Geburtstage/Jubiläen

Mo

27

Nov

2017

70ster Egid Bauer

Die freundliche Art von Egid Bauer, Menschen zu begegnen kam schon immer an. Der sympathische Katzbacher ist nicht nur bei der Bevölkerung sehr beliebt, sondern er ist auch vielen ein Freund. Der geborene Zenchinger ist ein Mensch, der stets un­eigennützig und gerade dann, wenn es wirklich darauf ankommt, jedem hilfsbereit mit Rat und Tat zur Seite steht. So war es auch kein Wun­der, dass sich zu seinem 70sten Geburtstag bei der offiziellen Feier am vergangenem Samstag im „Alten Haus“ in Geigant die Gratulanten die Klinke in die Hand gaben.

mehr lesen

70ster Maria Uhrmann

Geigant (07.11.2016) Bilder/Text: Reinhold Konering

Maria Uhrmann, Seniorenwirtin im Alten Haus in Geigant, feierte ihren 70. Geburtstag. Das Alte Haus in Geigant ist seit Jahrzehnten der gesellige Mittelpunkt in Geigant und dementsprechend groß war auch der Kreis der Gratulanten. Es war selbstverständlich, daß es sich die Ritterschützen Geigant nicht entgehen ließen, ihrer Vereinswirtin herzlich zu gratulieren und für die vielen Jahre der Gastfreundschaft zu danken. Auch wenn das Alte Haus zwischenzeitlich vom Sohn Klaus in vorbildlicher Weise geführt wird, ist Maria Uhrmann als gute Seele des Hauses nicht wegzudenken. Sie schloß auch den Reigen der 70-Jahre-Jubilare der Ritterschützen in 2016 ab, das im Februar mit Therese Klebl begonnen und im Laufe des Jahres mit Gerhard Nagler und Reinhold Konering fortgesetzt wurde. Gemeinsam bilden sie mit den übrigen „Alten“ den harten Kern der Ritterschützen Geigant und hoffen, noch viele gemeinsame Geburtstag feiern zu können.

Ehejubilare 2016

Geigant (18.10.2016) „Die Ehe ist kein Fer­tighaus, sondern ein Gebäude, an dem ständig konstruiert und repariert werden muss.“ (Jean Gabin, französischer Schauspieler und Chansonnier). Es ist viel geschehen in Ihrem Leben, Erfreuliches und vielleicht auch Leidvolles. Sie haben sich verändert, ihre Umgebung hat sich gewandelt. Sie ha­ben Lebensabschnitte durchschritten, sind älter geworden. Viele Dinge wur­den dabei als selbstver­ständlich betrachtet. Wie viele Male waren es wohl schon in diesen 25, 30, 40, 50 und 60 Jahren, in denen es den Ehepartnern oft gar nicht bewusst geworden war, dass sie sich gegenseitig Glück und Zufriedenheit gegeben haben? Grund genug, diese langen gemeinsamen Jah­re zu feiern. 13 Ehepaa­re trafen sich am Samstag um zusammen die Feier des Ehejubiläums zu be­gehen. Beim Festgottes­dienst, der vom Geiganter Kirchenchor musikalisch feierlich umrahmt wur­de segnete Pater Johnson Kattayil die Jubilare und brachte in einer kurzen Predigt den Grundgedan­ken der Feier auf den Punkt: Dank für gemeinsam erlebte Höhen und Tiefen in 25, 30, 40, 50 und 60 Ehejahren. Anschlie­ßend lud dann der Pfarrgemeinderat alle Mitwirkenden zu einem kleinen Imbiss in den Pfarrsaal ein.

Die Ehejubilare:

Mühlbauer Alfred u. Claudia 25 Jahre, Fischer Bernhard u. Rosmarie 25 Jahre, Bauer Arno u. Luise 25 Jahre, Wagner Rudi u. Christine 25 Jahre,

Mißlinger Karl-Heinz u. Edeltraud 30 Jahre, Gruber Josef u. Claudia 30 Jahre, Rückerl Gerhard u. Irmgard 30 Jahre,

Schütz Josef u. Johanna 40 Jahre, Bücherl Konrad u. Agnes 40 Jahre, Rampf Josef u. Apollonia 40 Jahre,

Bauer Georg u. Maria 50 Jahre, Streck Albert u. Rosina 50 Jahre,

Ederer Konrad u. Barbara 60 Jahre.

75ster Gretl Zangl

Geigant (03.10.2016, Reinhold Konering) Immer höher, immer weiter, geht es auf der Lebensleiter. Gott sei dank ist noch kein Ende in Sicht. Der 75. Geburtstag ist bei Margareta Zangl eigentlich nur als statistische Zahl zu registrieren, denn mit ihrem Elan, ihrem Unternehmungsgeist und ihrer guten Gesundheit ist sie vielen Jüngeren um Vieles voraus. Sie bekleidet nicht nur viele Ehrenämter in der Seniorengruppe in Geigant, dem Krankenbesuchsdienst, als Seniorenleiterin bei den Ritterschützen Geigant, wo sie auch noch aktive Mannschaftsschützin ist, sie engagiert sich im Kirchenvorstand, singt im Kirchenchor und, und, und…

So war es dann fast schon selbstverständlich, dass zu ihrem 75. Ehrentag die Gratulanten zu ihrer Feier am Himmelberg in großer Zahl zusammenkamen um mit ‚ihrer Gretl‘ zu feiern. Zu den Gratulanten zählten natürlich auch Pater Johnson und die Vorstandschaft der Ritterschützen Geigant.

70ster Reinhold Konering

Geigant (10.09.2016) Die sogenannte Hoffnungsrede für Deutschland, Offizieller Name Restatement of Policy on Germany, wurde am 6. September 1946 vom amerikanischen Außenminister James F. Byrnes in Stuttgart gehalten. Am 6. September 1946 erblickte auch ein hoffnungsvoller Knabe Namens Reinhold in Bissendorf bei Osnabrück das Licht der Welt. Die­ser kam im jugendlichen Alter von 23 Jahren nach Waldmünchen, um sich an Ort und Stelle über die beruflichen Möglichkeiten in diesem Landstrich und die Mentalität der hiesigen Ureinwohner zu orientieren. Jetzt, 70 Jahre nach der „Hoffnungsrede“ von Außenminister James F. Byrnes, haben sich dessen Wünsche und Visionen mehr als erfüllt. Der Knabe Reinhold Konering hat Land und Leute kennen gelernt, ist in diesem Landstrich längst sesshaft geworden und hat sich in seinem Wahlheimatdorf Geigant mehr als nur integriert.

So trat er der FFW Geigant und den Ritterschützen als Mitglied bei. Bei den „Ritterschützen“ machte sich Konering als erfolgreicher aktiver Schütze einen Namen und dieser ist nach über 40jähriger Tä­tigkeit als Schriftführer für den Verein auch nicht mehr wegzudenken. Natürlich ließen es sich die „Rit­terschützen“ und die Floriansjünger nicht nehmen, ihrem Reinhold zur Feier seines 70sten Geburts­tag im Bierstüberl Röhner die besten Glückwünsche auszusprechen und mit ihm diesen Jubeltag zu begehen.

So kam es, dass Reinhold Konering am 6. September 2016, 70 Jahre nach dem „Restatement of Po­licy on Germany“, folgende Interpretation seiner „Operation Bayern“ vorlegte: Hallo, also, mich gibt's wirklich, und so ist mein bayerischer Lebenslauf: Am 2.1.1969 - nach 1 1/2 Tagen Fahrt durch Unmengen Schnee in ganz Deutschland bin ich in Waldmünchen eingetroffen, um meine Arbeit bei rational aufzunehmen. Im August des gleichen Jahres lernte ich ein hübsches junges Mädchen kennen, das ich nicht verlieren wollte und deshalb im Mai 1970 heiratete. Seitdem ist die Anneliese meine Frau. Im gleichen Jahr fingen wir an, in Geigant unser Häuschen zu bauen und weil es groß genug war, kam im Januar 1971 unser Sohn Carsten dazu. Jetzt waren wir eine richtige Familie. Mein Berufsweg bei rational endete mit dem Eintritt in das Rentenalter. Deswegen kam aber keine lange Weile auf, denn Carsten war inzwischen mit Barbara verheiratet und die bei­den haben uns mit Sven und Nico zwei wunderbare Enkel geschenkt. So werden meine Frau und ich noch gebraucht und stehen noch im fortgeschrittenen Alter mit gesunden Beinen mitten im Le­ben.

65ster Alois Ederer

Geigant (31.08.2016) Was geschah 1951? Hildegard Knef war nackt im Film „Die Sünderin“ zu sehen und sorgte damit für einen Skandal. Unter anderen wurden Robin Williams, Phil Collins und Sting in diesem Jahr geboren und können somit in diesem Jahr ihren 65sten Geburtstag feiern. Am 28. August 1951 erblickte auch Alois Ederer aus Geigant das Licht der Welt. Dieser feierte sein 65stes Wiegenfest mit der Familie und vielen Freunden im „Alten Haus“ in Geigant. Auch die FFW Geigant ließ es sich nicht nehmen, ihrem langjährigen Mitglied die besten Glückwünsche auszusprechen und mit dem Geburtstagskind dessen Jubeltag zu begehen. Zu dieser geselligen Runde passt am besten ein Auszug aus „Faust“ von Johann Wolfgang von Goethe, der am 28. August 1749, also 202 Jahre vor Alois Ederer auf die Welt kam: „Ich höre schon des Dorfs Getümmel, hier ist des Volkes wahrer Himmel. Zufrieden jauchzet groß und klein, hier bin ich Mensch, hier darf ichs sein!“

70ster Gerhard Nagler

Geigant (20.07.2016) 1946 schien die ganze Welt im Umbruch zu sein. Die Föderative Republik Jugoslawien bekam eine neue Verfassung, die Ungarische Volksrepublik wurde ausgerufen, der britische Staatsmann Winston Churchill prophezeite das Erstarken der Sowjetunion in Europa. Der Begriff „Eiserner Vorhang“ fiel zum ersten Mal. Und in Deutschland hatte der erste Nachkriegsfilm Premiere: „Die Mörder sind unter uns“. Eine Premiere ganz anderer Art fand am 11. Juli 1946 in Döfering statt: An diesem Tag erblickte Gerhard Nagler das Licht der Welt – defakto - „Der Gerhard ist unter uns!“ „Der Gerhard ist unter uns“ hieß es dann 1972 auch in Geigant als der Gerhard seine große Liebe, die Marianne aus selbigem Dorf ehelichte und beide in das neu erbaute Heim zogen. Dieses erfüllten dann auch schnell drei Kinder mit fröhlichem Leben. Diese wiederum machten den Gerhard zum stolzen Opa von sieben Enkeln. Seinen 70sten Geburtstag feierte der allseits beliebte Jubilar mit der Familie, vielen Freunden und Vertretern der „Ritterschützen“´ und der FFW Geigant bei ihm zuhause. Als geselliger Mensch trat er den Geiganter Vereinen schon kurz nach seinem „Einmarsch“ in Geigant bei, wodurch es notabene auch bei diesen hieß: „Der Gerhard ist unter uns!“ So war es für alle eine große Freude, ihrem Gerhard zu seinem Jubeltag die besten Glückwünsche auszusprechen.

60ster Geburtstag Markus Feiner

Häuslarn/Geigant (24.12.2015)   Im Gasthaus Uhrmann in Geigant ging es am Sonntag zu wie in einem Bienenstock. Allerdings waren es keine Immen die sich um die Waben drängten sondern viele Imker der Imkervereine Waldmünchen, Geigant und vom Imker-Kreisverband des Altlandkreises Waldmünchen, die fast alle Tische im großen Saal belegten. Sozusagen als Drohnen fanden sich noch etliche Mitglieder der FFW Katzbach, der RuKK Geigant und des Pfarrgemeinderats mit Pater Johnson Kattayil ein. Anlass für diese, metaphorisch ausgedrückt, „Schwarmbildung“ war nicht das natürliche Bestreben der Honigbienen, ihre Staaten durch Teilung zu vermehren.

 

Der Grund war der 60ste Geburtstag des Imkerkreisvorstands des Altlandkreises und Vorstand des Bienenvereins Geigant, Markus Feiner aus Häuslarn. Sie alle kamen um mit ihrem Mitglied, Freund und Imker aus Leidenschaft dessen Jubeltag zu feiern. Dabei war dem Jubilar die Imkerei nicht gerade in die Wiege gelegt. Zwar versuchte er sich in seiner Jugendzeit mit der Haltung und der Züchtung von Honigbienen, gab dieses Unterfangen aber mit dem Beginn seiner Lehre als Landmaschinenmechaniker wieder auf. Es folgten die Bundeswehr, Anstellungen als Kraftfahrer, Schweißer und die Umschulung zum Forstwirt. Was von der jugendlichen Imkerei sinnbildlich übrig blieb, war der „Drohnenflug“.Auf einem solchen lernte der Markus seine „Bienenkönigin“, die Sonja, kennen und lieben. 1980 traten die Beiden dann vor den Traualtar. Aus der glücklichen Ehe gingen eine Tochter und zwei Söhne hervor. Dazu gesellten sich bis dato noch zwei Enkelkinder.

 

Im Millenniumsjahr 2000 entdeckte das Geburtstagskind dann die Imkerei neu. Aus dem Imkereianfänger wurde ein Imker aus Leidenschaft, der 2007 zum Vorstand des Bienenverein Geigant gewählt wurde. In dieser Funktion hat er auch das „Lindenblütenfest“ ins Leben gerufen, dass seit 2008 alle zwei Jahre am Tag der deut­schen Imkerei auf seinem Anwesen in Häuslarn stattfindet und vom Kreisverband der Imker in Waldmünchen tatkräftig unterstützt wird. Der Kreisverband hat Markus Feiner dann auch 2009 das Amt des 1. Vorsitzenden anvertraut. In seiner bis jetzt andauernden Amtszeit war er nicht unerheblich am Bau des Lehrbienenstandes an der Waffenschleife ganz oben am Waldrand beteiligt. Die Bienenweide aber ist es, auf die sich der neue „60er“ im kom­menden Jahr am meis­ten freut. Hoffentlich können diese Trachtquellen so reichlich Pollen, Nektar oder Honigtau anbieten, dass es sich für seine Sammelbienen lohnt. Auf jeden Fall „sammelte“ Markus Feiner an seinem Ge­burtstag jede Menge Glückwünsche.

Goldene Hochzeit Helga und Rudi Bernhard

Im Jahr 1965 erhielten die drei französischen Wissenschaftler François Jacob, André Lwoff und Jacques Monod den Nobelpreis für Medizin oder Physiologie für ihre Entdeckungen auf dem Gebiet der genetischen Kontrolle der Synthese von Enzymen und Viren. Im selben Jahr entdeck­ten die beiden Verliebten Rudolf Bernhard und Helga Wein­gärtner dass sie ihr Leben gemeinsam verbringen wollten und gaben sich vor Pfarrer Fenzl bei sibirischer Kälte in der alten Gei­ganter Pfarrkirche das Jawort. Sie erhielten dafür zwar nicht den Nobelpreis, dafür aber ein bis dato 50 Jahre bestehendes Leben in Harmonie. Kennen gelernt hat sich das Paar beim Veteranenball im Gasthaus Schall. Gemeinsam erbauten sie sich 1967 in Geigant ein schmuckes Haus. Das Glück wurde vollkommen als 1967 Tochter Claudia in die traute Zweisamkeit ein­brach, welche wiederum den Rudi und die Helga zu stol­zen Großeltern machte. Am vergangenem Freitag nun konnten Rudolf und Helga Bernhard ihre Goldene Hochzeit feiern. Zu der großen Schar der Gratulanten zählten au­ßer der Tochter Claudia mit Helmut und der Enkelt­ochter Christina natürlich auch Pater Johnson Kattayil und Bürgermeis­ter Markus Ackermann die im Namen der Pfarrgemeinde, respektive der Stadt dem Jubelpaar die besten Glück­wünsche überbrachten.

90ster Barbara Nagl

Wie die Zeit vergeht: Seit dem 26. Mai 1925 sind bis heute genau 32.868 Tage bzw. 4.696 Wochen vergangen. Eine beeindruckend lange Zeit, die über neun Jahrzehnte umfasst. Der 26. des Monats Mai im Jahr 1925 war ein Dienstag. Dieses Jahr fiel das Datum ebenfalls auf den Wochentag Dienstag. Die Geburtstagskinder dieses Jahrgangs können also ein rundes Jubiläum feiern. Zu ihnen zählt auch Barbara Nagl aus Rannersdorf. Die Jubilarin, eine geborene Wagner, erblickte am 26. Mai 1925 in Rannersdorf das Licht der Welt und wuchs mit sechs Schwestern auf dem elterlichen Hof, dem Beidernhof, auf. Nach dem Besuch der Volksschule in Zillendorf half sie mit ihren Schwestern in der Landwirtschaft. Ein Schicksalsschlag war der frühe Tod der Mutter, die in den letzten Kriegstagen am 25. April 1945 unweit des Hofes von den einrückenden Amerikanern erschossen wurde. Im Juni 1956 heiratete sie Albert Nagl aus Kreuzbach. Aus der Ehe gingen sechs Söhne hervor. Mittlerweile hat sich der Familienkreis um 13 Enkel und eine Urenkelin erweitert. Ehemann Albert ist allerdings im Oktober 2012 verstorben. Trotz körperlicher Beeinträchtigungen versorgt sie sich noch weitgehend selbst, verbringt viel Zeit im Garten und nimmt regelmäßig am Gottesdienst und am Altenclub“ in Ast teil. Außerdem liest sie in ihrer Freizeit gerne Zeitung und hält sich mit Kreuzworträtseln geistig fit. Fit sein musste das „Geburtstagskind“ auch bei ihrer offiziellen Geburtstagsfeier im Gasthaus „Altes Haus“ in Geigant. Denn, zu der großen Gratulan­tenschar zählten neben der Familie, den Verwandten und Bekannten auch der Schützenverein Auerhahn, der Altenclub Ast, der Frauenbund, Pfarrer Raimund Arnold und last but not least Bürgermeister Markus Ackermann, der im Namen der Stadt Waldmünchen die besten Glückwünsche übermittelte.

65ster Georg Zilker

Georg Zilker wurde im selben Jahr wie Hugo Egon Balder und Thomas Gottschalk geboren. Das war 1950. Sein Geburtstag fiel auf den Wochentag Samstag und war der 105. Tag des Jahres im April. Letzte Woche konnte der Georg also seinen 65 Geburtstag feiern. Im Gegensatz zu den beiden genannten Prominenten, die für ihr loses Mundwerk bekannt sind, ist der Georg ein ruhiger Zeitgenosse. Er redet nicht viel und lässt lieber Taten sprechen. So ist er seit seiner Jugend ein engagiertes Mitglied bei der FFW Hocha und seit dem ihn die Liebe nach Geigant zog auch aktives Mitglied der FFW Geigant. Ebenso ambitioniert trat er dem Obst- und Gartenbauverein Geigant bei, wo er mittlerweile seit 18 Jahren in der Vorstand­schaft tätig ist. Seine freundliche Art und seine Hilfsbereitschaft machten den Schorsch schnell zu einem echten und vor allem beliebten Geiganter. Daher war es auch kein Wunder, dass sich zu sei­nem 65sten Geburtstag im „Alten Haus“ die Gratulanten die Klinke in die Hand gaben. Angefangen von seiner Frau Rosmarie und den beiden Kindern, ließ es sich keiner nehmen, ihrem Georg zu seinem Jubeltag die besten Glückwünsche auszusprechen. Natürlich gratulierte auch der Obst- und Gartenbauverein Geigant seinem langjährigen Mitglied zu dessen Wiegenfest und tat dies mit einem Geburtstagsständchen. Auch der Gei­ganter und der Hochaer Feuer­wehr bereitete es großen Spaß, einmal vom Ernst der feuerwehr­spezifischen Aufgaben Abstand zu nehmen und dafür mit dem Geburtstagskind dessen 65s­tes Wiegenfest zu feiern. Übrigens: 1950 musste man Für zehn frische Eier zwei Stunden arbeiten.

60ster Günter Schroller

„De Hohenbogen Goiß san ma mia“, „Bei uns im Woid“ und „s' Bibihend'l. Der „Lebakassemme Blues“ und „Haberfeldtreiber“. Hubert von Goisern und die Spider Murphy Gang. Über unverfälschte Volksmusik und eigenen Liedern mit Herz, Hirn und Humor bis zum Rock`n`Roll war alles geboten beim privaten „Kleinkunstfestival“ in der Waldmünchner TV-Halle. Die Interpreten: „De Hohenbogen Goiß“ aus Vorderbuchberg, die Bayerische Rocklegende Hanse Schoierer aus Lauben/Frickenhausen und die „Bavaria Hillibillies“ aus Bad Kötzting. Anlass: Der 60ste Geburtstag von Günter Schroller aus Geigant. Publikum: Dessen Gemahlin Renate und Sohn Klaus, die liebe Verwandtschaft, Abordnungen aus den Vereinen „Schlumpf-Club Geigant e.V.“, Schützenverein „Alte Büchs’n Waldmünchen“, „Schwarzachthalschützen“ Wald­münchen und dem Segelflug-Sportverein Cham. Dazu der Kartlerstamtisch „Doppelkopf“, Arbeitskollegen und so viele Freunde des Jubilars, dass Facebook unter Umständen ins Kollabieren käme. Sie alle feierten mit dem beliebten Geburtstagskind dessen sechzigstes Wiegenfest. Für den richtigen Sound und die Beleuchtung beim Konzert und Gratulationsmarathon sorgten Alfons und Christian Gruber.

80ster Josef Wutz

Dass Josef Wutz aus Geigant schon 80 Lenze auf dem Buckel hat mag man kaum glauben wenn man ihn so sieht. Zumal er, wann immer sich die Gelegenheit ergibt, seinen Turnier­stock bei den Waldmünchner TV Stockschützen noch kräftig krachen lässt und hier immer noch einer der besten „Masser“ ist. Seine alten Stockschützenfreunde waren es dann auch, die mit einem kleinen Präsent des Vereins im Gepäck, ihrem „Bart-Sepp" als eine der ersten am vergangenen Mittwoch im Stockschützenheim zum 80sten Ge­burtstag gratulierten. Zur großen Schar der Gratulanten zählten neben seiner Schwester Rosemarie und seinem Schwager auch Bürgermeister Markus Ackermann, der dem Jubilar im Namen der Stadt alles Gute zum Wiegenfest aussprach. Die Geiganter Feuerwehrler konnten ihrem Mitglied terminbedingt erst später die besten Wün­sche zu seinem Jubeltag übermitteln. Mit all den guten Wünschen und Geschenken kann das „Geburtstagskind" zwar keine Stockturniere be­streiten, zu einer „krachenden“ Geburtstagsfeier taugten diese aber al­lemal.

75ster Alois Zangl

Am 16. Februar vor 350 Jahren wurde Anne Stuart geboren, die nach der Vereinigung Englands, Schottlands und Irlands die erste Königin Großbritanniens wurde. Am 16 Februar vor 75 Jahren erblickte Alois Zangl das Licht der Welt, der zum ungekrönten König der Tüftler und Bastler vom Roßacker wurde. Ungelöste Probleme, technische Ver­besserungsmöglichkeiten jeglicher Art und alles was sonst noch in sei­nen Augen irgendwie ausbaufähig erscheint, erwecken bei Alois Zangl unweigerlich den inneren „Daniel Düsentrieb“ und es zieht ihn fast ma­gisch in sein „Tüftleratelier“, im Volksmund auch Werkstatt genannt, um sich der Problematik der selbst gestellten Anforderungen zu stellen und dieses meist auch souve­rän zu bewältigen. Kein Wunder, musste er doch schon in jungen Jahren auf dem elterlichen Anwesen in Gschwand sein handwerkliches Geschick unter Be­weis stellen und hat dieses durch seine angeborene Tüft­lerleidenschaft stetig verbes­sert. Von 1958 bis zu seinem wohlverdienten Ruhestand 2003 verdingte sich Alois Zangl seinen Lebens­unterhalt als Kraftfahrer. Auch während seiner berufli­chen Laufbahn waren sei­ne Verbesserungsvor­schläge immer gefragt. Nicht das Ge­ringste zu verbessern gab es für ihn allerdings, als er seine Marga­reta, eine gebore­ne Weingärtner aus Geigant, kennen lernte. Mit ihr schritt er dann auch 1963 vor den Traualtar. Als sich mit Sohn Wolfgang ein Stammhalter dazu gesellte, war das Glück der bei­den perfekt. Von da an hatte der Alois wieder einen Grund, seinem Hobby zu frönen. Nutznießer dieser „Aloischen Leidenschaft“ sind jetzt seine beiden Enkelkinder. Da wurde schnell einmal aus einen ausran­giertem Fahrrad ein 1A Ski­bob, mit dem die beiden auf der Piste am Roßacker so richtig für Furore sorgen konnten. Für Furore sorgte dann seine Familie mit einer sagenhaften Geburtstagsparty im “Bierstüberl Röhner“. Da das Geburtstagskind seinen 75sten Jubeltag am Rosenmontag begehen konnte, wurde dieser natürlich voll krass gefeiert. Neben den vielen Ver­wandten und Bekannten, gratulierte auch die Geiganter Reservistenkameradschaft und die FFW Geigant ihrem langjährigen Mit­glied zu seinem Jubeltag. Zu den zahlreichen Gratulanten gehörte auch Pater Johnson Kattayil.

90ster Ludwig Bücherl

Der 21. im Dezember des Jahres 1924 fiel auf den Wochentag Sonntag und war der 4. Advent. In diesem Jahr fiel das Datum ebenfalls auf den 4. Adventssonntag. Für die Geburtstagskinder aus dem Jahrgang 1924 ist das Jahr 2014 ein rundes Jubiläumsjahr. Personen mit dem Geburtsdatum 21.12.1924 wurden an diesem Tag 90 Jahre alt. Zu ihnen zählt Ludwig Bücherl aus Rannersdorf. Zu den vier Kerzen am Adventskranz hätten also noch 90 Kerzen auf dessen Geburtstagstorte hinzukommen können. Da das Ausblasen von 90 Kerzen auf einen Zug etwas problematisch ist, gab es die Torte eben ohne Besagte. Geblasen wurde trotzdem. Und zwar von Schwiegersohn Sepp, der mit seinen Musikerkollegen das „Geburtstagskind“ mit einem musikalischen Ständchen empfing. Ein schelmischer Blick, unter dem Bärtchen ein verschmitzt lächelndes Lippenpaar, so stand er da, der „Brandner Luck“, und nahm die vielen Glückwünsche zu seinem Wiegenfest entgegen.

Der Jubilar war schon immer eine Frohnatur und selbst der Russlandfeldzug bei dem er zweimal schwer verwundet wurde, konnte seinem sonnigen Gemüt nur wenig anhaben. So zog er mit seiner Frau Rosina, mit der er 1954 den Bund der Ehe einging, neben den sechs eigenen Kindern auch noch einen Pflegesohn groß. Noch heute ist Ludwig Bücherl, wie er mit bürgerlichem Namen heißt, als humorvoller Ge­sellschafter be­kannt und überall gern gesehen. Bei der Geburtstagsfeier im Rhaner Dorfhäusl gaben sich die Gratu­lanten daher die Klinke in die Hand. Zu deren großer Schar der Gratulanten zählte neben den Kindern, 14 En­kelkindern und neun Urenkeln auch die FFW Rannersdorf-Zillendorf, die Auerhahnschützen Rannersdorf, die „Sportfreunde Hohenstein“, der V.d.K Waldmünchen sowie Vizebür­germeister Martin Frank, der als Repräsentant der Stadt Waldmün­chen dem Jubilar die bes­ten Wünsche übermittelte.

80ster Elisabeth Leopold

Der 9. Dezember des Jahres 1933 fiel auf den Wochentag Samstag. Wer wurde am 09.12.1933 ge­boren? An diesem Dezembertag 1933 wurde unter anderem Boniface Nyema Dalieh, ein liberiani­scher Geistlicher sowie emeritierter Erzbischof von Monrovia, geboren. An diesem Dezembertag 1933 erblickte auch Elisabeth Leopold am Röhrlhof in Loitendorf das Licht der Welt. Bis zu ihrer offiziellen Geburtstagsfeier zum 80sten Wiegenfest am vergangenem Samstag im „Alten Haus“ in Geigant sind somit 29.224 ereignisreiche Tage im Leben der Jubilarin vergangen. Mit acht Ge­schwistern aufgewachsen, wobei zwei im Jugendalter verstorben sind, besuchte sie von 1940 bis 1948 die Volksschule in Hiltersried. In dieser Zeit verloren die Kinder bereits ihren Vater und muss­ten so schon früh am elterlichen Hof mithelfen und ihrer Mutter unter die Arme greifen. Zudem ar­beitete das Geburtstagskind noch während ihrer Schulzeit bei Verwandten in Hiltersried. Dann kam sie als Magd in Loitendorf in Anstellung, wo sie auch ihren Mann Franz Leopold (Roin Franz) ken­nenlernte. 1955 trat sie dann mit ihrer großen Liebe Franz vor den Traualtar. Nach der Übernahme des­sen elterlichen Hofes setzten sich beide das Ziel, diesen stetig zu vergrößern. Wegen der beengten Platz­verhältnisse in Loitendorf erfüllten sie sich ihren Wunschtraum mit der Erbau­ung eines Aussiedlerhofes. Gemeinsam schufen sie sich mit der Bewirtschaftung der Landwirtschaft die Basis für ein erfülltes Le­ben. Aus der glücklichen Ehe gin­gen ein Sohn und vier Töchter hervor. Neben der Arbeit am großen landwirtschaftlichen Anwesen stand das Familiäre bei ihr immer an erster Stelle. Trotz des hohen Alters versorgt sie noch fast alleine den Haushalt und kümmert sich um ihren 87jährigen Ehemann. Aber auch sonst ist die Jubilarin noch sehr aktiv. Vor allem die Musik ist ihre Leiden­schaft. Sie sang schon mit ihrer Oma und singt jetzt auch mit ihren Nachkommen. So wurde die Ge­burtstagsfeier auch musikalisch gestaltet. Zu der großen Schar der Gratulanten zählten neben den fünf Kindern, 15 Enkelkindern und vier Urenkeln auch Bürgermeister Ludwig Wallinger, der Pfarr­gemeinderat und der Kriegerverein Hiltersried, bei dem sie 1980 Fahnenmutter war. Auch der Frau­enbund ließ es sich nicht nehmen, seinem Gründungsmitglied die besten Glückwünsche auszuspre­chen.

60ster Egon Mühlbauer

Der Sänger Julio Iglesias feiert am 23. September seinen Geburtstag. Jim Henson, US-amerikani­scher Puppenhersteller und Produzent der Muppetshow, kann sein Wiegenfest am 24. September be­gehen und der ehemalige Fußballnationalspieler Karl-Heinz Rummenigge dieses am 25. begießen. Mit all diesen Prominenten hat Egon Mühlbauer aus Geigant eines gemeinsam: Das Geburtsdatum! Klinkt unwahrscheinlich, ist aber so! Denn der Egon erblickte am 23. September 1953 das Licht der Welt. Der urkundliche Eintrag dieses frohen Ereignisses erfolgte aber erst mit Datum 25. September 1953. So kam es, dass der allseits bekannte und beliebte Bauunternehmer und Stadtrat alljährlich drei Tage lang Geburtstag hat. Ein Novum, das vor allem bei seinem 60sten Jubeltag voll zur Gel­tung kam. Zur „Dreitagesjubelfeier“ des „Neusechzigers“ im Alten Haus in Geigant gaben sich dann auch die Gratulanten die Klinke in die Hand um dem Geburtstagskind die besten Glückwün­sche auszusprechen. Neben der Familie und den Verwandten, gratulierten noch viele Freunde und die gesamte Belegschaft der Firma Mühlbauer dem „Geburts­tagskind“. Auch der SV Geigant, die Geiganter „Ritterschüt­zen“, die RuKK Geigant und die Stockschützen Weiding ließen es sich nicht nehmen, ihrem langjährigen Mitglied bei der Geburtstags­feier die besten Wünsche zu übermitteln. 30 Jahre als Vertreter der CSU im Stadtrat von Waldmünchen waren für Landrat Franz Löffler, Bür­germeister Markus Acker­mann, 3. Bürgermeister Josef Brückl und den Stadträten Hans Ederer und Josef Ederer sowie dem ehemaligen Stadtrat Egid Bauer ebenfalls mehr als genug Anlass mit ihrem Parteifreund dessen 60sten Geburtstag gemeinsam zu feiern. Und diese wurde für alle zu einem un­vergesslichem Erlebnis mit Einlagen durch die „Altneihauser Feierwehr“, glänzend dargebracht von Egons Familie, und dem SV Geigant, der dessen besondere Beziehung zur Judikative im Verkehrs­wesen auf die Schippe nahm.

70ster Helga Bernhard

Die Zeiten, in denen 70-jährige Mitbürger zu den 'Alten' zählten sind schon lange vorbei. Zumindest, wenn man in Geigant wohnt und Helga Bernhard heißt. Diese feierte nämlich am Samstag ihren 70. Ehrentag im 'Alten Haus' und hatte dazu Verwandte und Freunde eingeladen. Helga Bernhard ist nicht nur eine Mitten im Leben stehende unternehmungslustige Hausfrau, Mutter und Oma ihres Lieblings Christina, sie geht auch gerne auf große Reisen und Kaffeefahrten. Besonders intensiv bestreitet sie aber ihr größtes Hobby, das Schießen im Kreis der Senioren bei den Ritterschützen Geigant. Sie belegte schon häufig auf Vereins- und Gauebene Spitzenplätze in diesem Sport. Deshalb war es auch Ehrensache für die Schützenmeister Thomas Deml und Martin Rampf und der Damenleiterin Barbara Konering, 'ihrer' Helga Bernhard zu diesem Geburtstag im Namen des Vereines zu gratulieren. Sie wünschten ihr viel Gesundheit und das sie noch viele Jahre im Verein so aktiv ist.

70ster Gerda Klickermann

Gerda Klickermann, die "Seele des OGV" Geigant ist jetzt 70. Stellt man sich den Geburtstag einer 70­jährigen vor, so rechnet man in aller Regel mit einem gemütlichen Beisammensein im kleinen Kreis bei Kaffee und Kuchen.

Gemütlich war es allemal bei Gerdas Geburtstagsfeier. Aus dem kleinen Kreis wur­de dann doch ein etwas größerer und die beliebte Jubilarin musste dabei viele Hände schütteln. Im Ru­hestand: Mit dieser Bezeichnung kann die Gerda nichts anfangen. Sie lässt sich auch so gar nicht in Ein­klang bringen mit ihrem leidenschaftlichen Engagements für den Obst und Gartenbauverein Geigant, dem sie seit 18 Jahren als 1. Vorsitzende vorsteht und dem Geiganter Kirchenchor St. Bartholomäus so­wie vielen anderen Aktivitäten rund ums Geiganter Dorfleben.

So war es kein Wunder, dass sich gerade die komplette Vorstandschaft des OGV und die Sangesfreunde des Kirchenchors bei der Feier zu Gerdas Jubelfest die Klinke in die Hand gaben. Zu der großen Schar der Gratulanten zählten zudem neben der Familie noch viele Bekannte, die das Jubelfest für die Gerda zu einem unvergesslichen Erlebnis machten.

75ster Rudolf Bernhardt

Rudolf Bernhard ist ein Mensch der die Geselligkeit liebt. Vor allem dann, wenn er diese mit der ge­samten Familie in harmonischer Runde und einem guten Essen genießen kann. Denn seine Fami­lie, allen voran seine Enkelin Christina, sind Rudis ganzer Stolz. Bei seiner Geburtstagsfeier im „Al­ten Haus“ in Geigant kam dann alles zusammen: Ein wahrhaft köstliches Mahl, zünftige Musik von Schwiegersohn Helmut auf der Quetschn und und ein Ständchen zum Geburtstag. Aber auch so hat­te der „Bahnhof-Rudi“ viel Grund zur Freude an seinem 75sten Wiegenfest. Neben der Fami­lie und den Ver­wandten, gratulierten auch noch viele Freunde dem „Geburtstagskind“ zu seinem Jubeltag. Die FFW-Geigant ließ es sich ebenfalls nicht neh­men ihrem Mitglied zu seinem Ehrentag die besten Wünsche zu übermitteln. Rudolf Bernhard wur­de als fünftes von zehn Geschwistern in Zandt geboren, wo er auch die erste Klasse der Volksschule besuchte. Nach ei­nem kurzen Intermezzo in Pösing, fand er mit seinen Eltern, den fünf Brüdern und vier Schwestern ein neues Zuhause im Zillendorfer Bahnhofsgebäude. Hier beendete der Jubilar auch seine Schulzeit und fing bei der Firma Gottfried Mühlbauer in Geigant eine Lehre als Maurer an. Als Maurer war er nach Beendigung seiner Lehrzeit auf verschiedenen Baustellen in ganz Deutschland tätig, bis er 1972 beim Straßenbauamt Regensburg anfing und 1998, mittlerweile zum Bauaufseher aufgestiegen, in den ver­dienten Ruhestand ging. Seinen großen Schwarm, Helga Wein­gärtner aus Geigant, heiratete er 1965. Gemeinsam erbauten sie sich 1967 in Geigant ein schmuckes Haus, das sie 1970 bezogen. Der glückli­chen Ehe entsprang die Tochter Claudia, welche wiederum, wie anfangs erwähnt, den Jubilar zum stol­zen Opa machte.

60ster Georg Schwarz

„Gewehr bei Fuß stehen!“ Diese Redensart ist der Militärsprache entnommen und stellt ein Kommando im Rahmen der Vorbereitung zum Schießen dar. „Gewehr bei Fuß!“ stehen Geiganter RuKKler bildlich gesagt aber auch immer, wenn ein besonderes Ereignis eines Kameraden ansteht. So stand eine Abordnung der RuKK Geigant selbstverständlich auch „Gewehr bei Fuß!“ oder besser gesagt „Gratulationsgeschenk parat“, als es hieß: Ziel „Altes Haus“ ins Auge fassen und Kamerad Georg Schwarz zum 60sten Wiegenfest gratulieren!

50ster Petra Ackermann

Haschaberg ist ein kleines Dörfchen im Gemeindebereich Waldmünchen. Parkplatzprobleme waren bis dato unbekannt. Bis dato, das heißt, bis zum 1. Dezember 2012. Denn, das Anwesen Haschaberg Hausnummer 6 ist auch so etwas wie das „Weiße Haus“ in den USA mit Wohn- und Machtsitz des Präsidenten und seiner Firstlady. Hier residieren nämlich der Bürgermeister der Stadt Waldmünchen Markus Ackermann und dessen Gemahlin Petra. Und die Petra, von ihren Freunden nur Peggy genannt, feierte an diesem besagten Tag ihren 50sten Geburtstag. So kam es, dass sich an ihrem Ehrentag die Gratulanten die Klinke in die Hand gaben und es somit an Parkplatzmöglichkeiten eng um das Anwesen Ackermann im kleinen Dörfchen Haschaberg wurde. Die Peggy ist nämlich nicht nur die offizielle „Firstlady von Waldmünchen“ sondern sie repräsentiert die Stadt auch als exzellente Gastgeberin bei öffentlichen Veranstaltungen und begnadete Vorleserin und Geschichtenerzählerin in Kindergärten und Schulen. Für Vizebürgermeister Josef Brückl, der ebenfalls in Haschaberg wohnt, war es deshalb nicht nur ein Muss sondern auch ein persönliches Bedürfnis, der besseren Hälfte seines Freundes und zugleich Stadtoberhauptes Markus, zu ihrem 50sten Wiegenfeste im Namen der Stadt Waldmünchen die besten Glückwünsche auszusprechen. Wie Brückl betonte, gratuliere die Stadt ja normalerweise erst ab dem 80sten Geburtstag offiziell. Die Petra bräuchte sich aber bezüglich der Vorgabe „Achtzig“ keine Sorgen zu machen. Ganz im Gegenteil: Mit ihrem Elan und ihrer erfrischend offenen Art, könnte man sie eher auf das unbekümmerte Alter einer Jugendlichen Teenagerin schätzen. Mit der Bitte, auch auf weiteres so zu bleiben, wie sie ist, überreichte Josef Brückl dem Geburtstagskind einen Blumenstrauß. Die anschließende Geburtstagsfeier im Anwesen Hausnummer 6 im kleinen Dörfchen Haschaberg hätte im „Weißen Haus“ in Washington bei Michelle Obama auch nicht besser sein können.

90ster Kreszenz Bruckmüller

„Wenn alle Tag’ im Jahr gefeiert würden, so würde Spiel so lästig sein wie Arbeit: Doch seltene Feierta­ge sind erwünscht“ (Prinz Heinrich in Shakespeares König Hein­rich). Zu diesen erwünschten Feiertagen zählt mit Sicherheit auch der 90ste Geburtstag, den Kreszenz Bruckmüller am vergangenen Samstag im Kreise ihrer Liebsten in Sinzendorf feiern konnte. Die Jubilarin wuchs mit neun Ge­schwistern auf der Bruckmühle bei Unterdeschenried auf, wo sie auf dem Hof der Eltern in der Landwirt­schaft mitarbeite­te und die Mutter tatkräftig im Haushalt unterstützte. Die Hausarbeit und das Kochen sollte sich dann auch durch ihr gesamtes arbeitsreiches Leben wie ein roter Faden ziehen. Nach Stationen als Haushälterin in Roding, Regensburg und im Krankenhaus Regenstauf war sie 25 Jahre im Theresienheim der Marienschwestern vom Karmel in Regensburg als Köchin beschäftigt und hier nicht nur bei den Kindern des angeschlossenen Kindergartens St. Theresia wegen ihrer Kochkunst äußerst beliebt. Nach ihrem wohlverdienten 1988 wohnte das Geburtstagskind dann 17 Jahre zusammen mit ihrer Schwester Barbara im „Alten Wohnheim“ in Roding. Seit 2005 lebt die Centa nun bei der Familie Wutz in Sinzendorf, wo sie von ihrer Christa und der ganzen Familie seitdem liebevoll umsorgt wird. Zu der großen der Gratulanten­schar zählte neben den Verwandten und Bekannten auch Pfarrer Raphael Somwe Katumbu Kashika und Bürger­meister Markus Ackermann, der im Namen der Stadt Waldmünchen die besten Glückwünsche übermittelte.

 

65ster Erwin Ederer

Erwin Ederer aus Geigant ist ein „Rosserer“ mit Leib und Seele. Als echter Pferdefreund ist er mit seinen Zossen so verwurzelt, dass manche behaup­ten, er schnalze sogar auf seinem Bulldog mit der Zunge, um diesen zum Anfahren zu bewegen. Das entspricht natürlich nicht der Wahrheit. Wahr hingegen ist, dass er hoch zu Ross oder als Kutscher mit seinen „Hafermotoren“ auf vielen Pferde­veranstaltungen der näheren und weiteren Umgebung zu finden ist. Hier erfreut er sich durch seinen großen Pferdeverstand und seinem offenem Wesen großer Wertschätzung und Beliebtheit. So war es auch kein Wunder, dass zu seinem 65sten Geburtstag die Pferdefreunde bis aus Warzenried nach Geigant anreisten um ihrem Erwin zu seinem Jubeltag die besten Glückwünsche zu übermitteln. Neben dem Reit- und Fahrverein Warzenried kamen auch noch Abordnungen des Pferdewallfahrts­verein Waldmünchen, der Trenck-Reitabteilung des Vereins der Trenckfestspiele Waldmünchen und der FFW Geigant um dem Geburtstagskind zu gratulieren.

85ster Anna Schütz

Am 16. Juni 1927 erblickte der Leipziger Schriftsteller, Herbert Lichtenfeld, das Licht der Welt. Am gleichen Tag kündete Anna Schütz mit kräftigem Stimmchen in Geigant ihre Ankunft in dieser Welt an. Doch während sich Lichtenfeld als Drehbuchautor von Serien wie „Die Schwarzwaldklinik“ oder „Der Landarzt“ mehr mit Ärzten und Krankheiten beschäftigte, hat die Anni damit wenig am Hut. Im Gegenteil: Sie feierte quietschvergnügt am Samstag im Gasthaus Luger ihren 85sten Ge­burtstag. Die Jubilarin, eine geborene Ederer, wuchs mit zwei Ge­schwistern in Geigant auf, wo sie auf dem Hof der Eltern tatkräftig in der Landwirt­schaft mitarbeite­te. Bei der Arbeit lernte das Geburtstags­kind auch ihren Zukünfti­gen kennen und lieben, den ebenfalls aus Geigant stammen­den Schlossermeis­ter Jo­sef Schütz. Der geschäftstüchtige junge Bursche hatte sich eine mobile Dreschma­schine ange­schafft, mit der er in der Erntezeit von Hof zu Hof fuhr. So zog er die­se eines Tages auch zum Anwesen Ederer und nach getaner Arbeit erst sein Arbeitsgerät zu sich heim und dann die adrette Anna, in die er sich währen des Dreschens stehenden Fußes verliebt hatte. Die Anfangsbuchstaben der beiden Turteltau­ben Josef und Anna ergeben das Wort „JA“ und dieses gaben sie sich dann auch 1947 vor dem Traualtar. In 35 Jahren unermüdlicher Ar­beit hat Anna Schütz dann zusammen mit ihrem Josef die anfänglich klei­ne Schlosserei zu einem renom­mierten Landmaschinenbetrieb ausgebaut. Im April 2005 verstarb dann ihr geliebter Josef. Ihre ganze Kraft und Liebe übertrug sie nun auf die drei Söhne, die Enkel und Uren­kel. Da die Jubilarin auch mit nun 85 Lenzen keineswegs daran denkt, die Hände in den Schoß zu legen, findet sie immer etwas im Haushalt oder im Garten zu tun. Ihre erstaunliche Fit­ness erhält sich das Geburtstagskind mit Wandern und aktiven Turnen bei der Damenturngruppe des SV Gei­gant. So ließ es sich der Sportver­ein auch nicht nehmen, seinem langjährigen Mitglied zu deren Ju­beltag zu gratulieren. SV Vorstand Klaus Rückerl spielte dazu auf der Quetschn zünftig auf und zwei Damen vom Singkreis brachten dem Geburtstagskind ein Ständchen dar. Zu der großen Schar der Gratulanten zählte auch Bürgermeister Markus Ackermann, der als Repräsentant der Stadt Wald­münchen An­na Schütz zu ihrem Wiegenfest die besten Wünsche übermit­telte.

Bild Anna mit Enkel, Urenkel und Bgm.

 

85ster Geburtstag Alois Wagner

Ein altes Sprichwort sagt: „Man ist alt, wenn die Leute nicht mehr zu einem sagen, man sei immer noch der Alte.“ In diesem Sinne ist Alois Wagner, der am Sonntag im „Alten Haus“ seinen 85sten Geburtstag feier­te eigentlich noch ein „Jungspund“. Denn, als die Gratulanten der Katzbacher Feuerwehr und des V.d.K ihrem langjäh­rigen Mitglied zu dessen Ehrentag die besten Glückwünsche übermittelten, stellten sie schnell fest, dass sich der Jubilar seit seinem Eintritt in das „Rentnerdasein“ kaum verändert hat. Fit wie ein Turnschuh stand er da und nahm die vielen Glückwünsche zu seinem Geburtstag entgegen. Auch Bür­germeister Markus Ackermann, der als Repräsentant der Stadt Waldmün­chen dem „Ge­burtstagskind“ die bes­ten Wünsche übermittelte konnte es kaum glauben, dass Alois Wagner bereits 85 Lenze zählte. Dabei hatte er es im Leben nicht gerade leicht. Aufgewachsen mit sieben Ge­schwistern, wovon drei bereits im Kindesalter verstarben, musste er gleich nach der Schulzeit in der elterlichen Landwirtschaft fest mit anpacken, da auch sein Vater früh starb. Als 17jähriger wurde er zur Wehrmacht eingezogen und nach der Ausbildung im Westen eingesetzt. Im Raum Aschaffen­burg geriet der junge Alois dann in amerikanische Gefangenschaft und kehrte erst 1948 in die Hei­mat zurück. Am 26.10.1955 trat er mit seiner großen Liebe Rosina Alt aus Pinzing vor den Traual­tar. Gemeinsam schufen sie sich mit der Bewirtschaftung der Landwirtschaft die Basis für ein er­fülltes Le­ben. Aus der glücklichen Ehe gin­gen fünf Söhne und eine Tochter hervor. Mittlerweile zählen 17 Enkel und zwei Urenkel zur Familie. Am 02 Mai 1958 traf ihn ein schwerer Schicksals­schlag. Durch einen Motorradunfall verlor er sein rechtes Bein. Doch der Alois lies sich nicht unter­kriegen. Drei Jahre später fing er als Schwerbehinderter bei Siemens an, wo er bis zum Rentenein­tritt 25 Jahre beschäftigt war. Zudem setzte er sich viele Jahre als Schwerbehindertenbeauftragter für deren Belange ein. Heute lebt er mit seiner besseren Hälfte bei Sohn Josef und dessen Frau Hel­ga, wo sie bestens versorgt werden.

60ster Geburtstag Johann Ederer

Am 21. Januar 1850 erblickte Paul Vinzenz Busch, Gründer des Zirkus Busch, das Licht der Welt. Der deutsche Erzähler, Dramatiker und Lyriker Ludwig Thoma wurde am 21. Januar 1867 geboren und der Autobauer Adam Opel begann an 21. Januar 1899 mit der Automobilproduktion. „Fortuna dies natalis“, wie der Lateiner sagt oder "Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag" hieß es am Samstag auch für Hans Ederer aus Geigant, der am 21. Januar 2012 seinen 60sten Geburtstag feiern konnte. Dies alles fand also im Sternzeichen des Wassermanns statt, das am 21. Januar anfängt. Wassermänner sind auf natürliche Art freundlich und befinden sich gerne in Gesellschaft. Wegen Ih­res freundli­chen und kontaktfreudigen Wesens sind Sie trotz Ihrer Eigenwilligkeit bei den meisten Leuten be­liebt. Sie sind nämlich nicht nur höflich und taktvoll, sondern auch mitfühlend und hilfs­bereit, da Sie innerlich an allem teilnehmen und sich gut in andere Menschen einfühlen können. Sie ergreifen am besten einen Beruf im idealistisch-intellektuellen oder technischen Bereich oder dort, wo Sie Ih­re findige Art und Ihr psychologisches Gespür ausspielen können. Diese Charakteristik des Stern­zeichens Wasser­mann verbindet Stadtrat Hans Ederer aus Geigant, der am 21. Januar 1952 das Licht der Welt erblickt hat, mit den oben genannten Persönlichkeiten. Paul Vinzenz Busch war Zir­kusdirektor und brachte seinen Pferden die Hohe Schule der Dressur bei. Hans Ederer war Außen­stellenleiter des Kolping-Bildungswerks und bereitete 20 Jahre lang seine Zöglinge auf die Hohe Schule des Lebens vor. Ludwig Thoma wurde als Schriftsteller vor allem durch sein populärstes Werk „Lausbubengeschichten“ be­gannt. Der Hans ist Zeit seines Lebens ein liebenswerter Lausbub geblieben und nimmt vor allem seine Freunde mit spitzbübischen Geschichten gerne auf den Arm. Die berufliche Lauf­bahn von Adam Opel begann als Schlosserlehrling in der Werkstatt seines Va­ters. Die berufliche Lauf­bahn des Geburtstagskindes begann als Kraftfahrzeugmechanikerlehrling in einem Opel-Autohaus, wo er es bis zum Werkstattmeister brachte. Der sympathische Jubilar ist nicht nur bei der Bevölkerung sehr beliebt, sondern er ist auch vielen ein Freund. So war es auch kein Wun­der, dass sich zu seinem 60sten Geburtstag am vergangenem Samstag bei der offiziellen Feier im „Alten Haus“ in Geigant die Gratulanten die Klinke in die Hand gaben. Angefangen von seiner Familie, Landrat Franz Löffler, dem zweiten Bürgermeister Josef Brückl mit den Fraktions­kollegen vom Stadtrat und der Fußballabteilung des SV Geigant mit Vorstand Klaus Rückerl ließ es sich keiner neh­men, dem Geburtstagskind die besten Glückwünsche auszusprechen. Vor allem die FFW Geigant mit Vorstand Reinhold Bierl und Kommandant Richard Gschwendtner an der Spitze erschien mit ei­ner großen Abordnung um ihrem Hans, der über 15 Jahre als Vorstand die Wehr ent­scheidend mit­geprägt hat, an dessen Jubeltag gebührend zu würdigen. Zu guter Letzt bereiteten die Löwenfans, der „Feia Mich“ und der „Bex“, den FC Bayern Fan Hans mit einem Sketch „frei Schnauze“ auf sein Leben als 60ger vor, was dieser wohl oder übel die nächsten zehn Jahre bleiben muss.

 

85ster Geburtstag Franz Leopold

„Wenn alle Tag’ im Jahr gefeiert würden, so würde Spiel so lästig sein wie Arbeit: Doch seltene Feierta­ge sind erwünscht“ (Prinz Heinrich in Shakespeares König Hein­rich). Zu diesen erwünschten Feiertagen zählt mit Sicherheit auch der 85ste Geburtstag, den Franz Leopold aus Loitendorf am vergangenen Frei­tag im Kreise seiner Liebsten bei seiner Monika in Rannersdorf feiern konnte. Der Jubilar erblickte in Untergrafenried das Licht der Welt und wurde in Grafenried (Böhmen) getauft. Aufgewachsen mit drei Geschwistern wurde er 1943 zur Wehrmacht eingezogen. Im Russlandfeldzug erlebte er die Gräuel des Krieges am ei­genen Laibe und selbst, damals 18 Jahre alt, schwer verwundet. Nach der Übernahme des elterlichen Hofes setzte sich der „Landwirt mit Leib und Seele“ das Ziel, diesen stetig zu vergrößern. Wegen der beengten Platzverhältnisse in Loitendorf erfüllte er sich seinen Wunschtraum mit der Erbau­ung eines Aussiedlerhofes. 1955 verehelichte er sich mit seiner großen Liebe Elisabeth. Gemeinsam schufen sie sich mit der Bewirtschaftung der Landwirtschaft die Basis für ein erfülltes Le­ben. Aus der glücklichen Ehe gin­gen ein Sohn und vier Töchter hervor. Zu der großen Schar der Gratulanten zählten neben den fünf Kindern, 15 Enkelkindern und drei Urenkeln auch der Trachtenverein Hil­tersried, der VDK und Pfarrer Alfons Eder. Bei der offiziellen Geburtstagsfeier kam dann noch Abord­nungen der Loitendorfer Feuerwehr und des Kriegervereins Hiltersried um dem „Ge­burtstagskind“ ihre Aufwartung zu machen.

85ster Rudi Liegl

Seinen 85sten Geburtstag hat am vergangenen Sonntag Rudi Liegl aus Waldmünchen gefeiert. Die Zahl der Jahre muss man betonen, denn das hohe Alter sieht man ihm bei weitem nicht an. Der stets freundliche Jubilar wuchs mit vier Brüdern und drei Schwestern am Bauernhof in Grub auf und be­suchte die siebenklassige Volksschule in Zillendorf. 1944 musste er als 17jähriger noch zum Kriegs­dienst nach Frankreich einrücken. Im Juni 1945 kam er zu Fuß über die Schwäbische Alb und ei­nem Abstecher zu Verwandten in Würzburg wieder heim nach Grub. Er arbeitete danach auf dem el­terlichen Hof mit. Auf der Suche nach Arbeit kam er 1957 zum Berggasthof Fleckl am Fuße des Ochsenkopf. Als Hausmeister fing er dort an und wurde bald der gute Geist des Hauses, der mor­gens um fünf Uhr mit dem Einheizen anfing und meist erst abends gegen 21:00 Uhr Feierabend hat­te. Aus der anfänglichen Hausmeistertätigkeit wurde später dann der hauseigene Metzger und Koch. Nach 31 Jahren trat er seinen wohlverdienten Ruhestand an und es zog ihn wieder in die Heimat zu­rück nach Waldmünchen. Die Arbeit in Haus und Garten gehört nach wie vor zu seinem Lebensin­halt. Auch hilft er schon viele Jahre in der Pfarrei aus, wo er gebraucht wird und gehört zu den treu­en Betern des täglichen Rosenkranzes in der Pfarrkirche. Deshalb ließ es sich Stadtpfarrer Wolfgang Häupl nicht nehmen, dem Jubilar zu gratulieren und ihm ein Präsent zu überreichen. Auch viele An­rufe von Freunden, Nachbarn, ehemaligen Arbeitskollegen und Hausgästen, sogar bis aus Berlin durfte er zu seinem Jubeltag entgegennehmen. Mit seinen Angehörigen feierte er bei bester Laune in der Brasserie Hocha. Der Waldverein Waldmünchen und die FFW Prosdorf schätzen den Rudi Liegl seit vielen Jahren als Mitglied und Gönner. Eine Abordnung der Feuerwehr gratulierte und wurde von dem ehemaligen Koch eigenhändig verköstigt.

70ster Geburtstag Margaretha Zangl

Laut Originalurkunde vom September 1941 wird bestätigt, dass am 24. September des Jahres Tau­sendneunhundertvierzigvier den Eheleuten Weingärtner ein Mädchen ge­boren worden sei und dass das Kind den Vor­namen Margareta erhalten habe. Die­ses Ereignis fand also vor 70 Jahren statt und das Mädchen Margareta, besser bekannt als „d`Zangl Gretl“, hat sich in diesen 70 Jahren zu einem echten bayerischen Unikum entwi­ckelt, das sich den Er­halt alter Werte auf die Fahne geschrieben hat. Die lateinische Redensart „nomen est omen“ (der Name ist ein Zeichen), trifft im Falle der Margareta Zangl den Nagel auf den Kopf. Margareta ist abgeleitet vom altgriechischen „margarites“ und bedeutet „die Perle“, Weingärtner, lateinisch Vineator, fanzösisch Vigneron, heißt derjenige, der einen Weinberg wohl zu bestellen weiß. Und der Familienname Zangl kommt wohl von "dengeln" und bedeutet das Schärfen der Sense. So hat sich die Gretl zeit ihre Lebens in außerge­wöhnlichen Maße für das Dorfleben enga­giert und dabei diese alten Wertevorstellungen durch ihre Arbeit an die Dorfgemeinschaft und an die Jugend weitergeben. Ein beson­deres Anliegen war ihr dabei das Schützenwesen und der Gesang. „Ihre“ Geiganter „Ritterschützen“ hat die „d`Zangl Gretl“ 16 Jahre als Vorstandschaftsmitglied und in 10­jähriger Funk­tion als Schützenm­eisterin entscheidend mitge­prägt. Auch heute noch ist die „Perle des Vereins“ als Seniorenbetreuerin aktiv. Als Gründungsmit­glied des Geiganter Kirchenchors stand sie bei der Kultivierung des „Pflänzchens“ Geiganter Chor­gesangs stets an vorderster Front und hat somit an dessen heutiger „Blüte“ einen nicht unerhebli­chen Anteil. Aber auch die Pflege der Dorfgemeinschaft ist dem „Geburtstags­kind“ ein großes An­liegen. Ihrem Geigant fühlt sie sich patriotisch verbunden, und ist immer zur Stelle, wenn Not am Mann,respektive der Frau ist. Bei etwaigen Unstimmigkeiten dengelt die „Zangl Gretl“ durch ihre geradlinige Art meist „Geburtstags­kind“ alles wieder zurecht. Bei ihrer Geburtstagsfeier gaben sich die Gratulanten dann auch die Klinke in die Hand. Dazu zählten neben der Familie, den Ver­wandten und Bekannten natürlich die §Ritterschützen“ und der Kirchenchor, die jeweils mit einer großen Abordnung erschienen und mit etlichen, treffend dargebrachten Sketchen, das Jubelfest für die Gretl zu einem unvergesslichen Erlebnis machten.

70ster Geburtstag Siegfried Schwarz

Geburtstagskinder, die dieses Jahr ihren 70. Geburtstag feiern, sind 1941 geboren. Sie leben somit ca. 25550 Tage, bzw. 613200 Stunden. Zu ihnen zählt neben Faye Dunaway, Placido Domingo und Senta Berger, auch Siegfried Schwarz. Bei seiner Geburtstagsfeier im „Alten Haus“ wurde dieser nicht nur von der Wirtin, seine Schwester, bestens bewirtet, sondern es fanden sich auch viele Gra­tulanten ein. Neben der Familie und den Freunden ließen es sich auch die „Ritterschützen“ nicht nehmen, ihrem langjährigen Mitglied und Förderer zu seinem Ehrentag die besten Wünsche zu übermitteln. Dieser zeigte sich einmal mehr als Philanthrop und spendete den „Ritterschützen“ an­lässlich seines 70sten Wiegenfestes einen schönen Pokal.

80ster Geburtstag Josef Wagner

Zu den herausragenden Ereignissen des Jahres 1931 gehören unter anderen die erfolgreiche Titelverteidigung des Schwergewichts-Boxweltmeisters Max Schmeling und die Geburt des österreichischen »Wunderteams«, das in 15 Fußballländerspielen in Folge nur einmal (von England) geschlagen wird. 1931 erblickte auch Josef Wagner aus Sinzendorf das Licht der Welt und konnte so am vergangenen Samstag sein 80stes Wiegenfest begehen. Mit 21 Jahren trat er der Freiwilligen Feuerwehr Sinzendorf bei. Trotzt der vielen anfallenden Arbeiten auf seinem Bauernhof war der freundliche, aufgeschlossenen Jubilar gerne bereit bei der FFW mit Hand anzulegen, wenn Not am Mann war. Die Liebe zur Landwirtschaft hat das Geburtstagskind sein Leben lang begleitet und wenn es seine Gesundheit erlaubt, führen ihn seine Spaziergänge noch heute zu den Wiesen und Feldern des Hofes, der nun von seinem Sohn bewirtschaftet wird. Bei der Geburtstagsfeier im Hotel “Ramona“ gaben sich die Gratu­lanten die Klinke in die Hand. Zu der großen der Gratulan­tenschar zählte neben der Familie, den Verwandten und Bekannten auch Pfarrer Raphael Somwe Katumbu Kashika und Bürger­meister Markus Ackermann, der im Namen der Stadt Waldmünchen die besten Glückwünsche übermittelte. Auch den Sinzendorfer Floriansjüngern bereitete es großen Spaß, einmal vom Ernst der feuerwehrs­pezifischen Aufgaben Abstand zu nehmen und dafür mit ihrem langjährigen Mitglied dessen 80stes Wiegenfest zu feiern. Natürlich kamen sie nicht mit leeren Händen und hatten neben den besten Glück­wünschen auch einen schönen Geschenkkorb im Gepäck.

65ster Geburtstag Manfred Daschner

Was verbindet den britischen Naturforscher Charles Darwin und den humoristischen Dichter Wil­helm Busch? Nun, sie wurden beide an einem Sonntag geboren. Weitere Vertreter der Spezies "Sonntagskind" sind "Pinselheinrich" Heinrich Zille, der 16. US-Präsident Abraham Lincoln und Manfred Daschner aus Geigant. Letzterer erblickte am Sonntag, den 16.12.1945 in Gleißenberg das Licht der Welt und konnte daher am Donnerstag im „Alten Haus“ in Geigant seinen 65sten Geburts­tag feiern. Da der Jubilar nicht nur ein bekennender Anhänger des FC Bayern ist, sondern sich auch bei den Geiganter Vereinen voll engagiert, kamen natürlich auch starke Abordnungen vom Sport­verein und der FFW Geigant, um mit ihrem langjährigen Mitglied dessen Jubeltag gebührend bege­hen zu können. Beim SV Geigant begann die fußballerische Laufbahn des gebürtigen Gleißenber­gers bereits 1960 nach seinem Umzug nach Geigant in der neu gegründeten Jugendmannschaft. Von dort schaffte er auf Anhieb den Sprung in die 1. Mannschaft, wo er als Libero von der C- bis zur A-Klasse allen Stürmern den Wind aus den Segeln nahm. Nach seiner aktiven Laufbahn stellte er dem SV seine ganze Erfahrung als Abteilungsleiter und Trainer zur Verfügung. Mit ihm schafften die Geiganter Kicker 1982 auch den Aufstieg in die Bezirksliga. Bei den Floriansjüngern ist das Ge­burtstagskind ebenfalls seit über 40 Jahren Mitglied und auch jetzt, als „Passiver“, immer noch bes­tens über das Vereinsgeschehen informiert. Am stärksten engagiert sich der „Dasch“, wie er in Gei­gant liebevoll genannt wird, aber für seine Familie. Das liebste sind ihm seine Frau Katharina, mit der er 1968 vor den Traualtar trat, die drei Kinder und vor allem seine acht Enkeln, mit denen er so viel Zeit wie möglich verbringt. Wenn ihm dann noch Zeit übrig bleibt, widmet sich der gelernte Heizungsbauer seinen beiden großen Hobbys. Dem Schmieden und dem „Schwammerlsuchen“. Oder er fährt mit seinem Roller in die immer noch geliebte Heimat nach Gleißenberg.

60ster Geburtstag Michael Gruber

Einen Großeinsatz der besonderen Art hatten die Feuerwehren im Inspektionsbereich Waldmünchen am vergangenen Sonntag. Die Aufgabenstellung lautete: Ausrücken in möglichst großer Truppenstärke. Gezielte Gratulationsformation im FFW Heim Geigant. Gratulieren zum 60sten Geburtstag von KBM Michael Gruber. Gebündelte Schlagkraft darauf verwenden, alles zu verputzen, was auf den Tisch kommt. Löschen des Durstes in Eigenregie. Unterstützung von SV Geigant, RuKK Geigant und der Geiganter Partnerfeuerwehr aus Jugenheim angefordert. Binnen kürzester Zeit nach der Arlarmierung waren alle am Einsatzort. Unter der Leitung von KBR Hans Weber, KBI Anton Ruhland, den Kreisbrandmeistern Manfred Schneider, Michael Sturm und Norbert Auerbeck, sowie den Vorständen der beteiligten Vereine gingen alle Gratulationen und Laudationes generalstabsmäßig über die Bühne. Der Löschangriff auf die dargebotenen Speisen und Getränke dagegen stellten sowohl die feuererprobten Floriansjünger als auch die kampfstarken Fußballer und Reservisten auf eine harte Probe. Immer wieder von einer Bombenstimmung neu aufkeimende „Glutnester“, angeheizt durch Franz Ruhland, dem „Blechscho`n und den „Schwarzbuam“ zwangen auch immer wieder zu erneuten Löschangriffen. Ein besonders „heißes“ musikalisches Schmankerl waren die Auftritte der Jugenheimer Sängerknaben, der SV Spatzen und der Stubenmusi Ludwen, die dem Geburtstagskind unter Einbeziehung der Anwesenden humorvolle Geburtstagsständchen darbrachten. Natürlich hatten die zahlreichen Gratulanten nicht nur verbale Würdigungen und Lobgesänge zu bieten, sondern auch noch spezifisch auf das Geburtskind zugeschnitten Geschenke in petto. Ein ganz besonderes davon war sicherlich eine Luftaufnahme aller 12 Wehren im Inspektionsbereich auf dem sich die Floriansjünger zu einer symbolischen 60 formiert haben. Eine wunderbare Würdigung für einen Feuerwehrler mit Leib und Seele, der 34 Jahre lang als Kommandant der FFW Geigant seine Wehr mit Fachwissen und menschlichkeit leitete.

75ster Geburtstag Josef Meindl

Ein gestandenes Mannsbild war Josef Meindl schon immer. Auch heute noch steht er da wie ein Baum. Diese Rüstigkeit scheint genetisch bedingt zu sein, denn als der Sepp am 7. November 1935 in Geigant das Licht der Welt erblickte, zählte sein Vater eben mal knappe 70 Lenze. Am Sonntag konnte Josef Meindl nun sein 75stes Wiegenfest feiern. In Geigant geboren und aufgewachsen, besuchte er dort auch die Schule. Nach seiner Schulzeit verdingte er sich in Englmannsbrunn, Rannersdorf und Hochabrunn als Bauernknecht. In Hochabrunn lernte Josef dann auch seine Paula kennen, die auf dem Hof als Magd arbeitete und den Knechten des Öfteren beim „Kartl`n“ über die Schulter blickte. Sie war dann der Hauptgewinn in seinem Leben. 1956 gaben sich die beiden das „Ja-Wort“. Inzwischen in der Molkerei in Waldmünchen beschäftigt, machte der nun Frischvermählte im selben Jahr den Lkw-Führerschein und verdiente sich seine „Brötchen“ als Kraftfahrer, bis er 1961 bei der Bahn anfing. Die Bahn liegt dem passionierten „Hobbyschlosser“ nach seiner Pensionierung immer noch am Herzen, wozu auch der regelmäßige Besuch des „Eisenbahner-Rentner-Stammtisches“ einmal im Monat gehört. Ebenso regelmäßig zieht es das Geburtstagskind jeden Sonntag ins „Bergstüberl Althütte“ und an den Freitagsstammtisch ins Gasthaus Luger in Balbersdorf, wo er auch seinen Ehrentag feierte. Zu der großen Schar der Gratulanten zählten neben den drei Kindern und sieben Enkelkindern noch viele Freunde und Bekannte. Auch der Geiganter Feuerwehr bereitete es großen Spaß, einmal vom Ernst der feuerwehrspezifischen Aufgaben Abstand zu nehmen und dafür mit ihrem langjährigen Mitglied dessen Jubeltag gemeinsam begehen zu können. Natürlich kamen sie nicht mit leeren Händen und hatten neben den besten Glückwünschen einen schönen Geschenkkorb im Gepäck.

 

70ster Geburtstag Heinrich Streck

Seine vier Enkelkinder sind sein ganzer Stolz. So war es auch das schönste Geschenk für Heinrich Streck aus Haschaberg, als diese ihm zu seinem 70sten Geburtstag gratulierten. Der gebürtige Katzbacher zog nach einer kurzen Zwischenstation in Sinzendorf 1978 nach Haschaberg, wo er sich ein schmuckes Haus gebaut hat. Im selben Jahr trat er der Freiwilligen Feuerwehr Sinzendorf bei. 1978 wurde auch der Sportverein Eintracht Sinzendorf ins Leben gerufen. Für den fußballbegeisterten Jubilar war es eine Selbstverständlichkeit den neuen Verein als Gründungsmitglied und aktiver Spieler zu unterstützen. Bei beiden Vereinen zeichnete er sich dabei als Aktiver, wie auch als fleißiger Helfer, durch sein überdurchschnittliches Engagement aus. So ließen es sich die Sinzendorfer Floriansjünger und die Sportler der Eintracht auch nicht nehmen, mit ihrem Hein dessen Geburtstag im „Alten Haus“ in Geigant zu feiern. Natürlich kamen sie nicht mit lee­ren Händen, sondern hatten neben den besten Glück­wünschen auch einen schönen Geschenkkorb im Gepäck.

75ster Geburtstag Alois Gschwendtner

Ein altes Sprichwort sagt: „Man ist alt, wenn die Leute nicht mehr zu einem sagen, man sei immer noch der Alte.“ In diesem Sinne ist Alois Gschwendner, der in diesen Tagen seinen 75sten Geburtstag feier­te, eigentlich noch ein „Jungspund“. Denn, als die Gratulanten der Sinzendorfer Feuerwehr und des Sportvereins Eintracht Sinzendorf ihrem langjäh­rigen Mitglied und Schirmherren des 100jährige Gründungsfest der Wehr zu dessen Ehrentag die besten Glückwünsche übermittelten, stellten sie schnell fest, dass sich der Jubilar seit seinem Eintritt in das „Rentnerdasein“ kaum verändert hat. Die Schreinerei, die er 1978 von seiner Mutter übernommen und 2001 an seinen Sohn Alois übergeben hat ist noch immer sein Lebensinhalt und Lebenselixier. So steht er denn auch, wenn immer es ihm seine Gesundheit erlaubt, seinem Sohn mit Rat und Tat hilfreich zur Seite. Kein Wunder, war er doch bis zu seinem verdienten Ruhestand Schreiner mit Leib und Seele und hat dieses Handwerk selbstverständlich auch zum großen Hobby erkoren. Ein noch größeres „Hobby“ aber ist für den Alois die Familie mit seiner „besseren Hälfte“ Maria, den drei Kindern und seinen zwei Enkeln, mit denen er so viel Zeit wie möglich verbringt. Diese war es dann auch, die dem Geburtstagskind als erste zu seinem 75sten Wiegenfest gratulierte.

80ster Albert Müller

Am Sonntag konnte Albert Müller aus Geigant

sein 80stes Wiegenfest begehen. Obwohl beim

Bergfest der FFW Geigant schier unabkömmlich,

ließen es sich Vorstand Reinhold Bierl und Kom-

mandant Richard Gschwendtner nicht nehmen,

ihrem treuen Mitglied bei dessen Geburtstagsfeier

im „Altenhaus“ die besten Glückwünsche zu seinem Jubeltag auszusprechen.

75ster Geburtstag Ludmilla Gruber

Im Kreise ihrer Kinder und deren Familien feierte Ludmilla Gruber im „Altenhaus“ ihren 75sten Geburtstag. Die Jubilarin, eine geborene Heimerl, wuchs mit fünf Geschwistern in Untertraubenbach bei Cham auf. Nach der Schulzeit ließ sie sich zur Damenschneiderin ausbilden, den Beruf, den Sie bis zur Rente ausübte. 1954 schloss sie die Ehe mit Josef Gruber aus Geigant. Hieraus gingen die Kinder Angela und Wolfgang hervor, die Ihr vier Enkel schenkten. Diese sind ihr ganzer Stolz. Ihre Tage sind ausgefüllt mit der Pflege ihres großen Anwesens. Sie nimmt auch rege am Ortsleben teil und unternimmt gerne kleinere Reisen. Unvergesslich ist ihr bis heute die zehntägige Reise ins heilige Land und eine Städtereise nach Rom. Gerne besucht sie Ihre Kinder wo Sie sich immer sehr wohl und geborgen fühlt. Zu der großen Schar der Gratulanten zählten neben den Kindern, Enkelkindern und Verwandten auch die Nachbarn und viele Freunde, sowie Pfarrer Prince P.D.

60ster Geburtstag Angela Bauer

„Gold und Lachen können das Alter zur Jugend machen". Dieser Leitspruch aus dem Talmud trifft mit Sicherheit auf Angela Bauer aus Katzbach zu, die kürzlich ihren 60sten Geburtstag feiern konnte. Das Gold der Jubilarin ist ihr sonniges Gemüt und das herzerfrischende Lachen der äußerst beliebten Briefzustellerin ist so ansteckend, dass selbst nicht so erfreuliche Nachrichten mit einem Schmunzeln entgegengenommen werden. So war es kein Wunder, dass sich die Gratulanten bei der offiziellen Geburtstagsfeier im "Alten Haus" die die Klinke in die Hand gaben. Neben der Familie, den vielen Verwandten und Bekannten, gratulierte auch der Obst- und Gartenbauverein Geigant seinem langjährigen Mitglied zu deren Wiegenfest. Natürlich kam dieser nicht mit leeren Händen und hatte, wie soll es es für eine leidenschaftliche Hobbygärtnerin auch anders sein, ein schönes Blumenstöckchen als Präsent dabei.

60ster Geburtstag Fanny Lommer

Wenn alle Tag' im Jahr gefeiert würden, so würde Spiel so lästig sein wie Arbeit: Doch seltne Feierta­ge sind erwünscht (Prinz Heinrich in Shakespeares König Heinrich). Zu diesen erwünschten Feierta­gen zählt mit Sicherheit auch der 60s­te Geburtstag, den Franziska Lommer aus Katzbach kürzlich feiern konnte. Die Jubilarin erfreut sich allgemein großer Beliebtheit. So war es kein Wunder, dass neben ihrer Familie noch viele Freunde zum Wiegenfest die allerbesten Glückwünsche aussprachen. Zu der großen Schar der Gratulanten zählte auch der Obst- und Gartenbauverein Geigant, bei dem das Geburtstags­kind seit nun 30 Jahren in der Vorstandschaft tätig ist. Natürlich kamen die Gerda, der Heinrich und die Marianne nicht mit leeren Händen und hatten, wie soll es es für eine leidenschaftliche Hobbygärtnerin auch anders sein, ein schönes Blumenstöckchen als Präsent dabei.

Dass Josef Wutz aus Geigant schon 75 Lenze auf dem Buckel hat mag man kaum glauben wenn man ihn so sieht. Zumal, wann immer sich die Gelegenheit ergibt, er seinen Turnier­stock bei den Waldmünchner TV Stockschützen noch kräftig krachen lässt. Seine alten Stockschützenfreunde Dieter Brotkorb, Hermann Bösl, Bruno Bartholomäi und Lorenz Reithmeier waren es dann auch, die mit einem kleinen Präsent des Vereins im Gepäck, ihrem „Bart-Sepp" als eine der ersten am vergangenen Donnerstag zum 75sten Ge­burtstag gratulierten. Die Geiganter Feuerwehrler konnten ihrem Mitglied terminbedingt erst am Abend die besten Wün­sche zu seinem Jubeltag übermitteln. Dafür erschienen sie aber mit Kommandant Richard Gschwendner, Vorstand Reinhold Bierl und zweiten Vorstand Thomas Erhard in „hochkarätiger" Beset­zung. Natürlich kamen auch sie nicht mit leeren Händen. Mit dem prallen Geschenkkorb der FFWler kann das „Geburtstagskind" zwar keine Stockturniere be­streiten, zum „Krachen lassen" taugt dieser aber al­lemal. Was dann auch die von seiner Schwester Roswitha zum Anstoßen auf den Jubeltag bereitgestellten Sektfla­schen vorexerzierten.

70ster Geburtstag Alois Zangl

Das Jahr 1940 war ein Jahr der Erfindungen. Unter anderem erprobte Peter Goldmark das Farbfernsehen, entwickelte Oldsmobile ein vollautomatisches Getriebe, wurde die Farbrolle zum Anstreichen patentiert, kam das multigrade Vergrößerungspapier auf den Markt, baute Les Paul den Prototyp einer Solidbody Elektrogitarre, startete die Radar Technik in England und gingen in Amerika die ersten kommerziellen Fernsehanstalten auf Sendung. 1940 erblickte auch Alois Zangl das Licht der Welt und somit schien ihm auch das Tüfteln in die Wiege gelegt worden zu sein. Ungelöste Probleme, technische Verbesserungsmöglichkeiten jeglicher Art und alles was sonst noch in sei­nen Augen irgendwie ausbaufähig erscheint, erwecken bei Alois Zangl unweigerlich den inneren „Daniel Düsentrieb" und es zieht ihn fast ma­gisch in sein „Tüftleratelier", im Volksmund auch Werkstatt genannt, um sich der Problematik der selbst gestellten Anforderungen zu stellen und dieses meist auch souve­rän zu bewältigen. Kein Wunder, musste er doch schon in jungen Jahren auf dem elterlichen Anwesen in Gschwand sein handwerkliches Geschick unter Be­weis stellen und hat dieses durch seine angeborene Tüft­lerleidenschaft stetig ver­bessert. Von 1958 bis zu seinem wohlverdienten Ruhestand 2003 verdingte sich Alois Zangl seinen Lebensunterhalt als Kraftfahrer. Auch während seiner berufli­chen Laufbahn waren sei­ne Verbesserungsvorschläge immer gefragt. Nicht das Ge­ringste zu verbessern gab es für ihn allerdings, als er seine Margareta, eine gebore­ne Weingärtner aus Geigant, kennen lernte. Mit ihr schritt er dann auch 1963 vor den Traualtar. Als sich mit Sohn Wolfgang ein Stammhalter dazu gesellte, war das Glück der bei­den perfekt. Von da an hatte der Alois wieder einen Grund, seinem Hobby zu frönen. Nutznießer dieser „Aloischen Leidenschaft" sind jetzt seine beiden Enkelkinder. Da wurde schnell einmal aus einen ausran­giertem Fahrrad ein 1A Ski­bob, mit dem die beiden auf der Piste am Rossacker so richtig für Furore sorgen konnten. Für Furore sorgte dann seine Familie mit einer sagenhaften „Romo-Fadi-Geburtstagsparty" im "Alten Haus". Da das Geburtstagskind seinen 70sten Jubeltag am Faschingsdienstag begehen konnte, wurde bereits am Rosenmontag in diesen voll krass hinein gefeiert. Pünktlich um 0.00 Uhr drängten sich dann Gratulanten um den Jubilar. Neben den vielen Ver­wandten und Bekannten, gratulierte auch die Geiganter Reservisten und die FFW Geigant ihrem langjährigen Mit­glied zu seinem Jubeltag. Auch die Geiganter „Ritterschützen" ließen es sich nicht neh­men ihrem Alois, der lange Jahre als 2. Schützenmeister maßgeblich zum Er­folg der „Ritter" beitrug, die bes­ten Glückwünsche auszusprechen.

70ster Geburtstag Adolf Ederer

Ein altes Sprichwort sagt: „Man ist alt, wenn die Leute nicht mehr zu einem sagen, man sei immer noch der Alte." In diesem Sinne ist Adolf Ederer, der in diesen Tagen seinen siebzigsten Geburtstag feier­te, eigentlich noch ein „Jungspund". Denn, als die Gratulanten der Geiganter Feuerwehr, der RuKK Geigant und des Brieftaubenvereins, ihrem langjäh­rigen Mitglied zu dessen Ehrentag die besten Glückwünsche übermittelten, stellten sie schnell fest, dass sich der Jubilar seit seinem Eintritt in das Rentnerdasein kaum verändert hat. Adolf Ederer wur­de in Gei­gant als zweites Kind von Maria und Josef Ederer geboren. Nach der Volksschule erlernte er den Beruf des Zimme­rers und war als Fachmann im Schalungs- und Tiefbau beschäftigt. 1974 legte er in Ingolstadt die Prüfung als Schachmeister, 1976 in Würzburg die Oberschacht­meisterprüfung mit großem Erfolg ab. Danach leitete er mehrere Großbaustel­len. Unter anderem den Schulhausneubau in Lam, den Staatsstra­ßenbau in Tie­fenbach und Wörth sowie die Erschließung des Baugebietes Ziegel­hütte in Pö­sing. Nach ei­ner schweren Verletzung ging er 1994 in den Ruhestand. Um fit zu bleiben lös­te er gerne Kreuzworträt­sel, liest und wandert viel und widmet sich vor allem seinem liebsten Hob­by, der Brieftaubenzucht, mit der er auch im Brief­taubenverein etliche Erfolge aufzuweisen hat. Als gesel­liger Mensch ist das „Ge­burtstagskind" aber nicht nur aktiver "Tauberer" sondern auch noch Mitglied beim Geiganter Schlumpf-Club, bei der IG-Bauen-Agrar-Umwelt und, wie bereits erwähnt, bei der FFW-Geigant und der RuKK-Geigant.

60ster Geburtstag Josef Schütz

Im Kreise seiner Familie, seinen Freunden und Vereinskameraden feierte Josef Schütz im Alten Haus in Geigant seinen 60. Geburtstag. Seit mittlerweile 38 Jahren ist Josef Schütz Mitglied bei den Ritterschützen Geigant. Obwohl seine Gesundheit ihm die aktive Teilnahme an Schießveranstaltungen fast unmöglich macht, bleibt er doch dem Schützenverein eng verbunden. So übernahm er im Jahre 2002 gern die Schirmherrschaft über das Dorfschießen. Seine große Liebe gehört der Sammlung und Pflege von Bulldog-Oldtimern und so war es für die Ritterschützen eine besondere Ehre, dass Josef Schütz im Jahre 2006 mit seinem ältesten Bulldog den Festwagen der Ritterschützen im Rahmen des Historischen Heimatfestumzuges zog. Der Schützenverein gratulierte seinem langjährigen Mitglied anlässlich seines 60. Geburtstages und wünschte ihm vor allem Gesundheit und dass er dem Verein auch weiterhin die Treue hält.

65ster Geburtstag Josef Riederer

Beim Bau des Geiganter Feuerwehrhauses sämtliche Schreinerarbeiten ausgeführt. Den Gewehrschrank im Schützenheim gezimmert und der Schützenjugend stets wie ganz selbstverständlich ein Fahrzeug für das traditionelle Zeltlager am Monte Kaolino zur Verfügung gestellt. Hilfsbereit war Josef Riederer aus Geigant schon immer. Und, weil er sein Handwerk aus dem FF beherrschte, war der Schreinereibesitzer, der seine Meisterprüfung bereits im jungen Alter von 23 Jahren mit Bravour absolvierte, natürlich eine gern gesehene Hilfe. Am Dienstag nun feierte der „Recherer Sepp" seinen 65sten Geburtstag. Unisono ließen es sich da die „Ritterschützen" und die Feuerwehrler nicht nehmen mit ihrem langjährigen Mitglied und Kameraden dessen Jubeltag zu begehen. Natürlich kamen sie nicht mit lee­ren Händen und hatten neben den besten Glück­wünschen auch je einen schönen Geschenkkorb im Gepäck.

85ster Geburtstag Gottlieb Bauer

„Wenn alle Tag' im Jahr gefeiert würden, so würde Spiel so lästig sein wie Arbeit: Doch seltne Feiertage sind erwünscht" (Shakespeares). Zu diesen erwünschten Feiertagen zählt mit Sicherheit auch der 85ste Geburtstag, den Gottlieb Bauer aus Moosdorf 

vergangenen Dienstag im Kreise seiner Liebsten begehen konnte. Der Jubilar wuchs in Machtesberg auf, ging in Geigant zur Schule und verdingte sich anschließend als Knecht bei den Bauern der näheren Umgebung. 1943 veränderte der Irrsinn des Krieges das Leben von Gottlieb Bauer einschneidend. Nachdem er erst zum Reichsarbeitsdienst nach Südfrankreich abkommandiert wurde, zog man ihn kurz darauf zur Wehrmacht ein. Im Russlandfeldzug erlebte er die Gräuel des Krieges am ei­genen Laibe. Nach schwerer Kopfverletzung und einer Handamputation wurde nach langen Lazarettaufenthalten in Litauen und Oberschlesien aus dem aktiven Kriegsdienst entlassen. 1948 verehelichte er sich mit seiner großen Liebe Lydia Feiner aus Moosdorf. Aus der glücklichen Ehe gin­gen zwei Söhne und eine Tochter hervor. Zu seinem Ehrentag gratulierten neben der Familie auch die FFW-Prosdorf, die S.u.K.K Waldmünchen, der VdK und last but not least Vizebür­germeister Josef Brückl, der als Repräsentant der Stadt Waldmün­chen dem „Geburtstagskind" die bes­ten Wünsche übermittelte.

80ster Geburtstag Hans Schulze

Wer weiß, was Kaiser Franz Josef, Otto Graf von Bismarck ,Winston Churchill und Hans Schulze verbindet? Nun, sie alle waren oder sind leidenschaftliche Zigarrenraucher und Jäger. Doch während erstere schon lange nicht mehr unter uns weilen, konnte Hans Schulze am ersten Weihnachtsfeiertag in seiner Wahlheimat Almosmühle sein 80stes Wiegenfest feiern. Die Jagdleidenschaft war es dann auch, die den in Schwerte an der Ruhr geborenen Metzgermeister nach Bayern verschlug. Nachdem der Mann mit der Zigarre fast 20 Jahre in einem Revier bei Neukirchen heiligen Blut auf die Pirsch ging, erwarb er 1979 das Anwesen der Familie Schulze in Almosmühle. Beim ersten telefonischen Kontakt mit den Verkäufern entwickelte sich dabei auf Grund der Namensgleichheit ein amüsanter Disput, da einer vom anderen meinte, dieser habe den Namen nicht verstanden. Anfangs nur als Urlaubsdomizil gedacht, siedelte Hans Schulze 1981 ganz über und fühlt sich seitdem in seiner neuen Heimat „sauwohl", wie er ausdrücklich erwähnte. Schnell hatte der „1020", wie das Geburtstagskind bei den „Eingeborenen" früher auch genannt wurde, mit diesen Freundschaften geschlossen. Diese lernten ihm das „Schafkopfen". Diesem urbayerischen Kartenspiel frönt der Jubilar noch heute regelmäßig. Auch zu seinem Jubeltag haben sich seinen „Schafkopffreunde" angesagt um ihrem Hans die besten Glückwünsche zu übermitteln und wenn es geht, auch einige Partien zu „karteln". Zu den Gratulanten zählte auch Vizebür­germeister Josef Brückl, der als Repräsentant der Stadt Waldmün­chen und als Freund dem „Geburtstagskind" die bes­ten Wünsche übermittelte.