FFW Geigant

 Vorstandschaft

1. Kommandant: Holger Riederer

2. Kommandant: Gerhard Nagler

3. Kommandant: Sebastian Karl

1. Vorstand:        Reinhold Bierl

2. Vorstand:        Thomas Erhard

 

Kassier:               Rainer Wagner

Kassenprüfer:     Egon Gruber

                          Egon Mühlbauer

Schriftführer:      Bettina Scheck

Gerätewart:        Siegfried Wagner

1. Jugendwart:    Simon Wagner

2. Jugendwart:    Martin Gruber 

Beisitzer:             Christian Schwarz

                           Michael Bierl

                           Walter Rückerl

                           Jenny-Marie Erhard

                           Katja Wagner

Mo

24

Sep

2018

Fahrzeugsegnung FFW Rannersdorf

Ein großer Tag für die Feuerwehr Rannersdorf. Sie kann künftig mit dem modernen Tragkraftspritzenfahrzeug, einem Ford Transit TSF zum Einsatz fahren. Lange haben die Verantwortlichen der Rannersdorfer Wehr darauf hingearbeitet. Nach vielen Besprechungen und Treffen vor Ort, bei denen die Details des Fahrzeugs festgelegt wurden, einigte man sich auch auf eine termingerechte Auslieferung zum 125. Jubiläum der FFW Rannersdorf.

mehr lesen

Do

24

Mai

2018

Gemeinschaftsübung Mai 2018

1300 Meter B-Schlauchleitung bei einem Höhenunterschied von 111 Metern. Das bedeutet, in der gesamten Schlauchleitung befinden sich etwa 5000 Kilo Wasser bei einem Druckverlust von elf bis 15 Bar. Um diese Wassermengen zu transportieren und mit dem nötigen Druck an den Brandherd zu befördern, waren für die geschlossene Schaltreihe mit einfacher B-Leitung neun Kraftspritzen erforderlich.

mehr lesen

Mo

23

Apr

2018

Patenbitten FFW Rannersdorf

Vom 15. bis 18. Juni feiert die FFW Rannersdorf ihr 125-jähriges Bestehen mit Fahrzeugsegnung. Nachdem der erste Schritt für eine standesgemäße Jubelfeier, die Suche nach einem Schirmherren samt Ehrenschirmherren, erfolgreich abgeschlossen wurde, fehlte nur noch das Tüpfelchen auf dem „i“: Der passende Patenverein und die dazugehörigen Ehrenpatenvereine! Die FFW Gei­gant, die FFW Prosdorf und die FFW Döfering schienen dem Festausschuss um Manfred Rampf für diese Aufgabe geradezu prädestiniert.

mehr lesen

Mo

05

Mär

2018

Preisschafkopf FFW Geigant

Herz war Trumpf in der Geiganter Mehrzweckhalle. Diesmal aber nicht aus Liebe zu einer holden Maid sondern vielmehr aus Liebe zum Schafkopfspiel und der Aussicht einen der schönen Preise zu gewinnen, die es beim Preisschafkopf der FFW Geigant für die Spieler zu gewinnen gab. So „zockten“ wieder zahlreiche Liebhaber dieses urbayerischen Kartenspiels begeistert um den Sieg und die dafür ausgesetzten 250 Eure. Für den Zweitplatzierten reichten die gewonnenen 150 Euro locker aus, um die Zeche zu begleichen.

mehr lesen

Mo

22

Jan

2018

FFW Ball 2018

Ein Ball besteht normalerweise aus einer luftgefüllten runden Hülle, der erst durch Aufpumpen auf einen bestimmten Druck seine Kugelform erhält. Der Ball der FFW Geigant bestand aus einer mit Menschen gefüllten Mehrzweckhalle, die den eigentlichen Sinn des Wortes Ball von Anfang an wörtlich nahm. Hier ist nämlich das Tanzen Kern der Veranstaltung. Denn, der Name Ball, geht auf das lateinische Verb baller (tanzen, hüpfen) zurück. So war dann auch in kürzester Zeit die Tanzfläche voll.

mehr lesen

Fr

12

Jan

2018

Vorbereitungsstand Gründungsfest FFW Geigant

Vom 2. bis 5. August 2019 feiert die FFW Geigant ihr 150-jähriges Gründungsfest. Bereits im Vorfeld hat sich hierfür ein Festausschuss mit Teams für die einzelnen Aufgaben/Planungen gebildet. Im Rahmen der Hauptversammlung der FFW Geigant gab Holger Riederer hierzu in seiner Funktion als Festleiter den Stand über die Vorbereitung bekannt. Wie er aufführte, wurde die FFW Geigant erstmalig 1869 in den Annalen erwähnt.

mehr lesen

Fr

12

Jan

2018

Hauptversammlung FFW Geigant Teil II

Eine beeindruckende Bilanz konnte Kommandant Holger Riederer bei der Hauptversammlung der FFW Geigant im Gasthaus Schall den zahlreich Anwesende vorweisen. Wie Riederer dazu erörterte, war auch das Jahr 2017 für die Feuer­wehr ein Jahr mit vielen Aktivitäten, bei denen die neue Vorstandschaft doch sehr gefordert wur­de. Durch die kame­radschaftliche Zusammenarbeit ist es aber gelungen alle Anforderungen sehr gut zu meistern. So wurde die Wehr im abgelaufenen Jahr zu 19 Einsätzen gerufen.

mehr lesen

Mi

10

Jan

2018

Hauptversammlung FFW Geigant

Die Aktivitäten der Geiganter Wehr hat viele Facetten und zeigt, wie wichtig sie für die Bevölkerung ist. Besonders mit ihrer Jugendarbeit, die auf einem hohen Level steht, und durch ihre Netzwerkarbeit mit anderen Vereinen gibt die FFW Geigant die beste Visitenkarte für die ganze Gemeinde ab. Das bewiesen auch die Rechenschaftsberichte von Vorstand Reinhold Bierl, Kommandant Holger Riederer und Jugendleiter Simon Wagner.

mehr lesen

Mo

09

Okt

2017

Vorbereitungen 150 Jahre FFW Geigant

Feuerwehren sind für unsere tägliche Sicherheit unverzichtbar. Die vermutlich erste Berufsfeuerwehr der Welt wurde 1686 in Wien gegründet. 1799 wurde die erste freiwillige Feuerwehr in Deutschland gegründet. Die Erkenntnis, dass der Bürger sein Schicksal selbst in die Hand nehmen sollte, trug maßgeblich zur Gründung von Freiwilligen Feuerwehren bei. Die FFW Geigant wurde erstmalig 1869 in den Annalen erwähnt.

mehr lesen

Vorstellung Löschgerät HiCafs Löscher I0 (11.12.2016)

mehr

Übergabe Wärmebildkamera

Geigant (25.08.2016) Wärmebildkameras sind für Feuerwehren mittlerweile unverzichtbar. Im Notfall kann die Wärmebildkamera einen schnellen Überblick geben, welche Bereiche durch ein Brandereignis betroffen sind. Weiterhin lässt sich Wärmestrahlung auf umliegende Objekte erkennen. Bei der Brandbekämpfung im Innenangriff ist durch die Wärmebildkamera auch bei „Nullsicht“ durch Rauch eine bessere Orientierung für die Atemschutzträgern möglich. Ein weiterer Vorteil ist die schnelle Identifikation von Brandherden, so kann frühzeitig eine weitere Ausbreitung vermieden werden. Ebenso können WBK`s bei der Brandwache zur Kontrolle einer Einsatzstelle eingesetzt werden. Es lassen sich Glutnester zuverlässig auffinden und somit die Nachlöscharbeiten unterstützen und vereinfachen. Das Spektrum der Einsatzmöglichkeiten ist aber noch um ein vielfaches größer. So lassen bei bei Gefahrgut die Behälterfüllstände ermitteln und Leckagen feststellen. Auch das Prüfen von Stromleitungen, überhitzten Maschinen und Aggregaten ist problemlos möglich und kann somit schon im Vorfeld einen eventuellen Brand verhindern. Vor allem bei der Personensuche in der freien Natur leisten die WBK`s einen unschätzbaren Dienst. Auch Menschen haben eine Wärmesignatur und sind somit auf dem Wärmebild erkennbar. Die FFW Geigant als zweitgrößte Wehr im Gemeindebereich Waldmünchen ist seit kurzem auch Besitzer einer Wärmebildkamera FLIR K45. Die K45 ist so konzipiert, dass sie harten Betriebsbedingungen standhält. Sie übersteht einen Sturz aus 2 m Höhe auf einen Betonboden, ist wasserbeständig (IP67) und vollständig einsatzfähig bis +260 °C (für eine Dauer von 5 Minuten). Sie lässt sich mit nur drei großen Tasten oben auf der Kamera bedienen. Damit ist das Gerät optimal für Feuerwehrleute, die mit Handschuhen arbeiten. Das diese Anschaffung für die Wehr bei weitem kein Luxus ist, stellten Bürgermeister Markus Ackermann und FFW Vorstand Reinhold Bierl bei der offiziellen Übergabe der Kamera unisono klar. Die vielfältigen Anwendungen des Gerätes sind, wie Bierl betonte, bei der FFW Geigant keinesfalls theoretischer Art sondern werden hauptsächlich im Ernstfall eingesetzt, was sich am Freitagabend bei der Suche nach dem vermissten Jugendlichen ja bereits erwiesen hat. Zudem, so Bierl weiter, ist eine Wärmebildkamera vor allem in wasserführenden Fahrzeugen mit Atemschutzträger zwingend erforderlich. Der Einsatz unter Atemschutz zählt zu den gefährlichsten Einsatzaufgaben und setzt deshalb wichtige Sicherheitsvorkehrungen sowie entsprechende Einsatzausrüstung voraus. Hier bedankte sich der FFW Vorstand bei Bürgermeister Ackermann für die Unterstützung der Stadt Waldmünchen, die durch einen finanziellen Zuschuss den Erwerb der WBK wesentlich erleichtert hat.

Das Stadtoberhaupt lobte seinerseits das Engagement der Geiganter Wehr und erklärte, dass die Stadt die Wehren im Gemeindegebiet im Rahmen ihrer Möglichkeiten nach Kräften unterstütze. Ebenso schloss sich der Bürgermeister der Meinung des Feuerwehrvorstands an, dass mit der WBK kein Luxusartikel erworben wurde sondern diese zur Ausbildung der Wehr und der Erhöhung der Sicherheit der Bevölkerung in heutiger Zeit unverzichtbar sei. Natürlich ließ es sich Markus Ackermann nicht nehmen, die Wärmebildkamera selbst auszuprobieren. Dabei stellte er fest, dass der zweite Vorstand Thomas Erhard auch als Wärmebild eine gute Figur macht.

Bergfestsonntag 2016

Geigant (08.08.2016) War der Bergfestauftakt am Freitag schon recht verheißungsvoll und sorgte die Band „Bayern-Life am Samstag da capo mit fet­zigem Reper­toire für eine riesen Stimmung, so wurde der Sonntag schon al­leine vom Wetter her al­len Ansprüchen dieses Festes voll auf gerecht. Der Charme des Bergfest­platzes kam bei der Berg­messe so richtig zur Geltung. Zahlreiche Gläubige besuchten den Berg um an dem von Pater Johnson Kattayil Zelebrierten Gottesdienst teil­zunehmen. Musikalisch um­rahmt wurde dieser von der Bayerisch-Böhmi­sche Blasmusik „Da Blech­scho`n“, die auch beim an­schließenden Frühschoppen aufspielte. Derweil hatten sich die Floriansjünger auf ihren Einsatz vorbe­reitet.

Die Gockerlbrater standen wie gewohnt an heißester Front am Brandherd um für den zu erwarten­den Ansturm an die geflü­gelten „Brandopfer“ gerüstet zu sein. Die Würstel- und Steakgriller, die „Radi-Weiber und der „Lösch­trupp“ mit seinen „Meldern“, sprich Kellnerinnen, hatten die Lage sondiert um schnellstmögliche Hilfe für die Hungernden und Dürstenden leisten zu können. Am Nachmittag wurden dann die Bergfestbesu­cher bei Kaffee und Ku­chen vom Trio „SMS“ musikalisch auf den Abend einge­stimmt, bei dem dann das „Grenzland-Trio“ in bekannter Manier aufspielte und die nun am Fuße des Hieners doch kühler werdende Abendluft wieder zum “Kochen“ brachte.

Bei diesem Bergfestwetter konnten so alle bis spät in die Nacht den unvergleichli­chen Flair dieses Festes im Walde genießen und wenn gewollt, es den alten Ger­manen gleich tun. Denn: Die alten Germanen waren ungeheuer durstig. Aber am durstigsten wa­ren ihre Götter. Die nahmen das Himmels­gewölbe als Braukessel und löschten ihren Durst mit Bier, denn Bier bietet den geforderten 3-fach­schutz für die Wehr: „Wasser, Schaum und CO2!“

Bergefestauftakt 2016

Geigant (07.08.2016) „Der Regen regnet sich nicht satt. Es regnet hoffnungslosen Zwirn. Wer jetzt ‚ne dünne Schädeldecke hat, dem regnet‘s ins Gehirn“ Dieser Anfang eines Gedichtes von Erich Kästern traf vor allem auf den Vormittag des für Freitag geplanten Beginn des Geiganter Bergfestes zu. Doch die hiesige Bevölkerung hat ja bekanntlich einen Dickschädel und so beschlossen die Geiganter Flo­riansjünger das Bergfest mit einem Stand­konzert der Geiganter Vorzeigekapelle „Da Blechscho`n“ und Freibierausschank am Kirchplatz auf jeden Fall zu be­ginnen. Ihr Wagemut wurde belohnt. Denn, wie der Name Floriansjünger schon aussagt, ist deren Schutz­patron der heilige Florian. Und da dieser nicht nur der Schutzheilige der Feuerwehren sondern auch der der Bierbrauer ist, legte er sich mächtig ins Zeug.

Der Regen hörte auf, die Tem­peratur wurde angenehm und stellenweise ließ sich sogar die Sonne sehen. Nachdem alle Vorstände der am Einzug beteiligten Vereine am Bergfestplatz angekommen mit den Ehrengästen auf ein gutes Gelingen des Festes anstießen, gab die Vorstandschaft der FFW den Ausschank frei und damit zugleich den Startschuss zu einem Bergfest, dass am besten mit einem Vers aus Goethes „Faust“ zu be­schreiben ist: „Dasein ist Pflicht, und wär`s ein Augenblick“. Aus dem Augenblick wurde dann ein langer Abend. Unter anderem auch deshalb, weil „Da Blechscho`n“ gewohnt zünftig aufspielte und somit dafür sorgte, dass keiner so recht nach hause gehen wollte.

Bierprobe (Bergfest) 2016

Geigant (31.07.2016) Wer steilen Berg erklimmt, hebt an mit ruhigem Schritt. Diese weisen Worte Norfolks in Shakespeares König Heinrich VIII. werden vom 5. bis 7. August sicherlich zum Wahlspruch der Geiganter und hof­fentlich auch für viele Besucher eines der schönsten Feste im Landkreis. Bereits seit 46 Jah­ren findet in Geigant am ersten Wochenende im August das Bergfest statt. Durch die wohl einmali­ge Lage des Fest­platzes, unter Schatten spendenden Bäumen harmonisch in die natürliche Um­gebung eingefügt, mit ei­nem herrlichen Panoramablick Blick über den Geiganter Kessel, wird der Festbesuch zu­dem noch zu ei­nem Naturerlebnis.

Ein Erlebnis an Bajuwarischer Lebensart wird dieses Geiganter „Kult­fest“ sowieso. Als lebensfrohes Völkchen wussten die Geiganter schon immer einen guten Genuss zu schät­zen. Dazu gehört eben aber auch die richtige kulinarische Verpfle­gung und natürlich a griabige Maß. Denn Biergenuss ist ein sinnliches Erlebnis im wahrsten Sinne des Wortes. Vielleicht nicht so prickelnd wie das erste Rendezvous, aber mit Sicherheit genussvoller als eine Wurzelbehand­lung. Damit gerade beim Bier nichts schief gehen kann, lud die FFW Geigant als Ausrichter des Festes zur obligatorischen Bierprobe ins Bierstüberl Röhner. Eine Tradition, die daraus entstand, dass in frühe­ren Zeiten beim Brauen das Bier nicht immer gelang und es daher schnell „sauer“ wurde. Es soll auch schon vorgekommen sein, dass bei so einer Bierprobe außer beim Braumeister bei al­len an­deren die Gesichtsfarbe leicht zum “Lilablassblau“ hin wechselte. Gemäß ihrem Wahlspruch „Allzeit bereit und ohne zu fragen, selbst wenn es gilt, das Leben zu wagen“ scheuten die Floriansjünger keine Gefahr und stellte sich völlig selbstlos als Vorkoster zur Verfügung.

Der Wagemut der Tester wurde dann auch belohnt. Der von der Metzgerei Schall gespendete Schweins­braten mit diversen Salaten mundete dann den Testern ebenso vorzüglich wie das Festbier, so dass beim ge­meinsamen „Prost auf das Fest“ die Vorfreude unverkennbar war, zumal auch die zum Bergfestautakt spielende Geiganter Blaskapelle „Da Blechscho­d`n“ einen musikalischen Vorgeschmack einbrachte.

Leistungsabzeichen 2016

Geigant (31.07.2016) Mit einer erfolgreich abgelegten Leistungsprüfung setzten die Geiganter Floriansjünger einen weiteren Schritt in Richtung ihrer Maxime: „Die ständige Aus- und Fortbildung im Feuerwehrwesen“. Nachdem von den Prüflingen die geforderten Knoten und Stiche laut KBM Christian Bauer mit Bravour angelegt und der Löschangriff ebenfalls den Vorgaben ent­sprach, war die Prüfung bestanden. Der Kreisbrandmeister meinte bei der Übergabe der Abzeichen, dass es immer wieder eine besondere Freude sei, eine so junge Truppe abnehmen zu können. Dies zeige nämlich das sich der Nachwuchs noch für die Feuer­wehr und damit auch für den Dienst am Nächsten interessiert.

Mit der Bitte, Der Feuerwehr auch weiter­hin die Treue zu halten, überreichte er das Feuerwehrabzeichen Stufe zwei an: Jenny Erhard (ME) und Katja Wagner (AM). Das Abzeichen für Stufe drei gab es für Tobias Betz (SF), Johannes Betz (AF) und Marcus Gruber (W). Michael Bierl (WF) legte die Prüfung für Stufe vier ab. Für Johannes Dirnberger (MA) und Christian Betz (SM) gab es das Abzeichen der Stufe. Die Stufe sechs absolvierte Sebastian Karl (GF) erfolgreich.

Die Gruppe wurde bewertet vom Schiedsrichterteam KBM Christian Bauer, KBI Norbert Auerbeck und dem Döferinger Kommandanten Hans Zwicknagl. Vorbereitet und aus­gebildet wurden die Absolventen vom stellvertretendem Geiganter Kommandanten Holger Riederer.

FFW-Ball 2016

Geigant (17.01.2016) Heiß ging es her, beim Faschingsball der Geigantern Floriansjüngern. Fürs Anheizen sorgten die Musiker der Band „Seidenfrack und Lederhosn“. In kürzester Zeit war die Tanzfläche voll. Damit dem auch so blieb, zog die Band alle Register und sorgte mit fetzigen Sound dafür, dass es sowohl bei den Bayerischen und Zwiefachen, als auch bei den angesagten Songs der Neuzeit keinen an den Tischen hielt. Dazu kam, dass sich die feuererprobten Mannen des Geiganter Löschtrupps strikt wei-gerten den Stimmungsgroßbrand zu löschen. Da das ständige Tanzbeinschwingen bei schmissiger Musik den „Transpirationspegel“ in gefährliche Höhen trieben, musste natürlich der Wasserhaushalt ständig ausgeglichen werden. Lichterloh brannte es daher auch in der Feuerwehrbar.

Gemäß dem Motto der Wehr: „Wir lassen nichts anbrennen!" testeten die spritzigen Barkeeper dort ständig ihre „Kleinlöschgeräte“. Die stetige Flüssigkeitszufuhr trieb dann auch so manchen schnellen Schrittes in den Wehr-Container (WC), was zu folgendem Ausspruch führte: „Durst hab i an gscheidn kriagt, aber biesln hob i nu mera miassn!“ Auf jeden Fall hat beim Ball der Geiganter Floriansjünger niemand an irgend etwas darben müssen. So gingen alle mit dem Vorsatz nach Hause, im nächsten Jahr wieder zu kommen.

Vorstandschaftswahl 2016

Geigant (07.01.2016) Turnusgemäß stand bei der Hauptversammlung der Geiganter Feuerwehr nach sechs Jahren die Neuwahl der Vorstandschaft auf dem Programm. Diese ging unter der Leitung von Bürgermeister Markus Ackermann im großen und ganzen wie die sprichwörtliche Feuerwehr über die Bühne, hatte aber einen kleinen „Wermutstropfen“ - trotz einer peniblen Vorbereitung konnte für den aus familiären und beruflichen Gründen aus seinem Amt scheidenden 1. Kommandanten Richard Gschwendtner kein Nachfolger gefunden werden, da der Wunschkandidat nach einiger Überlegung die Nominierung nicht annahm.

Nach einer kurzen Debatte einigte man sich darauf das Thema Neuwahl des 1. Kommandanten während der Hauptversammlung nicht weiter zu vertiefen. Einig waren sich alle, dass die Geiganter Wehr mit außergewöhnlich vielen jüngeren Aktiven bestückt ist. Somit solle der neu Kommandant auch aus den Reihen der jungen Feuerwehrler kommen. Die Führungskräfte werden in nächster Zeit mit den in Frage kommenden Personen intensive Gespräche führen und sind sich sicher, bald einen neuen 1. Kommandanten vorstellen zu können. Dieser wird dann bei einer neu angesetzten Mitgliederversammlung offiziell in sein Amt gewählt. Die Wahl der restlichen Vorstandschaft ergab folgendes Ergebnis: 2. Kommandant Holger Riederer; 3. Kommandant Gerhard Nagler; 1. Vorstand Reinhold Bierl; 2. Vorstand Thomas Erhard; Kassier Rainer Wagner; Schriftführerin Bettina Scheck; Gerätewart Siegfried Wagner; 1. Jugendwart Simon Wagner; 2. Jugendwart Martin Gruber; Kassenprüfer Egon Mühlbauer und Egon Gruber. Als Beisitzer fungieren Christian Schwarz, Michael Bierl, Walter Rückerl, Sebastian Karl und Katja Wagner.

Hauptversammlung FFW Geigant 2016

Geigant (06.01.2016)  Die Jahresver­sammlung der Freiwilligen Feuerwehr Geigant im Gasthaus Schall war nicht nur eine Hommage auf die Leistung aller Wehren sondern stellte auch die Vorbildfunktion der Wehrmänner ins rechte Licht. So sah es auch Bürgermeister Markus Ackermann in sei­ner treffenden Ansprache. Treffend, weil er die Aufgaben der Frei­willigen Feuerwehren kurz und prägnant aufgliederte, die da seien: 1. Sicherheit und Gefahrenab­wehr, 2. Kameradschaft und 3. Erhaltung der Werte. Feuerwehr­leute sind zu jeder Stunde einsatzbe­reit und oft verbunden mit mancherlei Gefahren. Zudem seien Feuerwehren eine integrative Kraft jeder Kommune, leisten vorbildli­che Jugendarbeit und sind für den Zusammenhalt örtlicher Gemeinschaften unverzichtbar, betonte das Stadtoberhaupt und meinte abschließend, dies zeige sich auch die Tradition der Geiganter Wehr, ihre Jahres­versammlung mit einem Gedenkgottes­dienst für die verstorbenen Mitglieder zu begin­nen.

 

Auch KBR Hans Weber würdigte in seiner Laudatio die Leistung der Geiganter Wehr. Er sei aber auch stolz auf alle 190 Feuerwehren im Landkreis Cham, auf die sich die Bevölkerung nachweislich voll und ganz verlas­sen könne. Um alle Vorgaben zu bewälti­gen, be­darf es einer fundierten Ausbildung. Sicherheit geht vor Schnelligkeit, appellierte Weber abschließend und daher sei es ihm besonderes Anliegen, dass keiner der Feuerwehrmänner zu Schaden käme.

 

Als schier überwältigend bezeichnete der 1. Vorstand der FFW-Geigant, Reinhold Bierl, das enor­me Interes­se der Mitglieder an der Jahresversammlung der Geigan­ter Feuerwehr in der proppenvoll besetzten Gaststu­be des Gasthauses Schall. Dies, so Bierl, zeige deutlich das Interesse und die Verbundenheit zur Wehr. Bierl ging auch kurz auf den traditionell vor der Hauptversamm­lung abge­haltenen Ge­denkgottesdienst für die verstorbenen Mitglieder ein. Hier bedankte er sich vor allem bei Pater Johnson für die würdige Gestaltung, bei der Blaskapelle „Da Blech­scho`n“ für die mu­sikalische Umrahmung und bei den Anwesenden für deren zahlreiche Teilnahme in Uniform. Ein Dan­keschön für die gute Zusammenarbeit und ein herzliches „Grüß Gott“ ging an dieser Stelle auch an den ebenfalls anwesenden Bürgermeister Markus Ackermann, an KBR Hans Weber und an KBM Christian Bauer.

 

Anschließend gab er einen kurzen Überblick über die gesellschaftlichen Aktivitäten im ab­gelaufenen Jahr. Diese be­gannen im Februar mit dem Feuerwehrball. Der ab­gehaltene Preisschafkopf wurde wieder zu einem vollen Erfolg und die Teilnahme am Dorf­schießen erbrachte den ersten Platz bei der Meistbeteiligung. Die Teilnahme an den Dorffesten in Geigant und den Nachbardörfern, der Besuch diverser Vereins- und Grün­dungsfeste, die Organisation des Fronleichnamsfestes, die Beteiligung am Volks­trauertag und bei der Dorfweihnacht bewiesen genauso den Zusammenhalt der Wehr, wie das Engagement beim Herrichten des Bergfestplatzes. Zum Schluss bedankte sich Vorstand Hans Ederer bei allen Feuerwehrführungskräften, Ak­tiven und den Helfern im Hinter­grund für deren hervorragende Arbeit und großen Einsatzwillen wäh­rend des ganzen Jahres und übergab das Wort an den 1. Kommandanten Richard Gschwendtner.

 

Wie Gschwendtner anfangs erörterte, war auch das Jahr 2010 für die Feuer­wehr wieder ein Jahr mit vielen Aktivitäten, bei denen die neue Vorstandschaft doch sehr gefordert wur­de. Durch die kameradschaftliche Zusammenarbeit ist es aber gelungen alle Anforderungen sehr gut zu meistern. So wurde die Wehr im abgelaufenen Jahr elf mal alarmiert, wobei 85 Aktive insgesamt 100,75 Einsatzstunden leisteten. Unter anderem schlugen bei der Gei­ganter Wehr vier Brandeinsätze und sechs Einsätze technische Hilfe zu Buche. Bei den Brandeisätzen handelte es sich, mit Ausnahme des Brandes in Waffenbrunn, um kleinere Schadensereignisse. Da in Waffenbrunn nicht genügend Atemschutzträger vor Ort waren, mussten Simon Dirnberger und Walter Rückerl dreimal nacheinander an die Front. Für diesen anstrengenden und nicht einfachen Einsatz bedankte sich der Kommandant noch einmal sehr herzlich bei den Beiden. Auf die Ausbil­dung eingehen konnte Gschwendtner den Anwesenden auch für das ver­gangene Jahr ein beachtliches Pensum vorweisen. Die Atemschutzgeräteträger waren in der Übungsstrecke der FFW Furth i. Wald und zwei Gruppen haben das Leistungszeichen abgelegt. Zudem haben Martin Wagner und Simon Wagner die Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger erfolgreich absolviert und können diese Truppe nun personell verstärken. Dafür überreichte Kommandant Gschwendtner zusammen mit seine Stellvertreter Holger Riederer und Vorstand Reinhold Bierl das Atemschutzgeräteträger wappen. Auch die Damenlöschgruppe wurde reaktiviert. Bei den Monatsübun­gen wurden neben der theoretischen Ausbildung und dem Aufbau der Löschwasserversorgung im Som­mer auch das Gerätehaus, die Fahrzeuge und die Einsatzkleidung gepflegt, gereinigt und bei Bedarf re­pariert.Hier leisteten die Aktiven 912 Übungs- und Ausbildungsstunden. Die Ausbildung komplettierten mehrere Gemeinschaftsübungen mit den Feuerwehren aus Katzbach, Sinzendorf und Rannersdorf. Zum Schluss seiner Ausführun­gen stellte Richard Gschwendtner fest, dass im vergangenen Jahr wieder viel geschaffen und er­ledigt wurde. Dies sei nur möglich, wenn alle an einem Strang ziehen und auch Aufgaben überneh­men. Dafür sprach der 1. Kommandant allen ein dickes Kompliment aus und wünschte, dies möge auch in Zukunft so bleiben.

 

Der Bericht von Jugend­sprecher Martin Wagner konnte sich ebenfalls sehen las­sen. Insgesamt 19 mal traf sich die Ju­gendfeuerwehr zu den unterschied­lichsten Ausbildungen und Veranstaltungen. So hat die Jugend an der Abnahme der Jugendflamme in Döfering teilgenommen. Beim Wissenstest in Hiltersried war sie mit 12 Teilnehmern vertreten. Im April wurden im Rahmen der Aktion §Saubere Landschaft“ die Straßen und Wege rund um Geigant vom Abfall gesäubert. Beim Minigolfspielen am Perlsee wurde die Gemeinschaft gefördert und das Backofen-Pizzaessen beim Spielplatz war eine sehr schöne Sache. Ebenso die Jahresabschlussfeier für die Jugendlichen. Momentan sind 21 Jugendliche in der Feuerwehr Geigant aktiv und wir hoffen auf weitere Verstärkung, meinte Wagner am Ende seiner kurze Zusammenfassung der Jugendarbeit. Nachdem Kas­sier Rainer Wagner den Kassenbe­richt vorgelesen und erläutert hatte, wurde ihm von den Kassenprüfern Egon Mühl­bauer und Egon Gru­ber eine or­dentliche Arbeit bescheinigt und auf Antrag der gesamten Vorstand­schaft einstim­mig die Ent­lastung er­teilt.

 

Anschließend ging KBM Christian Bauer auf die Ein­sätze und Ausbildungen der Wehren im KBM Be­reich Schönthal ein. Diese gliederten sich in 22 Brandeinsätze und 50 technische Hilfeleistungen.es wurden 17 Leistungsabzeichen abgelegt, zwei Funklehrgänge abgehalten und ein Atemschutzlehrgang durchgeführt. Bei der Jugendleistungsspange in Waldmünchen nahmen aus dem KBM Bereich 63 Jugendliche aus acht Wehren teil und bei der Jugendflamme 22 mit Stufe Eins und mit Stufe Zwei. Am Jugendwissenstest zum Thema „Organisation der Feuerwehr und Jugendschutz beteiligten sich 75 Jugendliche aus acht Wehren. Die Aktionswoche stand unter de Motto „Frauen zur Feuerwehr“. Angenommen wurde dabei der Brand einer Maschinenhalle mit einer im Gebäude vermissten Person beim Anwesen Dotzler in Premeischl. Weitere größere Übungsobjekte im KBM Bereich waren: Grundschule und Montessorischule in Schönthal, Brand einer Stallung in Katzbach und Brand eines Einfamilienhauses in Geigant. Mit der Vorschau auf anstehende Termine im Jahr 2016 beendete KBM Christian Bauer seinen Rechenschaftsbericht.

 

Die anstehende Neuwahl der Vorstandschaft erbrachte ein Novum in der Geschichte der Geiganter Feuerwehr. Trotz einer peniblen Vorbereitung konnte für den aus familiären und beruflichen Gründen aus seinem Amt scheidenden 1. Kommandanten Richard Gschwendtner kein Nachfolger gefunden werden. Die Vergabe der anderen vakanten Posten ging problemlos über die Bühne (Bericht folgt). Das Schluss­wort oblag Vorstand Rein­hold Bierl. Er bedankte sich bei den Anwes­enden noch für ihr Engage­ment und bat alle, den anstehen­den Feuerwehrball am 16. Januar mit der Band "Seidenfrack und Lederhosn" in der Geiganter Mehr­zweckhalle zu be­suchen.

Leistungsabnahme 2015, die 117te

Geigant (18.08.2015) Mit einer erfolgreich abgelegten Leistungsprüfung, bei der sich sieben Nachwuchsfeuerwehrler ihr ers­tes Abzeichen in Bronze für die Stufe 1 erhielten, setzten die Geiganter Floriansjünger einen weiteren Schritt in Richtung ihrer Maxime: „Die ständige Aus- und Fortbildung im Feuerwehrwesen“. Nachdem von den Prüflingen die geforderten Knoten und Stiche laut KBI Anton Ruhland mit Bravour angelegt und der Löschangriff ebenfalls den Vorgaben ent­sprach, war die Prüfung bestanden. Der Kreisbrandin­spektor meinte bei der Übergabe der Abzeichen, dass es immer wieder eine besondere Freude sei, eine so große Nachwuchsgruppe abnehmen zu können. Dies zeige nämlich das sich der Nachwuchs noch für die Feuer­wehr und damit auch für den Dienst am Nächsten interessiert. Mit der Bitte, Der Feuerwehr auch weiter­hin die Treue zu halten, überreichte er das Feuerwehrabzeichen in Bronze an: Alexander Schwarz (ME), Stephan Rückerl (AF), Kevin Mangold (AM), Michael Schall (WF), Lukas Scheck (WM), Silas Robl (SF) und David Stadler (SM). Ergänzungsteilnehmer waren Richard Gschwendtner (GF) und Holger Riederer (MA). Die Gruppe wurde bewertet vom Schiedsrichterteam KBI Anton Ruhland, KBM Christian Bauer und Ehren-KBM Michael Gru­ber. Vorbereitet und aus­gebildet wurde die Absolventen von Kommandant Richard Gschwendt­ner und 2. Kommandant Holger Riederer.

Preisschafkopf 2015

Geigant (02.03.2015) Möglicherweise leitet sich der Begriff Schafkopf von der Bezeichnung Schaff ab, weil früher auf den Deckeln (Köpfen) von Fässern Karten gespielt wurde. Korrekterweise müsste das Spiel also Schaff­kopf geschrieben werden. Da dies durch keinerlei historische Quellen belegt werden kann, handelt es sich um pure Spekulation. Pure Tatsache dagegen sind die Daten und Fakten beim Preis­schafkopf der FFW Geigant. An 33 Tischen „zockten“ die Liebhaber dieses urbayerischen Kartenspiels begeistert um den Sieg und die dafür ausgesetzten 250 Eure. Für den Zweitplazierten reichten die gewonnenen 150 Euro locker aus, um die Zeche zu begleichen. Der Drittplatzierte hatte die freie Auswahl bei den Preisen. Alle anderen Spieler konnten noch einen der schönen Sachpreise ergattern. Aber auch die „Kiebitze“ und sonstigen Nichtspieler hatten die Chance auf einen Gewinn, da die Geiganter Floriansjünger zum ersten mal im Rahmen des Turniers eine Tombola durchführten. Vorstand Reinhold bedankte sich vor der Preisverteilung bei allen Preisspendern und bei den Spielern für die faire Spielweise. Anschließend schritt er zur Siegereh­rung. Mit 41 Punkten hatte an diesem Tag Alois Baumann das glücklichste Händchen und sicherte sich den Sieg. Zweiter wurde Ernst Roth vor Alfred Plötz.

FFW-Ball 2015

Geigant (25.01.2015) Frage eines Berliner Urlaubers am Nachmittag vor dem Feuerwehrball an den Vorstand der Wehr: „San se mal. Det Jeigant is doch een großes Dörfchen. Jehn da bei ihrem Ball heut Abend echentlich alle in die Mehrzeckhalle rinn?“ Antwort vom Bagger-Ben: „Wenns alle neigangadn, gang­adns ned nei. Weils aba e ned alle neigenga, gengas scho nei.“ So kam es dann auch. Die Halle platzte zwar nicht gerade aus allen Nähten, war aber doch sehr gut gefüllt. Kein Wunder! War der Geiganter Feuerwehrball schon seit jeher ein Garant für gute Stim­mung. Dieses mal hatten die Floriansjünger dazu einen besonderen Trumpf im Ärmel: Die „Rockplattler“ der Gleißenberger Burgstalla. Mit „Highway to Hell“ und anderen Rockhits interpretiert als Schuhplattler trumpften die Burschen und Buben so richtig auf und brachten die Halle zum beben. Als dann Vorstand Reinhold Bierl und Kommandant Richard Gschwendtner mitplatteln mussten, erkannte der Fachmann sofort die „Firefighters“ aus Leidenschaft, die jegliche etwaige aufkommende Feuergefahr mit ihren Latschen austraten. Ein weiterer Trumpf war die Band „Pik As“. Sie machte ih­rem Namen alle Ehre und spielte ihre Karten, sprich musikalisches Repertoire, wie ge­wohnt ge­konnt aus, so dass die Tanzfläche stets gut bevölkert war. Den nötigen Flüssigkeitsnach­schub für die fleißigen Tänzer besorgte das Personal vom „Bierstüberl Röhner“ und die dazugehöri­ge lukullische Stärkung lieferte „Monis-Bistro“. So feierten die Geiganter ihren Feuerwehr-Fasching bis zum Abwin­ken. Und wenn sie nicht nach Hause fanden, so feiern sie noch heute.

FFW-Hauptversammlung 2015

Geigant (08.01.2015) Mit der Begrüßung der Anwesenden eröffnete der 1. Vorstand der FFW Geigant, Reinhold Bierl, die Jahresver­sammlung der Geiganter Feuerwehr in der vollbesetzt­en Gaststube des Gasthauses Schall. Be­sonders freute es ihn dabei, dass wieder so viele Jungendfeuerwehrler zur Haupt­versammlung erschie­nen sind. Dies, so Bierl, zeige deutlich das Interesse und die Ver­bundenheit der Ju­gend zur Wehr. Bierl ging auch kurz auf den traditionell vor der Hauptversamm­lung abge­haltenen Ge­denkgottesdienst für die verstorbenen Mitglieder ein. Hier bedankte er sich vor allem bei Pater Johnson Kattayil für die würdige Gestaltung, bei der Blaskapelle „Da Blech­scho`n“ für die mu­sikalische Umrah­mung und bei den Anwesenden für deren zahlreiche Teilnahme in Uniform. Ein Dan­keschön für die gu­te Zusammenarbeit und ein herzliches „Grüß Gott“ ging an dieser Stelle auch an den ebenfalls anwesen­den Bürgermeister Markus Ackermann, an KBR Hans Weber, an KBI Anton Ruhland und an KBM Christian Bauer. Anschlie­ßend gab er einen kurzen Überblick über die gesellschaftlichen Aktivitäten im ab­gelaufenen Jahr. Dies zeigte deut­lich auf, dass die Geiganter Floriansjünger auch hier sehr vielseitig ih­ren Mann stehen und es zudem noch verstehen, auch selbst Feste erfolgreich zu veranstalten. Besonders hob Bierl dabei den FFW Ball mit äußerst gelungenen Ein­lagen hervor sowie das alljährliche Fischessen, den Preisschafkopf, die Fahrt ins Blaue und zum „Zoiglbier“. Ebenfalls erwähnte er die zahlreiche Beteiligung der Floriansjünger bei der Fronleichnamsprozession, an den diversen Festbesuchen und bei der offiziellen Amtseinführung von Pater Johnson. Dafür bedankte er sich bei allen Vorstands- und Vereinsmitglie­dern. Bei den über 30 „Einsätzen“ im gesellschaftlichen Bereich war die Teilnah­me der Wehr immer hervorragend und beim „Dorfschießen“ der Ritterschützen erhielt man einmal mehr den Meistbeteiligungspreis, bilanzierte Reinhold Bierl. An­schließend trug der 1. Kommandant, Richard Gschwendtner, den Rechenschaftsbericht über das ab­gelaufene Jahr vor. Wie Gschwendtner erörterte, war auch das Jahr 2014 für die Feuer­wehr wieder ein Jahr mit vielen Aktivitäten, bei denen die Vor­standschaft doch sehr gefordert wur­de. Durch die kame­radschaftliche Zusammenarbeit ist es aber gelun­gen, alle Anforderungen sehr gut zu meistern. So wurde die Wehr im abgelaufenen Jahr 10 mal alar­miert, wobei 113 Aktive insgesamt 157,50 Einsatzstun­den leiste­ten. Die Einsätze gliederten sich auf in sechs Brandeinsätzen und vier technische Hilfeleistungen. Bei den Brandeinsätzen handelte es sich um kleinere Schadensereignisse, wobei war die FFW aber kaum gefordert war, außer beim PKW-Brand in Geigant/Hauptstraße, bei dem der Atemschutz wertvolle Dienste geleistet hat. An dieser Stelle stellte Gschwendtner, dass es auch bei solchen „kleinen Bränden“ unumgänglich ist, Atemschutz einzusetzen. Denn, erläuterte der Kommandant, ein Atemzug vom Brandrauch genügt um die Gesundheit schwerwiegend zu beeinträchtigen. Bei den technischen Hilfeleistungen hob er vor allem die Personensuche in Herzogau und Umgebung hervor. Hierbei habe man wieder gesehen, dass ohne die Feuerwehr eine so großangelegte Suchaktion kaum zu bewältigen wäre. Bei Verkehrsunfällen war die Wehr für die Umleitung des Verkehrs zuständig. Hier sah sich Richard Gschwendtner genötigt, ein paar kritische Worte anzumerken: Denn, der schwere Verkehrsunfall in Grafenkirchen hat wieder gezeigt, wie unvernünftig sich Verkehrsteilnehmer verhalten. Anstatt den Umleitungshinweisen der Feuerwehr zu folgen, wollten immer noch einige „Gaffer“ zur Unfallstelle fahren um alles beobachten zu können. Teilweise haben sich diese sogar über Waldwege zum Unfallort „vorgekämpft“. Bei der Ausbildung konnte der Komman­dant den Anwesen­den auch für das vergan­gene Jahr ein beachtliches Pensum vorweisen. Zwei Gruppen haben das Leistungsabzeichen abgelegt. Danke an alle Teilnehmer, die sich dafür Zeit genommen haben. Erstmals wurde eine Leistungsabzeichenabnahme an einem Tag durchgezogen. Es wurde den ganzen Tag geübt, und abends war die erfolgreiche Prüfung. Bei den vielen Schichtarbeitern und denjenigen die unter der Woche auswärts arbeiten, ist dies eine gute Variante erklärte Gschwendtner und fuhr fort: Die Atemschutzgeräteträger waren bei der jährlichen Überprüfung in der Übungsstrecke bei der FFW Furth i. Wald dabei. Sebastian Karl, Tobias Betz, Martin Gruber, Simon Dirnberger und Johannes Dirnberger konnte er zur bestandenen Prüfung für den Feuerwehrführerschein gratulieren. Diese sind jetzt berechtigt den LF/8 zu fahren.

Die Nachwuchskräfte David Stadler, Johannes Lommer, Silas Robl, Timo Wild und Michael Schall haben den Truppmannlehrgang Teil 1 mitgemacht und bestanden. Die Monatsübungen wurden regelmäßig am letzten Dienstag im Monat durchgeführt. Schwer­punkt in den Wintermonaten war die theoretische Ausbildung, in den Sommermonaten der Aufbau der Löschwasserversorgung und die Bedienung des technischen Gerätes. Ebenso hat man bei den Übungen das Gerätehaus, die Fahrzeuge und die Einsatzkleidung gepflegt, gereinigt und bei Bedarf repariert. Hier leisteten die Aktiven 890 Übungs- und Ausbildungsstunden. Mit den Einsatzstunden ergibt sich somit eine Gesamtstundenzahl von 1.047,50. Weiter Führte Gschwendtner auf, dass die Feuerwehr Geigant am Probebetrieb für den Digitalfunk beteiligt ist. Vor kurzem wurde deshalb der 11/1 mit Digitalfunk ausgerüstet. Der Analogfunk ist aber immer noch vorhanden. Bei der Einweisung für die Bedienung der Handfunksprechgeräte und des Fahrzeugfunks haben neben ihm Siegfried Wagner, Martin Wagner, Martin Gruber und Sebastian Karl teilgenommen. Für 2015 liegt deshalb ein Ausbildungsschwerpunkt auf der Schulung am Digitalfunk. Der Bericht von Jugend­sprecher Martin Wagner konnte sich ebenfalls sehen las­sen. Insgesamt 16 mal traf sich die Ju­gendfeuerwehr zu den unterschied­lichsten Ausbildungen und Veranstaltungen. So hat die Jugend beim Inspektionsjugendwettbwerb in Bernried mit einer Mannschaft teilgenommen. Beim Wissenstest in Schönthal war sie mit sieben Teilnehmern vertreten. Ein Backofen-Pizzaessen beim Spielplatz wurde abgehalten und war eine sehr schöne Sache. Ebenso die Jahresabschlussfeier für die Jugendlichen. Es gab übrigens wieder Pizza. Insgesamt wurden 268 Stunden in der Jugendarbeit geleistet. Momentan sind 26 Jugendliche in der Feuerwehr Geigant aktiv und wir hoffen auf weitere Verstärkung, meinte Wagner am Ende seiner kurze Zusammenfassung der Jugendarbeit. Nachdem Kas­sier Rainer Wagner den Kassenbe­richt vorgelesen und erläutert hatte, wurde ihm von den Kassenprüfern Egon Mühl­bauer und Egon Gru­ber eine or­dentliche Arbeit bescheinigt und auf Antrag der gesamten Vorstand­schaft einstim­mig die Ent­lastung er­teilt. Nach dem Bericht von KBM Christian Bauer und den Grußworten der Ehrengäste hatte Kommandant Richard Gschwendtner zusammen mit Vorstand Reinhold Bierl die freudige Aufgabe, den aus der Jugendfeuerwehr ausge­schiedenen Matthias Turban, der die Maschinistenprüfung erfolgreich abgelegt hat, aus die­ser zu verabschieden und ihn gleichzeitig per Handschlag in die aktive Mannschaft aufzunehmen. Das Schluss­wort oblag Vorstand Rein­hold Bierl. Er bedankte sich bei den Anwes­enden noch für ihr Engage­ment und bat alle, den anstehen­den Feuerwehrball am 24. Januar in der Geiganter Mehr­zweckhalle zu be­suchen.

FFW-Leistungsabzeichen April 2014

Mit einer erfolgreich abgelegten Leistungsprüfung, bei der sich sieben Nachwuchsfeuerwehrler ihr ers­tes Abzeichen in Bronze für die Stufe 1 erhielten, setzten die Geiganter Floriansjünger einen weiteren Schritt in Richtung ihrer Maxime: „Die ständige Aus- und Fortbildung im Feuerwehrwesen“. Nachdem von den Prüflingen die geforderten Knoten und Stiche laut KBI Anton Ruhland mit Bravour angelegt und der Löschangriff ebenfalls den Vorgaben ent­sprach, war die Prüfung bestanden. Der Kreisbrandin­spektor meinte bei der Übergabe der Abzeichen, dass es immer wieder eine besondere Freude sei, eine so große Nachwuchsgruppe abnehmen zu können. Dies zeige nämlich das sich der Nachwuchs noch für die Feuer­wehr und damit auch für den Dienst am Nächsten interessiert. Mit der Bitte, Der Feuerwehr auch weiter­hin die Treue zu halten, überreichte er das Feuerwehrabzeichen in Bronze an: Timo Wild (ME), Bettina Scheck (AF), Jenny Erhard (AM), Martin Wagner (WF), Matthias Turban (WM), Katja Wagner (SF) und Lea Lommer (SM). Katrin Gschwendtner (GF) legte die Prüfung für Stufe vier ab und Thomas Erhard (MA) für Stufe sechs. Die Gruppe wurde bewertet vom Schiedsrichterteam KBI Anton Ruhland und den Kommandanten der Wehren aus Katzbach und Döfering, Christian Bauer und Hans Zwicknagl. Vorbereitet und aus­gebildet wurde die Absolventen von Kommandant Richard Gschwendt­ner und 2. Kommandant Holger Riederer.

FFW-Ball 2014

Pik As ist eine Schreibweise für die höchste Spielkarte der Farbe Pik. Pik As ist aber auch der Name einer Übernachtungsstätte für Obdachlose in Hamburg. Für die Geiganter Floriansjünger ist „Pik As“ der Name der Band die schon seit Jahren bei ihrem Feuerwehrball für beste Stimmung sorgt und die Geiganter Mehrzweckhalle zu einem Obdach für unzählige begeisterte Ballbesucher macht. Für riesen Begeisterung sorgten beim diesjährigen FFW-Ball mit Sicherheit auch die wahrscheinlich kleinsten Feuerwehrmänner im KBI Bereich.

Deren Einsatzfahrt war beileibe nicht dafür geeignet einen Brand zu löschen. Vielmehr entzündeten die kurzfüßigen „Firefighters“ ein flammendes Gelächter bei den Anwesenden, das in nicht endend wollende „Zugabe“-Rufe gipfelte. „Von der Prinzessin zum Mehlsack!“ so endete die pantomimische Abwandlung der „Stillen Post“ mit Darstellern der „Feuerwehrgrößen“ von Geigant, Waldmünchen, Gleißenberg und Katzbach.

Ein Spektakulum für den „Nervus Humoris“ der Faschingsbegeisterten, die ihre Lachmuskel nur durch Einnahme diverser flüssiger Medizin vor einem Muskelkater bewahren konnten. Für eventuell aufkommende Kater anderer Art, wollten die „Medizinmänner“ der „Firefighterbar“ dagegen keine Prognose abgeben. Die gesundheitsfördernde Wirkung des Geiganter Feuerwehrballs dagegen kann von allen unbedenklich diagnostiziert werden und ist deshalb auch für eine derartige „Ballkur“ im nächsten Jahr nur zu empfehlen.

Dank an KBM Michael Gruber

Ein besonderes Anliegen war es der Vorstandschaft der FFW-Geigant, Michael Gruber anlässlich seines altersbedingten Ausscheidens nach 36 Jahren aktiver Dienstzeit für seine Leistungen für die Wehr als Mitglied, Kommandanten und Kreisbrandmeister zu danken. Vorstand Reinhold Bierl würdigte vor allem die außergewöhnliche Leidenschaft des Feuerwehrmanns Michael Gruber in Diensten der Freiwilligen Feuerwehr. Mit Michael Gruber betonte Bierl, tritt ein Aktiver von der Bühne ab, der über drei Jahrzehnte die FFW Geigant durch seine Kontinuität und sein überragendes Engagement geprägt und diese zu einer modernen, schlagkräfti­gen Truppe geformt hat. Diese Eigenschaften hat er seit 2001 als Kreisbrandmeister auch an die Wehren im KBM- Bereich beibehalten. Das Hauptaugen­merk des KBM Michael Gruber lag immer in dem Bestreben die größtmögliche Sicherheit, gemäß des Auftrages der Feuerwehr, zu garantieren. Die sei im auch gelungen. Dafür bedankte sich Reinhold Bierl bei Gruber recht herzlich und äußerte zugleich den Wunsch, das dieser auch nach seiner aktiven Zeit der Wehr mit Rat und Tat zur Seite stehe.

Ehrungen 2014

Im Auftrag der Bayerischen Staatsregierung und des Bayerischen Landtags konnte KBI Anton Ruhland im Rahmen der Hauptversammlung der FFW Geigant an vier Floriansjünger die beim offiziellen Ehrenabend verhindert waren für deren außergewöhnlichen Einsatz und Hilfeleistung bei der Bekämpfung der Hochwasserkatastrophe in Bayern noch nachträglich Dank und Anerkennung aussprechen. Als sichtbare Anerkennung überreichte er zusammen mit KBM Michael Gruber und Bürgermeister Markus Ackermann an Simon Wagner, Daniel Röhner und Gerhard Nagler Urkunde und Helfermedaille mit dem Bayerische Rautenwappen und der Aufschrift „Fluthelfer 2013“. Eine weitere Ehrung gab es für Martin Bösl. Dieser wurde für 25 Jahre im aktiven Dienst mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber ausgezeichnet. In diesen 25 Jahren hat Bösl nicht nur alle Leistungsprüfungen abgelegt sondern auch die Atemschutzgeräteträgerausbildung und den Funklehrgang erfolgreich abgelegt.

Hauptversammlung FFW 2014

Mit der Begrüßung der Anwesenden eröffnete der 1. Vorstand der FFW Geigant, Reinhold Bierl, die Jahresver­sammlung der Geiganter Feuerwehr in der vollbesetzt­en Gaststube des Gasthauses Schall. Be­sonders freute es ihn dabei, dass wieder so viele Jungendfeuerwehrler zur Haupt­versammlung erschie­nen sind. Dies, so Bierl, zeige deutlich das Interesse und die Ver­bundenheit der Ju­gend zur Wehr. Bierl ging auch kurz auf den traditionell vor der Hauptversamm­lung abge­haltenen Ge­denkgottesdienst für die verstorbenen Mitglieder ein. Hier bedankte er sich vor allem bei Pfarrer Rapha­el Somwe Katum­bu Ka­shika für die würdige Gestaltung, bei der Blaskapelle „Da Blech­scho`n“ für die mu­sikalische Umrah­mung und bei den Anwesenden für deren zahlreiche Teilnahme in Uniform. Ein Dan­keschön für die gu­te Zusammenarbeit und ein herzliches „Grüß Gott“ ging an dieser Stelle auch an den ebenfalls anwesen­den Bürgermeister Markus Ackermann und an KBM Michael Gruber. Anschlie­ßend gab er einen kurzen Überblick über die gesellschaftlichen Aktivitäten im ab­gelaufenen Jahr. Dies zeigte deut­lich auf, dass die Geiganter Floriansjünger auch hier sehr vielseitig ih­ren Mann stehen und es zudem noch verstehen, auch selbst Feste erfolgreich zu veranstalten. Besonders hob Bierl dabei das im letzten Jahr von der FFW-Geigant abgehaltene Bergfest und den FFW Ball mit äußerst gelungenen Ein­lagen hervor. Ein Garant für diese Erfolge waren dabei sicherlich die zahl­reiche Teilnahme der Vereine in und um Geigant. Dafür bedankte er sich noch einmal bei allen Vorständen und Vereinsmitglie­dern. Zu bemängeln hatte der Vorstand allerdings die geringe Beteiligung bei der Fronleichnamsprozession und beim FFW-Fest in Spielberg. Hier ging ein Appell an die Anwesenden und alle Mitglieder, wenn irgendwie möglich bei solchen Anlässen die Geiganter Wehr durch zahlreiche Teilnahme in der Öffentlichkeit auch entsprechen zu repräsentieren. Bei allen weiteren 31 „Einsätzen“ im gesellschaftlichen Bereich dagegen war die Teilnahme der Wehr hervorragend, bilanzierte Reinhold Bierl. An­schließend trug der 1. Kommandant, Richard Gschwendtner, den Rechenschaftsbericht über das ab­gelaufene Jahr vor. Wie Gschwendtner erörterte, war auch das Jahr 2013 für die Feuer­wehr wieder ein Jahr mit vielen Aktivitäten, bei denen die Vorstandschaft doch sehr gefordert wur­de. Durch die kame­radschaftliche Zusammenarbeit ist es aber gelungen, alle Anforderungen sehr gut zu meistern. So wurde die Wehr im abgelaufenen Jahr 11 mal alarmiert, wobei 115 Aktive insgesamt 243 Einsatzstun­den leiste­ten. Unter anderem schlugen bei der Gei­ganter Wehr sieben Brandeinsätze, zwei Einsätze tech­nische Hilfe und zwei Fehlalarmierungen zu Buche. Bei den Brandeinsätzen ist natürlich der Garagenbrand in Sinzendorf noch in guter Erinnerung. Bei diesem waren insbesondere die Atemschutzgeräteträger gefordert. Bei den anderen Einsätzen handelte es sich überwiegend um Kleinbrände und in einigen Fällen wurde bei der Fahrt zum Einsatzort wieder Entwarnung gegeben. Bei den technischen Hilfeleistungen sei natürlich der Hochwassereinsatz im Landkreis Deggendorf zu erwähnen erläuterte Gschwendtner. Bei der Ausbildung konnte der Kommandant den Anwesen­den auch für das vergan­gene Jahr ein beachtliches Pensum vorweisen. Die Atemschutzgeräteträger waren bei der jährlichen Überprüfung in der Übungsstrecke bei der FFW Furth i. Wald dabei. Vier Jugendliche haben den Truppmannlehrgang Stufe 1 gemeistert. Beim Funklehrgang war die Geiganter Wehr ebenfalls beteiligt. Fünf junge Feuerwehrler haben mit der Ausbildung für den Feuerwehrführerschein begonnen. In ein paar Tagen ist Prüfung und das Kontingent an Fahrern für das LF 8/6 wird so wieder größer werden. Für die Maschinisten hat Siegfried Wagner eine eigene Übung abgehalten. Die Monatsübungen wurden regelmäßig am letzten Dienstag im Monat durchgeführt. Schwerpunkt in den Wintermonaten war die theoretische Ausbildung, in den Sommermonaten der Aufbau der Löschwasserversorgung und die Bedienung des technischen Gerätes. Ebenso hat man bei den Übungen das Gerätehaus, die Fahrzeuge und die Einsatzkleidung gepflegt, gereinigt und bei Bedarf repariert. Hier leisteten die Aktiven 850 Übungs- und Ausbildungsstunden. Mit den Einsatzstunden ergibt sich somit eine Gesamtstundenzahl von 1.093 Stunden, führte der Kommandant weiter auf und wies am Ende seines Berichtes noch besonders auf die Neuanschaffung von Einsatzkleidung für die aktive Mannschaft hin. Der Bericht von Jugend­sprecher Martin Wagner konnte sich ebenfalls sehen las­sen. Insgesamt 15 mal traf sich die Ju­gendfeuerwehr zu den unterschied­lichsten Ausbildungen und Veranstaltungen. Das Ab­schneiden der Jugendwehr beim Wissenstest in Gei­gant konnte sich ebenso sehen lassen wie die erfolgr­eich abgelegte Jugendflamme in den verschiedensten Stufen. Vier angehende Floriansjünger haben den Truppmannlehrgang Stufe 1 abgelegt und bei der Jugendleistungsprüfung waren fünf Jugendliche beteiligt. Insgesamt wurden 265 Stunden in der Jugendarbeit geleistet. Wohl einmalig ist die Gestaltung eines eigenen Jahreskalend­ers mit Bildern aus dem Geiganter Vereins­geschehen, der ab sofort zum Verkauf ansteht und dessen Er­lös der Jugendkasse zugute kommt. Nachdem Kas­sier Rainer Wagner den Kassenbe­richt vorgelesen und erläutert hatte, wurde ihm von den Kassenprüfern Egon Mühl­bauer und Egon Gru­ber eine or­dentliche Arbeit bescheinigt und auf Antrag der gesamten Vorstand­schaft einstimmig die Ent­lastung er­teilt. Bürger­meister Markus Ackermann er­klärte, dass der Besuch der Jahresver­sammlung der Gei­ganter Feuerwehr für ihn sehr aufschlussreich sei. Gott sei Dank, so das Stadtoberhaupt, sind alle aufgeführten Einsätze für die Aktiven unfallfrei über die Bühne gegangen. Umso mehr wisse er die Leistungen der Feuerwehren zu schät­zen. Auch die Jugendarbeit sei in diesem Sinne eine Kern­aufgabe, die die Gei­ganter engagiert und vorbildlich angehen und somit der Nachwuchs gesichert sei. Aber auch beim ge­sellschaftliche Mitein­ander ist die FFW-Geigant eine feste Grö­ße, die mit ihrer Dynamik Leben ins Dorf bringt. Er wünschte den Geiganter Floriansjün­gern auch weiterhin viel Er­folg und vor allem, dass keiner bei den vielen Ein­sätzen für den Dienst am Nächsten zu Scha­den käme. Anschließend ging KBM Micha­el Gruber auf die Ein­sätze der Wehren im KBM Be­reich Schönthal ein. Wie er sagte, war das Jahr 2013 mit 70 Einsätzen ein „norma­les““ Jahr. Ein besonderes Anliegen sei es ihm dabei, die Ausbildungen vor­anzutreiben. Bei den Leistungs­abnahmen könne man zwar mit 16 abgelegten Prüfungen im KBM Bereich und 50 Abnahmen im KBI Bereich wieder eine Steigerung verbu­chen, doch wenn man bedenkt, dass diese von nur fünf Wehren abgelegt wurden, sei dies noch ausbaufähig. Zu loben ist auf alle Fälle die Jugendarbeit der Wehren, die mit ihrer Ju­gend bei allen Wett­bewerben stark ver­treten sind. Besonders hob der Kreis­brandmeister da­bei den für alle Teilnehmer sehr zeitaufwendigen Lehrgänge und Tests her­vor, die alle­samt in Punkto Teilnehmer­zahl und Ergebnis­sen gut verlaufen sind. KBI Anton Ruhland schloss sich den Aufführungen von KBM Michael Gruber an. Aber auch außerhalb des Landkreises waren die Wehren im KBI-Bereich 2013 massiv gefordert. So kam man im vergangenen Jahr auf 467 Einsätze. Im Jugendbereich, so Ruhland, sei man auf einem sehr guten Weg entgegen dem Trend des Nachwuchsmangels. Dafür bedankte er sich bei allen Ausbildern und Helfern. An­schließend wurden von Kommandant Richard Gschwendtner zusammen mit Vorstand Reinhold Bierl mit Josef Schütz, Josef Schwarz, Georg Zilker, Ludwig Rampf und Michael Gruber vier sehr engagierte Mitglieder offiziell aus dem aktive Dienst verabschiedet. Das Schluss­wort oblag Vorstand Reinhold Bierl. Er bedankte sich bei den Anwes­enden noch für ihr Engage­ment und bat alle, den anstehenden Feuerwehrball am 8. Februar in der Geiganter Mehr­zweckhalle zu be­suchen.

Bergfest 2013

Bergfestsonntag

War der Bergfestauftakt am Freitag schon recht verheißungsvoll und sorgten „De 3 lustigen Sieben“ am Samstag da capo mit fetzigem Reper­toire für eine riesen Stimmung, so wurde der Sonntag schon al­leine vom Wetter her allen Ansprüchen dieses Festes voll auf gerecht. Der Charme des Bergfestplatzes kam dann am Sonntag bei der Berg­messe so richtig zur Geltung. Zahlreiche Gläubige besuchten den Berg um an dem von Pfarrer Prince P.D. Zelebrierten Gottesdienst teil­zunehmen. Musikalisch umrahmt wurde dieser von der Bayerisch-Böhmi­sche Blasmusik „Da Blech­scho`n“, die auch beim anschließenden Frühschoppen aufspielte. Derweil hatten sich die Floriansjünger auf ihren Einsatz vorbereitet. Die Gockerlbrater standen wie gewohnt an heißester Front am Brandherd um für den zu erwartenden Ansturm an die geflü­gelten „Brandopfer“ gerüstet zu sein. Die Würstel- und Steakgriller, die „Radi-Weiber und der „Lösch­trupp“ mit seinen „Meldern“, sprich Kellnerinnen, hatten die Lage sondiert um schnellstmögliche Hilfe für die Hungernden und Dürstenden leisten zu können. Am Nachmittag wurden dann die Bergfestbesu­cher bei Kaffee und Ku­chen vom Duo „Markus und Sepp“ musikalisch auf den Abend einge­stimmt, bei dem dann das „Grenzland-Trio“ in bekannter Manier aufspielte. Selbst ein kurzfristiges Unwetter konnte dem unvergleichlichen Flair dieses Festes im Walde nur wenig an­haben.

Bergfestauftakt

„Auf diese Bank von Stein will ich mich setzten“, sagte Wilhelm Tell in Schillers gleichnamigen Schau­spiel. Beim Geiganter Bergfest gibt es zwar keine Bank aus Stein, doch dafür jede Menge Bänke und Ti­sche aus Holz auf die sich der eidge­nössische Superschütze sicher auch gerne gesetzt hätte um mit dem Volke der Geiganter den besonderen Flair ihres Bergfestes genießen zu können. Ein Superschütze ist Bürgermeister Markus nach eigener Aussage eher nicht. Doch diesmal bewies er, dass er seit dem Waldmünchner Festauftakt beim Anzapfen des ersten Fasses enorm an Treffsi­cherheit zugelegt hat. Nach nur drei gezielten Schlägen durfte das Stadtoberhaupt den erwartungs­vollen Beobachtern vermelden: „O`zapft is!“ Nachdem alle Vorstände der am Einzug beteiligten Vereine am Berg ange­kommen mit den Ehrengäs­ten auf ein gutes Gelingen des Festes angestoßen hatten, konnten die Flo­riansjünger ihren Leitspruch „ber­gen retten, löschen“ bei diesem optimalen Bergfestwetter gleich in die Tat um­setzen indem sie die nach Flüssigkeit lechzen­den Teilnehmer der am Einzug be­teiligten Vereine vor dem Austrocknen bewahrten. Die Geiganter Vorzeigekapelle „Da Blechscho`n“ spielte gewohnt zünftig auf und sorgte somit dafür, dass keiner so recht nach hause gehen wollte und bei so man­chen ein Gedanke aufkam: „Manchmal bin ich in Feuer und Flammen. Am Berg frische Luft und nur schöne Damen. Dies Fest in dieser Natur, die Brotzeit, ein Bier und in der Bar Whisky pur. Ach könnte ich doch eine von den schö­nen Bedienungen mit nach Hause nehmen. Da kommt auch schon eine und lächelt kokett, geh Papa jetzt gemma, dahoam war­t`scho`s Bett!“

FFW-Ball 2013

Das Stimmungsbarometer beim Ball der Geiganter Floriansjünger stand auf „Überhitzung“. Kein Wun­der, heizte doch die Band „Pik As“ mit ihren Vollblutmusi­kern diese kräftig an. Sie machte ih­rem Namen alle Ehre und spielte ihre Karten, sprich musikalisches Repertoire, wie ge­wohnt ge­konnt aus, so dass die Tanzfläche stets gut bevölkert war. Dazu kam, dass die feuerer­probten Man­nen des Geiganter Löschtrupps, entgegen ihrer sonstigen Gepflo­genheiten, sich strikt weigerten, diesen Stimmungsgroßbrand zu löschen. Ganz im Gegenteil: Sie schürten mit Lachsal­ven erzeugen­den Einlagen auch noch weiter nach. So explo­dierte das Gelächter bei der Darbiet­ung des Geiganter Feuerwehrballetts, die mit einer schier wag­halsigen Ar­tistik ihre grazilen Hax`n zu feurigen Rhyth­men schwangen. Nur die Feuchtigkeit der vom Lachen trä­nenden Augen verhinderte eine größere Katastrophe. Wer jetzt dachte, der schwer beanspruchte Lach­muskel käme nun allmählich zur Ruhe, der irrte sich. „Bagger Ben's“ Muppets Show präsentierte eine heißblütige Persiflage des Märchens „Aschenputtel“, voll lodernder Leidenschaft und brennender Begierde. In den Hauptrollen der ach so schöne Prinz der Träume, das traurige und etwas depperte Aschenputtel, deren hässliche Schwes­tern, eine leicht genervte gute Fee und der Erzähler der Ge­schichte. Nach diesen gelungenen Dar­bietungen hätte man mit den Lachtränen der Anwesenden locker einen Löscheimer füllen können. Doch zum Löschen eignete sich ein Besuch in der „Fire­fighter-Bar“ viel besser. Den nötigen Flüssig­keitsnachschub für die fleißigen Tänzer besorgte das Personal vom „Bierstüberl Röhner“ und die dazugehöri­ge lukullische Stärkung lieferte der „Wirts-Wast“.

Hauptversammlung 2013

Mit der Begrüßung der Anwesenden eröffnete der 1. Vorstand der FFW Geigant, Reinhold Bierl, die Jahresver­sammlung der Geiganter Feuerwehr in der vollbesetzt­en Gaststube des Gasthauses Schall. Be­sonders freute es ihn dabei, dass wieder so viele Jungendfeuerwehrler zur Haupt­versammlung erschie­nen sind. Dies, so Bierl, zeige deutlich das Interesse und die Ver­bundenheit der Ju­gend zur Wehr. Bierl ging auch kurz auf den traditionell vor der Hauptversamm­lung abge­haltenen Ge­denkgottesdienst für die verstorbenen Mitglieder ein. Hier bedankte er sich vor allem bei Pfarrer Rapha­el Somwe Katum­bu Ka­shika für die würdige Gestaltung, bei der Blaskapelle „Da Blech­scho`n“ für die mu­sikalische Umrah­mung und bei den Anwesenden für deren zahlreiche Teilnahme in Uniform. Ein Dan­keschön für die gu­te Zusammenarbeit und ein herzliches „Grüß Gott“ ging an dieser Stelle auch an den ebenfalls anwesen­den Bürgermeister Markus Ackermann und an KBM Michael Gruber.

Anschlie­ßend gab er einen kurzen Überblick über die gesellschaftlichen Aktivitäten im ab­gelaufenen Jahr. Dies zeigte deut­lich auf, dass die Geiganter Floriansjünger auch hier sehr vielseitig ih­ren Mann stehen und es zudem noch verstehen, auch selbst Feste erfolgreich zu veranstalten. Un­ter an­derem den FFW Ball mit äußerst gelungenen Ein­lagen. Ein Garant für den Erfolg waren dabei vor allem die zahl­reiche Teilnahme der Vereine in und um Geigant. Dafür bedankte er sich abschließend noch einmal bei allen Vorständen und Vereinsmitglie­dern.

An­schließend trug der 1. Kommandant, Richard Gschwendtner, den Rechenschaftsbericht über das ab­gelaufene Jahr vor. Wie Gschwendtner erörterte, war auch das Jahr 2012 für die Feuer­wehr wieder ein Jahr mit vielen Aktivitäten, bei denen die Vorstandschaft doch sehr gefordert wur­de. Durch die kame­radschaftliche Zusammenarbeit ist es aber gelungen, alle Anforderungen sehr gut zu meistern. So wurde die Wehr im abgelaufenen Jahr 17 mal alarmiert, wobei 160 Aktive insgesamt 183 Einsatzstun­den leiste­ten. Unter anderem schlugen bei der Gei­ganter Wehr fünf Brandeinsätze, sieben Einsätze tech­nische Hilfe und drei Einsätze mit sonstigen Tätigkeiten zu Buche. Wie Gschwendtner dazu anmerkte, handelte es sich bei den sonstigen Einsätzen um Einsätze die ohne Alarmierung stattfinden, aber sofort bei der Leitstelle Regensburg nachgemeldet werden müssen. Dazu gehören unter anderen private Hilfe­rufe oder Straßensperrungen bei Festveranstaltungen. Bei der Ausbildung konnte der Kommandant den Anwesen­den auch für das vergan­gene Jahr ein beachtliches Pensum vorweisen. Die Atemschutzgeräte­träger wur­den durch Tobias Betz und Florian Wagner aufgestockt. Wagner hat dazu auch den Maschinistenlehr­gang erfolgreich abgeschlossen. Eine Gruppe legte das Leistungsabzeichen in der Variante Atemschutz ab. Bei den Monatsübung­en wurden neben der theoretischen Ausbildung im Som­mer auch das Gerä­tehaus, die Fahrzeuge und die Einsatzkleidung gepflegt, gereinigt und bei Be­darf re­pariert. Hier leisteten die Aktiven 1125 Übungs- und Ausbildungsstunden.

Der Bericht von Jugend­sprecher Martin Wagner konnte sich ebenfalls sehen las­se. Insgesamt 18 mal traf sich die Ju­gendfeuerwehr zu den unterschied­lichsten Ausbildungen und Veranstaltungen. Das Ab­schneiden der Jugendwehr beim Wissenstest in Gei­gant konnte sich ebenso sehen lassen wie die erfolgr­eich abgelegte Jugendflamme. Beim Jugendwettbe­werb hat man sich für den Landkreisentscheid qualifiziert und einen Mittelfeldplatz er­reicht. Ins­gesamt war der FFW-Nachwuchs 347 Stunden für die Wehr tätig. Durch den Informations­abend für in­teressierte Jugendliche konnten man acht Buben und vier Mädchen als neue Mitglieder auf­nehmen, wo­mit die Ju­gendwehr jetzt 21 Mitglieder hat. Wohl einmalig ist die Gestaltung eines eigenen Jahreskalend­ers mit Bildern aus dem Geiganter Vereins­geschehen, der ab sofort zum Ver­kauf ansteht und dessen Er­lös der Jugendkasse zugute kommt. Auch der gesellige Bereich kam nicht zu kurz. Die be­wies die Aufführung von Schrift­führer Fridolin Mühl­bauer. Die Teilnahme an ver­schiedenen Vereinsfes­ten, die Organisation des Fronleichnamsfestes, die Beteiligung am Volkstrauer­tag und die Besuche der hiesigen Faschings­bälle bewiesen den Zusammenhalt innerhalb der Wehr.

Nachdem Kas­sier Rainer Wagner den Kassenbe­richt vorgelesen und erläutert hatte, wurde ihm von den Kassenprüfern Egon Mühl­bauer und Egon Gru­ber eine or­dentliche Arbeit bescheinigt und auf Antrag der gesamten Vorstand­schaft einstimmig die Ent­lastung er­teilt.

Bürger­meister Markus Ackermann er­klärte, dass der Besuch der Jahresver­sammlung der Gei­ganter Feuerwehr für ihn sehr aufschlussreich sei. Er sehe dabei vor allem zwei Aspekte: Zum einen den Sozialen mit den gesellschaftlichen Aktivitäten. Zum anderen den der Si­cherheit, der für die Feuer­wehrler auch nicht ganz ungefährlich ist. Umso mehr wisse er die Leistungen der Feuerwehren zu schät­zen. Umso wichtiger sei deshalb die Ausstat­tung mit moder­nen Geräten und die dazugehörige fundierte Ausbildung an die­sen. Auch die Jugendarbeit sei in diesem Sinne eine Kern­aufgabe, die die Gei­ganter engagiert und vorbildlich angehen. Aber auch beim ge­sellschaftliche Mitein­ander ist die FFW-Geigant eine feste Grö­ße, die mit ihrer Dynamik Leben ins Dorf bringt. Er wünschte den Geiganter Floriansjün­gern auch weiterhin viel Er­folg und vor allem, dass keiner bei den vielen Ein­sätzen für den Dienst am Nächsten zu Scha­den käme.

Anschließend ging KBM Micha­el Gruber auf die Ein­sätze der Wehren im KBM Be­reich Schönthal ein. Wie er sagte, war das Jahr 2012 mit 68 Einsätzen ein „norma­les““ Jahr. Leider hatte man eine Brandtote und zwei Verkehrstote zu beklagen. Hier stellte er fest, dass sich einmal mehr heraus­stellte, wie wichtig es ist, genü­gend Personal und Ausrüstung zur Verfügung zu haben. Ein besonderes Anliegen sei es ihm dabei, die Ausbildungen vor­anzutreiben. Bei den Leistungs­abnahmen könne man zwar mit 13 abgelegten Prüfungen dieses Jahr eine Steigerung von über 100 Pro­zent verbu­chen, das sei noch ausbaufähig Zu loben sei auf alle Fälle die Jugendarbeit der Wehren, die mit ihrer Ju­gend bei allen Wett­bewerben stark ver­treten sind. Besonders hob der Kreis­brandmeister da­bei den für alle Teilnehmer sehr zeitaufwendigen Lehrgänge und Tests her­vor, die alle­samt in Punkto Teilnehmer­zahl und Ergebnis­sen einfach gut verlaufen sind. Am Ende bedankte sich KBM Michael Gruber bei al­len Helfern der Alt­kleidersammlung, bei der mit 43 Tonnen ein großartiges Ergebnis erzielt wurde. An­schließend wurden von Kommandant Richard Gschwendtner zusammen mit Vorstand Reinhold Bierl und Bürgermeister Markus Ackermann mit Tobias Betz, Marcus Gruber, Florian Wagner und Simon Wagner vier sehr engagierte Jugendliche offiziell in die aktive Mannschaft übernommen. Das Schluss­wort oblag Vorstand Reinhold Bierl. Er bedankte sich bei den Anwes­enden noch für ihr Engage­ment und bat alle, den anstehenden Feuerwehrball am 19. Januar in der Geiganter Mehr­zweckhalle zu be­suchen, wenn möglich, mit größerem Anhang.

Infotag für die Jugend 2012

Alle zwei Minuten wird irgendwo im Freistaat die Feuerwehr alarmiert. Und die Floriansjünger sind dann auch immer sofort zur Stelle und verrichten ihre Arbeit mit Herzblut und wie selbstverständlich. Doch dafür braucht es vor allem genügend Idealisten, die sich selbstlos in den Dienst der Nächsten stel­len. Denn, soweit nicht anders bestimmt, ist der Feuerwehrdienst freiwillig und ehrenamtlich: Alle Mit­glieder der Wehr leisten also unbezahlten Dienst an ihren Mitmenschen. Und zwar Tag und Nacht, so­wohl während ihrer Arbeitszeit als auch in der Freizeit, verbunden mit allen Herausforderungen und Schwierigkeiten die dies mit sich bringt. Und hier schrillen die Alarmglocken bei den Feuerwehren: Um diesen hohen Leistungsstandard halten zu können, fehlt es am Nachwuchs! Bei der FFW Geigant hat man zwar momentan noch keine gravierenden Nachwuchssorgen, doch auch in Geigant macht sich der Geburtenrückgang bemerkbar. Zukunftssicherung ist also das Stichwort der Wehr. So lud die Geiganter Feuerwehrführung alle Jugendlichen ab 12 Jahren zu einem Informationstag ein. Vorstand Reinhold Bierl konnte dazu doch et­liche interessierte Jugendliche begrüßen. Der zweite Kommandant Holger Rie­derer erklärte zur Einfüh­rung die Kriterien für den aktiven Feuerwehrdienst und informierte die acht Mädchen und sieben Buben über die Aufgaben der Feuerwehr.

So kann der Dienst bei der Feuerwehr von jeder Person, die das 16. Lebensjahr vollendet hat, geleistet werden und endet mit dem 63. Lebens­jahr. Jugendliche vom 12. bis 16. Lebensjahr können aber zuvor bereits in einer Jugendfeuerwehr auf den aktiven Dienst vorbereitet werden. Die Hauptaufgaben der Freiwilligen Feuerwehr lassen sich in vier Bereiche einteilen: Retten, Löschen, Bergen und Schützen. Dazu kommen noch zahlreiche Aufga­bengebiete innerhalb der Wehr, die jeweils von speziell geschultem Personal übernommen werden. So kümmert sich der Jugendwart um den Nachwuchs, der Gerätewart um die Wartung und Einsatzbereit­schaft der Fahrzeuge und Gerätschaf­ten und die Ausbilder um alle feuerwehrrelevanten Themen. Dar­über hinaus können spezielle Lehrgänge an den Feuerwehrschulen besucht und Führerscheine für Fahr­zeuge absolviert werden. Kurz­um, die Ar­beit in der Feuerwehr bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten sein Können und Talent einzu­setzen. Nicht zu vergessen, fördert der Feuerwehrverein die Kamerad­schaft seiner Mitglieder auch durch Veranstal­tungen und Aktivitäten. Anschließend folgte der Theorie die Praxis. Kommandant Richard Gschwendt­ner und sein Stellvertreter Holger Riederer führten die hof­fentlich angehenden Floriansjünger durchs Feuerwehrhaus und erläuterten am Objekt die Einsatzmög­lichkeiten von Löschfahrzeug (LF) und Mehr­zweckfahrzeug (MZF) und deren spezieller Ausrüstung. Zum Schluss durften alle noch in den beiden Fahrzeugen eine „Einsatzrunde“ mitfahren, bevor sie bei einer kleinen Brotzeit auch noch den geselli­gen Teil der Feuerwehr kennenlernten.


Rammadamma 2012

Die Jugendfeuerwehr Geigant führte kürzlich eine Müllsammelaktion (rammadamma)durch. An verschiedenen Plätzen und Wegen im Bereich in und um Geigant, wie zum Beispiel Roßhof, Schwarzholz, Zwirenzl sammelten die Nachwuchsbrandschützer viel Dreck und Unrat und trugen somit ein wenig dazu bei, zur Sauberkeit der Landschaft bei. Der Abfall derachtlos von manchen "Müllsündern" weggeworfen wurde, kam anschließendzum städtischen Bauhof. Danach freuten sich die fleißigen Helfer über eine kleine Brotzeit.

 

Text und Bild: Simon Wagner

FFW-Ball 2012

Etwas frivol ging es her bei einer Vaterschaftsklage vor dem obersten Faschingsballgericht der FFW Geigant. Nachdem Gerichtsdiener (Martin Gruber) die Geladenen auf ihre Plätze gebeten hatte eröff­nete der zuständige Richter (Sebastian Karl) am FFW-Gericht eine Verhandlung, in der er mit vielen Widersprüchen der Prozessbeteiligten konfrontiert wurde Die Klägerin (Christiane Erhard) und der Beklagte (Andreas Bierl) überboten sich geradezu mit ihren gegensätzlichen Aussagen. Der Ge­richtsschreiber (Christian Pangratz) hatte zwar alle den Fall betreffenden Vorfälle exakt abgestem­pelt und gesiegelt, doch der geladene Zeuge (Herbert Schichl) konnte sich an rein gar nichts mehr erinnern. Mehr als nebulös war dabei die Rolle des Verteidigers (Bürgermeister Markus Acker­mann).Dieser hatte nicht nur bei allen amourösen Anklagepunkten seine Finger im Spiel son­dern wurde am Prozessende auch noch als Schuldiger entlarvt. Diese Gerichtsverhandlung war einer der Trümpfe beim Ball der FFW Geigant.

Ein weiterer Trumpf war die Band „Pik As“. Sie machte ih­rem Namen alle Ehre und spielte ihre Karten, sprich musikalisches Repertoire, wie gewohnt ge­konnt aus, so dass die Tanzfläche stets gut bevölkert war. Den nötigen Flüssigkeitsnachschub für die fleißigen Tänzer besorgte das Personal vom „Bierstüberl Röhner“ und die dazugehörige lukullische Stärkung lieferte der „Wirts-Wast“. Seinen Einsatz verdoppelt hat dann so mancher in der Bar und ganz im Gegensatz zum realen Poker gingen beim Ball der Geiganter Wehr alle als Gewinner nach Hause.

Hauptversammlung 2012

Mit der Begrüßung der Anwesenden eröffnete der 1. Vorstand der FFW Geigant, Reinhold Bierl, die Jahresver­sammlung der Geiganter Feuerwehr in der vollbesetzt­en Gaststube des Gasthauses Schall. Be­sonders freute es ihn dabei, dass wieder so viele Jungendfeuerwehrler zur Haupt­versammlung erschie­nen sind. Dies, so Bierl, zeige deutlich das Interesse und die Ver­bundenheit der Ju­gend zur Wehr. Bierl ging auch kurz auf den traditionell vor der Hauptversamm­lung abge­haltenen Ge­denkgottesdienst für die verstorbenen Mitglieder ein. Hier bedankte er sich vor allem bei Pfarrer Rapha­el Somwe Katum­bu Ka­shika für die würdige Gestaltung, bei der Blaskapelle „Da Blech­scho`n“ für die mu­sikalische Umrah­mung und bei den Anwesenden für deren zahlreiche Teilnahme in Uniform. Ein Dan­keschön für die gu­te Zusammenarbeit und ein herzliches „Grüß Gott“ ging an dieser Stelle auch an den ebenfalls anwesen­den Bürgermeister Markus Ackermann, an KBM Michael Gruber und an KBI An­ton Ruhland. Anschlie­ßend gab er einen kurzen Überblick über die gesellschaftlichen Aktivitäten im ab­gelaufenen Jahr. Dies zeigte deut­lich auf, dass die Geiganter Floriansjünger auch hier sehr vielseitig ih­ren Mann stehen und es zudem noch verstehen, auch selbst Feste erfolgreich zu veranstalten. Un­ter an­derem den FFW Ball mit äußerst gelungenen Einlagen. Erstmals in der Mehrzweckhalle abgehalten, schlug dieser voll ein. Ein Garant für den Erfolg waren dabei vor allem die zahl­reiche Teilnahme der Vereine in und um Geigant. Dafür bedankte er sich abschließend noch einmal bei allen Vorständen und Vereinsmitglie­dern. An­schließend trug der 1. Kommandant, Richard Gschwendtner, den Rechenschaftsbericht über das abge­laufene Jahr vor. Wie Gschwendtner erörterte, war auch das Jahr 2011 für die Feuer­wehr wieder ein Jahr mit vielen Aktivitäten, bei denen die Vorstandschaft doch sehr gefordert wur­de. Durch die kamerad­schaftliche Zusammenarbeit ist es aber gelungen, alle Anforderungen sehr gut zu meistern. Die Einsätze im Ernstfall seien „Gott sei Dank“ et­was zurückgegangen. Dafür habe man aber einmal mehr sehr viel Zeit in die Ausbildung und Jugendarbeit investiert. So wurde die Wehr im abgelaufenen Jahr elf mal alarmiert, wobei 109 Aktive insgesamt 150 Einsatzstunden leisteten. Unter anderem schlugen bei der Gei­ganter Wehr sechs Brandeinsätze und sieben Einsätze technische Hilfe zu Buche. Wie Gschwendtner dazu anmerkte, handelte es sich bei den Einsätzen im Brandfall stets um Kleinbrände und in den meisten Fällen wurde bei der Fahrt zum Einsatzort wieder Entwarnung gegeben. Bei einem Einsatz war eine Person in akuter Gefahr und es musste sich mühsam Zugang in das Haus geschaffen werden. Die­ses Ereignis gab den Anstoß, einen Türöffnungssatz anzuschaffen. Nicht alltäglich war die Suche nach einem angeblich notgelandeten Kleinflugzeug im Bereich „Waldmünchen – Hocha – Ziegelhütte“. Die­se konnte aber abgebrochen werden, da der vermisste Flieger wieder aufgetaucht ist. Auf die techni­schen Hilfeleistungen eingehend, wies Gschwendtner darauf hin, dass man hier wieder sehr unterschied­lich gefor­dert wurde. Der Busunfall in der „Gangerlreim“, sowie der schwere Verkehrsunfall zwischen Geigant und Katzbach ist allen noch gut in Erinnerung. Bei diesen Unfällen war die FFW Geigant für die Ver­kehrsumleitung zuständig und beim Busunfall wurden zudem auslaufende Betriebsstoffe mit Öl­binder aufgefangen. Bei der Ausbildung konnte der Kommandant den Anwesenden auch für das vergang­ene Jahr ein beachtliches Pensum vorweisen. Die Atemschutzgeräteträger wurden durch Micha­el Bierl und Johannes Dirnberger aufgestockt und waren bei der jährlichen Überprüfung in der Übungs­strecke der FFW Furth i. Wald. Eine Gruppe legte das Leistungsabzeichen in Bronze ab. Bei den Mo­natsübungen wurden neben der theoretischen Ausbildung und dem Aufbau der Löschwasserversorgung im Som­mer auch das Gerätehaus, die Fahrzeuge und die Einsatzkleidung gepflegt, gereinigt und bei Be­darf re­pariert. Hier leisteten die Aktiven 870 Übungs- und Ausbildungsstunden. Zum Schluss seiner Ausführun­gen wies Richard Gschwendtner noch besonders auf die notwendig gewordene Neuanschaf­fung von Atemschutzgeräten hin. Da es für die alten Geräte keine Ersatzteile mehr gibt, musste schnell Ersatz her. Durch die tatkräftige Unterstützung von KBM Michael Gruber wurden die passenden Geräte ausgesucht. Die Finanzierung und Genehmigung ging problemlos über die Bühne. Dafür bedankte sich der 1. Kommandant vor allem beim Stadtrat Waldmünchen, an der Spitze Bürgermeister Markus Acker­mann. Der Bericht von Jugend­sprecher Markus Gruber konnte sich ebenfalls sehen las­se. Insgesamt 13-mal traf sich die Ju­gendfeuerwehr zu den unter­schiedlichsten Ausbildungen und Veranstaltungen. Das Abschneiden der Jugendwehr beim Wissenstest in Geigant konnte sich ebenso sehen lassen wie die er­folgreich abgelegte Jugendflamme. Insgesamt war der FFW Nachwuchs 255 Stunden für die Wehr tätig. Wohl einmalig ist die Gestaltung eines eigenen Jah­reskalenders mit Bildern aus dem Geiganter Vereins­geschehen, der ab sofort zum Ver­kauf ansteht und dessen Er­lös der Jugendkasse zugute kommt. Auch der gesellige Bereich kam nicht zu kurz. Die bewies die Aufführung von Schrift­führer Fridolin Mühl­bauer. Die Teilnahme an ver­schiedenen Vereinsfesten, die Organisation des Fronleichnamsfestes und die Beteiligung am Volkstrauer­tag bewiesen genauso den Zusammenhalt innerhalb der Wehr. Auch bei den Besuchen der hiesigen Faschingsbälle war man zahlenmäßig stark vertreten. Beim Dorfschießen der „Ritterschützen“ belegte die FFW Platz Zwei bei der Meistbeteiligung und wurde sogar Sieger bei der Mannschaftswertung im Schießen. Nachdem Kas­sier Rainer Wagner den Kassenbe­richt vorgelesen und erläutert hatte, wurde ihm von den Kassenprüfern Egon Mühl­bauer und Egon Gruber eine or­dentliche Arbeit bescheinigt und auf Antrag der gesamten Vorstand­schaft einstimmig die Entlastung er­teilt. Wag­ner wies noch darauf hin, ihm even­tuelle Änderungen der Bankver­bindung zu melden, damit unnöti­ge Stornogebühren vermieden wer­den können.

Bürger­meister Markus Ackermann er­klärte, dass der Besuch der Jahresver­sammlung der Gei­ganter Feuerwehr zwar für ihn sehr aufschlussreich sei und er daher das Metier mittlerweile durchaus kenne. Umso mehr wisse er die Leistungen der 16 Feuerwehren im Gemeinde­bereich zu schätzen. Der Aufgabenbe­reich der Feuerwehren habe sich in den letzten Jah­ren enorm gewandelt. Die Zahl der Unfälle steigt stetig. Umso wichtiger sei deshalb die Ausstat­tung mit moder­nen Geräten und die dazugehörige fundierte Ausbildung an die­sen. Auch die Jugendarbeit sei in diesem Sinne eine Kernaufgabe, die die Gei­ganter engagiert und vorbildlich angehen. Aber auch das ge­sellschaftliche Miteinander ist für die För­derung der Dorfge­meinschaft nicht hoch genug einzuschätzen. Hier ist die FFW-Geigant eine feste Größe, die mit ihrer Dynamik Leben ins Dorf bringt. Er wünschte den Geiganter Floriansjüngern auch weiterhin viel Er­folg und vor allem, dass keiner bei den vielen Ein­sätzen für den Dienst am Nächsten zu Scha­den käme.

Anschließend ging KBM Micha­el Gruber auf die Ein­sätze der Wehren im KBM Be­reich Schönthal ein. Wie er sagte, war das Jahr 2011 mit 44 Einsätzen ein ruhiges Jahr. Dennoch stellte er fest, dass sich einmal mehr herausstellte, wie wichtig es ist, genü­gend Personal und Ausrüstung zur Verfügung zu haben. Hierzu würden die Grundlagen be­reits in der Ju­gendarbeit gelegt, wobei man auf einem guten Weg sei. Hier bedankte sich Gruber bei al­len Komman­danten und den Feuerwehrführungskräften für deren vorbildliche Ausbildungsarbeit am Nachwuchs. Leider könne man dies bezüglich der Leistungsab­nahmen nicht sagen, resümierte Gruber, denn hier ha­be man mit nur sechs abgelegten Prüfungen einen absoluten Tiefpunkt erreicht. Er richtete daher vor al­lem an jene Wehren, die seit Jahren keine Leistungsabzeichenabnahme durchführten, den dringenden Appell, diesen wichtigen Teil der Feuerwehrausbildung zu forcieren. Eine Gemeinschaftsübung zur Op­timierung des Zusam­menspiels für eine möglichst schnelle und effizi­ente Brandbekämpfung im Ernst­fall führten die Feuerwehren aus Gei­gant, Döfering, Rannersdorf, Katz­bach und Sinzen­dorf am Roßhof durch. Ihr Leistungs­potenzial stellten die Feuerwehren im KBM Bereich Schönthal im Zusammenwir­ken mit dem Rettungsdienst des BRK bei einer Aktionswochenübung in Geigant bei der Übung in der Tschechei dabei. Mit dem Hinweis auf die am 14. April stattfindende Altkleidersammlung beendete der KBM seinen Bericht.

Kreisbrandinspektor Anton Ruh­land hob besonders den Brand in Rötz mit einer Toten und den Brand in Schönthal, bei dem man sehr viel Glück hatte weil dieser so schnell entdeckt wurde, hervor. In diesem Sinne verwies er auf die Not­wendigkeit von Rauchmeldern. Er appellierte an die Wehren, die Bevölkerung zu einem Einbau die­ser Ge­räte zu moti­vieren und sie für die Gefahren der Rauchgase zu sensibilisiere. Denn, wie Ruhland an­merkte, wenn man die Gefahr auch für sich selbst nicht so wichtig nähme, die häufigste Todesursache bei einem Brand ist nicht der Tod durch verbrennen, sonder eben durch giftige Gase. Dies sollte einem ei­nem die geringen Anschaffungskosten solcher Le­bensretter von etwa sieben Euro allemal wert sein. Als „halbes Drama“ bezeichnete der KBI die geringe Zahl von 27 Leistungsprüfungen auf Inspektionsebene. Erfreulich dagegen seien die Beteiligungen am Funk-und Atemschutzlehrgang mit 52 respektive 19 Teilnehmern sowie am Truppmannlehrgang, an dem 35 Feuerwehrler teilnahmen. Das Schlusswort oblag Vorstand Reinhold Bierl. Er bedankte sich bei den An­wesenden noch für ihr Engage­ment und bat alle, den anstehenden Feuerwehrball am 28. Januar in der Geiganter Mehrzweckhalle zu be­suchen, wenn möglich, mit größerem Anhang.

Wissenstest 2011

Bei fast allen Aufgaben die im Feuerwehrdienst erledigt werden müssen, können Gefährdungen nicht ausgeschlossen werden. Unbekannte Einsatzorte, unwegsames Gelände, schlechte Witterung, Dunkel­heit usw. machen die Aufgabe der Feuerwehr bei Einsätzen nicht leichter. Aber auch bei der Ausbildung oder im Übungsdienst lassen sich Gefahren nicht ausschließen. Um sich selbst und die Feuerwehrkame­raden nicht unnötig zu gefährden, müssen die Gefahren rechtzeitig erkannt werden und entsprechende Gegenmaßnahmen getroffen werden. „Unfallverhütung in der Jugendfeuerwehr. Persönliche Schutzaus­rüstung und Dienstkleidung“ war deshalb die Aufgabenstel­lung, die die Wertungsrichter Inspektionsju­gendwart Martin Holler und Kreisbrandmeister Mi­chael Gruber den Prüflingen beim diesjährigen Wis­senstest stellten. Der Wissenstest selbst wurde wie in den letzten Jahren in seinem Schwierigkeitsgrad nach den zu erreichenden Wissensteststufen gestaffelt. Dazu stand ihm Rahmen der Vorbereitung fol­gendes auf dem Ausbildungsprogramm der Nachwuchsfeuerwehrler: 1. Erkennen, dass viele Tätigkeiten im Feuerwehrdienst mit Unfallgefahren verbunden sind. 2. Gefahren, die als Feuerwehranwärter im Feuerwehrdienst auftreten, erkennen. 3. Durch richtiges Verhalten und durch das Verwenden der persön­lichen Schutzausrüstung Unfälle vermeiden. 4. Die persönliche Schutzausrüstung für Feuerwehranwär­ter kennen und die altersabhängigen Unterschiede wissen. 5. Die persönliche Schutzausrüstung für Feu­erwehrdienstleistende kennen. 6. Spezielle persönliche Schutzausrüstung für besondere Einsatzlagen kennen. 7. Feste und veränderliche Funktionsabzeichen kennen, unterscheiden und den jeweiligen Funk­tionsträgern zuordnen können. Die 30 Jugendlichen aus den Feuerwehren Albernhof, Geigant, Katz­bach, Sinzendorf und Hocha haben sich sich alle sehr ernsthaft mit dieser Thematik befasst und wurden dazu auch optimal von ihren Kommandanten und Jugendwarten vorbereitet. So konnte dann Inspekti­onsjugendwart Martin Holler den Geprüften zu deren souveränen Leistung gratulieren und den Absol­venten 4 mal eine Plakette in Bronze, elf mal in Silber und zehn mal in Gold überreichen. Drei der Nach­wuchsfloriansjünger bestanden erfolgreich die Stufe vier und zwei die Stufe fünf. Sie erhielten da­für Urkunden. KBM Michael Gruber bedankte sich zum Schluss bei allen Teilnehmern, Ausbildern und allen, die bei der Durchführung des Wissenstests geholfen haben. Martin Holler appellierte an den Nachwuchs, dass sie der Feuerwehr auch weiterhin die Treue halten und später als aktive und engagier­ten Feuerwehrler ihren Mann, respektive Frau stehen.

Gemeinschaftsübung 2011

Eine Gemeinschaftsübung zur Optimierung des Zusam­menspiels für eine möglichst schnelle und effizi­ente Brandbekämpfung im Ernstfall führten die Feuerwehren aus Gei­gant, Döfering, Rannersdorf, Katz­bach und Sinzen­dorf am Roßhof durch. Angenommen wurde ein Brand im zweiten Obergeschoss eine Hotels mit starker Rauchentwicklung und drei vermissten Personen. Während die Wehren aus Katzbach, Sinzendorf und Rannersdorf die etwa 300 Meter lange Schlauchstrecke vom Weiher zum Brandobjekt aufbauten, drangen die Atemschutzträger aus Geigant und Döfering mit je vier Mann über eine Anlegeleiter und das Treppenhaus zum Brandherd vor, wo sie im dich­ten Qualm auch die vermissten Personen auffan­den und diese aus der Gefahrenzone brachten. Bei der Abschlussbesprechung stellte Einsatzleiter KBM Michael Gruber fest, dass diese Übung einmal mehr aufgezeigt hat, wie wichtig die Koordination der einzelnen Wehren untereinander ist, damit ein Rädchen ins andere greift, was im Endeffekt auch geklappt hat. Be­sonders lobenswert war diesmal der geradezu vorbildliche Aufbau der Schlauchstrecke, bei der man das Optimum herausgeholt hat. Zum Schluss erläuterte KBM Michael Gruber den beteiligten Feuerwehrlern die Funktionalität des Rauchverschlusses und dessen Aufbau.

Leistungsabnahme

Mit einer erfolgreich abgelegten Leistungsprüfung, bei der sich sieben Nachwuchsfeuerwehrler ihr ers­tes Abzeichen in Bronze für die Stufe 1 erhielten, setzten die Geiganter Floriansjünger einen weiteren Schritt in Richtung ihrer Maxime: „Die ständige Aus- und Fortbildung im Feuerwehrwesen“. Nachdem von den Prüflingen die geforderten Knoten und Stiche laut KBI Anton Ruhland mit Bravour angelegt und der Löschangriff ebenfalls den Vorgaben ent­sprach, war die Prüfung bestanden. Der Kreisbrandin­spektor meinte bei der Übergabe der Abzeichen, dass es immer wieder eine besondere Freude sei, eine so große Nachwuchsgruppe abnehmen zu können. Dies zeige nämlich das sich der Nachwuchs noch für die Feuer­wehr und damit auch für den Dienst am Nächsten interessiert. Mit der Bitte, Der Feuerwehr auch weiter­hin die Treue zu halten, überreichte er das Feuerwehrabzeichen in Bronze an: Tobias Betz (ME), Matt­hias Mißlinger (AF), Christian Meindl (AM), Marcus Gruber (WF), Florian Wagner (WM), Simon Wagner (SF) und Dominik Mühlbauer (SM). Da­niel Röhner (MA) legte die Prüfung für Stufe fünf ab. Ergänzungsteilnehmer war Richard Gschwendtner (GF). Die Gruppe wurde bewertet vom Schiedsrichterteam KBI Anton Ruhland, KBM Michael Gru­ber und KBM Norbert. Vorbereitet und aus­gebildet wurde die Absolventen von Kommandant Richard Gschwendt­ner und 2. Kommandant Holger Riederer.

Preisschafkopf 2011

Der Preisschafkopf der FFW-Geigant zog schon immer, Dank der überdurchschnittlich wertvollen Preise die Kartler aus nah und fern magische an. So auch am Freitag. Zum ersten mal in der Mehr­zweckhalle ausgetragen, „zockten“ an 35 Tischen die Liebhaber dieses urbayerischen Kartenspiels begeistert um den Sieg und die dafür ausgesetzten 250 Eure. Für den Zweitplazierten reichten die gewonnenen 150 Euro locker aus, um die Zeche zu begleichen. Da es zudem noch 150 wertvolle Sachpreise zu gewinnen gab, brauchte keiner mit leeren Händen nach Hause gehen. Vorstand Rein­hold Bierl bedankte sich vor der Preisverteilung bei allen Preisspendern und bei den Spielern für die faire Spielweise. Anschließend schritt er zur Siegerehrung. Mit 42 Punkten hatte an diesem Tag Günter Rötzer das glücklichste Händchen und sicherte sich den Sieg, gefolgt von Janos Bergner, der 37 Punkte erreichte. Dritter wurde mit 36 Punkten Josef Meier.

 

Bild: 2. Vorstand Thomas Erhard, Günter Rötzer, Janos Bergner, Vorstand Reinhold Bierl, Josef Meier, 2. Kommandant Holger Riederer. (v. l.)

FFW-Ball 2011

Brandheiß ging es beim Faschingsball der Geigantern Floriansjüngern her. Fürs Anheizen sorgten die Vollblutmusiker der Band „Pik Ass“ und schon bald stand das Stimmungsbarometer auf „Überhitzung“. Dazu kam, dass sich die feuererprobten Mannen des Geiganter Löschtrupps, ganz im Gegenteil zu ihren sonstigen Gepflogenheiten, strikt weigerten, diesen Stimmungsgroßbrand zu löschen. Ganz im Gegenteil! Sie schürten mit lachsalvenerzeugenden Einlagen auch noch weiter nach. So explodierte stellenweise das Gelächter bei der Darbietung der Jungfeuerwehrler, in der sie dem begeisterten Publikum demonstrierten, welch textlichen Verwicklungen beim Zippen durch die Fernsehprogramme Fußball, Leichtathletik und Kochschule entstehen können. Wer jetzt dachte, der schwer beanspruchte Lachmuskel käme nun allmählich zur Ruhe, der irrte sich. Bei einer Castingshow kam es dann unweigerlich zum „Gaudiflächenbrand“. Die hochkarätige Besetzung der Jury mit Bagger Ben, Lady Peggy und Big Lugge hatten es dabei nicht leicht, bei den Qualitäten der Kandidaten die richtige Entscheidung zu treffen. King Holger überzeugte durch eine musikalischen Höchstleistung mit der Gartenschlauchtrompete. Tommy the Eggblower verblüffte mit seiner Fähigkeit, ein gekochtes Ei in Nullkommanix auszublasen als wäre dies die einfachste Sache der Welt. Bei Lady Peggys Versuch, ihm dieses nachzutun, zersprang das Ei. Tommys spontaner Ausruf:“Eisprung!“ Brutal für jedes einigermaßen musikalisches Gehör dann der Auftritt von Newdad Richy. Dessen gesangliche Interpretationen verursachten im besten Falle ein leichtes Ziehen in den Zahnwurzeln. Bei der Jury machte sich Entsetzen breit und sie fühlte sich außerstande eine Bewertung abzugeben. Das Publikum aber erklärte Richy zum Sieger und die gesamte Castingshow als absoluten Gewinner des Abends. Zumal alles ohne Proben und aus dem Stegreif aufgeführt wurde. Lichterloh brannte es auch in der Feuerwehrbar. Gemäß dem Motto der Wehr: „Wir lassen nichts anbrennen!" testeten die spritzigen Barkeeper dort ständig ihre „Kleinlöschgeräte“, was sich bei näherer Betrachtung eigentlich mehr als Brandbeschleuniger herausstellte. Die stetige Flüssigkeitszufuhr trieb dann auch so manchen schnellen Schrittes in den Wehr-Container (WC) und mit starkem Strahl gaben die Feuerwehrmänner ihr Wasser ab.

Hauptversammlung 2011

Als äußerst erfreulich bezeichnete der 1. Vorstand der FFW Geigant, Reinhold Bierl, das enorme Inter­esse der Mitglieder an der Jahresversammlung der Geiganter Feuerwehr in der proppenvoll besetzt­en Gaststube des Gasthauses Schall. Besonders freute es ihn, dass so viele Jungendfeuerwehrler zur Haupt­versammlung erschienen sind. Dies, so Bierl, zeige deutlich das Interesse und die Ver­bundenheit der Ju­gend zur Wehr. Bierl ging auch kurz auf den traditionell vor der Hauptversamm­lung abge­haltenen Ge­denkgottesdienst für die verstorbenen Mitglieder ein. Hier bedankte er sich vor allem bei Pfarrer Rapha­el Somwe Katumbu Kashika für die würdige Gestaltung, bei der Blaskapelle „Da Blech­scho`n“ für die mu­sikalische Umrahmung und bei den Anwesenden für deren zahlreiche Teilnahme in Uniform. Ein Dan­keschön für die gute Zusammenarbeit und ein herzliches „Grüß Gott“ ging an dieser Stelle auch an den ebenfalls anwesenden Bürgermeister Markus Ackermann, an KBM Michael Gruber und an KBI An­ton Ruhland. Anschließend gab er einen kurzen Überblick über die gesellschaftlichen Aktivitäten im ab­gelaufenen Jahr. Dies zeigte deut­lich auf, dass die Geiganter Floriansjünger auch hier sehr vielseitig ih­ren Mann stehen und es zudem noch verstehen, auch selbst Feste erfolgreich zu veranstalten. Un­ter an­derem den FFW Ball mit äußerst gelungenen Einlagen, das Bockbierfest und „nota bene“ das Berg­fest. Kurz auf das Bergfest eingehend meinte Reinhold Bierl, dass man mit dessen Verlauf trotzt des witter­ungsbedingten Fehlstarts zufrieden sein könne. Ein Garant für den Erfolg waren dabei vor allem die zahl­reiche Teilnahme der Vereine in und um Geigant. Dafür bedankte er sich abschließend noch einmal bei allen Vorständen und Vereinsmitgliedern. Nach einer Gedenkminute an die verstorbenen Mit­glieder konnte anschließend der 1. Kommandant, Richard Gschwendtner, den Rechenschaftsbericht über das abgelaufene Jahr vortragen. Wie Gschwendtner anfangs erörterte, war auch das Jahr 2010 für die Feuer­wehr wieder ein Jahr mit vielen Aktivitäten, bei denen die neue Vorstandschaft doch sehr gefordert wur­de. Durch die kameradschaftliche Zusammenarbeit ist es aber gelungen alle Anforderungen sehr gut zu meistern. Die Einsätze im Ernstfall seien „Gott sei Dank“ et­was zurückgegangen. Dafür habe man aber, einmal mehr, sehr viel Zeit in die Ausbildung investiert. So wurde die Wehr im abgelaufenen Jahr 12 mal alarmiert, wobei 108 Aktive insgesamt 146,5 Einsatzstunden leisteten. Unter anderem schlugen bei der Gei­ganter Wehr fünf Brandeinsätze und sieben Einsätze technische Hilfe zu Buche. Auf die Ausbil­dung eingehen konnte Gschwendtner den Anwesenden auch für das ver­gangene Jahr ein beachtliches Pensum vorweisen. Simon Wagner, Florian Wagner, Christian Meindl und Markus Gruber absolvierten den Truppmannlehrgang in Waldmünchen, die Atemschutzgeräteträger waren in der Übungsstrecke der FFW Furth i. Wald und eine gemischte Gruppe legte das Leistungsabzeichen ab. Bei den Monatsübun­gen wurden neben der theoretischen Ausbildung und dem Aufbau der Löschwasserversorgung im Sommer auch das Gerätehaus, die Fahrzeuge und die Einsatzkleidung gepflegt, gereinigt und bei Bedarf repariert.Hier leisteten die Aktiven 855 Übungs- und Ausbildungsstunden. Zum Schluss seiner Ausfüh­rungen stellte Richard Gschwendtner fest, dass im vergangenen Jahr wieder viel geschaffen und er­ledigt wurde. Dies sei nur möglich, wenn alle an einem Strang ziehen und auch Aufgaben überneh­men. Dafür sprach der 1. Kommandant allen ein dickes Kompliment aus und wünschte, dies möge auch in Zukunft so bleiben. Der Bericht von Jugend­sprecher Markus Gruber konnte sich ebenfalls sehen lasse. Insgesamt 15-mal traf sich die Ju­gendfeuerwehr zu den unter­schiedlichsten Veranstaltungen. Unter anderem nahm man am Jugendwettbewerb in Pillmersried teil. Das Abschneiden der Jugendwehr beim Wissenstest in Geigant konnte sich ebenso sehen lassen wie die erfolgreich abgelegte Jugendflamme. Bei Altkleider­sammlung half der Feuerwehrnachwuchs tatkräftig beim Aufladen der Säcke und dem Transport zur Sammelstelle. Insgesamt war der FFW Nachwuchs 275 Stunden für die Wehr tätig. Wohl einmalig ist die Gestaltung eines eigenen Jah­reskalenders mit Bildern aus dem Geiganter Vereinsgeschehen, der ab sofort zum Ver­kauf ansteht und dessen Er­lös der Jugendkasse zugute kommt. Nachdem Kassier Rainer Wagner den Kassenbe­richt vorgelesen und erläutert hatte, wurde ihm von den Kassenprüfern Egon Mühl­bauer und Egon Gruber eine or­dentliche Arbeit bescheinigt und auf Antrag der gesamten Vorstand­schaft einstimmig die Entlastung er­teilt. Anschließend ging KBM Micha­el Gruber auf die Einsätze der Wehren im KBM Be­reich Schönthal ein. Dabei stellte er fest, dass sich einmal herausstellte, wie wichtig es ist, genügend Personal und d Ausrüstung zur Verfügung zu haben. Hierzu würden die Grundlagen be­reits in der Jugendarbeit gelegt, wobei man auf einem guten Weg sei. Hier bedankte sich Gruber bei al­len Kommandanten und den Feuerwehrführungskräften für deren vorbildliche Ausbildungsarbeit am Nachwuchs. Kreisbrandinspektor Anton Ruhland hob besonders die zwei abgelegten Leistungsab­nahmen der FFW Prosdorf, sowie deren Jugendar­beit hervor. Auf die Einsätze im KBI-Bereich ein­gehend, erläuterte er den Anwesenden, dass bis da­to zwei Großbrände, ein PKW-Unfall und ein Schneekatastropheneinsatz nennenswert zu Buche schlugen. Während sich bei den Brandeinsätzen einmal mehr zeigte, wie wichtig Übungen sind, führte der Katastrophenalarm den Wehren bei den 170 im Landkreis zu koordinierenden Einsätzen deutlich die Bedeutung der Kreiseinsatzzentrale vor Augen. Erfreuliches wusste Ruhland von der Altkleidersammlung zu berichten. Hier habe man mit 45 Tonnen ein sensationelles Ergebnis erzie­len können. Das finanzielle Ertrag aus dieser Aktion kommt wie immer der Jugendarbeit zugute. Zum Schluss ging Kreisbrandinspektor Anton Ruhland kurz auf die Not­wendigkeit von Rauchmeldern ein. Diese, so der KBI, seien bereits in vielen europäi­schen Län­dern Pflicht. In Bayern ist eine gesetzli­che Regelung über die Installation dieser Lebensretter in Privathaush­alten noch nicht getroffen und in ganz Deutsch­land haben nur etwa sieben Prozent aller Haushalte einen sol­chen in Betrieb. Er appellierte an die Wehren, die Bevölkerung zu einem Einbau die­ser Ge­räte zu motivieren und sie für die Gefahren der Rauchgase zu sensibilisiere. Denn, wie Ruhland abschließ­end bemerkte, wenn man die Gefahr auch für sich selbst nicht so wichtig nähme, so solle man doch zu­mindest an die Kinder denken. Kinder sind das Wichtigste im Leben und deren Schutz sollte ei­nem die geringen Anschaffungskosten von solcher Le­bensretter von etwa sieben Euro allemal wert sein. Bürgermeister Markus Ackermann bemerkte in seiner kurzen Ansprache, dass er gerne der Einladung zur Hauptversammlung der Geiganter Wehr gefolgt sei. Zum einen freue er sich, bei dieser Gelegenheit wieder alte Bekannte zu treffen, zum anderen handele es sich bei der FFW Geigant um eine erfolgreiche und, wie er sich ausdrückte, kerrige Mannschaft auf die Verlass ist, die engagiert und uneigennützig viel Freizeit für den Dienst am Nächsten opfere. Dies sei keineswegs selbstverständlich. Die Feuerwehrler seien in seinen Augen nicht nur moderne Samariter und Vorbild für die Gesellschaft, sondern auch der Motor des gesellschaftlichen Lebens. Die Stadt Waldmünchen habe diese Sachlage schon immer erkannt und daher, auch bei schwieriger Finanzlage, ausreichende Geldmittel zur Verfügung gestellt. Der Be­richt von Komman­dant Richard Gschwendtner habe ihm gezeigt, dass diese Finanzmittel mit Sicherheit gut Angelegt worden sind. Mit den Worten: „Hut ab, vor der Leistung und dem Ausbildungsstand der FFW Geigant und ich freue mich schon auf die nächsten Termine!“ be­endete Markus Ackermann sein Statement. An­schließend widmete er sich zusammen mit KBI Anton Ruhland und KBM Michael Gruber einer sehr erfreulichen Aufgabe: Hans Ederer wurde für seine hervorragenden Leistungen um die Frei­willigen Feuerwehren im Landkreis Cham das Feuerwehrehrenkreuz des Kreisfeuerwehrverbandes Cham in Silber verliehen. Das Schlusswort oblag Vorstand Reinhold Bierl. Er bedankte sich bei den An­wesenden noch für ihr Engagement und bat alle, den anstehenden Feuerwehrball am 12. Februar in der Geiganter Mehrzweckhalle zu be­suchen, wenn möglich, mit größerem Anhang.

Ehrenkommandant

Mit einstimmigem Beschluss der Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Geigant im Gasthaus Schall wurde Michael Gruber zum Ehrenmitglied und Ehrenkommandanten der FFW ernannt. Der 2. Kommandant Holger Riederer ließ in seiner Laudatio das 34jährige Wirken von Michael Gruber in des­sen Zeit als Kommandant der Geiganter Wehr Revue passieren. Alles begann eigentlich schon im Sep­tember 1975, als bei der Hauptversammlung die gesamte Vorstandschaft zurücktrat und alle Versuche ei­ner Neuwahl scheiterten. So wurde die kommissarische Leitung der FFW Geigant vorübergehend in die Hände des damaligen Geiganter Bürgermeisters Hubert Rückerl übergeben. Ein weiterer Versuch eine neue Vorstandschaft zu finden endete im März 1976 ebenso erfolglos, so dass die Wehr in einer tiefen Krise steckte. Bei einer außerordentlichen Versammlung im April 1976 fasste sich der schon damals schwer vom „Floriansfieber“ befallene Michael Gruber ein Herz und stellte sich für das verantwortungs­volle Amt des Kommandanten zur Verfügung. Jetzt begann eine wohl einmalige Erfolgsgeschichte. Mit Michael Gruber trat ein Kommandant auf die Bühne, der über drei Jahrzehnten die FFW Geigant durch seine Kontinuität und sein überragendes Engagement prägte und diese zu einer modernen, schlagkräfti­gen Truppe formte. Unter seiner Regie wurde der Preisschafkopf ins Leben gerufen um die bis dahin leeren Kassen zu füllen. Eine weitere Neuerung war die Einführung eines Informationsabends. Diese absolute Neuheit im ganzen KBR Bereich gibt bis heute allen Mitgliedern die Möglichkeit, sich ständig über alle Abläufe im Vereinsgeschehen auf dem Laufenden zu halten oder sich daran auch aktiv zu be­teiligen. Alle gesellschaftlichen Neuerungen aufzuführen, die von Mi­chael Gruber eingeführt wurden, würde den Rahmen dieses Berichtes sprengen und vom Wesentlichen ablenken. Denn das Hauptaugen­merk des Kommandanten Michael Gruber lag in dem Bestreben die größtmögliche Sicherheit, gemäß des Auftrages der Feuerwehr, zu garantieren. Dazu gehörte die Errichtung von zwei Zisternen, zur Si­cherung des Feuerschutzes, die Beschaffung eines LF8 und eines LF8/6. Auch ein neues Mehrzweck­fahrzeug wurde angeschafft und seiner Bestimmung übergeben. Doch seine größte Herausforderung be­stand der mittlerweile zum legendären „Feia-Mich“ avancierte Kommandant bei der Planung und dem Bau des neuen Gerätehauses. Bis zu dessen Fertigstellung im Jahre 1986 und der Einweihung 1987 wur­de von den Mitgliedern über 2000 Stunden als Eigenleistung erbracht, davon wiederum weit mehr als 500 Stunden vom Kommandanten. Bei all diesen zeitintensiven Aufgaben verlor der Mich jedoch nie das eigentliche Feuerwehrleben, wie Gruppenausbildung und Übungen, aus dem Auge. Dies belegt am deutlichsten die Tatsache, dass von 113 abgelegten Leistungsprüfungen 102 in die Ära Michael Gruber fielen. Damit, so Riederer zum Ende seines Statements, hat Michael Gruber nach 34jähriger Amtszeit seinem Nachfolger und der gesamten neuen Vorstandschaft eine intakte und schlagkräftige Wehr überge­ben. Dafür bedankte sich der Laudator im Namen aller Mitglieder recht herzlich. Anschließend über­reichten Vorstand Reinhold Bierl und Kommandant Richard Gschwendtner dem neuen Ehrenmitglied und Ehrenkommandanten die offizielle Ernennungsurkunde.

Wissenstest 2010

„Mit welchen brennbaren Stoffen ist in der Regel bei einem Scheunenbrand zu rechnen? Was ist beim Einsatz von Feuerlöschern zu beachten?“ Zwei Fragen aus dem Wissenstest 2010, die beim mündlichen Teil des Wissenstests den die Feuerwehr im

KBM Bereich Schönthal im Geiganter Feuerwehrheim durchführte, beantwortet werden mussten. „Brennen und Löschen“ war die diesjährige Aufgabenstellung des Tests, die die Wertungsrichter Inspektionsjugendwart Martin Holler und Kreisbrandmeister Michael Gruber den Prüflingen stellten. Die 42 Jugendlichen aus den Feuerwehren Albernhof, Geigant, Katzbach, Rannersdorf und Sinzendorf haben sich sich alle sehr ernsthaft mit dieser Thematik befasst und wurden dazu auch optimal von ihren Kommandanten und Jugendwarten vorbereitet. So konnte dann Inspektionsjugendwart Martin Holler den Geprüften zu deren souveränen Leistung gratulieren und den Absolventen 18 mal eine Plakette in Bronze, 13 mal Silber, zwei mal Gold überreichen. Neun der Nachwuchsfloriansjünger bestanden erfolgreich die Stufe vier und erhielten dafür Urkunden. KBM Michael Gruber bedankte sich zum Schluss bei allen Teilnehmern, Ausbildern und allen, die bei der Durchführung des Wissenstests geholfen haben. Martin Holler appellierte an den Nachwuchs, dass sie der Feuerwehr auch weiterhin die Treue halten und später als aktive und engagierten Feuerwehrler ihren Mann, respektive Frau stehen.

Geldübergabe

Statt Sachgeschenke zu seinem 60sten Geburtstag wünschte sich KBM Michael Gruber lieber eine Geldspende zugunsten der Jugendarbeit in den Geiganter Vereinen. Die vielen Gratulanten kamen diesem Wunsche gerne nach und ließen sich dabei auch nicht lumpen. So konnte der Jubilar den zur offiziellen Geldübergabe im Feuerwehrheim erschienenen Verantwortlichen von Sportverein, „Ritterschützen“ und Feuerwehr den stattlichen Betrag von je 465 Euro überreichen. An dieser Stelle möchte sich Michael Gruber recht herzlich bei all seinen Geburtstagsgästen, Freunden und Feuerwehrkameraden für die Glückwünsche, Geschenkeund Geldspenden bedanken.

Leistungsabnahme

Mit einer erfolgreich abgelegten Leistungsprüfung setzten die Geiganter Floriansjünger einen weiteren Schritt in Richtung ihrer Maxime: „Die ständige Aus- und Fortbildung im Feuerwehrwesen“. Die Teilneh­mer hatten in der vorgegebenen Zeit den kompletten Aufbau eines Löschangriffs zu bewerkstelligen und dazu Zusatzaufgaben, wie das Ausfüllen eines Testfragebogens, das Erkennen von Gefahrensymbolen, Ers­te-Hilfe-Leistung und Gerätekunde zu erfüllen. Nachdem von den Prüflingen die geforderten Knoten und Stiche laut KBI Anton Ruhland mit Bravour angelegt und der Löschangriff ebenfalls den Vorgaben ent­sprach, war die Prüfung bestanden. Die Gruppe wurde bewertet vom Schiedsrichterteam KBI Anton Ruh­land, KBM Michael Gruber und dem Döferinger Kommandanten Hans Zwicknagl. Vorbereitet und ausgebildet wurden die Absolventen von Kommandant Richard Gschwendner und dessen Stellvertreter Holger Riederer. Das Leistungsabzeichen in der höchsten Farbe, nämlich Gold/Rot, erreichten: Andrea Lommer und Manuel Malterer. Die Stufe Gold/Grün gab es für Katrin Lommer, Kerstin Malterer und Nicole Gruber. Gold/Blau erhielt Heike Mühlbauer. Die Prüfung für Leistungsstufe Gold legten Simon Dirnberger, Stefan Wagner und Sebastian Karl ab.

Bergfest 2011

Trotz einer gemischten Wetterlage war der Bergfestauftakt im zweiten Anlauf am Samstag recht verheißungsvoll. Nachdem alle Vorstände der am Einzug beteiligten Vereine mit den Ehrengästen auf ein gutes Gelingen des Festes anstießen, gab Kommandant Richard Gschwendtner den Ausschank frei und damit zugleich den Startschuss zu einem Bergfest, dass am besten mit einem Vers aus Goethes „Faust“ zu beschreiben ist: „Dasein ist Pflicht, und wär`s ein Augenblick“. „De 3 lustigen Sieben“ sorgten da capo mit fetzigem Reper­toire für riesen Stimmung und gegen Abend spitze sogar die Sonne durch die Bäume. Der Charme des Bergfestplatzes mit seinem herrlichen Panoramablick Blick über den Geiganter Kessel kam dann am Sonntag bei der Berg­messe so richtig zur Geltung. Zahlreiche Gläubige, darunter auch Landrat Franz Löffler, kamen auf den Berg um an dem von Pfarrer Princ zelebrierten Gottesdienst teilzunehmen. Derweil hatten sich die Floriansjünger auf ihren Einsatz vorbereitet. KBM Michael Gruber stand wie gewohnt an heißester Front am Brandherd um für den zu erwartenden Ansturm an die geflügelten „Brandopfer“ gerüstet zu sein. Die Würstel- und Steakgriller, die „Radi-Weiber und der „Löschtrupp“ mit seinen „Meldern“, sprich Kellnerinnen, hatten die Lage sondiert um schnellstmögliche Hilfe für die Hungernden und Dürstenden leisten zu können. Am Nachmittag wurden dann die Bergfestbesucher bei Kaffee und Ku­chen von der „Gleißenberger Dorfmusi“ musikalisch auf den Abend eingestimmt, bei dem dann die „Katzberger Buam“ in bekannter Manier aufspielten. Selbst kurzfristige Regenschauer und ein Gewitter konnte dem unvergleichlichen Flair dieses Festes im Walde nur wenig anhaben. Beim Festausklang am Montag tat dann die Bayerisch-Böhmi­sche Blasmusik „Da Blech­scho`n“ das ihrige dazu und heizte den Besu­chern mit zünfti­ger Blechmusik noch gehörig ein, so das fast jedem das nach hause gehen schwer fiel.

Bergfestauftakt 2011

„Der Regen regnet sich nicht satt. Es regnet hoffnungslosen Zwirn. Wer jetzt 'ne dünne Schädeldecke hat, dem regnet's ins Gehirn“ Dieser Anfang eines Gedichtes von Erich Kästern traf vor allem auf den für Freitag geplanten Beginn des Geiganter Bergfestes zu. Auch für den Neustart am Samstag sah es zunächst nicht rosig aus. Doch die hiesige Bevölkerung hat ja bekanntlich einen Dickschädel und gemäß dem Motto „Das geht auf keinen Fall so weiter, wenn das so weiter geht“ beschlossen die Geiganter Floriansjünger als Ausrichter den Freitag auf den Montag zu verlegen und am Samstag mit einem Standkonzert und Freibierausschank beim Feuerwehrgerätehaus und dem Einzug der Vereine das Fest zu beginnen, egal, ob es regnet oder schneit. Und ihr Wagemut wurde belohnt. Der Regen hörte auf, die Temperatur war angenehm und gegen Abend spitze sogar die Sonne durch die Bäume um sich das treiben anzusehen.

Bierprobe Bergfest

Vom 6. bis 8. August findet in Geigant das Bergfest statt. Für ein gutes Gelingen dieses Geiganter Kultfestes gehört neben einer zünftigen Musi auch die richtige kulinarische Verpflegung und natürlich ein süffiges Bier. Denn, Biergenuss ist ein sinnliches Erlebnis im wahrsten Sinne des Wortes. Vielleicht nicht so prickelnd wie das erste Rendezvous, aber mit Sicherheit genussvoller als eine Wurzelbehandlung. Damit gerade beim Bier nichts schief gehen kann, lud die FFW Geigant als Ausrichter des Festes zur obligatorischen Bierprobe ins Bierstüberl Röhner. Eine Tradition, die daraus entstand, dass in früheren Zeiten beim Brauen das Bier nicht immer gelang und es daher schnell „sauer“ wurde. Gemäß ihrem Wahlspruch „Allzeit bereit und ohne zu fragen, selbst wenn es gilt, das Leben zu wagen“ scheuten die Floriansjünger keine Gefahr und stellte sich völlig selbstlos als Vorkoster zur Verfügung. Der Wagemut der Tester wurde dann auch belohnt. Das Festbier mundete allen ebenso vorzüglich wie das im original Holzbackofen von Vorstandsgattin Rita Bierl persönlich zubereitete und von der Metzgerei Schall spendierte Backofenfleisch.

Gemeinschaftsübung

„Verpuffung mit Brandausbruch in der Maschinenhalle der Schreinerei Laubmeier in Geigant! Starke Rauchentwick­lung! Eine vermisste Person!“. Das waren die Vorgaben für die diesjährige Ge­meinschaftsübung der Feuerwehren aus Gei­gant, Döfering, Rannersdorf, Katzbach, Sinzen­dorf und Albernhof. Da die Ortswehr aus Geigant mit MZF und TLF naturgemäß als erste einsatzbereit waren, fungierte sie sogleich am Löschweiher als Einweiser und stellte den ersten Löschangriff sicher. Zugleich drangen die Atemschutzträger der Geiganter Wehr an den Brandherd vor, wo sie im dich­ten Qualm nach kurzer Zeit auch die vermisste Person auffan­den und diese aus der Gefahrenzone brachten. Während des Einsatzes verlor ein Helfer das Bewusstsein und kam somit selbst in Bedrängnis. Dieser wurde jedoch schnell von den Atemschutzträgern der mittlerweile auch eingetroffenen FFW Döfering in Sicherheit gebracht. Fast zeitgleich hat­ten dazu die Wehren aus Katzbach, Sinzendorf und Rannersdorf auch die Schlauchstrecke vom Dorfweiher zum Brandobjekt aufgebaut und somit die volle Brandbekämpfung für die Wehren aus Geigant, Döfering und Albernhof ge­währleistet. Diese Übung, so Einsatzleiter KBM Michael Gruber bei der Abschlussbesprechung, habe einmal mehr aufgezeigt, wie wichtig das Zusammenspiel der einzelnen Wehren für eine möglichst schnelle und effiziente Brandbekämpfung ist. Hier müsse ein Rädchen ins andere greifen, was im Endeffekt auch geklappt habe. Besonders wichtig sei ihm bei dieser Übung die genaue Aufzeichnung über Personalien der betreffenden Atemschutzträger, des jeweiligen Flaschendrucks, Einsatzbeginn und Abmeldung gewesen. Denn nur durch penibles Festhalten dieser Daten könne sichergestellt werden, wer über die Zeit abgängig ist und dadurch die entsprechende Hilfsmaßnahmen rechtzeitig eingeleitet werden. Michael Gruber bedankte sich abschließend bei allen Mitwirkenden für deren Engagement, besonders aber beim „Brandleider“ Rudolf Laubmeier der nicht nur seine Halle für die Übung zur Verfügung stellte, sondern auch noch die Brotzeit für die Abschlussbesprechung stiftete.

Frühlingsfest

Am Samstag fand beim Getränkemarkt Röhner, in Verbindung mit der FFW Geigant, das 1. Geiganter Frühlingsfest mit Bockbierausschank statt. Dieses machte seinem Namen alle Ehre. Bei bilderbuchhaftem Frühlingswetter füllte sich das Zelt anfangs zwar spärlich, nach Einbruch der Dunkelheit aber war dieses dann gut gefüllt und das Bierstüberl proppenvoll. Schon von Anfang an riesig war der Andrang am Essensstand. Die emsigen Helfer der Feuerwehr hatten alle Hände voll zu tun, dem Verlangen der Gästen nach Surfleisch mit Kraut, Bachofafaleisch und anderer Schmankerl her zu werden. Die Geiganter Blaskapelle „Da Blechschod`n" sorgte mit stimmungsvoller, urbayerischer Blechmusik dafür, dass der für seine Süffigkeit bekannte „ Maxi-Bock", und das ebenso deliziös mundende "Lilli-Weizenbock", sowie das Festbier der Rahnerbrauerei gleich noch besser schmeckten. Passend zum Frühling erblühte dann auch rasch die Stimmung und so viel manchen das Heimgehen in vielfacher Hinsicht sichtlich schwer.

Preisschafkopf

Der Preisschafkopf der FFW-Geigant zog schon immer Dank der überdurchschnittlich wertvollen Preise die Kartler aus nah und fern magische an. Auch am Freitag sprengte der der Zulauf das Gasthaus Wild fast aus allen Nähten. An 37 Tischen „zockten" die Liebhaber dieses urbayerischen Kartenspiels begeistert um den Sieg und die dafür ausgesetzten 250 Eure. Für den Zweitplazierten reichten die gewonnenen 150 Euro locker aus, um die Zeche zu begleichen. Da es zudem noch viele wertvolle Sachpreise zu gewinnen gab, brauchte fast keiner mit leeren Händen nach Hause gehen. Vorstand Reinhold Bierl bedankte sich vor der Preisverteilung bei allen Preisspendern- und sammlern. Anschließend schritt er zusammen mit Kommandant Richard Gschwendtner zur Siegerehrung. Mit 49 Punkten hatte an diesem Tag Christian Greil das glücklichste Händchen und sicherte sich den Sieg, dicht gefolgt von Johann Heimerl, der 44 Punkte erreichte. Dritter wurde mit 38 Punkten Max Brandl.

FFW-Ball 2010
„Pik Ass" war Trumpf am Samstag im Gasthaus Wild. Jedoch nicht, wie man leicht annehmen könnte, beim allseits bekannten Preisschafkopf der Geiganter Feuerwehr, der erst am 26. Februar stattfindet, sondern beim Ball der Geiganter Floriansjünger, bei dem die Stimmungsband „Pik Ass" all ihre Trümpfe musikalisch ausspielte. Binnen kürzester Zeit gewannen die drei Vollblutmusiker mit ihrem fetzigen Sound die Ballbesucher für sich und trieben diese auf die Tanzfläche. Ein gutes Blatt im Ärmel hatten aber ach die beiden neuen Vorstände der FFW-Geigant Reinhold Bierl und Thomas Erhard. Bei einer gelungenen Persiflage auf „Ein Loch ist im Eimer..." schoben sich die beiden neuen „Präsis" gekonnt die besten Pointen zu, schmetterten im trauter Zweisamkeit diesen Ohrwurm playback in den Raum und sicherten sich damit eine Lachsalve nach der anderen. Den ersten Preis in dieser Lachpokerpartie sicherten sich aber die, „rein zufällig" ausgewählten Hüftschwungakrobaten, Ex Kommandant Michael Gruber, Ex Vorstand Hans Ederer und Bürgermeister Franz Löffler. Mehr durch zucken als durch zocken offenbarten die voll austrainierten Gambler eine vollkommene Körperbeherrschung und bewiesen im Umgang mit Flaschen ein ausgeprägtes Feingefühl. Die absoluten Hauptgewinner aber waren die Ballbesucher selbst, die einen schönen Ballabend erleben durften.

Jahresversammlung 2010

Die Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Geigant im Gasthaus Schall war nicht nur eine Hommage auf die Leistung aller Wehren, sondern stellte auch die Vorbildfunktion der Wehrmänner ins rechte Licht und spiegelte vor allem die Philosophie und das 34jährige Wirken des aus seinem Amt scheidenden Kommandanten Michael Gruber wieder. So sah es auch Bürgermeister Franz Löffler in seiner treffenden und nachdenklich stimmenden Ansprache. Treffend, weil er die Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehren kurz und prägnant aufgliederte, die da seien: 1. Sicherheit und Gefahrenabwehr, 2. Kameradschaft und 3. Erhaltung der Werte. Feuerwehrleute sind zu jeder Stunde einsatzbereit. Tag und Nacht, bei jedem Wetter und oft verbunden mit mancherlei Gefahren. Diese Einsatzbereitschaft erscheint oft selbstverständlich. Doch, hier stellte sich für den Bürgermeister die Frage, ist das wirklich so? Zwar haben sich die technischen Einsatzmöglichkeiten in den letzten Jahren erheblich gewandelt und die Rettungszeiten haben sich durch moderne Geräte sicher auch verkürzt. Doch durch die immer stabiler und sicherer werdenden Fahrzeuge sehen sich die Wehrmänner auch immer größeren Anforderungen gegenüber gestellt. Ohne mutige, stets auf dem neuesten Ausbildungsstand stehende Feuerwehrleute wäre dieser Dienst nicht möglich und nicht durchführbar. Nachdenklich stimmend, weil eben diese Leistungen bei einem Groß der Bevölkerung in der Normalität untergehen. Und genau das sei eben nicht selbstverständlich, sondern erfordere vielmehr Respekt und Anerkennung. Zudem seien Feuerwehren eine integrative Kraft jeder Kommune, leisten vorbildliche Jugendarbeit und sind für den Zusammenhalt örtlicher Gemeinschaften unverzichtbar, betonte das Stadtoberhaupt und meinte abschließend, dies zeige sich auch die Tradition der Geiganter Wehr, ihre Jahres­versammlung mit einem Gedenkgottes­dienst für die verstorbenen Mitglieder zu beginnen. Als schier überwältigend bezeichnete der 1. Vorstand der FFW-Geigant, Hans Ede­rer, das enorme Interes­se der Mitglieder an der Jahresversammlung der Geigan­ter Feuerwehr in der proppenvoll besetzten Gaststu­be des Gasthauses Schall. Dies, so Ederer, zeige deutlich das Interesse und die Verbundenheit zur Wehr. Seine Aufführung über das gesellschaftliche Wirken der Wehr bestätigten dies dann auch. Diese be­gannen im Februar mit dem Feuerwehrball, bei dem zwar der Besucher­andrang nicht gerade erdrückend war, dafür aber die Einlagen umso umwerfender. Der ab­gehaltene Preisschafkopf wurde mit 140 Kartlern wieder zu einem vollen Erfolg und die Teilnahme am Dorf­schießen mit 30 Schützen erbrachte den zweiten Platz bei der Meistbeteiligung und der Schießwertung. Die Teilnahme an den Dorffesten in Geigant und den Nachbardörfern, der Besuch diverser Vereins- und Grün­dungsfeste, die Organisation des Fronleichnamsfestes und die Beteiligung am Volks­trauertag bewiesen genauso den Zusammenhalt der Wehr, wie das Engagement jedes Einzelnen beim Bockbierfest in Kooperation mit dem Ge­tränkemarkt Röhner. Zum Schluss bedankte sich Vorstand Hans Ederer bei allen Feuerwehrführungskräften, Ak­tiven und den Helfern im Hintergrund für deren hervorragende Arbeit und großen Einsatzwillen wäh­rend des ganzen Jahres und übergab das Wort an den 1. Kommandanten und Kreisbrandmeister Michael Gruber. Dieses war, was die Einsätze betrifft, ein verhältnismäßig ruhiges Jahr stellte Gruber am Beginn seines Rechenschaftsberichts fest. Im Ver­einsleben und in der Ausbildung hat sich aber einiges bewegt. Insgesamt konnte man wie­der eine stolze Bilanz aufweisen. Insgesamt konnte man wie­der eine stolze Bilanz aufweisen. Unter ande­rem schlugen bei der Geiganter Wehr vier Brandeinsätze, vier Einsätze Technische Hilfe und vier Sicherheitswachen zu Buche. Dabei waren 101 Feuerwehrmänner 184 Stunden im Einsatz. Viel Zeit wurde wieder für Ausbildung und Übungen eingebracht. So waren die Jungfeuerwehrmänner Florian Stahl, Matthias Stelzer und Dominik Mühlbauer beim Truppmannlehrgang in Rötz. Martin Gruber, Simon Dirnberger und Christian Betz wurden in Döfering zum Atemschutzgeräteträger ausgebildet. Die Atemschutzträger belegten zudem an drei Aben­den die Übungs­strecke in Furth i. Wald. Außerdem führte die FFW Geigant zehn Monatsübungen mit durchschnittlich 20 Teilnehmern durch. Dabei waren in den Wintermonaten theoretische Themen angesagt, während im Sommer praktische Übungen durchgeführt wurden. Darunter eine KBM übergreifende Gemeinschaftsübung mit den Wehren aus Katzbach, Balbersdorf und Obernried in Häuslarn. Ferner war die Wehr im Rahmen der Aktionswoche in Döfering eingebunden. Im Sommer wurden wieder drei Löschgruppen ausgebildet, so dass die Zahl der Abnahmen jetzt bei 112 steht. Insgesamt leisteten die Aktiven somit 1080 Stunden. Zum Schluss seiner Ausführungen stellte Michael Gruber fest, dass im vergangenen Jahr wieder viel geschaffen und erledigt wurde. Dies sei nur mög­lich, wenn alle an einem Strang ziehen und auch Aufgaben übernehmen. Da­für sprach der 1. Komman­dant al­len ein dickes Kompliment aus und wünschte, dies möge auch in Zukunft so bleiben. Der Bericht von Jugendsprecher Markus Gruber konnte sich ebenfalls sehen lasse. 20 mal traf sich die Jugendfeuerwehr zu den unterschiedlichsten Ausbildungen und Veranstaltungen. Unter anderem nahm man mit zehn Teilnehmern am Jugendwettbewerb in Treffelstein teil. Beim Wissenstest in Geigant waren elf Jugendliche mit dabei. Momentan sind 16 Jugendliche bei der Jugendfeuerwehr geführt, man könne aber durchaus noch junge Burschen und Mädchen brauchen, meinte Gruber und wies abschließend noch darauf hin, dass auch für das Jahr 2010 ein Jahreskalender angefertigt wurde, der noch zum Verkauf ansteht und dessen Erlös der Jugendkasse zufließt. Nachdem Kassier Rainer Wagner den Kassenbericht vorgelesen und erläutert hatte, wurde ihm von den Kassenprüfern Egon Mühlbauer und Egon Gruber eine ordentliche Arbeit bescheinigt und auf Antrag einstimmig die Entlastung erteilt. Abschließend ging Michael Gruber in seiner Eigenschaft als Kreisbrandmeister noch auf die Einsätze der Wehren im KBM Bereich Schönthal ein. Auch hier erwähnte er dankbar die relativ geringe Anzahl von 30 Einsätzen im Ernstfall plus fünf Sicherheitswachen, die im KBM-Bereich angefallen sind. Zu loben sei auf alle Fälle die Jugendarbeit der Wehren, die mit ihrer Jugend bei allen Wettbewerben stark ver­treten sind. Besonders hob der Kreisbrandmeister dabei den für alle Teilnehmer sehr zeitaufwendigen Truppmannlehrgang hervor, der einfach gut verlaufen ist. Doch, Sicherheit gibt es nicht zum Nulltarif. Ausbildung und die ent­sprechenden technischen Ausstattungen kosten Geld, aber im Endeffekt ersparen sich die Kommunen durch die Eigenleistungen der Wehren enorme Kosten. In diesem Sinne, wird am 10. April wieder eine Altkleidersammlung durchgeführt, deren Erlös der Ausbildung der Jugend zugute kommt, so Gruber zum Schluss seiner Ausführungen. Auch KBR Hans Weber würdigte in seiner Laudatio die Leistung der Geiganter Wehr. Er sei aber auch stolz auf alle 190 Feuerwehren im Landkreis Cham, auf die sich die Bevölkerung nachweislich voll und ganz verlassen könne. Um alle Vorgaben zu bewälti­gen, bedarf es einer fundierten Ausbildung. Und hier, so Weber weiter, kann er mit stolz geschwellter Brust vermelden, dass der Land­kreis Cham in der Oberpfalz mit Abstand federführend ist. Sicherheit geht vor Schnelligkeit, appellierte Weber abschließend und daher sei es ihm besonderes Anliegen, dass keiner der Feuerwehrmänner zu Schaden käme. KBI Anton Ruhland stellte in seinem Bericht zum Inspektionsbereich fest, dass zwar die Leistungen der Wehren im Inspektionsbereich einmal mehr beeindruckend waren, je­doch die Anzahl der abgelegten Leistungsprüfungen nicht den Erwartungen entsprochen haben. Er freue sich über die bereits angesprochene hervorragende Jugendarbeit der Wehren und über die moderate Zahl von 225 Einsätzen (38 Brand, 135 THL, 38 Sicherheitswachen, neun Fehlalarme), die 2009 angefallen sind. Die anstehende Neuwahl der Vorstandschaft ging dann dank einer peniblen Vorbereitung wie die sprichwörtliche Feuerwehr über die Bühne und läutete eine neue Ära ein.

Das Schlusswort oblag Vorstand Johann Ederer. Er bedankte sich bei den Anwesenden noch für ihr Engagement und bat alle, den anstehenden Feuerwehrball am 23. Januar mit der Band „Pik Ass" zu besuchen.

          Ehrungen
Im Rahmen der Haupt-

versammlung der FFW-Geigant wurden Hans Mühlbauer und Siegfried Schütz vom Kreisfeuerwehrverband Cham für ihre hervorra-

genden Leistungen um die Freiwilligen Feuer-

wehren im Landkreis Cham mit einer Urkunde und dem Feuerwehr-

ehrenkreuz in Silber ausgezeichnet.

Kreisbrandrat Hans Weber würdigte bei der Ehrung im Beisein von KBI Anton Ruhland, KBM Michael Gruber und Bürgermeister Franz Löffler die Leistungen der Geehrten im Einzelnen und bedankte sich für deren Jahrelanges Engagement im Feuerwehrdienst.

Verabschiedung Michael Gruber
Bei der Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Geigant im Gasthaus Schall wurde nicht nur ein Generationswechsel in der Vorstandschaft eingeläutet, sondern auch eine Ära beendet. Kommandant Michael Gruber und Schriftführer Hans Mühlbauer traten seit ihrer Amtsübernahme vor 34 Jahren mit allen Ehren ab. Für Bezirkstagspräsident und Bürgermeister Franz Löffler war es daher eine mehr als freudige Aufgabe, Michael Gruber und Hans Mühlbauer für ihre 34jährige selbstlose Tätigkeit in der Vorstandschaft der Freiwilligen Feuerwehr Geigant danken zu dürfen. Das Stadtoberhaupt wies in seiner Laudatio, die mit stehenden Ovationen endete, vor allem auf die Vorbildfunktion von Michael Gruber hin, der niemals ein Alles- oder Besserwisser sein wollte. Erfolg hängt nicht nur vom Fachwissen ab, sondern ebenso von der menschlichen Seite. Eben diese Kombination der Fähigkeiten des „Feia-Mich" war es, mit der er die Menschen für eine gute Sache zu begeistern wusste und die immer noch zu begeistern weiß. Mehr als eine Generation sind die Geiganter Floriansjünger seiner Fahne gefolgt und selbst in dieser langen Zeit hat sich nichts eingeschliffen. Mit Michael Gruber wurde vor 34 Jahren ein Feuerwehrler mit Leib und Seele zum Kommandanten gewählt, dessen Grund­prinzipien auch in einer Zeit der „Ellenbogenmentalität" die Worte Kameradschaft und Freiwil­ligkeit wa­ren und der immer mehr gegeben als gefordert hat. Das war auch der Garant für eine stetig gute Zusammenarbeit mit den Kommunen. Drei Bürgermeister waren dankbar, mit ihm gearbeitet haben zu dürfen. Dem könne er sich als Vierter im Bunde nur anschließen, betonte Bürgermeister Franz Löffler und überreichte dem „Feia-Mich" als sichtbares Dankeschön die Ehrenuhr der Stadt Waldmünchen.