen nicht nur zum ersten mal an den Tisch des Herrn, sondern durften den Gottesdienst auch aktiv mitgestalten. So erfolgte die Begrüßung der anwesenden Gläubigen in Geigant durch das Kommunionkind Philipp Neumeier. Nach einigen einleitenden Worten von Pfarrer Raphael erhielten alle Erstkommunionkinder aus dessen Händen ein geweihtes Kreuz als Erinnerungsgeschenk. Der Bußakt, die Fürbitten und die Gabenbereitung wurden ebenfalls aktiv von den Erstkommunianten und zum Teil auch von deren Eltern mitgestaltet. Bei seiner Predigt ging Pfarrer Raphael Somwe Katumbu Kashika auf das diesjährige Motto der Erstkommunion „Auf Fahrt mit Jesus – Bleibe bei uns Herr“ und stellte die Frage in den Raum: „Wo ist Jesus?“ Die Antwort, so der Geistliche, findet sich im Evangelium: „Jesus ist immer da, wo wir sind!“ Wie Pfarrer Raphael weiterhin aufführte, hat Jesus versprochen in unserer Mitte zu sein wenn wir in seinem Namen versammelt sind. Dafür verlangt er Vertrauen und den starken Glauben an ihn. Nach den Fürbitten und dem Friedensgruß zogen die Kommunionkinder zum Altar und empfingen zum ersten Mal die heilige Kom­munion. Musikalisch umrahmt wurde diese sicherlich für alle Beteiligten unvergessliche Kommunionfeier durch den Geiganter Kirchenchor, Julia Heidinger (Harfe) und Christina Niedung (Querflöte).

Taufe Natalie Heidinger

Das Sakrament der Taufe ist das Sakrament des Glaubens, des Vertrauens, der Geborgenheit und Führung. Es schenkt ein verlässliches Fundament für das Leben. Wasser ist das Urelement des Lebens. Nur mit Wasser kann Leben entstehen. Wasser kann aber auch eine Bedrohung für das Leben sein. Im Wasser kann Leben untergehen und enden. Der Täufling erfährt symbolisch im Wasserritus, was Jesus Christus durchlebt hat. Wie er durch den Tod hindurch zum ewigen Leben gelangt ist, so kommt das Wasser über den Täufling, und er "taucht auf" als Mensch des neuen Lebens. Pfarrer Raphael taufte am Palmsonntag in der Zillendorfer Bruder-Konrad-Kirche das dritte Kind der Eheleute Barbara und Konrad Heidinger auf den Namen Natalie. Mit der Taufe wurde Natalie in die Gemeinschaft mit Christus und in die Ge­meinschaft mit anderen Christen in die Pfarrgemeinde aufgenommen. Durch die Entzündung der Tauf­kerze als ein Symbol an den auferstandenen Christus, das Licht der Welt, wurde das Kind erleucht­et. In der festlich gestalteten Tauffeier ging Pfarrer Raphael auch auf das Lukas Evan­gelium mit der Kindheitsgeschichte Jesu ein. Mit Freude legte er dem Kind das Kreuzzeichen auf und salbte es mit Chrisam. An die Eltern und die Taufpatin Silvia Heidinger appellierte der kirchliche Amtsträger, sie sollen helfen dass das Kind im Glauben erzogen und aus ihm ein guter Mensch wird. Mit einem „Vater unser" und dem gemeinsam gesungenen Marienlied endete die Tauffeier.

Taufe Angelina Marie Meierhofer

Wasser ist ein Zeichen für Leben und Geboren. Wie der Mensch aus dem Geburtswasser des mütterlichen Leibes zum biologischen Leben geboren wird, so wird er durch das Wasser der Taufe zum christusähnlichen, ewigen Leben geboren. Diakon Markus Daschner taufte in der Pfarrkirche St. Bartholomäus das erste Kind der Eheleute Michaela und Alexander Meierhofer auf den Namen Angelina Marie. Mit der Taufe wurde Angelina Marie in die Gemeinschaft mit Christus und in die Gemeinschaft mit anderen Christen in die Pfarrgemeinde aufgenommen. Die Taufe und die Tauffeier, so der Taufpriester, wird auch „Die Stunde der Liebe Gottes" genannt. Durch die Entzündung der Taufkerze als ein Symbol an den auferstandenen Christus, das Licht der Welt, wird das Kind erleuchtet. Die Taufe ist aber auch ein Geschenk Gottes. Mit der Taufe wird der Täufling hineingetaucht in die Liebe Gottes. Schenken und beschenkt werden seien wertvolle Grunderfahrungen des Lebens. Sie bereichern das Leben nicht nur im materiellen, sondern vor allem im geistigen Bereich. An die Eltern und den Taufpaten Christian Meierhofer gewandt meinte der Geistliche: „Kinder sind ein Geschenk des Herrn, mit ihnen belohnt er die Seinen" und er bat sie, das Geschenk der Liebe Gottes an das Kind weiterzugeben, damit es ebenso lernt Gott und die Menschen zu lieben. Mit Freude legte er dem Kind das Kreuzzeichen auf und salbte es mit Chrisam. Die Tauffeier endete damit, dass alle gemeinsam das Marienlied sangen um den Täufling dem Schutz Gottes anzuvertrauen.

Weihnachtskonzert 2009

Mit einem Weihnachtskonzert beendeten die Musikschüler von Diana Aschenrenner und Stefan Scharnagl die musikalischen Veranstaltungen des Jahres 2009 in der Geiganter Pfarrkirche St. Bartholomäi. Die 68 Nachwuchsmusiker boten den zahlreichen Zuhörern sowohl Advents- als auch bekannte und unbekannte Weihnachtslieder dar. Die jungen Künstler präsentierten ihr Können auf allen wichtigen Vertretern der Flöten, wie Querflöte, Alt-, Tenor- und Bassblockflöte, sowie auf Klavier und Orgel.Und dieses Können war beachtlich. Egal, ob die Akteure bereits „alte Hasen" waren oder erst einige wenige Unterrichtsstunden hatten, wie die sechsjährige Carina Kollmer aus Lohberg, die sich mit ihrer Lehrerin an die große Orgel wagte und die Herzen der Zuhörer im Sturm eroberten, sie bereiteten mit ihrem Spiel allen große Freude. Umrahmt wurde die Instrumentalmusik vom Waldmünchener Kinderchor, dem Geiganter Kinderchor Bartholis und dem Jugendchor Geigant. Der verdiente Lohn für eine schönes Konzerterlebnis war dann auch der große Applaus am Ende der Darbietungen.

Krippensitzweil 2009

Mit einer Krippensitzweil wird in Geigant in der Pfarrkirche St. Bartholomäi schon seit ein paar Jahren die frohe Botschaft des vergangenen Weihnachtsfestes musikalisch noch einmal in Erinnerung gebracht und auf das kommende Dreikönigsfest hingewiesen.

Unter dem Motto „Auf dem Weg nach Bethlehem" fanden sich bei der Krippensitzweil 2009 wiederum namhafte Instrumental- und Sängergruppen ein, um mit ihrer Musik den Hungernden, Flüchtlingen, Gefangenen und Weinenden dieser Welt etwas Licht und Wärme zu schenken, damit es auch für diese ein bisschen mehr Weihnachten wird. „Auf dem Weg nach Bethlehem" kam auch der Messias in einer Krippe zur Welt. Die Kinder der Grundschule Geigant haben dieses Ereignis malerisch auf ihrem Zeichenblock verewigt und ihre Kunstwerke auf der großen Leinwand in der Kirche präsentiert. Was man da sah, war sehr beeindruckend! Lauter Krippen gab es da zu sehen. Schlicht und unkompliziert, bunt und fantasievoll. Jede anders, aber alle mit viel Hingabe gemalt. Einfach beeindruckend!

Beeindruckend war dann auch die Darbietung der auftretenden Künstler. Organisator Klaus Rückerl hat es einmal mehr geschafft, ein Programm zusammenzustellen, bei dem nicht nur die Qualität der einzelnen Gruppen und Solisten überzeugte, sondern auch die Mischung stimmte. Wie jedes Jahr eröffneten die "Oberpfälzer Blechapostel" die, mittlerweile fünfte, Geiganter Krippensitzweil mit einer Weise. Der wohltuende Kontrast zwischen den Flügelhörnern mit ihrem weichen Klang und den prägnanten, scharfen und durchsichtigen Tönen der Trompeten vereinten sich zu einem harmonischen Gleichklang, der die Kirche wohlklingend ausfüllte. Christian Lommer und Sabine Liegl überzeugten mit ausgeprägtem Stimmvolumen und Rhythmikgefühl vor allem bei ihrem Duett „Geh deinen Weg". Voll zur Geltung kamen auch die glockenreinen Stimmen der beiden Nachwuchssängerinnen Lea Lommer und Maria Mißlinger bei ihrem gemeinsam gesungenen Lied: „Warum wurde Gott ein Mensch?".

Ruhige musikalische Weisen, interpretiert von der „Stubenmusik Stamm" mit der Familie Fleischmann, ließen noch einmal weihnachtliche Stimmung aufkommen. Der Geiganter Kirchenchor unter der Leitung von Chorregent Stefan Scharnagl gestaltete seinen Auftritt zu einer Demonstration für den Chorgesang und die herzerfrischenden Stimmen des Kinderchors Bartholis erfreuten nicht nur die Mütter der kleinen Sängerinnen und Sänger.

Den passenden Kontrast dazu lieferten die Geschwister Sporer, die deutlich aufzeigten, was wahre Volksmusik eigentlich ist: Musik, die aus dem Volk heraus entsteht. Aus dem Volk heraus entstanden auch die von Hans Liegl immer wieder zwischendurch vorgetragenen Gschichteln. Sie bildeten die passende verbale Balance zu dieser musikalischen Galadarbietung und veredelten somit eine Krippensitzweil der Extraklasse. Dies bewies auch der nicht enden wollende Applaus am Schluss der Darbietungen, die allen sichtlich große Freude bereitet hat. Besonders dürften sich die armen Kinder der dritten Welt freuen, für die Organisator Klaus Rückerl bei Unicef einen Spendengutschein für die Grundschüler eingerichtet hat, der mit den zusätzlichen Spenden für diese Veranstaltung sicherlich an Wert gewann.

Kinderchristmette

Bei einer Kinderkrippenfeier wurde am Heiligen Abend in der Geiganter Pfarrkirche St. Bartholomäus der Nachwuchs kindgerecht auf das kirchliche Hochfest der Geburt Jesus am 25. Dezember eingestimmt wird. Die Gestaltung und musikalische Umrahmung des von Pfarrer Nicholaus zelebrierten Got­tesdienstes übernahmen die Kommunionkinder mit Fürbitten und dem Krippenspiel der „Die Herbergsu­che".

Seniorennachmittag 2009

Die „Alten" sind ein wichtiger Bestandteil im Leben der Pfarrgemeinde und daher ist es mehr als angebracht das anstehende Fest der Geburt Christi als Anlass zu nehmen, den Senioren zu danken und sich gemeinsam mit ihnen bei einer besinnlichen Feier auf das kommende Christfest einzustimmen. In Geigant ist es schon seit Jahren Brauch am dritten Adventssonntag die Senioren der Pfarrei zu einer besinnlichen Adventsfeier einzuladen. Die Mitglieder des Pfarrgemeinderates haben dazu wieder ein schönes Programm zusammengestellt, um den Seniorennachmittag für alle zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen. Gemeinsam gesungene geistliche Lieder zur Adventszeit wiesen auf das nahende Fest der Geburt Christi hin. Heitere und besinnliche Weinachtsgschichtl`n lockerten die Stimmung auf. Die jungen Geiganter Nachwuchsmusikantinnen Julia Heidinger, Maria Mißlinger, Christina Niedung und Edith Wietek sorgten mit ihren Instrumenten für eine richtig besinnliche Weih­nachtsstimmung und spielten sich mit ihrer natürlichen, ungezwungenen Art voll in die Herzen der anwesenden Senioren. Pater Nicholaus erzählte vom Weihnachtsfest in seiner Heimat Indien, das dort nur wenig bekannt ist und eigentlich nur in einer größeren Kirche in Kalkutta gefeiert wird, bei der sogar einige liberale Hindus mitmachen. Ein Höhepunkt mit Symbolcharakter war mit Sicherheit der Auftritt von Mathilde Schall und Florian Gruber. Alt und Jung mit zwei völlig verschiedenen, herrlich wohlklingende Stimmen, die sich gesanglich wunderbar ergänzten und in einem Schlussakkord zum Gleichklang vereinten, standen als Sinnbild für das Fest des Friedens und bewiesen nachhaltig, dass alt und jung gemeinsam unschlagbar sein können. Anschließend ging es in den gemütlichen Teil über, bei der die Mitglieder des Pfarrgemeinderates wie immer alle liebevoll bewirteten.